Elternforum Diätclub

mal zum nachdenken...

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hey, ich habe gerade die "kritik" von flyingdarkness gelesen bezüglich SIS. es wird angesprochen, dass SIS problematisch werden kann, wenn man wieder zu dem normalen essverhalten zurückkehrt und nicht die 5 stunden einhält. mich beschäftigt gerade die frage: "was ist normal" schließlich ist es doch nicht normal den ganzen tag zu essen oder? und der spruch: "morgens essen wie ein kaiser, mittags bäuerlich und abends wie ein bettelmann" kommt doch auch nicht von irgendwo her. jeder ernährungsberater rät zu einem süßen frühstück, einen normalen mittagessen und einem salat zu abend, bzw. leichte kost. zwischendurch mal obst und trinken... hat sich die gesellschaft nicht durch die medien dazu hinreißen lassen, ständig snacks zu sich zu nehmen? knoppers- morgens halb 10 in deutschland? oder müllermilchreis- für den kleinen hunger zwischendurch? milchschnitte- die leichte zwischenmahlzeit??? ist die gesellschaft mittlerweile nicht schon so verdummt, dass keiner mehr ein normales essbewusstsein hat? was wären wir nur ohne den bäcker nebenan oder die pommesbude? wir reden über 5 stunden zwischen den mahlzeiten. ich finde das normal. allein die vorstellung öfter zu essen, würde mir den magen umdrehen. SIS ist für mich keine diät, sondern das normale essbewusstsein. natürlich gehört da auch mal abends der nudelsalat zum grillsteak. aber ich habe für mich gelernt, dass ich nicht alles in mich reinstopfen muss um satt zu werden, dass ein salat abends auch sättigt. mein freund fragte mich ganz verwundert warum ich das diät nenne. seine eltern und er leben die ganze zeit so. er hat es zu hause nicht anders kennen gelernt... nun frage ich euch einfach mal: "was ist normal" ich bin sehr gespannt auf eure antworten. liebe grüße schwuenki


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@flyingdarkness... es ist kein angriff oder so. du warst diesbezüglich nur mein denkanstoß...


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Ist schon ok, habs auch nicht so aufgefasst. :-)


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Da kann ich dir nur zustimmen. Ich bin mir sicher, dass diese Snackhölle genau das Problem von ganz vielen und letztendlich auch von mir ist. Da wird sich was beim Bäcker gegönnt, während man auf den Zug wartet, während man durch die Küche läuft, greift man in den Süßigkeitenschrank usw... Ständig hat man Lust auf irgendnen Snack und das Angebot ist riesig. Ich kann als wirklich verfressener Mensch nur sagen, dass die 5 Stunden, solange man zu den Mahlzeiten ausgewogen isst, wirklich machbar sind. Selbst nach 20:00 Uhr nichts mehr essen, ist machbar, was ich von mir persönlich echt nicht gedacht hätte. Manchmal ist Hunger eben kein Hunger.


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Hallo Schwuenki, ich geh dabei einfach mal von mir selbst aus. In der Firma ist 8 Uhr Frühstück und halb 12 Mittag... sind keine 5 Std... Ich kann meine Pausen auch nicht unbedingt verschieben, nur weglassen, wenn ich meinen Akkord nicht schaffe. Selbst daheim sehe ich zu, bis 12 das Essen auf dem Tisch zu haben, sind nach dem Frühstück um halb 8, 8 rum auch keine 8 Stunden. Aus dem Inneren heraus setze ich da wohl eher auf 4 Mahlzeiten am Tag, wobei für mich dann eben auch der Umfang der Mahlzeit zählt. Heißt, es gibt mein unten erwähntes Frühstück, aber auch mal ein VK-Brötchen mit herzhaftem Belag (sehe Joghurt/Obst nicht als DAS süße an), zu Mittag Salat und ne Scheibe Brot (werktags) oder eben normales Mittagessen daheim... z. B. VK-Nudeln mit selbstgemachter Tomatensoße oder wie gestern Kartoffeln Ei und Spinat. Zum Kaffee gibt es Latte und ab und an 2-3 Kekse oder auch mal ein Stück (Obst)kuchen oder einfach nur mal nen Apfel oder halt Obst der Saison. Abends Salat mit Brot, Brot mit Wurstaufschnitt, Rührei mit Brot... Alles in allem denk ich, macht es auch die Portionsgröße. Und dennoch magst du recht haben... siehe meine Pausenzeiten, siehe die Essenszeiten im KiGa (7:30 Frühstück, 11:00 Mittag, 14:30 Vesper)... überall kann man heut den kleinen Snack kaufen, der einem doch Wohlfühlen suggerieren soll. Aber... man MUSS ihn ja nicht kaufen. Und wenn ich tatsächlich außer der Reihe mal was essen muss, dann lieber Obst oder Gemüsesticks als Knoppers und Co. Normal ist, wie man es vorgelebt bekommt. Zugegeben muss ich da auch noch ein wenig an mir arbeiten, doch mir geht es gut dabei. Ich danke dir für diesen Denkanstoß! LG Antje


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nun ja, es streiten sich ja die wissenschaftler ob es nicht besser ist, 5 mahlzeiten zu sich zu nehmen um abzunehmen, bzw sich gesund zu ernähren. mal ist es "hip" 5 kleine, dann wieder 3 große....je nach dem was gerade angesagt ist. mir persönlich sind 5h zu lang, aber vielleicht esse ich auch zu den hauptmahlzeiten zu wenig. ich werde das in meinem urlaub mal ausprobieren, denn ich habe durch arbeit keine möglichkeit, morgens und mittags reichlich zu essen. trotzdem halte ich sis für eben grad mal modern und wer durch falsche essgewohnheiten zu dick ist, wird sicher wieder in das alte muster zurückfallen----wenn er sich nicht am riemen reißt und dazugelernt hat....


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Ich frage mich dazu, was ist *normal* ? Wer bestimmt was *normal* ist ? Ist es wirklich normal abends *kalte Küche* zu essen bzw nur ne Kleinigkeit ? Wer sagt das grade das *normal* ist ? Ich denke eher das die Menschen von grund auf verlernt haben , worum es beim Essen geht bzw warum wir überhaupt essen ... heute wird aus Kummer aus Frust aus Gewohnheit aus Langeweile etc gegessen, aber doch nicht mehr weil man wirklich *Hunger* hat ... und so hat sich ein *Alltag* eingeschlichen, wo wir denken, nein, meinen essen zu müssen .. so eine Art Routine .... mal ein Beispiel, man geht schwimmen und danach gehts zum Mäcci, aber nicht weil unbedingt Hunger besteht, nein weil man das immer so macht, weil es irgendwie dazu gehört und ein schöner ausklang ist ... also mir ist das bei mir selber aufgefallen, also ein beispiel aus meinem Leben ... Ich habe mir nun angewöhnt dann zu essen wenn ich wirklich Hunger habe, klar gibt es auch mal nur mal so einen Snack zwischendurch oder mal eine Naschigkeit .... aber wenn möglich nur zu den von mir aus gesehen *normalen* Essenzeiten ... und dazu gehört für uns abends *warme Küche* da erst da der Vater zu Hause ist und ich Wert auf eine *gemeinsame* Mahlzeit mit der Familie am Tag lege ... Ich denke *normal* ist was jeder für sich selber raussucht .... und womit man selber gut leben kann .... nur dabei sollte immer das *gesunde* maß im Vordergrund stehen .... Gruß Barbara


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Zitat:*mir persönlich sind 5h zu lang, aber vielleicht esse ich auch zu den hauptmahlzeiten zu wenig. ich werde das in meinem urlaub mal ausprobieren, denn ich habe durch arbeit keine möglichkeit, morgens und mittags reichlich zu essen.* Mir geht es ebenso... ich kann (nicht nur durch die Arbeit bedingt) zu den einzelnen Mahlzeiten nicht so viel essen. Manche Tage bin ich schon nach meinem Frühstücksjoghurt so was von satt, dass mir fast schlecht wird und dann noch mehr essen...? Nee du. Dann lieber 4 kleinere Mahlzeiten als 3 große. Dazu kommt auch, dass man eben ab einem gewissen Alter generell weniger essen sollte, weil der Stoffwechsel runter fährt und langsamer arbeitet. VG Antje


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eigentlich ist es völligst wurscht wie und wann man isst. es muß ausgewogen sein und die bewegung muß angepasst zur kcal-zufuhr konstant sein. für mich und für viele andere auch, ist sis ideal. ich werde dabei bleiben, wenn auch nicht mehr so streng wie anfangs. für einige ist es eben nichts, wenn sich jemand damit rumquält, hat es keinen sinn. mich würde essen nach punkten quälen, da wäre der herr jojo sofort da.


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denn ich habe früher NIE gefrühstückt. Meine erste Mahlzeit am Tag war zwischen 14-16 Uhr und dann meist eine Kalorienbombe wie Käsebrötchen (überbacken) oder Pizza, Pommes und Co. Inzwischen habe ich durch SIS meine Essgewohnheiten geändert, ich halte mich zwar nicht piniebel an die Anzahl der Kohlhydrate usw. aber ich habe das Prinzip verstanden und esse abends zB kein Brot, Kartoffeln, Nudeln ect. auch wenn es mir oft schwer fällt. Ich habe aber gemerkt das es mir so einfach besser geht.. ich habe dieses ätzende "ich-hab-mich-überfressen" Gefühl abends nicht mehr. Mein Bauch ist nicht mehr aufgebläht und ich fühl mich einfach besser ! Ich hatte mit SIS nicht vor, nach einem Monat auszusehen wie ein Hungerhaken, sondern für mich ist es viel wichtiger das ich mich gut fühle und natürlich auch ein paar Kilos verliere. Ich mache das ganze jetzt seit 2 Wochen und habe bereits 4 Kilo runter OHNE das ich hungern musste. Denn die 5h zwischen den Mahlzeiten merk ich gar nicht.. mein Magen knurrt nicht oder sonstiges. Oft ist es so, das ich sogar die 5h überschreiten könnte wenn es grade stressig ist oder so. Aber jetzt zu der eigentlichen Frage.. was ist normal ? Normal ist in unser heutigen Gesellschaft nichts mehr, wir werden durch die Medien & die einfach denkende Gesellschaft, oft einfach zu gewissen Dingen gezwungen nur damit wir in das Bild der Gesellschaft passen ! Warum tun wir uns das an ? Darauf kann ich keine Antwort geben, da ich die Antwort noch nicht gefunden habe. Es ist ja nicht nur das Essverhalten, es geht ja über den Kleidungstil, Lebensgewohnheiten, Religion usw. weiter. Also ein endlos Buch wenn man es so nimmt ! Ich für meinen Teil bleibe bei SIS und wenn ich abends beim grillen mal Bock auf Nudelsalat habe, dann gönn ich ihn mir auch.. es muss ja nicht jeden Abend sein ;-)


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Ich finde eigentlich alles von dem nicht richtig.... Denn essen sollte man wenn man Hunger verspürt und nicht in 5 Stunden, 3 Stunden oder 8 Stunden. Diese Zeitangabe ist manchmal wirklich Käse. Wenn mir mein Magen knurrt dann esse ich...das sollte man wohl bei einer Diät oder einer Umstellung eher lernen denn oft isst man aus Langeweile oder Frust und hat ja keinen Hunger! Man sollte lernen wieder auf seinen Körper zu achten und dann zu essen wenn er einem signalisiert ich brauch Nachschub.


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bei den SiS-lern nach. Vorher bringt das eh nichts, erst dann stellt sich so langsam raus, ob man mit der Methode dauerhaft abnehmen kann und vor allem das Gewicht hält. Ohne Disziplin geht gar nichts, spreche aus Erfahrung. Habe 2006 mit ww 20 kg abgenommen, 10 sind wieder drauf, mal 2 kg weniger, aber dann stagnierts. Ich hab mich nicht mehr so streng an die Regeln gehalten und das ist dann das ERgebnis. So läuft es aber bei jeglicher Form von Ernährungsumstellung. ich bin mit meiner Ernährung zufrieden und mit momtan 79,5 kg auf 170 cm kann ich grad so leben :-) VG pali


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Ich denke, das Problem liegt woanders. Wir essen noch wie vor 100 Jahren, arbeiten aber nicht mehr so hart wie damals. Wieviel Prozent der arbeitenden Bevölkerung in unseren zivilisierten Kreisen haben denn noch einen Knochenjob und wieviele sitzen - so wie ich auch - im Büro und haben eine Denkarbeit? Trotzdem essen wir unser Frühstück, unser Mittagessen - am besten warm - und dann kann´s abends gern noch was Leckeres sein und ein kleiner Riegel oder Cracker vorm TV geht immer... Ich sprech da aus eigener Erfahrung. Ich esse für mein Leben gern und weiß doch, worauf ich achten sollte und versuche es auch. Natürlich hab ich auch mal Heißhunger auf ´n Stück Kuchen nachmittags 16 Uhr, aber dann ess ich z. B. zum Abendessen nix mehr - da bin ich auch konsequent. Ich habe in der Firma eine sehr gute Mittagsversorgung (ich zähle nicht auf, was wir alles für Möglichkeiten haben, da werden ausnahmslos alle neidisch), aber seit Jahren geh ich nicht mehr regelmäßig Mittagessen, da dies bei mir sofort anschlägt. Ich gönne es mir mal, wenn es etwas gibt, das ich besonders mag oder zu Hause nicht koche, weil es mein Mann nicht mit isst. Hätte ich eine Ernährung von 7 Uhr Frühstück, 12 Uhr Mittagessen, 15 Uhr Kaffee/Kuchen und 18:30 Abendessen würde ich bei meinen 1,55 m nicht nur ca. 57 kg sondern wahrscheinlich 100 kg wiegen. Das geht gar nicht. Vom Appetit würde ich das hinkriegen, keine Frage. Aber auch ich denke, es ist vieles Gewohnheit, die wir uns einfach irgendwann "antrainiert" haben. Und ich denke auch, in Zeiten von Subway, Mc Eklig, Coffee to go usw. ist es auch kein Wunder, dass wir a) manchmal keinerlei Esskultur mehr haben (alles zwischen Tür und Angel, man will ja hip und trendy sein) und b) essen, wann wir wollen und nicht, wenn es notwendig ist. Und wenn unsere Kinder das so von uns sehen, wie sollen sie es dann besser lernen? Beispiel: Meine beste Freundin hat einen 8-jährigen Sohn. Sie besteht darauf, dass er frühstückt "Ohne Frühstück gehst du mir nicht aus dem Haus, Schule ist anstrengend". Ja, aber der Kleine sitzt jeden Morgen allein am Tisch und mumpelt vor sich hin, weil er muss. Und Mama hübscht sich in der Zwischenzeit im Bad auf. Dort hat sie ihre Kaffeetasse und ihre Zigarette und macht sich bürofein. "Ich kann früh nix essen, ich brauch meine Kippe und meinen Kaffee, das reicht mir". Sie will sich aber auch nicht vorher ausgefein machen und sich wenigstens mit ihrem Sohn und ihrer Kaffeetasse - und OHNE Zigarette - an den Frühstückstisch setzen, weil da müsste sie ja noch 5 min. eher aufstehen. Hallo? Welche Diskussionen wir da schon geführt haben... Wir haben - als ich Kind war - zu Hause täglich alle zusammen gefrühstückt. Danach sind wir Kinder in die Schule gegangen und meine Eltern arbeiten. Abends war wieder gemeinsame Mahlzeit angesagt. Immer. Bis ich mit 16 ausgezogen bin. Ich bin ja ein ehemaliges DDR-Kind, Bj. 73. - hab also die typische DDR noch leibhaftig mitbekommen. Und ich muss sagen, wir haben früher auch nicht gehungert, nur weil es nicht neben jeder Grundschule einen Imbiss oder Bäcker gab. Jeder hatte sein Pausenbrot mit, sein Obst und das haben wir gegessen. Und mittags gab es in der Schule für alle Mittagessen (wer wollte). Aber heute haben die jungen Muttis (ich bin auch junge Mutti - meine Tochter ist gerade 1 Jahr alt geworden) ja alle keine Zeit, ihren Kindern etwas Vernünftiges zu Essen zuzubereiten. Da gibt´s eben ´ne Milchschnitte für den Kindergarten für´s Frühstück und ´n Knoppers für´s Vesper mit und wenn´s mittags noch Milchreis gibt, na prima! Und wenn das Kind abends keine Wurstschnitte isst, weil es Wurst oder Käse oder... nicht mag, "dann isst der Kleine eben auch mal Nutella". HILFE. Mein armes Kind kann mir jetzt schon leid tun, denn sie wird das von uns nicht bekommen und da sind wir auch knallhart. Welche Mutter kocht denn heut noch selber Pudding für Ihre Familie? "Da kauf ich doch lieber den billigen mit der Sahne obendrauf - da hab ich die Arbeit nicht" HÄ? ARBEIT? Was wir nämlich vergessen ist, dass alle "Fertigen" Lebensmittel genügend Energie haben und wir uns nicht nur portionsmäßig oft nicht im Rahmen bewegen, sondern auch zu energiehaltig essen. Und, dass wir uns zu wenig bewegen. Da gestehe ich ein, dass ich momentan selbst dazu gehöre und es furchbar finde. Aber wenn mein Baby dann endlich 21 Uhr zur Ruhe kommt und ich einen 10-Std. Arbeitstag + Haushalt/Kind usw. hinter mir habe und weiß, dass ich um 5 Uhr wieder aufstehen muss und meine Nacht ca. 3 - 5 Stillunterbrechungen für mich bereit hält, fehlt mir momentan die Motivation für Sport. Aber für die Verantwortung,die wir uns selbst und auch unseren Kindern gegenüber haben, finde ich es wichtig, zu wissen, WAS wir essen, WIEVIEL wir essen und ob wir wirklich HUNGER haben oder es nur APPETIT/LANGEWEILE... ist. So, das war mein Wort zum Donnerstag. Ich mach jetzt Schluss und hol mir bei dem Temperaturen ein Eis. Tschüssi. (Ich finde das Thema sehr spannend und könnte da stundenlang diskutieren. Schließlich ist es in der Theorie so einfach - nur an der Umsetzung hapert´s). VG, Diana


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...ich habe Ostern 2006 beschlossen, dass ich endgültig auch für meine Verhältnisse zuviel gewogen hab (95 kg auf 1,70 m). Zuerst habe ich dann "nur" meine Ernährung auf "fettarm" und "obst- und gemüselastiger" umgestellt, hat mir - 6 kg gebracht und mehr tat sich nicht. Im Frühjahr 2008 habe ich dann mit WW-Online angefangen und seitdem noch 15 kg abgenommen, wiege derzeit 74 kg. Mittlerweile geht da nicht mehr viel (mein Traumziel sind 72 kg), seit Anfang Februar (!!) habe ich immer so um die 75 / 76 kg rumgedümpelt, seit gut einer Woche zeigt die Waage mir endlich (jubelhüpffreu) auch mal 73 oder 74 kg. Allerdings habe ich seit Februar trotz gleichbleibendem Gewicht eine Kleidergröße weniger - könnte natürlich auch am Sport liegen, den ich wenigstens 2 - 3 Mal pro Woche mache (Laufen). Wobei ich WW auch als "Ernährungsumstellung" und nicht als "Diät" sehe. Ich hoffe schon, dass ich das Ganze auch weiterhin so einigermaßen durchhalten werde. Eben weil ich (hoffentlich!) schon gelernt habe, einigermaßen "bewusst" und "ausgeglichen" zu essen, und wenn ich bei der einen Sache mal etwas üppiger bin, gleiche ich das durch die nächste Mahlzeit eben wieder aus. Wichtig ist mir, dass ich mir nichts "verbiete", aber eben schaue, insgesamt den Überblick zu behalten. Geändert hat sich eigentlich nicht die Menge, die ich esse, sondern das, was ich esse. Ich esse mich z.B. beim Familienmittagessen nicht mehr an der "Beilage" satt, sondern am Gemüse oder Salat und dazu eben etwas Geflügelfleisch oder Fisch. (Oder heute gibt es ein kleine selbstgebackene Mini-Pizza für jeden und dazu einen großen bunten Salat.) Zwischen den Mahlzeiten esse ich jetzt weniger Schoko-Kekse, sondern eher Cocktail-Tomaten (schmecken auch süß und lecker). Zum Frühstücks gibt's eben keinen Kakao mehr, sondern Früchtetee. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen - und es ist auch nichts dabei, woran ich mich nicht gut gewöhnt hätte und mich damit wohlfühlen würde... Ich bin glücklich, dass ich von Kleidergröße 48 (die mir zum Schluss zu eng wurde ) auf Kleidergröße 40 runtergekommen bin, und in Röcken passt mir mittlerweile schon Gr. 36. Ich fühle mich wesentlich wohler und wesentlich fitter - und das genieße ich. Solche Regelungen wie "morgens kein Eiweiß und abends keine Kohlehydrate und Mindestabstände zwischen den Mahlzeiten" halte ich nicht ein, auch sonst bin ich nicht restriktiv, sondern achte halt nur auf den "Gesamtüberblick", und ich finde mein Essverhalten eigentlich schon "normal". Jedenfalls in dem Sinne "ich fühl mich wohl damit" - was sonst "normal" oder "die Norm" oder was auch immer ist - keine Ahnung, ich glaube nicht an "Schema F"...


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Ich finde normal ist wenn man Gesund und Bewusst isst und nicht Zunimmt , ich finde diese Regeln auch von SIS sind eben für viele das Problem besser ist es eben zu Wissen wenn ich das esse das iss gut und das iss Schlecht dennoch sollte man sich nicht Zwingen Abends nur Eiweiss zu essen wenn man es nicht Kann oder Möchte es sollte eben auch auf die Gesamtkalorienzahl am Tag der meiste Wert gelegt werden denn mir kann niemand erzählen das 3-4 Nutella Wecken am Morgen Gesund sind auch wenns vielleicht beim Abnehmen hilft zuviel Fleisch ist auch nicht gesund , man kann auch gut Abnehmen wenn man eben drauf Achtet nicht zuviel Kalorien zu sich zu nehmen egal in wieviel Stunden Pausen usw. Denn wenn man den Speiseplan mancher SIS macher anguckt sieht man auch wenig Gesundes ;)