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Ernährung umstellen - was genau ist das?

Ernährung umstellen - was genau ist das?

sojamama

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Hallo, ich lese das ja immer sehr oft, schreibe es selbst ja auch. Aber was genau versteht man unter "Ernährung umstellen"?? Gesünder, Vollkorn, weniger Fleisch? Mehr Trinken? Keine Süßigkeiten? Was heißt das für Euch? melli


mama2010

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Antwort auf Beitrag von sojamama

für mich heißt es : fettärmer , gesünder , kaum süßes , überwiegend Wasser trinken , und nur zu den Mahlzeiten essen.Zwischendurch ok dann nur was auch Sinn macht. es so umstellen das man es Jahre macht und nicht nur Monate!! Mir geht es sehr gut damit.Dazu mein Sport.Alles super fühle mich wohler und fitter LG


sojamama

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Antwort auf Beitrag von mama2010

schon Jahre lang. Aber dennoch, es wird nichts... irgendwas läuft falsch. Gut, wir essen auch mal nen Schweinsbraten und Klöße, bei Feierlichkeiten gibt es auch mal was anderes, nicht so ganz gesundes zu essen. Auch gehen wir einmal die Woche Essen. Sport machen wir beide. Wir können das Gewicht halten, aber runter geht nichts. Mal sehen, was wir dann noch ändern können. Immerhin verzichten wir größtenteils auf KH am Abend, das bringt mir sehr viel. Fühle mcih leichter. melli


leaelk

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Antwort auf Beitrag von sojamama

..... nicht nur die Art der Ernährung und die Zusammensetzung der Lebensmittel zu verändern, sondern auch die Essgewohnheiten zu überprüfen und gegebenenfalls zu verändern und quasi eine Lebensumstellung zu betreiben. Ich habe für mich persönlich herausgefunden, dass mir Kohlehydrate aus Brot, Nudeln, Reis und Industriezucker gar nicht gut tun. Ebenso wie jeglicher Alkohol. Beides beeinflußt mein Gewicht schon in kleinsten Mengen sehr. Zudem habe ich festgestellt, dass ich bei Müdigkeit, emmotionalem Stress, Überforderung und ähnlichem sofort Heißhunger und Gelüste entwickel. Mein Körper hat das Programm gespeichert: Energiemangel kann durch Nahrung ausgelichen werden. Das greift aber nur kurzfristig. Die wirklichen Gründe der Überforderung und des Ausgebrannt seins behebt das nicht und so ist das eine Spirale. Seit ich in solchen Heißhunger-Momenten überlege, was eigentlich die Ursache ist und was jetzt besser helfen könnte, habe ich das Ganze besser im Griff. Zudem lösen oben genannte Kohlehydrate bei mir auch eher Heißhunger und Gelüste aus. Auf gute Fette aus Nüssen, Avocados, Sahne, vollfettem Joghurt und ähnlichem verzichte ich übrigens nicht und ich habe einen relativ geringen Körperfettanteil. Gute Fette sind nicht schädlich. Fertiggerichte hingegen meide ich. Das Ganze geht nicht sofort und macht viel Aufwand, aber es lohnt sich. Vorher habe ich auch ganz lange alles versucht und bin nicht wirklich unter 70 Kilo gekommen bei 1,72m Größe. LG leaelk


Ina_84

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Antwort auf Beitrag von sojamama

Ich würde sagen, ob man eine Ernährungsumstellung oder eine Diät macht, kann man immer erst hinterhersagen (außer man will von Anfang an nur eine begrenzte Zeit abnehmen und dannach genauso essen wie vorher). Ich esse keine Kohlenhydrate mehr abends. Aber ob das eine Ernährungsumstellung für immer ist, kann ich ja jetzt noch nicht sagen. Wobei ich es mir gut vorstellen könnte. Was wir noch geändert haben ist: keine Zwischenmahlzeiten (d.h. für die Erwachsenen ca. 5 Stunden Pause, die Kinder brauchen ein oder zwei Zwischenmahlzeiten), Essen nur am Tisch, Süßigkeiten zu den Mahlzeiten, immer Obst und Gemüse als Beilage/Nachtisch, fettarm (d.h. ca. 60-80 g Fett pro Tag pro Erwachsener), vollwertig (wenn es geht - manches schmeckt einfach nicht als Vollkorn) und keine Fertigprodukte. Tipps kann man irgendwie schlecht geben. Vielleicht erstmal ein Ernährungs- und Bewegungstagebuch, damit ihr einen Überblick über Konsum und Verbrauch habt???


minitona

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Antwort auf Beitrag von sojamama

Hallo! Ich denke, dann, wenn jemand seine Essensgewohnheiten ändert, findet eine "Ernährungsumstellung" statt. Ob diese nun immer gut ist, sei mal dahin gestellt. Da gibt´s ja soo viele verschiedene Aspekte... es hängt ausserdem auch davon ab, wie gut die neue Ernährung mit den persönlichen Zielen vereinbar ist. Was für mich gut ist, muss nicht zwangsläufig auch für Andere gut sein. Aber generell ist sicher "viel Wasser, low carb (bzgl. Zucker), Vollkorn, gesunde Fette, viel Rohkost" ein Weg, der nie verkehrt ist.