Mitglied inaktiv
Eigentlich wollte ich auf Deinen Beitrag nicht weiter reagieren, da ich hier im Forum einen anderen Ton im Umgang miteinander gewohnt bin, aber Du hast uns ja nahegelegt, sich mal "reinzulesen", und das hab ich auch getan. Es gibt natürlich immer Verteidiger und Gegner einer Sache, ansonsten wäre das Thema ja uninteressant und absolut indiskutabel. Auf Deinen Rat hin habe ich also ein wenig gegoogelt, und siehe da: man liest nicht nur einmal, daß durch die sehr einseitige Ernährung, die sich noch dazu ziemlich fett- und eiweißreich gestaltet, längerfristig gesehen gesundheitliche Schäden wie Gicht, Gallenblasenleiden, Herz- und Nierenleiden und auftreten können und es auch in den meisten Fällen tun, oft erst nach einem oder mehreren Jahren. Klar, die Mineralstoff- und Vitamindefizite, die ich mir dadurch selbst zuführe, kann man ja mit Medikamenten wieder ausgleichen... Ach ja, Atkins war zwar auf den Kopf gefallen (also bei seinem Sturz auf den Gehweg), aber warum hatte er dann unter anderem ein total verfettetes Herz? Ich glaube nicht, daß das von einer kurzfrisitigen künstlichen Ernährung herrührt. Du bestehst also darauf, daß er kerngesund war, und ich bestehe darauf, daß er es nicht war. War einer von uns dabei? Nein! Also können wir nur Vermutungen anstellen und uns weiterhin die Köpfe darüber zerbrechen. Fakt ist, die Meinungen werden auch bei diesem Thema geteilt bleiben, und jeder soll das ausprobieren, das er für richtig hält. Ich jedenfalls bleibe bei WW, da es eine dauerhafte Umstellung zu einer gesunden Ernährung bedeutet und ich dadurch auf jeden Fall gesünder werde. 500 g pro Woche abzunehmen und es auf Dauer verloren zu haben ist für mich persönlich interessanter, als 500 g pro Tag mit möglicherweise unangenehmen Folgen. Also, wie gesagt: Ich bin zwar nicht Deiner Meinung, aber das kann man auch in einem anderen Ton ausdrücken. Steinige mich, wer will, aber das ist meine Meinung. Tiziana
Hallo Tiziana, stimme dir da absolut zu! Nun sind wir eh der gleichen Meinung,was WW angeht,aber auch Low Fat hat mich überzeugt und auch die Freunde der Fettformel (kein Lebensmittel darf gessen werden,was den Fettgehalt von 30% aus dem Nährwert gerechnet übersteigt) sind durchaus das,was ich für sinnvoll halte. Nur habe ich persönlich mich für WW entschieden,weil es mir den meisten Spielraum lässt und ich mich schon während der Ernährungsumstellung so ernähren kann,wie ich es auch später den Rest meines Lebens machen will! Un wie du schon schreibst: ich nehme auch lieber langsam und mit Vernunft ab,als kurzfristig schnell und mit Folgen,die man jetzt noch gar nicht überblicken kann! Aber jedem das Seine und ich bin so eingestellt,jedem seine eigene Meinung zu lassen (wäre ja auch noch schöner,wenn nicht :-))) Und ich mag auch gerne mal neue Blickwinkel bekommen,kein Problem,denn manchmal ist man schon so eingefahren,dass man Neues einfach mal kurzerhand ablehnt. Auch das ist kein Problem.....was ich nur nicht mag sind Ansagen,die einfach angreifend und anmaßend sind und so kam der Beitrag halt rüber. Wenn sie mit der Atkins-Diät Erfolg hatte und imemr noch hat - wunderbar! Ich gönne es ihr von Herzen,aber überzeugt hat mich der Beitrag in keinster Weise und das ist schade. Was ich auch noch gerne loswerden möchte: Selbst wenn Herr Atkins erst durch die Zufuhr von Kohlehydraten zugenommen hat (was ich stark anzweifel,denn wenn er vorher schlank war und so um die 80kg gewogen hat,muss er durch die künstliche Ernährung ja 37kg zugenommen haben.....wie das???),dann widerspricht das doch dem,was er propagandiert: man kann mit der Atkins-Diät abnehmen und hinterher weitesgehend "normal" leben,ohne wieder zuzunehmen.Denn dann würde ihm die künstliche Ernährung ja nicht die Pfunde wieder eingebracht haben. Von daher sehe ich das einfach nach wie vor gespalten. Dennoch finde ich es toll,dass "einefreundin" (leider ohne Namen) damit so toll abgenommen hat-Respekt verdient diese Leistung allemal,denn einfach ist es so oder so nicht! LG und ein tolles Wochenende Jessy
Mein Sohn wird aufgrund einer Behinderung künstlich ernährt. Es gibt keine andere Art der Erhnährung wo man genauer Kalorien und Nährstoffe dosieren und berechnen kann. Bei einer solchen Ernährung kann man genau anhand von Gewicht und evtl. Kalorienverbrauch den Bedarf ausrechnen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Herr Atkins im Krankenhaus unter ärztlicher Aufsicht durch künstliche Ernährung soviel zugenommen haben soll. Ohne das die Spezialnahrung reduziert wurde... Aber wie jemand schon geschrieben hat, wir waren ja nicht dabei.... Lexy
Die letzten 10 Beiträge
- Vor- Schwangerschaftsfigur wieder möglich?
- Diät -Twin gesucht
- Wirkt meine Pille noch???
- Wiegegruppe zum 01.06.2025
- Hilfe beim Start ins Abnehmen
- Abnehmspritze
- Was ist der Unterschied zwischen einer Ernährungsumstellung und einer Ernährungsumstellung bei Rheuma?
- Hilfe zu Ernährungsumstellung
- Erfahrungen mit Insumed
- Heute Abend im TV: Hirschhausen und die Abnehmspritze