Elternforum Diätclub

Eine der Ursachen...

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Mitglied inaktiv

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... meines Übergewichtes ist mit Sicherheit "Lernen am Modell" gewesen: Als völlig normalgewichtiger Teenager mit breitem Becken und einer Mutter, die immer auf Diät war, habe ich begonnen mitzumachen, da es ja als Teenager schon cool gewesen wäre, eben noch schlanker zu sein. Nach einer einwöchigen Fastenkur und WW Essen meiner Mutter nachm ich zwischen 16 und 18 Jahren 10 kg zu. Die gingen wieder runter, als ich dann alleien lebte, aber nur, weil ich eben da schon mein Essen kontrollierte. Deshalb verheimliche ich meine Diät (WW) vor meinen Kindern (10 / 7.5 J) ! Mein Mann ist natürlich informiert. Meine Kinder sind sehr schlank mit sehr schlankem Becken (Figur meines Mannes). Meine Mutter ist heute 70 J. und IMMER NOCH AUF DIÄT (bei 1.6 m pendelt sie zwischen 80 und 90). Ich habe sie letzhin mal ruhig und mit echtem Interesse gefragt, wann sie denn aufhören würde, Diät zu machen. Die Antwort blieb aus. Das macht mir irgendwie Angst, dass ich ebenfalls mit 70 noch auf Diät sein werde...Wenn ich mir die Fotos ansehe, als wir kleine Kinder waren, hatte sie eigentlich eine tolle Figur, mit einem Bauchröllchen und schlanken Beinen, eben so wie die allermeisten Teenager heute schon. Sie fand sich damals schon zu dick und gibt heute zu, dass sie eigentlich gut aussah. Wie handhabt ihr das ? Macht ihr euch auch solche Gedanken ? LG Dor


desire

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ds ist das Problem...einmal Diät...bist du dein Leben lang auf Diät. Einmal seine Lebensgewohnheiten umgestellt und du lebst dein Leben bis ans Ende sehr sehr gut.


Zwillingsmama04

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Die Bezeichnung Diät kommt von (griech.) dίaita und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“/„Lebensweise“ verwendet.... somit ist diät und lebensgewohnheiten ändern im grunde das gleiche. wenn ich eine diät mache schliesst es ja nicht automatisch aus das ich nicht meine essgewohnheiten änder. und 1x diät immer diät finde ich quatsch. kommt doch drauf an ob diese diät in meinem denken und handeln etwas verändert.


Mitglied inaktiv

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das hast du sehr schön ausgedrückt, danke.


Zwillingsmama04

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meine mutter inkl ihrer familie waren auch lebenslang auf diät. sie habens nie geschafft. mich hat ihr verhalten nicht geprägt, vielleicht etwas neg behaftet. ich hab nur gedacht wie kann man ständg schanken zwischen fressen und hungern. war mir schleierhaft. sie kamen nie an ihr ziel an,mehr als 1,2,3,4 kg haben sie nie geschafft. meine kinder wissen das ich abnheme, sie sehen es ja auch, aber sie sehen das ich esse. meine kinder sind von unetrgewichtig, über sehr dünn bis hin zum normalen gewicht vertreten. wobei die kleine(normalgewichtig) aufpassen muss. sie neigt zum pummeligen(kommt aber def. vom essen. sie isst gern). so müssen wir täglich den spagat machen von ja du darfst noch essen, su kannst noch ne schoki bis hin jetzt ist genug. meine kinder haben es verstanden, das nicht jeder gleich ist, das nicht jeder gleich viel essen kann .....


Leena

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Ganz ehrlich - so einen (und dann noch täglichen!) "Spagat" zwischen "jan du darfst noch essen, du kannst noch ne schoki bis hin jetzt ist genug" finde ich bei Kinder, und vielleicht bei Mädchen sogar ganz besonders, furchtbar! Damit liegt doch der Fokus total auf dem Essen und dem Gewicht, und meinst Du wirklich, das ist gesund und führt nicht später mal erst recht zu möglichem Übergewicht ect.? Und was ist denn die Konsequenz, sie darf noch essen / sie darf nicht mehr essen - d.h. sie darf sich nicht satt essen? Das wäre doch auch übel! Ich halte es für wichtig, dass immer genug gesunde Sachen (dann eben Gemüse, Salat, vielleicht etwas Obst etc.) da ist, so dass niemand hungrig vom Tisch aufstehen muss. Und was die Schoki betrifft - entweder für alle Kinder oder für keinen, finde ich. Aber vielleicht reagiere ich jetzt auch nur so heftig, weil Du mich an meine Mutter erinnerst, die hat, besonders bei meiner Schwester, auch immer so einen "Spagat" gemacht und sehr darauf geachtet, was meine Schwester aß - und spätestens in der Pubertät wurde Essen zum Machtkampf zwischen meiner Mutter und meiner Schwester, und meine Schwester hat heute (nachdem sie gerade in einer entsprechenden Kur war) einen BMI von 55,6. *seufz* Aber meine Mutter hätte früher auch gesagt, "meine Kinder haben es verstanden, das nicht jeder gleich ist, das nicht jeder gleich viel essen kann ....." Wobei das doch auch ein niedriges Gewicht zu einem Wert an sich macht, und das halte ich bei Kindern doch eher für unglücklich...


Zwillingsmama04

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Antwort auf Beitrag von Leena

meine untergewichtige tochter ist ein extramfrühchen und ist aus diesem grund auch heute noch stark untergewichtig(weil du es als unglücklich empfindest). wenn du ein kind hast was bald verhungert, dem wirst du niemals sagen nein du darfst nicht mehr. sie muss gesund essen, sie darf aber auch schoki essen soviel sie mag(sie regelt das aber ganz gut für sich). meine kleinste neigt dazu pummelig zu werde. doch sie darf sich satt essen, hab ich mit keiner silber erwähnt das sies nicht darf. sie darf sich nach der 2. portion gerne an gemüse und co satt essen. meine sohn( der auch ein extremfrühchen ist, der aber gewichtsmässig weitaus besser dran ist als seine schwester), sag ich auch nach dem 2 stück kuchen, das es vielleicht dann doch mal gut ist. essen hat keine macht bei uns und wird auch nicht zu einem machtkampf werden. alle dürfen sich satt essen, essen wird bei uns nicht als belohnug für irgendetwas eingesetzt. süsses und co darf ohne schlechtes gewissen gegessen werden. auch hier gilt was für deine familie gut ist, muss für eine ander noch lange nicht gut sein. und zum thema schoki für alle oder keinen. na klar kriegen sie alle. hab ich auch nicht geschrieben das der eine zugucken muss, wie der ander genüsslich seine schoki ist. nee aber das kind was ständig mit seinem gewicht ums überleben kämpft, dem werde ich nicht das 2 stück verbieten. das kann ich aber meiner kleinen gut erklären wieso und warum udn sie versteht das und kann damit umhejen.


Zwillingsmama04

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auch wenn ich nichts von ihr weiss(ausser ihrem bmi). ich glaube das so ein hohes übergwicht ganz andere ursachen haben. und nicht die, das mami aufgepasst hat und auch mal nein gesagt hat. warum essen menschen soviel das sie dick werden bzw noch dicker werden?


Mitglied inaktiv

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Du triffst für mich den Nagel auf den Kopf mit deinem Posting. Mit diesen Kommentaren geht es ja auch in die Seele des Kindes, dass es nur was wert ist, wenn es dünn ist, oder sehe ich das falsch? Oder dass es pummelig nicht genügt. Aber wie wäre der richtige Umgang ?? Gar nichts sagen und viel Sport einbauen? Das ist genau der Grund, warum meine Kinder von meiner WW Diät nichts wissen. Ich will ihnen einfach keine Diät vorleben. LG, Doris


Zwillingsmama04

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wenn ein kind bedingungslos geliebt wird( das werden meine kinder und das wissen sie) kann es der seele eines gefestigten kindes doch keinen schaden anrichten. sagt ihr euren kinder nie das manche dinge nicht gut sind, die sie machen? alle kinder ob untergewichtig oder mit der neigung zum pummel, treiben 2-3 die wo sport. sie sind ständig in bewegung. was sollen sie denn noch machen? noch mehr? sie sind froh für die zeit die sie zzu hause verbringen können. ich glaube das eine essstörung(welche auch immer) etwas mit der persönlichkeit eines menschen zu tun hat.will das nicht pauschlieren, aber trotzdem glaube ich das die mit ein grosser ausschlaggenemder grund ist


Mitglied inaktiv

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Ich verstehe deine Argumenattion. ich sage den Kindern auch, dass dick ungesund ist, sie empfinden mich aber nicht als dick, ich habe etwa 10 kg zu viel (bei 1.68m) , das ist nicht unbedingt extrem dick, ich mache auch viel Sport und auch mit ihnen mit. Ich habe so schlechte persönliche Erfahrungen mit diesem Thema (z.B. das ist jetzt meine dritte Diät in den letzten 7 Jahren und immer wieder habe ich SCHLEICHEND zugenommen nach den Diäten, Stress, zu spät gegessen, ect.. nein ich fresse nicht unkontrolliert Schokolade und ich esse nie Chips), das ist der Grund, warum ich es nicht mehr thematisieren will vor meinen Kindern. LG, Dor


Zwillingsmama04

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ich kann dich auch verstehene, ist ja nicht so als könne ich das nicht verstehen;-))))) ist schon ne schwere sache;-))), ich denke man muss für sich einen weg finden, einen weg für seine kinder und da ist es wie bei allem im leben, was bei uns gut geht, kann bei euch nen schuss in den often sein und umgekehrt.


Leena

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...ist ja schön, wenn Du überzeugt bist, bei Deinen Kindern alles richtig zu machen. (Wobei ich übrigens schon oft gehört habe, dass Extremfrühchen Essen so verstoffwechseln, dass sie gar nicht so viel essen können, wie sie bräuchten, nur um den Grundumsatz zu decken. Dass es da Probleme gibt, wenn das Geschwister eher so der Typ "vom Anschauen der Torte schon 2 kg zugenommen" ist, kann ich mir schon sehr gut vorstellen.) Was meine Schwester betrifft - doch, in ihrem Fall denke ich schon, dass ihr extremes Übergewicht sehr wohl genau damit angefangen hat, dass meine Mutter "aufgepasst hat" und eben auch "mal nein gesagt", bzw. eben gesagt "nein, iss das nicht, du wirst sonst zu dick!" Solange meine Mutter noch komplett ihre Ernährung kontrollieren konnte, hielt sich das Gewicht im Rahmen, je älter sie wurde, desto eher hat sie nach dem Motto "jetzt erst recht!" gegessen, es war wirklich ein Machtkampf zwischen beiden, und meine Schwester wurde dann in den letzten ca. 25 Jahren, seit sie zu Hause auszgezogen ist, schleichend immer dicker und dicker, bis sie jetzt bei rund 150 kg ist. Wobei sicherlich auch ein Teil "Trotz" drin ist - aus Mamis "auch mal Nein gesagt, sonst wirst du zu dick" wurde eben in der Seele gewissermaßen ein "ich muss dünn sein, damit ich toll bin", irgendwann ein "ich bin doch eh nicht toll genug für meine Mami" und letztlich ein "jetzt ist mir alles egal, jetzt ess ich mich endlich mal an richtig leckeren Dingen satt!" Später dann entsprechende Diätversuche, JoJo-Effekt, und dann eben wirklich richtig dick geworden. Ihr Fett ist quasi ihr Panzer geworden... um seelisch nicht verletzt zu werden, gewissermaßen. So gesehen - doch, bei meiner Schwester haben die Gewichtsprobleme (die sich jetzt so "ausgewachsen" haben) eben ganz genau so angefangen, damit, dass "mami aufgepasst hat und auch mal nein gesagt hat". "warum essen menschen soviel das sie dick werden bzw noch dicker werden?" Warum essen Menschen dann nicht nur so viel und genau das, dass sie nicht dick werden/bleiben? Essen ist oft Trost für die Seele, oder..? Frei nach dem "Kleinen Prinzen" also quasi ein "ich esse, um zu vergessen - um was zu vergessen? - dass ich so dick bin!", letztlich auch "dass ich nicht wert genug bin, weil ich so dick und eklig bin!". Sicher will ich damit nicht sagen, dass meine Mutter allein "schuld" daran ist, dass meine Schwester so dick ist - meine Schwester hat auch einen freien Willen, vielleicht hätte sie die damals in Gang gesetzte Spirale irgendwann einmal durchbrechen können, den Knacks in der Seele auffangen, sie ist alt genug, um für sich selbst verantwortlich zu sein, was sie aus dem macht, was ihr mitgegeben wurde. In Gang gesetzt hat diese Gewichtsspirale aber meine Mutter damals sehr wohl mit ihrem "Aufpassen", ihrem "Kontrollieren" und ihrem "iss das lieber nicht mehr, du wirst sonst zu dick!"


Leena

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...ist ja schön, wenn Du überzeugt bist, bei Deinen Kindern alles richtig zu machen. (Wobei ich übrigens schon oft gehört habe, dass Extremfrühchen Essen so verstoffwechseln, dass sie gar nicht so viel essen können, wie sie bräuchten, nur um den Grundumsatz zu decken. Dass es da Probleme gibt, wenn das Geschwister eher so der Typ "vom Anschauen der Torte schon 2 kg zugenommen" ist, kann ich mir schon sehr gut vorstellen.) Was meine Schwester betrifft - doch, in ihrem Fall denke ich schon, dass ihr extremes Übergewicht sehr wohl genau damit angefangen hat, dass meine Mutter "aufgepasst hat" und eben auch "mal nein gesagt", bzw. eben gesagt "nein, iss das nicht, du wirst sonst zu dick!" Solange meine Mutter noch komplett ihre Ernährung kontrollieren konnte, hielt sich das Gewicht im Rahmen, je älter sie wurde, desto eher hat sie nach dem Motto "jetzt erst recht!" gegessen, es war wirklich ein Machtkampf zwischen beiden, und meine Schwester wurde dann in den letzten ca. 25 Jahren, seit sie zu Hause auszgezogen ist, schleichend immer dicker und dicker, bis sie jetzt bei rund 150 kg ist. Wobei sicherlich auch ein Teil "Trotz" drin ist - aus Mamis "auch mal Nein gesagt, sonst wirst du zu dick" wurde eben in der Seele gewissermaßen ein "ich muss dünn sein, damit ich toll bin", irgendwann ein "ich bin doch eh nicht toll genug für meine Mami" und letztlich ein "jetzt ist mir alles egal, jetzt ess ich mich endlich mal an richtig leckeren Dingen satt!" Später dann entsprechende Diätversuche, JoJo-Effekt, und dann eben wirklich richtig dick geworden. Ihr Fett ist quasi ihr Panzer geworden... um seelisch nicht verletzt zu werden, gewissermaßen. So gesehen - doch, bei meiner Schwester haben die Gewichtsprobleme (die sich jetzt so "ausgewachsen" haben) eben ganz genau so angefangen, damit, dass "mami aufgepasst hat und auch mal nein gesagt hat". "warum essen menschen soviel das sie dick werden bzw noch dicker werden?" Warum essen Menschen dann nicht nur so viel und genau das, dass sie nicht dick werden/bleiben? Essen ist oft Trost für die Seele, oder..? Frei nach dem "Kleinen Prinzen" also quasi ein "ich esse, um zu vergessen - um was zu vergessen? - dass ich so dick bin!", letztlich auch "dass ich nicht wert genug bin, weil ich so dick und eklig bin!". Sicher will ich damit nicht sagen, dass meine Mutter allein "schuld" daran ist, dass meine Schwester so dick ist - meine Schwester hat auch einen freien Willen, vielleicht hätte sie die damals in Gang gesetzte Spirale irgendwann einmal durchbrechen können, den Knacks in der Seele auffangen, sie ist alt genug, um für sich selbst verantwortlich zu sein, was sie aus dem macht, was ihr mitgegeben wurde. In Gang gesetzt hat diese Gewichtsspirale aber meine Mutter damals sehr wohl mit ihrem "Aufpassen", ihrem "Kontrollieren" und ihrem "iss das lieber nicht mehr, du wirst sonst zu dick!"


Leena

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...was keine Absicht!


Zwillingsmama04

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Antwort auf Beitrag von Leena

nein ich mache nicht alles richtig. kann wohl kaum einer von sich behaupten. nee sie kann gar nicht soviel essen, aber aus diesem grund zählt jede kalorie. ihr magen ist viel zu klein, sie kann nur kleine mengen essen. das gehört nun mal zu ihrem leben und wird sie immer begleiten. essen spielt in ihrem leben eine grosse rolle, einfach weil sie so dünn war das sie zwischen leben und tod hing. nun ist es besser sie ist eben nur noch untergewichtig. zu deineer schwester. wie gesagt ich kenne sie nicht und werde nicht drüber urteilen wieso und warum. aber wir sind uns doch einig das wenn ein kind geliebt ist so wie es ist, dann darf man ihm auch sagen das es nicht gut ist wenn es zuviel isst um es vor weiterem zu bewahren. lässt du dein kind ins unglück laufen?? du hast keine kinder die dazu neigen pummelig zu werden. was ist wenn sie weinend nach hause kommen, weil sie gehänselt wurden? meine liebe zu meinen kindern ist nicht abhängig davon ob sie schön sind, dünn sind, gut in der schule usw. ich liebe sie aber und möchte sie vor dingen bewahren und dazu gehört eben auch, das sie nicht zu dick werden. genau trost für die seele ist das essen für manche. d.h. irgendetas ist schief gelaufen und nicht unbedingt: mama hat ne diät gemacht, mama hat gesagt ich soll das 4. st schoki nicht mehr esse. man kann nicht immer andern die schuld geben.


Leena

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Antwort auf Beitrag von Zwillingsmama04

Nein, wir sind uns nicht einig, dass "wenn ein kind geliebt ist, so wie es ist, dann darf man ihm auch sagen, dass es nicht gut ist, wenn es zuviel isst, um es vor weiterem zu bewahren". Ich glaube schon, dass man mit genau solchen Bemerkungen potentiell schon einen Knacks anrichten kann bei unsicheren Kinderseelen. (Im Übrigen spricht medizinisch wohl einiges dafür, dass moderates Übergewicht, also z.B. BMI zwischen 25 und 30, für Menschen grundsätzlich nicht ungesund ist, bzw. dass Menschen mit einem solchen BMI statistisch gesehen zumindest die längste Lebenserwartung haben. Gehänselt werden dürfte man mit so einem BMI aber vermutlich potentiell auch...) Ansonsten - woher willst Du wissen, dass ich keine Kinder hätte, die "dazu neigen, pummelig zu werden"? Meine Söhne haben zwar bisher keine Figurprobleme, aber meine älteste Tochter hat sehr wohl Phasen, wo sie sich "zu dick" findet. Sie neigt halt erfahrungsgemäß dazu, erst zuzunehmen und anschließend ein Stück in die Höhe zu schießen, und außerdem hat sie eine recht weibliche Figur, während ihre Freundinnen eher knabenhaft schlank sind (das frustet sie dann, wenn bei ihr Röhrenjeans einfach anders aussehen als bei ihrer Freundin). Da versuche ich schon, darauf zu achten, möglichst viel gesundes Essen anzubieten, dafür zu sorgen, dass das gesunde Essen auch noch möglichst lecker ist für Kinder, und eben nicht tägliche eine Sahnetorte auf den Tisch zu bringen, mal ganz überspitzt zu sagen. Aber ich kenne es halt von meiner Tochter, dass sie dann beschließt, unbedingt abnehmen zu wollen, dann isst sie den ganzen Tag ganz bewusst nichts oder allenfalls eine Tasse klare Brühe - und spätestens nach dem Abendbrot hat sie dann Hunger und fällt dann heißhungrig über Kühlschrank und Speisekammer her. Das finde ich auch unglücklich, ja. Von daher bemühe ich mich schon, ein gesundes, ausgeglichenes Essverhalten zu vermitteln, aber eben gesund im Sinne von "ausreichende Nährstoffversorgung", ausreichend Gemüse und Obst und Kohlenhydrate und Eiweiß in sinnvollen Anteilen - und nicht mit dem Ziel, schlank zu sein um des Schlankseins willen. Im Übrigen ist das auch für meine Jungs gesund. :-) Wie gesagt, ich glaube schon, die Seele kann einen Knacks bekommen, wenn Mama sagt, iss nicht so viel, du wirst sonst zu dick!, und dass dann Essen zum Trost für die Seele werden kann... Ansonsten - man kann sicher nicht immer anderen die Schuld geben, aber das Handeln anderer kann durchaus eine Kausalkette in Gang setzen. Sicher ist meine Mutter nicht alleine Schuld daran, dass meine Schwester jetzt so dick ist.


Zwillingsmama04

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als das ein kind einen knacks kriegt. wie gesagt ich rede von essen was überflüssig ist und nicht das kinder sich nicht satt essen können. ich denke einfach das du es nicht verstehen willst. nur vielleicht nimmst du es einfach mal hin das nicht alle kinder einen knacks davon bekommen, nur weil es bei euch in der familie so war. ich finde man kann seine meinung sagen und dazu stehen, aber man darf auch in erwägung ziehen, das eine andere meinung nicht falsch sein muss,-))))


Leena

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Antwort auf Beitrag von Zwillingsmama04

....stimmt - Du darfst gerne in Erwägung ziehen, dass meine Meinung auch nicht falsch sein muss. ;-) Ich sage ja auch gar nicht, dass ein Kind von einem (meinetwegen auch einem regelmäßigen) mütterlichen "iss das nicht mehr, du wirst sonst zu dick"-Kommentar zwangsläufig einen Knack kriegen muss. Ich stell mir gerade vor, ich würde das zu meinem 2. Nachwuchs sagen - ich glaube, dem wäre es wirklich absolut egal, zu seiner Figur hat er so gar keine Meinung, und es ist eben so, dass er ziemlich wenig wiegt, aber dafür ausgesprochen lang ist, und wenn es anderes wäre, wäre ihm das mit großer Sicherheit genauso wumpe. Eine Garantie, zu welcher "Sorte" das eigene Kind gehört, hat man allerdings nie - und ich denke einfach, man muss sich einfach bewusst machen, was man mit solchen Bemerkungen anrichten KANN, wenn auch nicht anrichten MUSS. (Wobei Mädchen da wohl oft potentiell empfindlicher sind - allerdings nimmt die potentielle Empfindlichkeit bei Jungen bei dem Thema gesellschaftlich gesehen mittlerweile wohl auch zu.) Nicht mehr wollte ich sagen - aber auch nicht weniger.


MartaHH

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aber es kann doch nicht sein, dass deine Mutter soviel wiegt und immer auf Diät ist! Dann isst sie vermutlich zwischendurch sehr viel, kann das sein? Meine SM macht das auch. Wenn jemand mitisst, dann schiebt sie kleine Portionen auf dem Teller hin und her und nimmt kein Dessert, und wenn wir nicht da sind bzw. abends spät dann wird zugelangt - aber da das an der offenen Kühlschranktür passiert, ZÄHLT ES NICHT! Da kommen Kalorien zusammen, das kannst du mir glauben. Das ist keine Diät, das ist nur eine kleine Lebenslüge. Verzeihlich im übrigen. Wie Kinder, die sich die Augen zuhalten und meinen, dass sie keiner sieht...


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von MartaHH

Da hast du grundsätzlich schon recht, ich wohne 1000 km weg, sehe sie jährlcih eien Woche, weiss also nicht genau, wie ihr Essverhalten aussieht... Mir geht es mit meinem Posting darum: Meine Mutter machte Diät zum Thema als ich ein Kind/Teenager war und so wurde es für mcih auch zum Thema, obwohl das absolut nicht nötig gewesen wäre. Heute bin ich der Meinung, dass eine Ursache meiner (nicht gravierenden aber bestehenden) Gewichtsprobleme die erste Diät war... udn dass ich eben dieses Verhalten meiner Mutter irgendwie übernommen habe: nämlich, beim Essen muss man aufpassen, das muss reguliert werden. Damals hatte ich sehr wohl noch ein natürliches Hunger und Sattgefühl und ich finde, dass dies seit diesen Diäten eben nicht mehr so ist... @Zwillingsmama: Ich empfinde es auch als problematisch, wei du mit deinem fast Pummelchen umgehst, ABER ich weiss leider keine Alternative, wie man es besser machen sollte. LG


Zwillingsmama04

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leben noch nie aus meinem mund gehört, auch nicht das sie zu dick ist oder ähnliches. ich achte drauf und das ist mir liebe als sie hört diese und noch schlimmeres aus dem mun anderer kinder. und das wird jedes zu dicke kind früher oder später hören. wie gesagt sie darf sich satt essen, werd ich nie im leben etwas sagen, aber dann an den richtigen sachen.


Zwillingsmama04

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Antwort auf Beitrag von Zwillingsmama04

sondern dünn? es würde doch eigentlich keinen grund geben abzunhemen, wenn das gewicht keine grosse rolle spielt. meine kinder wissen das ich diät mache, sie wissen das dick ungesund ist, das dick nicht schön ist. darf ein kind das nicht wissen???? find ich schwierig. was ist wenn dein kind dich später fragt, ja mama, warum haste nix gesagt. nun bin ich dick und muss damit umgehen? ich werde gehänselt nicht du. wie gesagt ich finde es definitiv nicht schlimm kinder bei sachen zu stoppen die dick machen bzw einem kind das 5 stück schoki zu erlauben, was stark untergewichtig ist. ich denke es ist auch etwas anderes, wenn ich es einfach nur verbiete, oder eben erkläre arum und wieso.


Mitglied inaktiv

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Bei mir geht es i.a. um 10 kg, ich werde also nicht von dick plötzlich dünn, man merkt keinen krassen Unterschied. Meine Kinder sind beide sehr schlank, trotzdem habe ich Angst dass meine fast 10-jährige auch auf einen Diättripp kommt, abgeschaut von mir, so wie es mir selbst eben passiert ist, ich habe das Diäten bei meiner Mutter gelernt, und das als Normalgewichtige ! Deshalb sage ich es den Kindern nicht. Liebe Grüsse, Dor


Zwillingsmama04

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ist es ja nicht so auffallend. 10 kg hätten meine kinder auch nicht gemerkt. sie habens jetzt nach 20kg gemerkt und haben was gesagt. in diesem fall würde ich es dann auch nicht an die grosse glocke hängen


Joycelina

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Antwort auf Beitrag von Zwillingsmama04

Hallo, bin nur stille Mitleserin aber wollt gerne was dazu schreiben, ich bin33 und meine Tochter ist 9Jahre alt. Also ich kann aus Erfahrung sagen das es wichtig ist wie man es den Kindern vorlebt, bei mir und meiner Schwester war es so das wir immer freien Zugang zum Süßigkeitenschrank hatten und wenn wir Hunger hatten haben wir eine Tafel Schokolade gegessen, meine Mama hat uns nie vorgelebt das wenn man Hunger hat sich auch mit gesunden Sachen satt essen kann, meine Mama ist übergewichtig und ich und meine Schwester müssen ständig kämpfen und haben es erst spät gelernt "normal" zu essen. Spätestens wenn man als Kind geärgert wird das man zu dick ist fällt es einem dann auf das was schiefgelaufen ist. Uns wurde vorgelebt das jede Menge Süßigkeiten essen normal ist und das der Teller immer leer gegessen werden muß auch wenn man keinen Hunger hat. Vom Hungern bis auf Untergewicht und vollfressen egal was, war schon alles in meinem bisherigen Leben dabei. Ich versuche meiner Tochter beizubringen das man ein Stück Schokolade zum Genuss als was besonderes essen kann aber nicht zum satt essen da ist. Dafür gibts Obst, Gemüse oder eine Scheibe Brot. Also wenn man den Kindern kein Hungern müssen um schlank zu sein und maßloses Fressen vorlebt denke ich ist eine Diät nicht schlimm wenn die Kinder das mitbekommen. Mußt ich mal kurz los werden. Lg Yvonne


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Joycelina

Danke für deinen Beitrag ! Es zeigt wieder, dass die Familie schon sehr grosse Auswirkungen auf unser Essverhalten hat und das bestätigt mich irgendwie, es meinen Kindern nicht zu sagen, sondern normal reduziert mitzuessen... LG, Dor


Joycelina

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Noch mal Hallo, Ja richtig, ich finde es selber schwer den goldenen Mittelweg zu finden und ich glaub auch nicht das Kinder sich was unter einer" Diät" vorstellen können. Auch wichtig finde ich das wenn man traurig, müde, angespannt ist auch andere Mittel zur Verfügung stehen hat um sich nicht mit Süßigkeiten zu trösten so wie ich es zb. als Kind gelernt hab. Was meine Mama z.b.als Trostbonbon meiner Tochter früher gegeben hat wenn sie sich wehgetan hat das hab ich schnell unterbunden. Esstörungen an sich so wie z.b Magersucht denke ich hat mehr seelische Ursachen, eine Freundin von mir war Magersüchtig das kam aber durch eine sehr schwierige Kindheit und hatte nichts mehr mit Diäten zu tun. Lg. Yvonne