Mitglied inaktiv
Hallo, ich würd gern mal eure Meinung hören: In Schleswig-Holstein ist die Verbeamtung mittlerweile an den BMI gekoppelt. Mit anderen Worten: Wer einen BMI von über 25 hat, wird nicht sofort verbeamtet. wie seht ihr das: haltet ihr es für absolut richtig oder ist es eher diskriminierend? Meine Meinung dazu teile ich euch gerne später mit. lg
Ist hier in Bayern auch so. Eine Kollegin von mir ist auch nicht verbeamtet worden. Ihr wurde nahegelegt, sie solle abnehmen. Zuerst hat sie dann überall rumerzählt, sie will gar nicht verbeamtet werden, weil das Angestelltenverhältnis soviele Vorteile hat... Dann war sie plötzlich schlank, wurde verbeamtet und jetzt hat sie schon wieder gut zugelegt. Ich finde es schon sinnvoll, dass das bei der Einstellung ein Kriterium ist, aber noch sinnvoller fände ich, wenn man verpflichtend z. B. 5 Stunden Sport die Woche (während der Arbeitszeit) machen muss, damit man fit bleibt. Den Staat verstehe ich da schon. Wer will denn nen kranken - oder bald absehbar kranken Menschen einstellen und dann für die Kosten aufkommen. Sicherliche werden Leute im "richtigen" BMI auch krank, aber DIESE durch das Übergewicht verursachten Schäden, sind bei der Einstellung schon mal ausgeschlossen. Klar, wenn er/sie dann 3 Jahre später dick wird, kann man ihn/sie auch nicht mehr de-verbeamten. Ob der BMI auch das Mittel zum Zweck ist, ist fraglich. Er berücksichtigt den Körperbau ja in keinster Weise. LG, Cel
Tja, und was ist mit Rauchern? Und was macht man mit den Sportlern und mit Leuten, die gefährliche Hobbys haben und dadurch ein erhöhtes Verletzungsrisiko? Und mit denen, die erblich bedingt ein erhöhtes Risiko für verschiedene Erkrankungen haben? Wird das auch abgefragt?
Ja, wird abgefragt. Man muss einen riesigen Gesundheitsbogen ausfüllen und zum Amtsarzt, bei dem man durchgecheckt wird. Du musst den Bogen auch unterschreiben, darauf, dass du nichts verheimlicht hast, etc. Das ist so ähnlich, wie wenn du ne Lebensversicherung abschließt, da prüfen sie dich ja auch auf Herz und Nieren. LG, Cel
hallo,
also ich finde das schon ein bisschen unverschämt. So nach dem Moto bist du dick kriegste die Verbeamtung nicht
! Die Leistung zählt ja wohl schliesslich mehr!!
Lg Alex
Kommt darauf an, schließlich zahlt der Staat die Hälfte der Kosten, wenn du krank bist, sofern du 50 % Beihilfe berechtigt bist. Den anderen Teil zahlt die (private) Krankenkasse (die dich vorher auch sehr genau durchcheckt) und nochmal nen Teil-Rest, zahlst du selbst. Die sichern sich natürlich ebenso ab, wie die Krankenkassen, wie fit du bist. Mit der eigentlichen beruflichen Leistung hat das alles ja nichts zu tun, dafür hat man Probezeiten und immer wieder Beurteilungen. LG, Cel
ich nochmal, ich persönlich finde es nachvollziehbar, habe aber auch Bedenken. Ich wiege lediglich 3 kg zu viel, also eigentlich nicht so schlimm, würde aber wahrscheinlich erstmal so nicht verbeamtet werden. Gut, 3 kg hat man auch schnell abgenommen und eigentlich wäre weniger ja ohnehin das Ziel, weil man sich besser fühlt. Aber wie jemand eben auch schon bemerkte, was ist mit Sportarten, Rauchen etc, das wird so nicht berücksichtig (bei der Versicherung ja, aber in der Verbeamtung an sich eher nicht). Nachvollziehbar finde ich es deshalb, weil man eben ein Risiko darstellt, wenn ein sehr geringfügiges bei nur 3 kg zuviel,aber man erfüllt als Lehrkraft auch eine Vorbildfunktion und von daher finde ich es schon wichtig und richtig hier auch ein Zeichen zu setzen. letztendlich geht ja auch um die eigene Gesundheit. Für mich heißt es (steht momentan noch nicht zur Debatte, da ich erst mein Ref beenden muss), dass ich Gewicht verlieren muss, aber auch möchte, schon lange. lg Sabrina
In Rh.-Pfalz ist das Gewicht ebenso ein Kriterium für die Verbeamtung. Allerdings weiß ich nicht, ob sie wirklich strikt nach BMI gehen, und es gibt da wohl auch Amtsärzte, die dieses Kriterium sehr eng sehen, während andere mehr nach dem Gesamteindruck gehen... Wobei kein BMI von unter 25 gefordert wird, höchstens von unter 30 - also keine Adipositas. Ich persönlich kenne ein paar Kollegen, die vor der Verbeamtung auf Lebenszeit vom Amtsarzt die Auflage bekommen hatten, innerhalb eines halben Jahres ca. 20 - 30 kg abzunehmen (betraf übrigens nur männliche Kollegen, keine weiblichen - kann aber auch Zufall sein?). Wobei dann natürlich auch wieder die Frage wäre, wie gesund es ist, innerhalb eines so vergleichbar kurzen Zeitraums so drastisch abzunehmen... Alle Kollegen haben übrigens das Abnehm-Ziel vom Amtsarzt erfüllt, alle wurden verbeamtet - und alle wiegen jetzt, ein paar Jahre später, wieder mindestens so viel wie vor ihrer Abnahme, teilweise auch eindeutig mehr. So gesehen - hat das Ganze nicht wirklich etwas gebracht.
ja, so habe ich auch gehört. auch hier scheint es unterschiedlich gehandhabt zuwerden. ich kenne einige, die nicht veramtet wurde (obwohl SS, die sollte dann halt später wieder kommen) und andere, bei denen es weniger ein Problem war bzw. ihr Risiko an Diabetis zu erkranken untersucht wurde. Tja und nach der Verbeamtung auf Lebenszeit fragt halt keiner mehr - auch inkonsequent. Wie mans dreht und wendet - optimal ist es nie. Lg
ja, so habe ich auch gehört. auch hier scheint es unterschiedlich gehandhabt zuwerden. ich kenne einige, die nicht veramtet wurde (obwohl SS, die sollte dann halt später wieder kommen) und andere, bei denen es weniger ein Problem war bzw. ihr Risiko an Diabetis zu erkranken untersucht wurde. Tja und nach der Verbeamtung auf Lebenszeit fragt halt keiner mehr - auch inkonsequent. Wie mans dreht und wendet - optimal ist es nie. Lg
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