Elternforum Baby und Job

Wie organisiert Ihr Euch bei plötzlichen Betreuungsengpässen?

Wie organisiert Ihr Euch bei plötzlichen Betreuungsengpässen?

Mutti69

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Oh, mann, die Woche ist noch nicht rum und es gab schon wieder richtig Chaos! Sonntag hat Sohnemann 2 mal flüssigen Stuhl abgesetzt...Montag musste ich zu Hause bleiben, er konnte ja nicht in die KITA, ächs! Doof, meine Kollegen mussten meine Tagesarbeit mit übernehmen. Mittwoch, 1 Stunde nach Arbeitsbeginn Anruf vom Kindergarten, Sohn ist gestürzt, hat sich die Lippe aufgebissen, blutet mäßig, will aber SOFORT nach Hause...und wieder springen die Kollegen für zunächst 2 Stunden ein, dann ließ mein Männe die Arbeit (zähneknirschend) ruhn und betreute weiter. Beliebter macht das bei den Kollegen (bei allem Verständnis das die echt aufbringen) sicher nicht, seufz! Bislang konnte ich immer meine Mutter spontan zur Betreuung aquirieren, aber die ist aktuell schwer krank, bzw. nach heftiger Krankheit noch so geschwächst (und geht erst mal in REHA), da ist momentan nix zu wollen. Schwiegermonster lehnt Spontanbetreuungen aus Prinzip ab! Nix zu wollen! GROLL! Wie handhabt ihr das? Habt ihr für Eure Kinder (bezahlte?) Betreuungsmöglichkeiten für so spontane Fälle? Habt Ihr noch Ideen / Tipps?! LG


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Mutti69

Tja, wirklich helfen kann ich dir da auch nicht. Spontan-Betreuung bleibt im Normalfall grundsätzlich an mir hängen, weil wir keine Familie in erreichbarer Nähe haben und mein Mann einen Arbeitsweg von 1,5 Stunden hat - da kann man halt nicht "mal eben" kommen, weil akut was ist. Da ich am Ort arbeite, "springe" ich bei sowas - bisher auch problemlos unterstützt von Kollegen und Chef, GsD kommt sowas ja nicht regelmäßig vor. Dafür blieb Göga dann, als letztens plötzlich alle drei Kinder eine Woche lang Fieber hatten, daheim - irgendwie geht's immer, das ist meine Erfahrung. Lg Nini


carla72

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Antwort auf Beitrag von Mutti69

Viele Firmen, auch meine, sind Kunden beim "Familienservice", der für solche Fälle Notbetreuung anbietet. Erstaunlicherweise wissen das viele Eltern (bei uns) gar nicht. Ich habe das aber noch nie in Anspruch genommen und kann daher im einzelnen nichts dazu sagen. Ob so eine Notbetreuung optimal ist, wenn das Kind krank ist, ist natürlich eine ganz andere Frage. Bei leichter Krankheit sollte es wohl gehen. Es gibt auch noch Notbetreuung, meine ich, die nicht an eine Mitgliedschaft des Arbeitgebers gebunden ist. Ich kenne auch einige andere Mütter, die mein Kind im Notfall nehmen würden. Wie das z.B. bei ansteckenden Krankheiten ist, habe ich aber noch nie ausprobiert. Für den Normalfall haben wir eine Kinderfrau, die sehr flexibel ist, und eine Ex-Kinderfrau, die auch gerne kommt, allerdings weiter weg wohnt. LG, carla72


babyproject

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Antwort auf Beitrag von carla72

Oh je das kenne ich als meine Mu vor 2 Jahren nen Schlaganfall hatte und von heut auf morgen für länger komplett ausfiel stand ich auch ganz schön da, hab ab und an mal ne Freundin einspannen können (wobei auch die meisten berufstätig sind) und mir dann eine private zusätzliche genommen, die wurde mir übers JA empfohlen und war top, da sie auch mal Abend bis 7 den Kleinen genommen hat, diesen Familienservice gibts bei uns aufm Land leider nicht, aber vielleicht hilft auch mal Caritas oder Pro Familia in solchen Fällen zumindest mit Empfehlungen


u_hoernchen

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Antwort auf Beitrag von carla72

Hallo, wir haben auch den Familienservice, der ARbeitgeber zahlt die "Vermittlung", ich die Ersatzbetreuung. Habe ich jetzt schon mehrfach in Anspruch genommen, hat jedes Mal suuuper geklappt. die haben zum einen eine Datenbank mit Ersatzkräften, die alle auf Herz und Nieren geprüft sind, zum anderen aber auch eigene Betreuungseinrichtungen, die man im Notfall nutzen kann - z.B. auch für Ferienbetreuung etc. Warum der Arbeitgeber das nicht kommuniziert? weils schweineteuer ist - für den Arbeitgeber :-) aber SEHR zu empfehlen... Ulrike


tapeten

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Hallo, das kenne ich. Kaum haben wir die Osterferien mit Urlaub abgedeckt können wir am Montag zum Kinderarzt, weil die Große Verdacht auf Gürtelrose hat. Naja, bin dann am Dienstag für 1,5 Stunden ins Büro und hab dann meinen Mann abgelöst. Dieser ist im Außendienst und mehr oder weniger flexibel. Wenn er morgens nicht da ist, kann er die Arbeit auch noch abends nachholen. Ansonsten haben wir meine Mutter, die nur eine halbe Stelle hat und an 2 Tagen die Woche zu Hause ist. Schwiegeroma wohnt ca. 1 Stunde von hier weg und fährt die weite Strecke nicht. Von daher fällt sie bei der Spontanbetreuung aus. Für nen Tag hätte ich noch meine Tanten. Da ich nur 5 Stunden am Vormittag arbeiten gehe (falls es hart auf hart kommt kann ich auch mal nur die Kernzeit von 8.30-12 Uhr) erklären die sich schonmal bereit. Vielleicht erkundigst Du Dich mal beim Jugendamt die haben doch immer eine Datenbank?


Ulli

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Antwort auf Beitrag von Mutti69

Ja, wir hatten im Vor-Kindergarten-Alter (Krippe gabs hier nicht), eine Kinderfrau. Die springt bis heute bei Krankheit nochmal ein. Da die Kinder aber mit 9 und 11 schon groß sind, kommt das zum Glück kaum noch vor.


Caipiranha

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Antwort auf Beitrag von Mutti69

Ich habe das große Glück a) einen Chef zu haben, der keine Engpässe entstehen läßt, da ich immer genug Überstunden machen kann und damit habe, um im Notfall "einfach" zu Hause zu bleiben b) einen Mann, der ein bis drei Tage zu Hause arbeitet und kranke Kinder "mitversorgt" c) eine Freundin, die, wenn alle Stricke reißen, ihre Arbeit stehen läßt, weil sie nur 10 Minuten zu meinen Kindern hat, ich 60. Ich glaube, wenn man nicht gerade eine Super-Mam-o-mat zu Hause hat, muß man einfach damit leben, daß es in den ersten Jahren immer Trouble-Shooting ist.


Trini

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Antwort auf Beitrag von Mutti69

1. Kinder, die im betreuungspflichtigen Alter fast nie krank waren. Habe insgesamt maximal 5 Tage wegen Kind krank gefehlt. Jetzt sind sie 10 und 14, also eh selbstbetreuend. 2. Einen Job, in dem ich eigentlich (bis auf wenige Ausnahmen) autark bin. Was an Arbeit liegen bleibt, muss ich nacharbeiten, keiner sonst. 3. eigentlich immer eine Woche PLUS auf dem Gleitzeitkonto, so dass ich im Notfall guten Gewissens den Arbeitsplatz verlassen kann. Trini


bubumama

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Antwort auf Beitrag von Mutti69

Bei uns jedenfalls. Darüber bin ich sehr froh. Die Oma wohnt im Haus, ist Rentnerin und hat Zeit. Meistens jedenfalls. Die andere Oma sowie die Uroma wohnen ein paar Straßen weiter, beide zuhause, da Hausfrau und Rentnerin. Mein Chef würde notfalls allein arbeiten, noch geht das. Ich habe auch schon mein Kind mitgebracht, er saß dann halt auf meinem Schoß, das ging schon. Du könntest das Jugendamt mal anrufen, ob die Tagesmütter oder -omas haben, die bei Krankheit ins Haus kommen. In meinem Kurs war eine Frau, die wollte sowas dann anbieten.... fand ich echt prima. Evtl. kriegt man auch über die Kirchen, Diakonisches Werk oder Caritas, eine Hilfe oder Betreuung kurzfristig. melli


AllesOK

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Antwort auf Beitrag von Mutti69

Da bin ich gottseidank sehr gut versorgt. Wir wohnen alle ca. 1 km auseinander (beide Großeltern, Schwester). Ich habe auch noch die Möglichkeit von 2 Schulfreundinnen, die meine Tochter auch mal kurzfristig versorgen könnten.