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Struktur im Alltag bei Heimarbeit

Struktur im Alltag bei Heimarbeit

Leena

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Hallo, ich glaube, so ganz passt meine Frage hier nicht, mein jüngstes "Baby" ist immerhin schon 19 Monate, aber trotzdem... Ich arbeite (seit dem Ende des Mutterschutzes) wieder, allerdings nur in Teilzeit, erst nur 25%, seit dem 1. Geburtstag dann 50%. Ich arbeite 2 Tage / Woche in Heimarbeit, und i.d.R. bin ich dann einen Tag in der Woche im Amt, um dort Arbeit abzuliefern, abzuholen, Dinge durchzusprechen, etc. pp. Ich merke allerdings zunehmend, ich hänge irgendwo... Ich habe den "Ehrgeiz", meine Arbeit gut zu machen, und so ziemlich jede halbwegs freie Minute sitze ich dann wieder am Dienstrechner, um zu arbeiten - meistens um "vorzuarbeiten", falls an den Tagen, an denen ich Heimarbeit mache, doch wieder der Kleine krank ist oder sonstwas, und er nicht zur Tagesmutter kann. Beruflich hat es sich ausgezahlt, ich habe jetzt meine absolute Traumstelle bekomme, wunderbare Beurteilungen, und bin sogar unerwartet befördert worden, der Teil läuft also - eigentlich. :-) Probleme habe ich eher im privaten Teil, ich merke halt, dass ich da meinem Haushalt hinterher laufe, und mit meinen insgesamt vier Kindern und allem Drum und Dran ist da halt schon immer was zu tun. Es gibt halt immer wieder Phasen, da fühle ich mich schon irgendwie überfordert und arg an meinem persönlichen Limit. Ich denke, es wird wieder besser, wenn der Kleine auch in den Kindergarten geht und ich dann auch mal ein bisschen "kinderfreie Zeit" für Hausarbeit etc. habe, war ja bei den Großen auch so... aber das dauert halt doch noch ein bisschen... Hat hier vielleicht jemand einen ultimativen Tipp, wie man auch bei Heimarbeit "gut abschalten" kann vom beruflichen Teil..? Ich glaube, da hängt es bei mir. :-/ Gruß, L.


bleibcoolMama

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Antwort auf Beitrag von Leena

Liebe Leena, ich persönlich glaube ja nicht, dass du mehr Struktur brauchst, sondern eher etwas mehr Egoismus. Bei dem, was du leisten musst, zweifelst du allen Ernstes an dir, weil der Haushalt nicht perfekt ist? Also nicht, weil du das Gefühl hast, deine Kinder zu vernachlässigen? Oder deine Beziehung in Gefahr ist? Schreib doch einfach mal einen Monat lang deine Einsatzzeiten in den verschiedenen Arbeitsgebieten auf. Ich denke mal, dann wird dir klar werden, warum du das gar nicht mehr schaffen kannst. Wäre eine Haushaltshilfe eine Möglichkeit? Viele liebe Grüße, bcMama


desireekk

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Antwort auf Beitrag von Leena

Ich habe jahrelang sehr viel HomeOffice gemacht. Und ich kann nur sagen: ES IST ARBEIT! Da kann den Kindern das Blut runterlaufen, es ist mir quasi wurscht, dafür habe ich ein Aupair. Meine Kinder wagen bis heute nicht ohne anzuklopfen in mein Büro zu kommen. Wenn ich arbeite bin ich nicht "da". FEDDICH Und so sicher wie das Amen in der Kirche sitze ich um 7.30 Uhr am Schreibtisch, das ist mein persönlicher Ehrgeiz und es gibt quasi nix dran zu rütteln. Das müssen ALLE lernen, Mütter, die Kinder und auch die Väter (!) Das höchste, was ich mir erlaube ist, mal die Wäsche in der Waschmaschine zu wechseln, das wars aber auch schon. Viel Disziplin.... jaja.... Viele Grüße Désirée