tabeamutti
Hallo, vielleicht kennt sich ja jemand damit aus. Eine Freundin hat letzte Woche einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben - Altenheim als Wohnbereichsleitung - , Anfang wäre der 1.6. Seit Montag hat sie ihren Mutterpass - 7. Woche-. Sie hat eine normale, 6 Mon lange, Probezeit. Wie läuft das dann, wird sie übernommen, weil sie als Schwangere Kündigungsschutz hat oder kann sie mit Ende der Probezeit gekündigt werden? Ihr AG weiß es bisher noch nicht, sie will es erst am 1.6. sagen, wußte aber schon vor Vertragsunterschrift, das sie ss ist. Wie sieht das in so einer Lage aus? Danke + LG tabeamutti
Darf nicht gekündigt werden.....sollte dies aber dem ag gleich sagen da sie im altenheim arbeitet.....
Sie hat besonderen Kündigungsschutz ... der wiegt vor der Probezeit ... sofern sie dort nicht grobe verhaltensbedingte Fehler macht, hat sie es geschickt eingefädelt und bleibt dort.
Aber ganz ehrlich - ich finde es absolut mies, unter den Umständen zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen und da anzufangen, wenn man schon weiß dass man schwanger ist!
Als Arbeitgeber hast du mit solche einem Arbeitnehmer richtig Freude - kaum da, kommt dann schnell das Beschäftigungsverbot und du darfst dich als Arbeitgeber wieder auf die Suche nach einem neuen Mitarbeiter machen - die ganze Zeit hast du nur Arbeit damit.... am Ende heißt es dann: außer Spesen nichts gewesen...
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Ja, ich finds auch nicht richtig - aber das muss sie selber wissen. Ich hätte eigentlich gedacht, das Kündigung i.d.Probezeit trotzdem möglich ist - auch wg. dem AG. Zumal sie in den 3 Jahren Elternzeit dann nochmal schwanger werden will - ohne vorher zu arbeiten. Also hätte der AG 2 SS bezahlt, ohne das sie einen Tag gearbeitet hat. LG
Mutterschutz geht vor Probezeit, d.h. sie kann trotz Probezeit nicht gekündigt werden. Wenn sie einen befristeten Vertag haben sollte, dann läuft die aber natürlich aus, wenn er nicht verlängert wird. Aber auch ich finde dieses Verhalten sehr verwerflich. Genau deswegen haben (ehrliche) Frauen mitunter schwer, eine Arbeit zu finden.
Da kann ich nur sagen:
Schwangerschaft = Kündigungsschutz.
Der befristete Vertrag läuft aber in der Elternzeit weiter und auch aus-soweit ich weiß. Mit zurück kommen nach 6 Jahren ist dann nix mehr - UND sie hat in der Zeit keine Berufserfahrung.
Auch wenn sie nach der Elternzeit Teilzeit arbeiten will, wenn sie jetzt einen vollzeitvertrag hat, wird das schwierig - und so unkulant wie sie jetzt ist, so wird sich auch ihr AG dann ihr gegenüber zeigen.
Wenn sie nix sagt, pinkelt sie sich also selbst ans Bein!
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