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Schichtdienst, arbeitslos nach EZ, Umschulung...

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Meine Elternzeit hat gerade begonnen und mein Arbeitsvertrag läuft jetzt Ende August aus. Bin also nach meiner Elternzeit (1jahr) arbeitslos. Mein Mann und ich arbeiten beide Schicht (Pflege), haben keine Verwandtschaft hier und die Kinderkrippe macht erst um sieben auf und hat am We zu. Somit kann ich nä Jahr also gar nicht in meinen alten Beruf zurück.Würde aber gerne Vollzeit arbeiten, damit das Elterngeld beim zweiten Kind nicht so gering ausfällt. Was für Jobs kann einem das Arbeitsamt denn dann anbieten, oder kann man eine Umschulung machen. Möchte kein Hartz beantragen, weil das doch fürs zweite Kind bzw für das Elterngeld nicht angerechnet wird und ich somit nur die 300Euro bekommen würde, was für uns zu wenig wäre. Auch wenn ich jetzt erst das erste Kind habe, mache ich mir dennoch schon Gedanken wie es beruflich und vorallem finanziell weitergeht. Ging es jemandem ähnlich bzw weiß jemand etwas dazu? Danke und viele Grüße Luise


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Also mein Vertrag ist noch während dem Mutterschutz ausgelaufen. Ich hab mich nach dem einen Jahr Elterngeld arbeitslos gemeldet, hatte schon einige Zeit vorher einen Platz bei der Tagesmutter organisiert. Das ist Grundvoraussetzung, damit du Arbeitslosengeld bekommst. Du bekommst auch nur soviel Arbeitslosengeld, wie du dich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellst. Beispiel: Du hast 1000 Euro netto verdient, dein volles Arbeitslosengeld wären dann 67% vom letzten Gehalt, also 670 Euro. Du hast vorher 40 Stunden gearbeitet. Stellst du dich nach der Elternzeit aber nur für 20 Stunden zur Verfügung, dann bekommst du auch nur die Hälfte vom Arbeitslosengeld, also nur 335 Euro. Zum Thema Umschulung: Mach dir Gedanken in welche Richtung es gehen soll. Du must mit hieb- und stichhaltigen Begründungen beim Arbeitsamtstermin auftauchen, um eine Umschulung / eher Fortbildung zu bekommen. Informier dich ob du z.B. bei einem Pflegedienst die Einsatzplanung machen kannst, das ist ein geregelter Job, oder je nach Erfahrung vielleicht geht auch was in der Pflegedienstleitung. Über Fortbildungskurse kannst dich auf www.arbeitsagentur.de im KURSnet informieren. Die Fortbildungen heißen da Maßnahmen und sie müssen durch das Arbeitsamt förderbar sein, was die Anzahl ziemlich minimiert. Ich hab Personalsachbearbeiterin gemacht bei der DEKRA. Gute Wahl vom Job her, schlechte Wahl vom Fortbildungsinstitut bzw. falsche Zusammenstellung. Warum? 1. wäre ein Vollzeitkurs zum Personalfachkaufmann bei der IHK billiger gewesen 2. hätte der Kurs bei der IHK auch nur 5 Monate gedauert, 3. wäre er anerkannter als bei der DEKRA. Leider ist die IHK nicht durchs Arbeitsamt gefördert. Schau mal, ob du es dir finanziell und zeitlich leisten kannst einen Fernlehrgang bei der ILS zu machen, das zahlt das Arbeitsamt aber auch nicht. www.ils.de Vielleicht hilft dir das ein wenig.


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Meine Erfahrungen nach 13 Jahren Arbeitslosigkeit!!!!, dass einen das Arbeitsamt gar nicht hilft was Fortbildungen ect. betrifft. Mir wurde ganz frech ins gesagt, "Warum sollen wir sie fortbilden, wenn es noch zig andere gibt, die auf den neusten Stand her sind?" Obwohl ich in einer "besonderen Maßnahme"bin ( schwer vermittelbat), würde ich es übersetzen. Ich bin übrigens gelernte Industiekauffrau mit IHK Abschluss. Denn könnte ich übrigens zerreißen, der wäre nichts mehr wert.... Wie auch immer, ich kann mich endlich abmelden, den ich bin ab morgen wieder berufstätig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!. Es gibt eben doch noch AG die nach so langer Zeit an einen glauben. Mein Rat. Verliere nicht den Mut. Erkundige dich wirklich schon bei zeiten um eine Betreuung und den Kontakt zum AG. Kannst du dort überhaupt nicht mehr arbeiten, dann schau in andere Berufsrichtungen wo man auch ohne Berufsabschluß einen Job findet. Ich glaube ehrlich nicht, dass du eine Förderung bekommst, weil du auf Grund des Kindes nicht mehr in deinem Beruf arbeiten könntest.Das ist für die allein noch lange kein Grund Alles Gute. Genieße deine Elterzeit. Mein Sohn wurde heute schon 2 Jahre. Die Zeit vergeht viel zu schnell.


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Hallo, Umschulung wird wohl nicht so leicht klappen, es sei denn, Du "hast Rücken" oder Burnout o.ä. Und selbst da musst du noch um eine Umschulung kämpfen, gerade wenn du aus der Pflege kommst. Ich kann Dir auch nur raten, schau Dich früh genug um - das AA hilft dir sowieso nicht weiter. Ich habe im März wieder angefangen mit 3 Kids, allerdings nur halbe Stelle und -zum Glück- mit Omaunterstützung, sonst geht gar nichts. Bin auch aus der Pflege u. habe einen tollen Job in einer Tagespflege (WE immer frei, Feiertags auch, keine NW). Was anderes wäre wahrscheinlich überhaubt nicht machbar. LG Sandra


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Hallo, also ich denke, dass Dich das AA erst mal nur wieder in die Pflege vermitteln wird. Denn Es gibt ja Sparten, die durchaus suchen (z.B. amb. Pflegedienste/ Altenheime ect.). Wenn Du Vollzeit angibst beim AA, dann wird auch erwartet, dass Du Vollzeit zu Verfügung stehtst. Also rechtzeitig um Kinderbetreuung kümmern, möglicherweise ist eine Tamu etwas flexibler für Deine Situation. Es gibt auch Tamu, welche mit sich reden lassen und auch mal am WH nehmen (Ihre werdet ja nicht ständig parallel Dienst haben, oder? Nicol