Mitglied inaktiv
Ich denke darüber nach evtl. wieder arbeiten zu gehen. Im Juli wird unsere kleine Maus 1 Jahr alt. Es wäre für täglich 4,5 Stunden. Die anderen beiden waren fast 3 komplette Jahre bei mir zu Hause, deshalb tue ich mich schwer mit der Entscheidung. Wer hat sein Kind auch mit einem Jahr in die Fremdbetreuung gegeben? Wohin? In die Krippe? Zur Tagesmutter? Wie ging es euch dabei und wir hat euer Kinddas mitgemacht? Habt ihr es jemals bereut? Bitte schreibt mir eure Erfahrung. Danke
hallo ich bin in eile, deshalb nur knapp (übrigens kannst du hier im forum recherchieren und wirst sehr, sehr viele erfahrungsberichte finden...du stellst eine der hier meist gestellten fragen) ich habe beide kinder jeweils mit 6 monaten zu einer tamu gegeben und haben als eltern beide mehr als vollzeit gearbeitet. die tamu ist/war nicht "fremd" (deshalb: "fremdbetreuung" mal aus deinem vokabular streichen), sondern den kindern sehr vertraut. beide sind 5 tage/woche á 8 stunden dort gewesen. das hat in beiden fällen sehr gut geklappt; der große hatte damals allerdings immer mal phasen, wo er sich mit den abschieden sehr schwer tat. für uns hat die tamu-lösung wunderbar funktioniert: diese hatte je 4 kinder insgesamt zur betreuung, war sehr herzlich, respektvoll und klar im umgang mit den kleinen. nein, bereut habe ich es nie wirklich. aber ich fand es auch nicht immer nur perfekt - aber das leben ist bekanntlich nie perfekt, sondern beinhaltet auch manchen stress, manche traurigkeit und so manche pflichtübung. im großen und ganzen hat es für uns alle sehr gut so gepasst, ich würde es jederzeit wieder so machen. lg paula
Hallo, Kind 1 war 1 Jahr und 3 Monate alt, Kind 2 wird nun mit 8,5 Monaten in die Krippe gehen. Ich muss übernächste Woche wieder arbeiten, Erziehungszeit ist vorbei. Habe keine Probleme damit, er ist da gut aufgehoben, die kochen sogar extra lecker für Babies, das mach ja nichtmal ich ;) Sind quasi kochtechnisch die besseren Mütter ;))) Liebe Grüße, Mandana
Hey, ich wollte eigentlich nach ca. 6-9 Monaten arbeiten, habe aber aus verschiedenen Gründen erst mit 14 Monaten einen Krippenplatz gekriegt. Bereut habe ich es nie und finde, dass die Krippe meinem Kind mehr bietet, als ich es allein daheim könnte. Abnabelungsprobleme hatte ich trotzdem große, und vielleicht solltest Du Dich auch darauf einstellen, dass es für DICH nicht einfach wird. Die Krippenleitung sagte mir damals, dass es jeder 3-4 Mutter so gehen würde, wie mir. In den ersten Tagen/Wochen konnte ich während der Kitazeit schier an nichts anderes denken, als an mein Kind und als während der Eingewöhnungszeit einmal die Bezugsperson nicht da war, stand ich nach einer halben Stunde wieder auf der Matte, warum weiß ich eigentlich nicht. Jedenfalls schlief meine Tochter seelenruhig und ich wurde wieder weggeschickt. Ich persönlich wollte lieber eine Krippe als eine Tamu, weil letztere oft nebenher noch ihren Haushalt machen müssen und als Einzelperson vielleicht mal nicht 100% bei der Sache sind - in einer Krippe sind immer mehrere Erzieherinnen da, die sich gegenseitig unterstützen können. Außerdem gibt es ein transparentes Konzept. Letztendlich ist aber am wichtigsten, dass Du bei den betreuenden Personen ein gutes Gefühl hast und Dir überlegst, was Dir am wichtigsten ist und im Vorfeld abklärst, wie die Einrichtung dazu stehst. Stichworte z.B. sanfte Eingewöhnung, Bezugspersonensystem, Betreuungsschlüssel, Öffnungszeiten... Grüße, Rabukki
meine tochter, heute 19 monate, ist mit 10 monaten zum ersten mal in die kita gegangen, die ersten 3 wochen mit mir zusammen (sanfte ablösung) und dann habe ich mich immer mehr zurückgezogen. als sie 13 monate alt war ist sie dann regelmässig 3x die woche für 4 stunden hingegangen (ab da bin ich dann arbeiten gegangen, ich hatte etwas mehr zeit für die eingewöhnung einkalkuliert). mittagessen in der kita, mittagsschlaf zuhause. für uns ist die lösung so optimal, sie geht sehr gerne hin die erzieherinnen sind mir sehr sympatisch und ich halte sie für kompetent. tamu kam für mich nicht in frage weil ich weiß, das in der kita 3 erzieher auf 10 kinder kommen (eine gruppe nur für kinder bis 2 jahre), wenn da mal einer zur toilette geht sind immer noch 2 erzieher da. wenn die tamu mal auf die toilette muss sind die kinder "alleine". und ich finde die erzieher kotrollieren sich gegenseitig, wer kontrolliert die tamu? und einstück weit wollte ich glaube ich auch nicht, dass mein kind sich an eine andere mutter bindet. in der kita hat sie halt 3 erzieherinnen, gefiel mir besser. das sieht aber jeder anders. lg silke
hallo! ist natürlich kein problem, zumindest für dein kind, du wirdst es schon vermissen =). für mich war besser die krippe als eine tagesmutter, ich finde es super wie die kinder sich entwickeln, lernen unheimlich viel. du muss aber einen kindergarten finden, mit dem du klarst kommt. fremdbetreuung ist ein schreckliches wort. ich vertraue meine kinder nicht fremden menschen sondern liebevollen betreuern die meine kinder beim groß werden betreuen. LG ana ps: meine beide gehen seit dem 7 bzw 9 lebensmonat in die krippe (sind jetzt 13 mo alt und 2 1/2 j alt), davor ein paar stunde die woche eine tagesmutter bei uns zu hause.
Hallo, ich kann den andere nur zustimmen. Mein zweijähriger Sohn geht, seit er 10 Monate ist, in die Krippe und das sehr gerne. Bei meiner Tochter wird es genauso sein. Beim Abgeben morgens rennt er vor mir her ins Frühstückszimmer und gerade, wenn die Kinder nachmittags im Garten sind, fällt ihm das Gehen echt schwer. Lernen tun die Kleinen da unheimlich viel, z.B. die sozialen Kompetenzen im Umgang mit anderen Kindern könnte ich ihm zuhause so ja gar nicht vermitteln. Wichtig ist, dass auch du ein gutes Gefühl bei der Einrichtung hast und ihr genug Zeit für die Umstellung habt. Viele Grüße, Stephi
Da gibts hier viele. Mein Sohn war 13 Monate und ist nach 2 Wochen Eingewöhnung ganztags gegangen. Es war keine Krippe, sondern eine Kita, eine kleine altersgemischte Gruppe, d.h. 15 Kinder zwichen 6 Monaten und 6 Jahren. Das war für ihn toll, als hätte er dort Geschwister. Er ist 5 Jahre in der Gruppe gewesen und immer gern hingeganen. Er ist jetzt übrigens 11 und denkt immer noch gern an die Kita zurück. Gruß, Renate
Mein Sohn kam mit 13 Monaten in die Krippe. Er fühlt sich dort sehr wohl und ich würde es immer wieder machen!
Hallo, meine Kinder sind beide seit sie acht Wochen alt waren an an zwei Tagen von ihrer /unserer Kinderfrau für je 4 Stunden betreut worden. Das war überhaupt kein Problem, sie kennen es ja auch gar nicht anders. Ich habe mich für eine Tagesmutter entschieden, weil wir hier sehr ländlich wohnen und es keine (gute) Kita für Kinder unter 2 Jahren im Umkreis gibt, also hatte ich ja quasi keine Alternative. Außerdem hätte ich mich wohl schwergetan, einen 8 Wochen alten Säugling in einer Einrichtung abzugeben. Unsere Kinderfrau kommt zu uns nach hause, hat die abgepumpte Muttermilch gefüttert, kocht bei uns frisch und hat außer unseren Kindern (der Große geht mittlerweile in die Kita) keine anderen Kinder zu betreuen. Bei uns gab es in Bezug auf die Betreuung nie Probleme und für mich war die Trennung, gerade am Anfang, schlimmer, als für die Kinder. LG Stephanie
Meine kam mit 6 Monaten in die Krippe (ohne grosse Eingewoehnung), und es hat supergut geklappt - sie hat sich dort sehr wohlgefuehlt! Mit 16 Monaten war sie dann so weit, dass sie morgens ihre Tasche zur Tuer geschleppt hat, nach dem Tenor "Mama, geht's jetzt los?" Wichtig ist, dass ihr beide Vertrauen zu den Bezugspersonen dort habt (Fremdbetreuung ist dass naemlich nicht), und du mit den dort angewandten Methoden einverstanden bist. Nimm dir Zeit, und Besuch die Kita zu der Zeit, in der die Kinder da sind, dann siehst du, wie der Umgangston und die Umgangsweise ist. Wir sind jetzt umgezogen, und ich bin auf der Suche nach einer Tagesmutter - wichtig ist mir, das Kind und Tagesmutter eine gute Beziehung eingehen koennen, und das meine Tochter mit den anderen Kindern, die dort sind, gut zurechtkommt. LG Connie
Hallo, Unser Sohn hatte, seit er drei Monate alt war, eine Kinderfrau, anfangs nur teilzeit, mit ca. 1 Jahr auch Vollzeit. Es klappt sehr gut und wir haben es alle nicht bereut. Gruss FM
ich habe bei zwei kindern die erfahrung gemacht, dass es optimal ist, beim kind zu bleiben, bis es ca. 2 ist. das muss nicht die mutter sein, kann auch der vater oder die oma oder eine kinderfrau. hauptsache zu hause. dann sind die kids meistens gerne bereit in eine kita zu gehen. mit 1 jahre finde ich persönlich das zu früh, aber das ist ansichtssache. es wird ihr nicht schaden. ich glaube aber, dass es nur die zweitbeste möglichkeit ist. die beste wäre, sie noch ein jahr zu hause zu betreuen und dann in eine einrichtung oder zu einer tagesmutter zu geben.
´ne bekannte hat sogar schulden gemacht, um ihr kind 2 jahre lang zu hause betreuen zu können. sie war der meinung, die entwicklung ihres kindes somit optimal zu fördern. die zeit kann man nicht nachholen, das geld hingegen kann man auch später nachzahlen (also abbezahlen). ich fand das bewundernswert und würde das auch so machen, wenn ich noch mal in die verlegenheit käme.
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