Mitglied inaktiv
Hallo allerseits, mich würde heute echt mal interessieren, wie euer Tagesablauf mit Kind & Job so aussieht. Ich bin von Anfang an alleinerziehend. Mein Sohn (inzw. 2 3/4 Jahre) geht seit einem dreiviertel Jahr in den KiGa, und ich seit April wieder arbeiten. Zuerst nur 4 Tage/Woche, neuerdings die ganze Woche (also Mo-Fr) + 1x im Monat samstags 5 Stunden. Der Rubel muss halt rollen... Aber ich bin ehrlich: ich kriege nixmehr gebacken!!!!!!!!! Ich stehe jeden Morgen ein paar Minuten später auf.....hetze dann rum um uns beide fertig zu kriegen damit wir starten können....Kind zum KiGa; dann ab zur Arbeit, nach 6 Stunden wieder zum KiGa Kind abholen, einkaufen, nach Hause, umfallen...... Ich habe absolut null Energie um noch irgendwas mit meinem Kind zu unternehmen! Der Haushalt bleibt unerledigt - okay, saubermachen klar. Aber eben staubwischen und saugen. Das durchwischen dauert dann schonmal.... Wäsche ist ständig dran. Muss mich zum bügeln inzwischen echt aufraffen. Küche wird jeden Tag sauber gemacht - aber zu essen gibt es für mich (Kind bekommt im KiGa warmes Mittagessen!) eigentlich nur Brot und am Wochenende was warmes. Wie lange hält man sowas durch??? Seit einem halben Jahr gibt es wieder einen Mann in meinem Leben, aber sehen können wir uns im Moment recht wenig, da er auch viel zu tun hat. Ich stelle fest, daß es mich von Tag zu Tag mehr stört, einer gewissen Art Kreislauf verfallen zu sein, und weiß nicht, wie ich da wieder rauskommen soll. Weniger arbeiten geht nicht. Wie hole ich mal neue Energie für mich raus? Und: geht es echt nur mir so????? gespannt auf Antworten und LG, Pocoyo.
Seit April??? Gib Dir Zeit!! Es braucht einfach seine Zeit, bis man sich mit der neuen Situation "arrangiert" hat und sich das einpendelt. Ich finde das völlig normal. Und eine Menge Streß nimmst Du schon aus der Situation, wenn Du Dir diese "Übergangszeit" einfach zugestehst. Ich würde im übrigen genau jetzt eher NICHT auf Kur gehen. Sonst reißt Du Euch wieder aus dem Rhythmus raus, und danach fängst Du wieder von vorne an. Besser wäre es, Du würdest Dir im Alltag "Ruhepausen" verschaffen. Gruß, Elisabeth.
Es ist wirklich eine Frage der Zeit bis ihr beide das gar nicht anders mehr kennt. Ich arbeite auch jeden Tag und inzwischen machen mir längere "Pausen" wie Urlaub eher zu schaffen, da ich dann gar nichts mehr auf die Reihe bekomme und die "Familienstimmung" nicht immer die beste ist. Haushalt und Einkaufen geht nebenher - ich habe seit ein paar Monaten eine Putzhilfe die das Grobe macht. Ich freue mich sehr auf die Wochenenden, die sind mir inzwischen ganz wichtig, da ich da für meine Kinder viel Zeit habe. Was stimmt: ich habe wenig Zeit mich mal mit Freundinnen zu treffen, das kommt wirklich zu kurz. Shoppen fällt weg, wenn ich dringend etwas zum anziehen brauche wird das online erledigt. Manchmal kommt man sich dennoch vor wie ein Hamster im Laufrad - da bist du nict alleine! Kopf hoch und LG Lora
Kann Dein Sohn evtl. etwas länger in den Kiga gehen, so daß Du nicht gleich nach der Arbeit in den Kiga hetzen mußt? Ich nehme an, daß Du dir eine Putzhilfe nicht leisten kannst. Beim Haushalt muß man einfach Abstriche machen. Man kann nicht alles schaffen und muß Prioritäten setzen - und an oberster Stelle sollte einfach Dein Sohn und Deine Gesundheit stehen. Vielleicht kannst Du was von Deiner Bügelwäsche woanders erledigen lassen? Mit der Zeit wird bestimmt alles besser. Nur nicht den Mut verlieren! Wir haben alle harte Zeiten durch oder sind noch mittendrin. L. G.
Du schreibst es ja schon selbst, Du stehst jeden Tag ein paar Minuten später auf. Wenn Du morgens Hektik hast, ist der ganze Tag im Eimer. Quäl Dich also lieber mit dem früheren Aufstehen, umso mehr Zeit hast Du, um in den Tag zu starten. Solche Durchhänger gibt es immer mal wieder. Ich würde nach einem halben Jahr im übrigen nicht gleich eine Kur einreichen, wie sieht das denn aus? Ich habe mir angewöhnt, schon einiges vor der Arbeit zu erledigen. Ich stehe lieber um 6 Uhr auf und räume schnell die Geschirrspülmaschine aus oder lege noch schnell die Wäsche zusammen, weil ich dann viel entspannter nach Hause komme. Wenn ich weiß, dass der ganze Kram noch auf mich wartet, bin ich schon genervt, wenn ich noch nicht zu Hause bin. Also mache ich lieber morgens schon einigermaßen klar Schiff und kann mich freuen, wenn ich mittags erst mal ganz in Ruhe eine Kaffee schlürfen kann.
Hallo, ich habe 2 Kinder, 2 und 6 Jahre alt und bin immer nur 1 Jahr zu Hause geblieben und bin dann für 7 Stunden arbeiten. Ich stehe um 5 Uhr auf, meine Kinder halb 6, um 6 gehts los in den Kindergarten, um 7 muss ich anfangen zu arbeiten. Um 14:30 gehts rückwärts wieder zum KG. Arbeiten werden erledigt, wenn die kleine schläft, der nachmittag gehört den Kindern. Einkaufen gehen ich sa. in ruhe, mein Mann behält die KInder. Waschen geht nebenbei, staubsaugen einmal quer durch, staubwischen ab und an mal schnell durchgewischt. Es ist denk ich mal einfach eine Sache der Organisation. Du wirst das schon noch packen! Gib nicht auf und streß dich nicht.
Hallo,
nach dem ersten Kind ging es bei mir noch besser. Kind war abends um 8 im Bett, dann habe ich die notwendige Hausarbeit und etwas Gymnasitk gemacht. Am Wochenende war mein Mann zu Hause und ich hatte Zeit zur Entspannung. Freunde haben wir noch halbwegs regelmäßig getroffen.
Seit dem 2. Kind (ist jetzt gut 2) läuft aber auch bei mir nicht mehr viel. Immer ist ein Kind zu beschäftigen, Hausarbeit, Kontaktpflege und Zeit für mich kommen zu kurz. Immerhin mache ich Sport, da ich die Kinder mit dem Fahrrad zu ihren Betreuungen bringe (insgesamt gut 1,5 Stunden Fahrzeit für die Tour zu Hause - Kindergarten - Tagesmutter - Arbeit - Kindergarten - Tagesmutter - zu Hause
). Mit der Quatität meines Essens wird es so langsam besser, da die Kinder mittlerweile auch gern was "richtiges" essen und Geduld haben, wenn ich noch schnell ein bisschen Salat schnippele oder Pfannkuchen mache.
Mit der Zeit wird alles besser. Ich merke es an meinem Großen (3,5), dass Kinder doch zunehmend selbstständiger und verständnisvoller werden. Meine derzeitige Durststrecke wird wahrscheinlich noch ein knappes Jahr anhalten. Wenn mal beide Kinder in den gleichen Kindergarten gehen, geht vieles lockerer. Bis dahin versuche ich immer mal wieder, Kleinigkeiten zu verbessern oder schicke am Wochenende meinen Mann mal mit den Kindern alleine raus. Ideal wäre es, wenn mein Mann wieder in der Nähe arbeiten könnte, aber da sucht er schon lange.
Wichtig finde ich, dass man rechtzeitig die Bremse ziehen kann, wenn man merkt, dass es wirklich zu viel wird. Ich finde es meist gar nicht schlimm, wenn ich unter der Woche privat nichts auf die Reihe kriege. Das wichtigste ist mir ein harmonischer Tagesablauf. Hin und wieder brauche ich dann aber auch mal ein kleines Erfolgserlebnis, sei es nun ein Treffen mit Freunden oder eine völlig bügelwäschefreie Wohnung. Was mir ein "Hoch" beschert hat: Der Erwerb eines Roomba-Staubsaugerroboters. Ich liebe es, ihn jeden Morgen anzuschalten und zu wissen, dass ich Abends barfuß über mein völlig staubfreies Parkett laufen kann.
LG
Linda
Also die anderen Beiträge habe ich jetzt nicht gelesen. Hast du ne Spülmaschine, Trockner usw.? Das entlastet ungemein. Bügeln würde ich nur das nötigste, das sind bei uns meine Hosen und Blusen und wenn Männe mal ein Hemd braucht (sehr sehr selten). Bei mir wird alles einfach glattgestrichen und zusammengelegt. Kannst du deinen Sohn ggf. eine oder 2 Stunden länger im Kindergarten lassen? So dass du Einkauf, Haushalt zum Großteil vorher erledigts bevor du ihn holst? Vielleicht auch nur an 2 Tagen die Woche. Mein Sohn ist 19 Monate, mein Mann gehbehindert und braucht teilweise auch Hilfe beim Duschen oder wenn mal schwerere Sachen zum tragen sind, er kann und darf auch nicht mehr. Ok, ich schreibe grade Bewerbungen und bin im Prinzip zuhause, habe aber die letzten 5 Monate eine Vollzeitfortbildung gemacht und war von 8 bis 17:30 Uhr außer Haus. Ich hab Sohnemann zur TaMu gebracht, Männe hat ihn um 16 Uhr geholt und dann beschäftigt bis ich kam. Waschmaschine hab ich morgens angeschmissen bevor ich außer Haus bin, Männe hat dann den Trockner angemacht, Wäsche zusammengelegt, wenn Junior abends im Bett war. Spülmaschine läuft über Nacht, Männe räumt die am nächsten Tag aus. Was nicht geht läßt er liegen, das mache ich dann. Bis jetzt haben wir alles gut hinbekommen. Du schaffst das schon. Ich sage immer "Mütter sind keine Menschen, sondern sehr gut funktionierende Maschinen".
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