Elternforum Baby und Job

frage wegen beitrag für tamu

frage wegen beitrag für tamu

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

hallo, wir haben eine tagesmutter,die teils vom jugendamt bezahlt wird,wir aber einen elternbeitrag zuzahlen müssen.um diesen zu ermitteln mußten wir unsere bruttogehälter einreichen und nachweisen.danach wurde berechnet.es wurde aber nicht nach sonstigen ausgaben gefragt.wir haben feste kosten,die jeden monat abgehen,die nicht wenig sind und die nicht zu umgehen sind.werden die nicht berücksichtigt? vielen dank,silke


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

mmh... gute Frage. Also ich kenne das nur so aus dem Soziahhilferecht dass zB bei Hauskrediten nur die Zinsen, nicht aber die Tilgung berücksichtigt wird. Bei den Versicherungen werden nur die Pflichtversicherungen berücksichtigt usw. Also man kann nicht alle Kosten die man hat in Abzug bringen. Aber orientiert sich der Zuschuss denn am Einkommen? Hatte ne Freundin so verstanden, als sei das Einkommensunabhängig... LG


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

hallo, wir hatten ne menge auszufüllen.es wurde nach den bruttoeinkünften gefragt und irgendwas ,was wir dem steuerausgleich entnehmen sollten.aber den haben wir noch gar nicht gemacht. ich muß zum beispiel mein auto abzahlen.dies brauch ich,um zur arbeit zu kommen.versicherungen haben wir auch.mein mann zahlt schulden aus der vorehelichen zeit ab.das ist doch alles geld,was uns nicht zur verfügung steht.warum wird das aber so berechnet,als hätten wir es? ratlose grüße,silke


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Also ich habe damals eine Kostenaufstellung in Excel gemacht fürs Jugendamt. Alle Kredite und Versicherungen habe ich mit einer Vertragskopie bestätigt. Den Mietvertrag hatte ich auch kopiert, ebenso was an Stromkosten usw. anfällt. Deswegen habe ich z.B. jetzt auch für geliehenes Geld in der Family einen Darlehensvertrag aufgesetzt. Damit ich fürs Jugendamt was schriftlich habe. Es gibt aber auch Jugendämter die einfach einen Festzuschuss zahlen und mehr nicht, die machen sich den Aufwand nicht. Die sehen das Bruttogehalt und entscheiden ob Zuschuss ja oder nein.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

hallo, ich wollte widerspruch einlegen.aber da steht: "durch die bürokratieabbaugesetze ist das einer klage vorgeschaltete widerspruchsverfahren abgeschafft worden.zur vermeidung unnötiger kosten empfehle ich sich vor erhebung einer klage mit mir in verbindung zu setzen".ich denke,ich werde da anrufen."durch so einen einigungsversuch wird die frist für die klage von einem monat nicht verlängert"das heißt,wenn ich da anrufe oder schriftlich um neuberechnung bitte und dies ewig dauert,hab ich dann pech,wenn 4 wochen verstreichen und ich im schlimmsten fall gar nicht mehr klagen kann und ich alles so akzeptieren muß? gruß,silke


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo, also wie gesagt, ich kenne es nur aus dem Sozialhilferecht, weiß aber nicht wie "streng" sich das Jugendamt an so etwas hält. Im Sozialhilferecht ist es halt so, dass dieses Geld nicht zur Schuldentilgung genutzt werden darf. Deshalb wird auch beim Hauskredit nur die Zinsen, nicht aber die Tilgung gerechnet. Sonst würde man im Hartz IV bezug das Haus vom Staat abbezahlt bekommen... Aber ich denke bei der Berechnung beim JA sehen die das etwas lockerer...


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Das ist doch absolut korrekt so, dass Schulden etc. nicht berücksichtigt werden. Oder kannst Du mir einen Grund nennen, warum die Allgemeinheit indirekt für eure Schuldentilgung aufkommen sollte, indem höhere Zuschüsse gezahlt werden. Nur ein Beispiel: Familie A und B haben das gleiche Einkommen. Familie A lebt eher bescheiden und fährt einen alten Gebrauchtwagen, den sie bar bezahlt haben. Familie B finanziert ihr Auto und auch sonst noch einiges auf kredit und hat entsprechnde monatliche Belastungen. Findest Du es gerecht, wenn Familie B höhere Zuschüsse zur TaMu bekommen würde? Gruß Kerstin


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

... sei doch froh das es überhaupt noch Zuschüsse vom Staat gibt. Denn ansonsten müsstest du noch mehr Geld für die Betreuung deines Kindes aufbringen. Gehe ich recht in der Annahme das du oder dein Mann 1o.2 J. Elternzeit hattest?! Dann wurde bei euch auch ein geringeres Brutto berechnet, weil einer von euch ja nicht/weniger verdient hat. Demzufolge wird/könnte es nächstest Jahr noch mehr werden. Also überlegt euch lieber jetzt schon ob ihr eure Ausgaben minimieren könnt. Vielleicht ist ja die ein oder andere Versicherung/Ausgabe nicht notwendig. Kinder sind nun mal nicht billig! Und ganz ehrlich gegenüber anderen Ländern bekommen wir in Deutschland schon recht viele Zuschüsse für Kinder (Kindergeld, Zuschuss zur Kinderbetreuung etc.). Und für den Rest der Kosten sollen verdammt noch mal die aufkommen die diese Kinder in die Welt gerufen haben. Und das dein Mann in der Vergangenheit schlecht gewirtschaftet hat und ihr euch noch andere Belastungen ans Bein gebunden habt, dafür kann der Steuerzahler nun auch nichts. alsame


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

hallo, ich hatte 2007 ein knappes jahr elternzeit(bis dez.2007).danach hab ich gearbeitet und die tamu(eine andere als jetzt,anderes bundesland) wurde von der stadt finanziert und wir hatten einen beitrag zu zahlen,halb so hoch wie jetzt.dann sind wir umgezogen.nun wohnen wir nicht mehr im gleichen bundesland,also anscheinend andere kosten.wir zahlen den beitrag ans ja und die tamu verlangt auch noch pro stunde einen euro.klingt erstmal nicht viel,ein euro,aber bei 130 stunden läppert es sich schon.dann kommt dazu,daß ich sehr unterschiedlich arbeite,meist eher weniger stunden,als im vertrag steht.trotzdem bleibt der betrag jeden monat der gleiche.ich fahre keinen pompösen wagen.ich wollte damals einen kleinen gebrauchten.aber bei den preisen hab ich mich auf den a... gesetzt.deshalb einen neuwagen,der am ende das gleiche kostet,wie ein kleiner gebrauchter.auch den gebrauchten hätte ich über finanzierung laufen lassen müssen.denn ich war viele jahre alleinerziehend.letztendlich habe ich durch die garantie des neuwagens ziemlich lange ruhe vor größeren ausgaben,die ein gebrauchter nicht hat(reparaturen).auf ein auto bin ich angewiesen,da ich in einem dorf ohne geschäfte und arzt... wohne.zur arbeit hab ich ca.25 km zu fahren.also kommen noch spritkosten zu meinen ausgaben.klar,die müßten nicht sein,wenn ich einfach zu hause bleiben würde,bis meine tochter in den kiga geht.da bräuchte ich nur einen halben platz und ich denke nicht,daß der hier knapp 400 euro kostet,so wie ich jetzt bezahlen soll.wenn man arbeitet,ist man oft bestraft. gruß,silke


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Bei uns wird berechnet nach Einkommen, Miete oder Abtrag, evtl.PKV und Unterhalt - dazu werden noch zwei Pauschalen für Neben- und Werbungskosten angerechnet (Hessen). Das was überig bleibt muss über dem Existenzminimum liegen - sonst gibt es einen Zuschuß bzw. eine Vollkostenübernahme. Wenn ich deinen Beitrag richtig gelesen habe, bekommt ihr einen einkommensunabhängigen Grundschuß vom JA - das ist doch schon mal etwas. Die Restkosten bei der Steuer einreichen und durch 2 Arbeitnehmer teilen - dann ist es gar nicht mehr soviel.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Wir haben unsere Kosten natürlich auch soweit wie es ging minimiert. Kann dich aber gut verstehen, unser Auto ist 9,5 Jahre alt, klappert bereits, ist predestiniert für die Abwrackprämie, aber wovon einen neuen oder Jahreswagen bezahlen? Ich schätze, dass wenn ich aus der Fortbildung draussen bin, und nicht in einer Zeitarbeitsfirma arbeite, sondern in einer Festanstellung, hat sich das mit Zuschuss zur Tagesmutter dann auch erledigt. Aber immerhin können wir ja die Kosten am Jahresende bei der Steuer ansetzen, nämlich bis 4000 Euro im Jahr (d.h. ca. 330 Euro im Monat). Ich bin gerade dabei meinen Mann mehr einzubinden in die Betreuung, soweit es sein Gesundheitszustand zulässt. Hoffe dass wir dann die Tagesmutter auf 30 Stunden reduzieren können, dann kostet sie noch 290 Euro im Monat. Ich habe mich auch schon mit den Kindergartenkosten hier auseinandergesetzt. Die sind finde ich auch nicht ohne. 45 Stunden die Woche sind auch noch 170 Euro inkl. Essen. Bayern ist halt in allem verdammt teuer.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo, ja aber wie Du schon sagst, sind dem JA rechtlich manchmal die Hände gebunden. Ich glaube den Sachbearbeitern ist es manchmal selber klar, dass da unwirtschaftlich gehandelt wird und man mit einem Zuschuss ALG II (also Hartz IV) könnte. Aber wenn keine Grundlage gegeben wird, dann darf man halt nicht eigenmächtig was entscheiden. Sonst kann man sich nächsten Monat auch beim großen roten "A" melden...


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Ruf an bei denen. Ich denke mit denen reden ist immer gut. Generell haben sie ja verständnis für einen, aber oft sind Ihnen leider die Hände gebunden, ich hab da schon am Telefon rumgeheult. Kam sogar mit dem schlagkräftigen Argument: Der Zuschuss zur Tagesmutter kostet sie im Höchstfall 370 Euro. Bekomme ich diesen aber nicht kann ich nach ALG I dann Hartz IV beantragen und das wird wesentlich teuerer als so ein Zuschuss, hab denen das sogar vorgerechnet. Kaltmiete 520 Euro Heizung 40 Euro Mein Mann und ich 620 Euro Sohnemann 210 Euro Zuschlag, das aus ALG I für beide 360 Euro Summe: 1630 Euro Aber sogar da sagen sie, mit Hartz IV haben wir nix zu tun, ist nen anderer Topf. Das ist typisch, deshalb ist ja der Staat auch pleite, weil sie nicht wirtschaftlich denken.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Also bei uns NRW, wird das auch nur nach einkommen berechnet, genau wie der Kindergartenbeitrag auch. Und ich finde das auch richtig so. Nur weil einer 2000€ mehr verdient, aber dann ein neues AUto und ein teures Haus hat, hat er noch lange nicht das recht das gleiche zu bezahlen, wie einer mit weniger geld der bescheiden lebt, nen alten Wagen fährt und ne kleine wohnung hat. Weißt du wieviele sich dann noch ein neues Auto anschaffen würden, damit sie auch ja schulden haben um weniger beitrag zahlen zu müssen. Das ist doch totaler Blödsinn. Das einzige was mich an deinem Posting stört ist, dass du zum Geld vom Jugendamt welches die Tagesmutter bekommt, auch noch slebst 1€ bezahlen musst. Das versteh ich ehrlich gesagt nicht und da würde ich das JA mal drauf ansprechen ob das so richtig ist. Weiß nämlich nicht ob die das dürfen, wenn die vom Jugendamt finanziert werden.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

das muss ich auch und ich bin sogar alleinerziehend. Tamu meiner Kleinen wird vom JA bezuschusst mit 2,50 /Stunde. Die Tamu bekommt 3,50/Std., also muss ich 1 Euro/Std. an sie zahlen. Was ich aber absolut ok finde:-)


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Bei uns ist das Nettoeinkommen ausschlaggebend, macht ja mehr Sinn als das Bruttoeinkommen, weil mancher ja noch Miet- oder Kapitaleinkünfte hat, oder hohe Werbungskosten. Ich würde da mal nachfragen. Allerdings ist die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren teuer, ab dem Kindergarten wird es günstiger.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

...


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Aber warum muss ich denn ans Jugendamt zahlen und noch 1€ an die Tagesmutter? Irgendwie ist das zu hoch für mich. Wenn die bezuschusst wird ok, dann bekommt sie 2,50 vom JA und 1€ von mir, aber dann geh ich doch davon aus, dass ich nicht auch noch ans JA zahlen muss.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

hallo, ich bins nochmal.also,das auto hab ich nun mittlerweile auch schon über ein jahr.ich konnte beim kauf noch nicht ahnen,was die zukunft bringt.beim kauf wohnten wir noch in einem anderen bundesland,ich verdiente 200 euro mehr als jetzt und zahlte fast nur die hälfte an die stadt für betreuungskosten.und ich hatte meine 2 kinder bei mir.nun ist aber alles anders gekommen und wir sind umgezogen,meine große ist zu ihrem vater gegangen.da kann keine rede von mutwillig schulden machen in form eines autos sein.wenn man es genau nimmt,ein altes auto ist auch teuer,es häufen sich reparaturen und es ist auch mit verschleiß zu rechnen.eine autoreparatur kostet nicht nur 10,20 euro sondern meist ein paar hundert.ein neuwagen,der am ende nicht teurer war,als ein einigermaßen vernünftiger gebrauchter,kostet erstmal so gut wie nichts,erstens weil neu und zweitens weil garantie. ich hatte eigentlich nur die frage wegen den kosten gestellt und teilweise wird über alles geurteilt.danach hatte ich nicht gefragt und keiner kennt die näheren umstände,so daß man sich dahingehend kein urteil erlauben sollte. beim ja hab ich heute nochmal angerufen wegen dem,was die tamu von uns noch extra nimmt.mir wurde gesagt,daß es eine absprache zwischen der tamu und uns ist.das stimmt natürlich,aber wenn wir nicht eingewilligt hätten,hätte wir wahrscheinlich keine tamu.sie war die letzte auf unserer liste,alle anderen tamu waren schon voll belegt.die tamu kriegt ihre rente,nun über 400 euro vom ja für unsere tochter und dann von uns noch pro stunde einen euro.vom ja ist das pro stunde 3 euro.meine arbeitszeit ist sehr unterschiedlich,eher weniger,als im vertrag,weil sich meine stunden auch auf wochenende und abenddienste verteilen,wo meine tochter nicht zur tamu geht.im märz waren es 138 stunden,im april aber nur 75 und im mai werden es auch so um den dreh sein.ich finde,daß da eine monatliche abrechnung sein sollte.das zumindest hatte ich im letzten jahr,als es über die stadt lief.meine dienste sind nun mal immer verschieden.aber auch das wird nicht gemacht,sagte uns die dame vom ja.evtl.am jahresende nochmal die stunden nachrechnen,aber sie glaubt nicht,daß wir etwas zurück kriegen. gruß,silke