Elternforum Baby und Job

Diskussionen über AE oder nicht, über Kopftätschler und "Haue"

Diskussionen über AE oder nicht, über Kopftätschler und "Haue"

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Warum wird eigentlich soviel über soetwas diskutiert? Warum verliert man den Überblich über das eigentliche Thema? In diesem Fall Baby (Familie) und Job? Es ist völlig egal ob alleinerziehend oder nicht, ich kann verstehen, das sich einige Frauen auf den Schlips getreten fühlen wenn eine Frau mit Partner sagt: ich bin quasi alleinerziehend. Aber könnt ihr nicht auch ein bisschen die Frauen verstehen die sich so fühlen? Ich sag auch öfter mal ich wäre unter der Woche alleinerziehend. Es ist dabei völlig egal ob es in dem Moment um das psychische oder das physische geht. Wurscht egal sogar. Bei mir kommt sogar noch dazu...das ich zwar allein bin...aber die wäsche, die post, die behördengänge etc....für 2 erledigen muss. Aber das ist völlig nebensächlich...Jeder hat sein Päckchen zu tragen...ob AE oder nicht. Ich kann verstehen das sich einige Frauen wünschen dann doch bitte AE zu sein und nicht halb...ich kan aber auch verstehen das "wirkliche" AE dann aufschreiben...bist du verrückt..du hast es doch so viel besser....ALLES hat Vor- und Nachteile. Wenn ich in einem Forum schreibe....dann muss ich allerdings damit rechnen dass ich eben nicht nur kopftätschler bekomme sondern auch "Haue" Klar einige Haue ist echt unkonstruktiv und gehört gar nicht richtig zum Thema...aber wisst Ihr was das schöne am Forum ist? Im Gegensatz zum realen Leben kann ich es ignonieren und muss nicht darauf antworten *G* Haue ist kritik, Kritik ist gut...denn darum sind wir doch alle hier oder nicht? Genau darum geht es doch in einem Forum..si ch austauschen, andere Varianten, Meinungen etc...mitzubekommen. Also Alle jetzt wieder lieb sein und sich vll mal aufs wesentliche beziehen


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bis auf eine Kleinigkeit: Das Realleben ist nicht viel anders als das Leben im Forum, oft wird das Leben von Rücklosigkeit und Egoismus und das macht mich sehr traurig. Frohes Fest und alles Gute im neuen Jahr!


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Nein, also ich sage nicht, daß ich "quasi alleinerziehend" bin (nicht mit Haus, Mann, der mitunter tagelang und bald nur noch am Wochenende zu Hause ist, Fern-Studium, zwei Kindern, einem Hund und einer Schwiegerfamilie, in der ich meinen Mann vertrete und noch einem Start-up "nebenher"), käme mir wirklich nicht über die Lippen. In so einem Forum von "alleinerziehend" bei Vollerversorgung zu sprechen ist, wie sich ins Wartezimmer eines Onkologen zu setzen und zu jammern, weil man einen Schnupfen hat. Ich kenne genug Alleinerziehende, um mir der Gnade, selbst im größten Streß wenigstens keine Existenzängste haben zu müssen, bewußt zu sein.


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schönes beispiel, moneypenny! hatte ähnliches im kopf, aber das darf man ja hier nicht schreiben, ohne daß man als neidisch, mißgünstig und rücksichtslos angesehen wird.... eine neue diskussion würde aufflammen, wenn ich fragen würde, ob man ein studium mit erwerbstätigkeit gleichsetzen kann. aber da ich davon keine ahnung habe, weil nicht studiert, frag ich mich das lieber selbst und probiere es vielleicht schon bald aus. vielleicht wird aus mir dann auch noch was.


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Existenzängste kann man, muss man aber nicht AE haben. Man kann sie aber auch zu zweit haben. Was ist der Mehrwert, wenn sich jetzt vielbeschäftigte Gattinnen melden, um mitzuteilen, dass sie sich nicht quasi-alleinerziehend fühlen? Das ist doch gar nicht die Grundannahme - aber eben auch kein Gegenargument. LG, carla72


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Nein, nur kann ich verstehen, daß es eben auch Frauen gibt, denen bei diesen "Jammer"-Postings der Hut hochgeht und ehrlich gesagt, wenn man vom "Fach" ist, sollte man es erst recht verstehen, finde ich jedenfalls. Es gibt halt Tage, an denen ist einem einfach alles zu viel und es kommt alles zusammen. Die kennt jeder und nach einer Nacht Schlaf oder wenn die "doofe" Phase vorbei ist, sieht man, das man überlebt hat. Aber ebenso haben andere eine Phase, in denen sie eben diese Probleme gern hätten. Prallen beide in einer emotionalen Extremphase aufeinander kann das nun einmal nicht gut gehen. Das sollte man eigentlich wissen, wenn man ein Fach studiert, in dem Empathie m.E. eine Grundcharaktereigenschaft sein sollte, oder man sollte sich zumindest nicht wirklich wundern. Ich finde es durchaus verständlich, daß die einen sich auskotzen wollen, aber eben auch, daß die anderen die Kotze gerade im Rahmen eines Magen-Darm-Infektes nicht wirklich sehen wollen. Ein Grund, warum ich meine Wohlstandsprobleme in der Regel lieber da auskotze, wo ich mir sicher bin, daß ich keine chronisch Kranken vor den Kopf stoße. Wohlstandsstreß ist nicht minder anstrengend, als jeder andere Streß auch, aber er hat eben den charmanten Vorteil, nicht ans Eingemachte zu gehen, weil man Mittel und Wege hat, Dinge outzusourcen. Das sollte man sich bewußt machen.


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Vom Zeitaufwand kann man ein Studium ganz sicher mit einer Erwerbstätigkeit gleich setzen. Und ob "Jung-Student" nun "nebenher" die Kohle mit Kellnern o.ä. heranschaffen muß und ggf. nach dem Studium trotzdem Hartz IV droht oder sich "Mutter-Student" eben "nebenher" um die Kinder kümmert und nach dem Abschluß, statt Hartz IV, zwar vom Egon versorgt ist, aber dennoch keinen Job kriegt, macht ja keinen sonderlich großen Unterschied. Die Mutter eines Freundes von Kind 1 ist ebenfalls Ärztin Der Druck ist der gleiche: man will fertig werden! Ein schönes Studentenleben haben wirklich nur die noch, deren Eltern sich als Sponsor für alles hergeben, aber für die meisten ist das keine Spaßveranstaltung. Klausurphasen sind grundsätzlich kacke. Aber es gibt, zweifelsfrei, schlimmere Rahmenbedingungen, was einen aber nicht davon abhalten muß, daß Bild in der Mitte mitunter echt anstrengend zu finden. Ob und wie und wann wer und warum gestreßt oder nicht, ist letztlich auch immer eine Frage der eigenen Belastungsfähigkeit, die nun einmal von Mensch zu Mensch differiert. Nur eben "alleinerziehend" ist ein feststehender Begriff und im Zusammenhang ganz normalen Familienalltags, den millionen Familien leben, in dem man sich selbst dazu entschieden hat ALLEIN zu erziehen, aber eben nicht allein verantwortlich ist, ist dieses "Quasi"-Alleinerziehend irgendwann einfach ausgelutscht. Wenn ich monatlich 5.000 Euro zur Verfügung habe und davon 4.500 für Klamotten ausgebe, bin ich auch nicht "quasi-arm", wenn mir nur noch 500 Euro für Miete und Essen bleiben.