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Sprachentwicklung

Sprachentwicklung

sunny678

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Guten Abend, meine Tochter ist fast 3,5 Jahre, leider haben wir große Probleme mit der Sprachentwicklung.  Sie ist in der 33. SSW zur Welt gekommen, damals im Krankenhaus beim ersten Hörtest gab's es bereits einseitig Schwierigkeiten beim Messen. Seither sind wir regelmäßig beim HNO. Später kamen Mundatmung und starkes Schnarchen hinzu. Durch die schlechte Belüftung der Ohren (Polypen) hatte sie zudem einen ständig wiederkehrenden Paukenerguß auf beiden Ohren.  Wir stellten Sie bei etlichen HNO Ärzten und Pädaudiologen vor. Es hieß immer sie ist zu klein, zu jung etc. für eine OP (stark vergrößere Tonsillen lagen auch vor). Nach fast 2 Jahren hin und her haben wir dann einen Arzt gefunden der sie operiert hat - voranging damit sie endlich richtig Luft bekommt. Die Polypen wurden entfernt, die Mandeln verkleinert und der Paukenerguß abgesaugt, Röhrchen wurden keine eingesetzt, da diese lt. HNO nicht nötig waren, da Flüssigkeit nicht muskös. Dies ist jetzt 4 Monate her, seitdem hat sich die Sprachentwicklung nur minimal verbessert. Leider spricht sie vieles weiterhin falsch/schlecht aus. Laut HNO wäre Logopädie erst ab 4 Jahren möglich.  Wir sind langsam am verzweifeln.  Liebe Grüße


Astrid

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Antwort auf Beitrag von sunny678

Hallo, lasst euch bitte vom normalen Kinderarzt in ein SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) oder in ein Frühförderzentrum überweisen (beides ist dasselbe, nur unterschiedliche Namen). Gerade bei Frühchen macht das sehr oft Sinn und ist wichtig. Dort werden auch deutlich jüngere Kinder bereits von Fachleuten getestet, und es wird auch gleich vor Ort sprachliche Förderung angeboten. Ich wundere mich, dass der Kinderarzt das noch nicht vorgeschlagen hat. Ich würde das jetzt dort besprechen und mich hier auch durchsetzen. LG


Neverland

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Antwort auf Beitrag von sunny678

Warum am verzweifeln? Ich würde mich bereits auf die Wartelisten bei einem Logopäden setzen lassen und dann abwarten. Ihr werdet - je nach Wohnort - evtl eh 6 -18 Monate warten müssen bis was frei ist. Bis dahin kann sich noch viel tun. Und selbst wenn nicht, dann wird euer Kind im schlimmsten Fall auf eine Sprachförderschule gehen - das ist nicht unbedingt das schlimmste. Im Gegenteil.  Insofern, erst einmal tief durchatmen und dann Ruhe bewahren. Unser ältestes Kind ist auch auf einer Sprachförderschule gewesen, dann direkt auf das Gymnasium gewechselt - übrigens keine Schule des gemeinsamen Lernens, Nachteilsausgleich usw hat es nicht - und gehört dort inzwischen zu den besten Schülern des jeweiligen Jahrganges.