Mandy1100
Hallo ihr lieben, so langsam weiß ich nicht mehr was ich noch machen soll, unsere kleine ist heute genau 11 Wochen alt und seit der 2. Lebenswoche immer nur unzufrieden quengelt/ weint sobald sie wach ist. Seit ein paar Wochen ist es so das sie zumindest mal 5 min gut drauf war, bevor das ganze wieder gekippt ist. Ich achte drauf das sie regelmäßig schläft alle 1-1,5 Stunden. Kurz nach Weihnachten haben wir eine Federwiege bekommen , da hat sie dann auch gerne drin geschlafen und in der Trage fand sie es auch immer super. Nun ist es aber seit ca. 1 Woche so das nichts mehr geht und gefühlt alles noch viel schlimmer geworden ist. Die Trage hasst sie mittlerweile, da hat man das Gefühl sie springt dort gleich raus und brüllt wie am Spieß und auf dem Arm tragen ist auch fürchterlich , Federwiege geht max. 30min aber auch nur wenn sie schon extrem müde ist, das einzige was im Moment geht ist Kinderwagen und sonst wird von morgends bis abends gebrüllt und in den Schlaf finden ist eine Katastrophe. Ich liege nun meist mit ihr auf dem Sofa und hoffe das sie irgendwann einschläft , klappt dann meist mit riesen Gebrüll und meist auch nur mit weißem Rauschen im Hintergrund. Nachts schläft sie zum Glück 4-5 Stunden durch. Trinken klappt gut sie kommt alle 3-4 Stunden und trinkt dann eine Flasche von 150ml. Am Anfang hatte sie viel mit Blähungen zutun , was sich aber mittlerweile deutlich gebessert hat. Nur dieses permanente schreien es ist fürchterlich, Kinderarzt sagt alles okay das gibt sich nach 3 Monaten , osteopathie hat auch nichts gebracht . Ich glaube eigentlich nicht an diese Schübe , aber irgendwie ist das im Moment mein einziger Lichtblick, wo ich denke okay vielleicht sieht es nächste Woche schon wieder besser aus. Kennt ihr sowas auch in den alter ? Wenn ja was hat euch geholfen ? Und wie lange hat das bei euch gedauert bis es besser wurde ?
Wer kennt's nicht? Die meisten hier kennen das. Und da bin ich bei deinem Kinderarzt - es ist normal. Wie gut, dass es einem keiner vorher erzählt, denn man vergisst es mit zunehmendem Alter der Kinder. Denn es wird besser, definitiv. Bei Kind1 war das um den 4.Monat herum. Bei Kind2 weiß ich es nicht mehr. Wahrscheinlich weil ich es da schon kannte und besser akzeptieren konnte. Ich behaupte mal, dass da die meisten Eltern durch müssen. Es ist sehr anstrengend, aber es nützt ja nichts. Und ja, nächste Woche sieht es schon ganz anders aus. Bleib tapfer!
Oje das klingt sehr anstrengend. Aber leider ist es wirklich bis zu einem gewissen Grad normal. Ich würde dir raten, es soweit wie möglich einfach zu machen. Du schreibst, weißes Rauschen und Kinderwagen funktionieren gut - dann nutze das. Es bringt meist wenig, in einem komplett stillen Zimmer auf dem Sofa zu liegen und zu warten, bis das Baby einschläft. Sehr sehr viele Babys brauchen Unterstützung beim Einschlafen: Rauschen, Bewegung, Körperkontakt. Manchmal reicht eins davon, manche Kinder brauchen (phasenweise) auch zwei Dinge davon oder alle drei. Lass dich nicht zu sehr von irgendwelchen Ratgebern (sei es Bücher oder Personen) beirren. Klar sollte man nicht mit etwas anfangen, was für einen gar nicht in Frage kommt. Aber solange es für euch eine Weile funktioniert, ist es gut. Alles, was man angewöhnt, lässt sich später auch wieder abgewöhnen.
Ach ja, mit etwa 12 Wochen hatten meine beiden Kinder wirklich einen spürbaren Schub, auch wenn ich ansonsten nicht so sehr an so etwas "glaube". Aber ich hatte es ganz eindeutig am gemerkt (ich hab gestillt und gefühlt war die Brust ständig leer und die Kinder unzufrieden). Also es ist auch bei euch ganz bestimmt "nur eine Phase" 🙈 Hast du denn probiert, zusätzliche Milch anzubieten, vielleicht spielt auch Hunger mit rein?
Hallo, manchmal steckt ein sogenannter Misfit dahinter, wenn Babys viel schreien. Das bedeutet, die Verständigung zwischen Mutter und Baby funktioniert noch nicht optimal, und die Mutter kann die Signale des Babys noch nicht so gut lesen und auf sie reagieren. Das ist gerade bei jungen Säuglingen normal. Dieser Misfit ist die häufigste Ursache für sog. Schreibabys. Auch in Schrei-Ambulanzen wird großer Fokus darauf gelegt. Dass dies bei euch auch zutreffen könnte, zeigt ein Satz in deinem Posting: Ich achte darauf, dass sie regelmäßig schläft, alle 1 bis 1,5 Stunden. Hier scheint mir ein sehr großer Knackpunkt zu liegen: Du musst gar nicht darauf achten, dass dein Baby genug schläft. Sondern darauf achtet dein Baby selbst. Babys wissen sehr genau, was sie wann brauchen – und das zeigen sie auch. Es ist ein Missverständnis, dass wir Mütter mitentscheiden müssen, wann das Baby schläft oder trinkt. Sondern die Natur hat es wunderbar eingerichtet, dass ein Baby sich sehr straight meldet, sobald es Hunder hat. Und dass es deutlich zeigt, wenn es schlafen möchte. Es braucht keine Uhr und keine Vorgaben, es kann das alles seit Jahrmillionen angeborenerweise. Wenn deine Maus schreit, ist dies nicht immer ein Zeichen für Hunger oder Müdigkeit. Babys möchten oft auch einfach etwas Input: dass Mama vorsingt, ein wenig Quatsch mit ihnen macht, sie kitzelt, sie in Fliegerstellung (Bauch des Babys auf dem Unterarm der Mutter) durch die Wohnung trägt und alles zeigt, was so in den Regalen usw. ist. Babys wollen nicht immer nur schlafen oder trinken, sie brauchen auch Anreize, Unterhaltung, ein wenig Action für ihre Gehirnentwicklung. Ein Baby, das wirklich müde (und nicht nur unzufrieden ist, s.o.) schläft einfach auf der Krabbeldecke, im Kinderwagen oder in der Wippe ein. Bei einem fast drei Monate alten Baby ist das aber nicht jede Stunde oder alle anderthalb Stunden, sondern weitaus seltener. Wenn man als Mutter dann erwartet, dass es so oft schläft, klappt das nicht, und beide Seiten sind wahnsinnig gefrustet, weil keiner versteht, was der andere will. Anstatt deine Tochter so oft hinzulegen, würde ich einfach mehr mit ihr machen, drinnen, aber auch draußen. Geh bei jedem Wetter mit ihr los, spazieren, einkaufen, Freundinnen besuchen, Krabbelgruppe usw. Wenn man viel zuhause herumhängt, wird es oft anstrengend, das Baby zu unterhalten. Wenn man mehr unternimmt, geht das von selbst, und das Baby schläft oft auch einfach im Kinderwagen ein. Ich würde außerdem jetzt ruhig mal in eine Schrei-Ambulanz gehen, bevor die Nerven ganz blankliegen und du deshalb keine gute Mutter mehr sein kannst. Schrei-Ambulanzen sind sehr gut, hier tritt mit etwas Rat und Hilfe schon nach wenigen Wochen eine Besserung ein. Es gibt sie in allen Regionen, ruhig schon mal einen Termin ausmachen, das schadet nicht, denn es kann eine Weile dauern, bis man dran ist. LG
Meine Kinder waren in dem Alter mindestens so oft müde und während die kleine auch einfach so auf der Decke eingeschlafen ist hat die große viel mehr Unterstützung gebraucht durch Wippen, schuckeln, tragen und wäre niemals einfach so eingeschlafen. Hätte dann nur geschrien. vielleicht nicht immer so verallgemeinern...
Ja, da muss ich zustimmen. Meine Kinder sind auch nie einfach so eingeschlafen und machen das immernoch nicht - ausser bei Bewegung (Kiwa, Anhänger, Auto) Ich musste meine auch zum Schlafen "zwingen" und habe mir dadurch denke ich sehr viel Leid durch Überreizung am Abend erspart. Den Aspekt mit dem Misfit finde ich super, habe ich noch nicht von gehört und würde da auch ansetzen. Alles Gute und viel Kraft!
Bei dem Einwand von Janet und Almut gehe ich mit - meine beiden Kinder sind quasi nie "einfach so" auf der Krabbeldecke einschlafen als Baby. Einige wenige Male kam es vor, aber in 99% der Fälle hätten sie sich nur in Rage geschrien vor lauter Übermüdung. Ich habe trotzdem nie streng nach der Uhr die Schläfchen geplant. Aber dann, wenn ich nach meiner Erfahrung erwartet hab, dass das Baby müde ist, oder entsprechende Anzeichen beobachtet habe, dann Kind in die Trage genommen, gestillt o.ä. Man kann ein Kind sowieso nicht zum Schlafen "zwingen", man kann nur passende Rahmenbedingungen schaffen. Von daher denke ich, dass es in dem Fall mit den Schläfchen passt. Du schreibst ja selbst, dass Babys wissen, ob und wie viel Schlaf brauchen. Also kann man da als Mutter auch nicht "zu viel" Schlaf erzwingen. Es ist aber natürlich richtig, dass sich der ganze Tagesablauf nicht nur darum drehen sollte, dass das Baby möglichst viel schläft. Das tut weder dem Kind noch der Mutter gut auf die Dauer.
Hey! Ich weis wie du dich fühlst. Bei meinem ersten hatte ich ähnliches erlebt. Hatte auch das Gefühl, dass er wach "nie gluecklich" war... Sollte es nach 3 Monaten nicht vorbei sein, lass doch nicht verunsichern, bei uns waren es tatsächlich 4🫣 aber es ging vorbei 🍀 was es genau war... keine ahnung... wir haben immer die "3G Regel" beachtet (gestillt, gewickelt, geschlafen) und trotzdem... aber es ging vorbei ❤️ Kopf hoch!
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