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US-Soldaten sollen wehrlose Zivilisten in Irak, in der stadt Haditha getötet haben. Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki hat jetzt im Zusammenhang mit diesem Massaker an Zivilisten bei Bush schwere Vorwürfe gegen die US-Soldaten erhoben. Bush hat versprochen der Sache auf den Grund zu gehen, und gegebenfalls die zuständigen US-Soldaten wegen den Kriegsverbrechen anklagen. Irgendwie kann ich es nicht glauben. Würden amerikanische Soldaten wagen soweit zu gehen, wo Amerika schon sowieso den Hass der ganzen islamischen Welt auf sich gezogen hat und bei dieser hochexplosiven Stimmung es einem Streichhölz in einer Öllache gleichen würde?


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Bush hat versprochen der Sache auf den Grund zu gehen --> So wie bei ALL den anderen Dingen (Folter/Unschuldige in Abu Ghreib/etc.) auch? Na, dann besteht ja Hoffnung *ironieaus* Ich glaube leider, daß da noch mehr wartet, öffentlich zu werden :-( LG Antje


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einfach nur HASS, purer hass auf alles was dort kreucht und ihre amerikanischen "brüder" getötet hat...*würg*... aber irgendwie menschglich... wenn du hasst al mensch dann hasst du wirklcih, oder warum denkst du hat bin laden und co solche anhängerschaft...die töten auch unschuldige kinder nur weil sie keine moslems sind.... schlimm is es, aber verständlich..eben mensch


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mein ex-mann musste im ersten irak krieg eine kranate in einen bunker schmeissen. es wusste keiner ob zivilisten drin waren oder nicht! ich glaube nicht daran, dass dies aus purer Wolllust geschehen ist, sondern weil es dazu anweisungen gab! reagiert ein soldat auf solche anweisungen nicht, wird er dafür genauso bestraft wie für diese verbrechen. bush versucht natürlich alles, um solche Anweisungen zu verdecken. nur leiden darunter dann die familien der getöteten zivilisten sowie die soldaten selber. die schuldigen sind meist nicht die soldaten die geschossen haben. Man darf auch nicht verkennen, dass Soldat ein Beruf ist. Es tut mir wirklich leid, um das Leben der Zivilisten. annika


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Ich kann es mir schon vorstellen das sowas passiert sein kann. Sowas gab und wird es immer geben. Im Vietnam Krieg gab es ähnliche Fälle. Und wenn ich an das Folter Gefängnis denke, kann ich mir durchaus auch vorstellen das auch sowas wie nun in Haditha passiert ist. Für viele Soldaten ist es eine ausnahme Situation, in der es zu solchen Handlungen kommen kann. Und ich denke das viele von denen auch einen Hass auf die Islamisten. grüsse Tanja


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Ich hab damals den Krieg in Kroatien/Jugoslawien direkt anner Front miterleben dürfen (kotzimmernochüberdieerfahrung) und kann daher sagen das im Krieg Dinge passieren über die man besser nicht nachdenken sollte. Die einen enthaupten Menschen und spielen mit deren Köpfen Fussball...warum sollen die Amis da anders sein? Meiner Meinung nach haben Soldaten eh einen anner Waffel. Und was im Krieg alles passiert kann doch eh keiner wirklich kontrollieren. Grüßle, Rubinsche


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Ja, aber gerade amerikanische Soldaten oder Amerika kann sich solche Kriegsverbrechen nicht mehr leisten, weil sie schon sowieso auf dem Pulverfass sitzen und ihre kleinste HAndlung von der ganzen Welt unter die Lupe genommen wird. DAS verstehe ich nicht, und nicht dass man aus Hass tötet.


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Aber ist das nicht bei allen Verbrechen so? Man denkt/glaubt/hofft, daß es nicht rauskommt. Denn wenn man die Konsequenzen wirklich BEDENKEN würde, würde doch kein vernünftiger Mensch überhaupt jemals ein Verbrechen begehen. (Ein Grund, warum hohe Strafen selten dauerhaft zu niedrigen Verbrechensraten führen. Wenn ein Mann - nur mal so als Beispiel - voller Haß mit einem Messer auf seine fremdgehende Ehefrau einsticht, hält er ja vorher nicht kurz mal eben inne und überlegt, welche Strafe ihm dafür droht. Er verdrängt die Konsequenzen. Ein Automatismus des menschlichen Gehirns, der hin und wieder durchaus praktisch sein kann, in diesem Fall aber doch eher ungünstig.) Gruß, Elisabeth.


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Hi, das glaube ich sofort. Ein Mädchen hat berichtet, es hätte nur überlebt, weil es sich tot gestellt hat. Ihre Eltern, Brüder und Schwester haben si e erschossen. Die Amis sind feige Hunde. Aufständische zu erschiessen ist eine Sache. Frauen und Kinder zu töten eine andere. LG Birgit


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das hört sich teilweise so an, als wäre es selbstverständlich, daß Soldaten mal in Ausnahmesituationen falsch reagieren und Zitat: Soldat ist ein Beruf. Das Soldaten auch in Situationen falsch reagieren können und überlastet sein können ist schon richtig und verständlich. Folterungen , Tötung von Frauen, Kindern und anderen völlig unbeteiligten Personen sind, zumal mit Vorsatz durchgeführt, NICHT entschuldbar. Weder im Irak noch überall auf der Welt wo solche Dinge passieren. Und: ich kann mir sowohl vorstellen, daß es wie in den Medien berichtet passiert ist - aber genauso gut, daß es gegnerische Propaganda ist. Tendiere aber eher dazu zu glauben, daß solche und andere Vorfälle stattfinden.


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"soldat ist ein beruf wie jeder andere auch" und wo sucht die us-army ihre soldaten? jungs aus slums ohne JEGLICHE perspektive werden von der army angeworben, nach dem motto; ihr habt eh keine andere chance, also kommt zur army, da könnt ihr eine ausbildung machen, euerem leben eine perspektive geben,... euerem land tolle und ehrenwerte dienste leisten,... die jungen männer, die ausser der arbeitslosigkeit und tristesse in ihren gettos nichts kennen springen natürlich auf den zug auf, dann finden sie sich im irak, oder vielleicht in afghanistan- das war dann ihre chance! vorfälle wie in haditha machen mich auch furchtbar wütend, traurig und betroffen. überhaupt KOTZT es mich an wie george w. bush dieses land ins verderben gezogen hat; dass dort nur noch tod und verwüstung herrschen. aber für mich ist ER der schuldige, der kriegsverbrecher,der endlich mal zur rechenschaft gezogen werden sollte! stattdessen müssen junge männer sein blutiges werk ausführen und wenn sie durchdrehen und so eine schandtat wie in haditha begehen, dann setzt bush seinen betroffenen gesichtsausdruck auf und sagt, die vorfälle werden untersucht& und die soldaten werden hart bestraft. aber wer sind eigendlich die WAHREN schuldigen???? LG,C.


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Durchaus vorstellbar für mich. Aber meine eigene egoistische Meinung dazu ist: Es ist Krieg, bzw. das Land ist besetzt (wie auch immer...), die Besatzer, naja, die machen halt manchmal, was sie wollen. Wie gut, daß wir das hier schon hinter uns haben, wie gut, Daß wir hier keinen Krieg haben, wie gut, daß sich hier so etwas auch nicht in näherer Zukunft abzeichnet, wie gut, daß ich keines der Opfer kenne etc. Verbrechen, auch Kriegsverbrechen passieren täglich, und ohne Fernsehen/Radio/Zeitung würden wir hier doch wahrscheinlich gar nichts davon erfahren. Wir sollten uns hier eher um unsere Probleme kümmern, als uns an den Problemen andere Länder hochzuziehen. LG, I.


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Birgit


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Diesen Beitrag von dir muß ich wirklich kommentieren . Das ist nicht mal ANDERE MEINUNG, die ich , wenn auch schweren Herzens, immer versuche bei anderen zu akzeptieren. Das ist nur Oberflächlichkeit pur.


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über deine ignoranz kann ich nur staunen! eine derartig oberflächliche, naive "meinung" wie deine hab ich noch selten gehört. dass ist nicht zu toppen; darüber würd ich wirklich mal nachdenken! und fühle dich nicht zu sicher, wenn du manchmal nachrichten guckst (was ich mir bei deiner einstellung zwar nicht vorstellen kann),dann solltest du erkannt haben dass wir hierzulande so einige probleme haben die jederzeit mal so richtig hochkochen könnten...


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das siehst du völlig falsch. in den usa sind gerade leute MIT perspektive die größte anzahl von soldaten. soldat zu sein ist hier drüben mit hohem gesellschaftlichen ansehen verbunden. es sind auch jungs aus slums, klar. aber die meisten leute sind studiert und kommen aus normalen verhältnissen. soldaten verdienen hier sehr viel geld, bekommen ohne ende vergünstigungen und wie gesagt, haben hohen status in der gesellschaft. das ist ganz anders als in deutschland. für viele hat das was mit patriotismus zu tun. das ist eine ganz andere mentalität. soldaten sind STOLZ etwas für ihr land zu tun und genießen großes ansehen. das ist kein beruf, sondern ihr leben. geschlossene gesellschaft. zum anderen sind soldaten menschen. natürlich darf so etwas nicht passieren (wenn es denn stimmt). aber man muss auch den druck sehen, dem sie ausgesetzt sind. sie sind von ihrer regierung dort hingeschickt (klar, sie sind soldaten und müssen damit rechnen - aber sie sind menschen). sie haben angst, sind getrennt von ihren familien, müssen ständig um ihr leben fürchten. auslandseinsätze werden vom lieben herrn bush momentan immer mehr in die länge gezogen, die abreise ins heimatland immer wieder aufgeschoben. ständig werden diese menschen angegriffen. sie haben auch familien, zu denen sie wieder zurück möchten. und dann gibt es vereinzelt fälle, in denen der druck übermächtig wird und menschen in panik verfallen und durchdrehen. leider passiert so etwas. es ist nicht richtig, natürlich nicht, aber man sollte auch erstmal nachdenken, bevor man alles verurteilt. meinst du, dir könnte niemals so etwas passieren - wenn du monate- oder jahrelang von deiner familie getrennt bist, ständig um dein leben fürchten musst, dein gewehr immer im anschlag haben und bei jedem geräusch zusammenzucken musst? da reicht schon das kleinste geräusch irgendwann und die sicherung knallt durch. mir tun diese soldaten genauso leid wie die opfer - wenn es denn stimmt. denk mal nach, wie weit es mit einem menschen kommen muss, damit er so durchdreht.


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Dann finde ich bei diesem Vorfall das große Bestürzen geheuchelt, wenn man andererseits hunderttausende von Toten achselzuckend hinnimmt. Ich bin ignorant und oberflächlich, aber zumindest kein Heuchler ;-) War jetzt nicht auf dich gemünzt, ich finde nur, manche überttreibens mit ihrer Anteilnahme, und das nur, weil sie mal ein paar realistische Bilder im Fernsehen gesehen haben. Das wahre Ausmaß der Ungerechtigkeit in der Welt ist viel viel größer! LG, I.