Mitglied inaktiv
Hallo, ich muss mal fragen, ob es hier "Leidensgenossinnen" gibt...? Also: Ich mag nicht jedem erzählen, dass ich WW mache und versuche die letzten SS-Kilos wieder herunter zu bekommen. Ich finde, das geht nicht jeden etwas an und ich möchte auch nur ungern ständig Rede und Antwort zu diesem Thema stehen. Nun bringt einen aber gerade das oft in eine unangenehme Situation (zumindest mich). Wenn man mit Kollegen zum Mittag geht und sich nur einen Salat nimmt, gibts häufig Kommentare und komische Blicke. Wenn man sich ein Schwarzbrot mitnimmt, um es mittags zu essen, wird man auch kritisch beäugt, weil man die anderen nicht zur Pause begleitet. Häufig versuchen Leute einen zu irgendetwas zu überreden (Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt, Schokolade, Alkohol, Säfte, ...) auf das man gar keinen Appetit bzw. Hunger hat. Aber mir fällt es oft schwer aus solchen Situationen herauszukommen und fühle mich oft in der Pflicht. Beispiel 1. Mittagspause: Die Kollegen gehen zum Mittagstisch in ein Restaurant, ich kann mich nicht ausschließen und schwups sitze ich da und esse einen Mittagstisch-Burrito beim Mexicaner, wie alle anderen Kollegen auch. Beispiel 2 Krabbelgruppe unserer Kleinen: Eine der anderen Mütter backt einen Kuchen und nimmt man nicht, gilt man sofort als unhöflich. Ein- oder zweimal "Nein, danke" zu sagen, bekomme ich noch höflich hin, fragt man mich ein drittes Mal, fühle ich mich schon wieder so verpflichtet und unhöflich, dass ich schließlich eins nehme. Obwohl ich überhaupt keinen Hunger oder Lust darauf habe! Und das alles nur, weil ich mich verpflichtet fühle. Es gibt hierzu hunderte Beispiele, denen ich mich täglich ausgesetzt fühle. Manchmal übertrage ich das Verhalten schon auf zu Hause. Dann gehe ich an den Süßigkeitenschrank und greife zu, obwohl ich gar keine rechte Lust drauf habe. Wenn ich das Stück Schokolade im Mund habe, merke ich dann schon, dass es mir gar nichts gibt und wenn es runtergeschluckt ist, bereue ich es schon... Kennt jemand dieses Gefühl sich im Alltag von anderen ständig verpflichtet zu fühlen, etwas zu essen, obwohl man gar nicht möchte. Und sei es nur, weil jemand einem ständig eine offene Haribo-Tüte auffordernd unter die Nase hält?! Wahrscheinlich ist ein kleiner Teil davon auch auf mich und mangelnde Disziplin zurückzuführen. Aber größtenteils fühle ich mich in solchen Situationen "genötigt" zu essen. Ich hoffe, das versteht jetzt keiner falsch und ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt! Danke für Lesen und Rückmeldungen. LG Nadja
Ohja das kenn ich auch!!!!!!! Und wenns dann einmal dasteht greift man zu und am Ende ist die Punktebilanz hinüber. Ich hab einige verständnislose Leute um mich herum (unter anderem meine Eltern mit denen ich mich sonst bestens verstehe). Die wissen es dann auch nicht, aber wehe ich bin dort zu Besuch, da stehen eigentlich nur Sachen rum wo man mit einer Mahlzeit das Punktekonto schon voll hat. Für die Kollegen kannste dir ja ne "Ausrede" einfallen lassen , z. B. dass du nur einmal warm essen magst abends mit deinem Mann oder dass essen gehen auf die Dauer zu kostenintesiv ist... Und dann versuchen eisern nur einen Salat zu essen (am besten zu füllst deinen MAgen schon vorher mit einer Brühe oder sowas ). ICh sag auch nicht allen dass ich WW mach, das setzt nur unter Erfolgsdruck und das mag ich nicht. LG CHristina+Flo+BAstian
Ich erzähle auch kaum einem, dass ich auf Diät bin, das würde ich mich total unter Druck setzten! Mir gehts (leider) auch oft so, wenn ich Freunde sehe gehen wir auch oft was essen, bei mir ist es weniger das Gefühl niemanden vor den Kopf zu stoßen, sondern eher, dass ich nicht wiederstehen kann...
das ging mir oft so, ich habe es mir aber fast abtrainiert. Denn: erstens geht es niemanden an was ich wann esse, nur ich bestimme über mein essen.Und zweitens: beobachte mal die dünnen Menschen um dich rum, du wirst sicher viele finden, die nicht jeder Verlockung nachgeben. Ich übe immernoch Sätze zu sagen wie: Nein danke ich haben keinen Appetit, nein danke ich möchte grade nciht, nein danke ich vertrage Nüsse schlecht (stimmt aber ich hab trotzdem schon aus Höflcihkeite Nußkuchen gegessen, wie blöd von mir) Nein danke ich esse späte zusammen mit meinem MAnn... Alles keine Ausreden, sondern die Sätze die in dem Moment die Wahrheit sind. Ich bin nicht den anderen verpflichtet Kuchen zu essen, nur weil sie den mitbringen, ich bin nicht den Kolegen verplichtet auch nen Burrito zu essen weil sie das tun... Das ist lernbar man muß nur anfangen Am Sonntag hab ich bei meiner Schwägerin irre viel Kuchen und Abendbrot gegessen, weil es mir schmeckte und ich das wollte. Im September bei ihrem Geburtstag hab ich nur ein Stück Kuchen und etwas Suppe gegessen, weil ich nicht mehr wollte. Das geht. D
Ich habe dasselbe Problem schon mit Alkohol. Ich hasse Alkohol und finde Ihn nur in verkochtem Zustand lecker. Wie wird man angeschaut, wenn man beim "Sektempfang" ablehnt, beim Anstossen mit Apfelschorle und ins Neue Jahr mit O-Saft reinfeiert. Was war ich froh als ich schwanger war!!!. Wir passen nicht in das Schema - jedes Angebot muss angenommen werden, ist ja sonst unhöflich. Aber ich hasse Kaffee, Kuchen und Alkohol und trotzdem sage ich immer: Ja, vielen Dank! Oh, das wäre doch nicht nötig! :-( LG Jutta
meine schwägerin (die andere nicht die wo ich am woe war) trinkt nie alkohol sie meinte man gewöhnt sich dran angestarrt zu werden. D.
Es wird auch immer besser. Man fällt heute nicht mehr so auf, wenn man etwas ablehnt. Liegt es am Alter, wird mein Umfeld vernünftiger oder merke ich es einfach nicht mehr. Im Bekanntenkreis haben viele eine Lebensmittelallergie, andere achten auf die Ernährung (Vegetarier & co.), da falle ich mit meinen Macken gar nicht so auf. ;-) Nur im Büro versuche ich mich immer anzupassen. LG Jutta
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