Baby und Job

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Geschrieben von Ivonne am 27.06.2003, 23:19 Uhr

Sagt mal, wie macht Ihr das bloß :-o? Haushalt und Job?

Hallo!

Also bisher habe ich den Haushalt grad so auf die Reihe gekriegt. Vormittags haushalt mit 1000 Unterbrechungen, nachmittags raus mit Leonie. Seit 1.6. geht Leonie in den KiGa, die ersten 3 Wochen waren sehr bequem, vormittags ganz in Ruhe Haushalt, mittags Leonie abgeholt und nur was mit ihr gemacht.
Seit dieser Woche mache ich vormittags einen Excel-Kurs, mittags Leonie holen, dann wieder Programm mit ud für Leonie.
So, und irgendwie habe ich keine Zeit für den Haushalt mehr :-o!
Okay, ein Teil der Hausarbeit mache ich abends, aber alles schaffe ich auch nicht, zumal ich auch ziemlich kaputt dann bin. Mein Mann hilft mir schon, macht die Arbeiten, die ich nicht gern machen, wie Bad putzen, Müll raus, Alpapier und Gläser zum Container, staubsaugen und aufräumen tut er auch ab und zu. Aber er läßt auch genug liegen, so daß ich eigentlich auch ohne die anderen Arbeiten gut beschäftigt wäre. Wenn ich genug davon habe, seine Sachen wegzuräumen, dann lasse ich sie auch mal liegen, er räumt sie auch irgendwann wieder weg, aber bis dahin darf halt kein unangekündigter Besuch kommen :-o
So, ja, dann wären noch die anderen arbeiten, wie einkaufen, was so zwischendurch und auch mit Leonie erledigt wird, Zimmer wischen, Staub wischen, fenster putzen usw usf. Ja wann macht man das? Ich habe eben eine Stunde im Garten zugebracht, um Oma´s Blumen zu gießen, da die grad im Urlaub ist, jetzt bin ich alle! HInter mir stapelt sich die Bügelwäsche, aber ich habe keinen Bock mehr.
Verratet mir doch mal, wie ihr das alles organisiert? Ich möchte halt nachmittags mir nur Zeit für Leonie nehmen, vormittags sehen wir uns ja jetzt nicht mehr, ist der gedanke zu abwegig?
Gebt mir doch mal bitte einen Tip, ich bin leider kein großer Organisator und der Haushalt ist eher ein ungeliebtes Übel, aber irgendwie muß das doch zu schaffen sein. Ich denke, wenn Leonie sich in 2 Jahren mal nachmittags zum spielen verabredet, schaut´s wieder anders aus, aber bis dahin möchte ich eine wenigstens halbwegs aufgeräumte Wohnung. Geht das wirklich nur, wenn man sich bis zur Bettgehzeit und bis zur Erschöpfung ins Zeug legt?

Liebe Grüße,

Ivonne

P.S. Sollte vielleicht noch dazu schreiben, daß ich auf Jobsuche bin und sich meine Frage auf die Zeit bezieht, ab der ich wohl hoffentlich wieder beschäftigt bin. So lange ich arbeitslos bin und nicht grad im PC-Kurs kriege ich das alles ja locker über die Bühne ;)

 
6 Antworten:

Re: Sagt mal, wie macht Ihr das bloß :-o? Haushalt und Job?

Antwort von cella am 28.06.2003, 18:45 Uhr

Hallo Ivonne,

also ich bin Lehrerin mit Teilzeit, habe mir eine Putzfrau für 4Std. Freitags geleistet, und das ist ein Traum, wenn man am Wochenende nicht noch den Putzlappen schwingen muss.
Außerdem habe ich die Devise: entweder mit Kind, oder gar nicht. Es dauert alles länger, aber die Kids lernen auch viel dabei.
Ich mache aus allem ein Event, sogar der Arztbesuch mit meinem zwei Mädels ist meist entspannt...

Aber alles auf Biegen und Brechen geht nicht, das musste ich ach lernen...
viel Spaß bei der Jobsuche

Cella

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Re: Sagt mal, wie macht Ihr das bloß :-o? Haushalt und Job?

Antwort von KarinF am 29.06.2003, 14:12 Uhr

Hm, was tust Du denn so im Haushalt?

Also bei uns wird
alle 4-8 Monate die Fenster geputzt
2 mal pro Woche staubgesaugt
einmal pro Woche gründlich aufgewischt, dazwischen nur das Gekleckere
einmal pro Woche eingekauft (Tiefkühltruhe)
Samstags Wäsche gewaschen
einmal pro Woche gebügelt
selten gekocht (Kind ißt im KiGa, Mann in der Kantine) und wenn dann nur einfach Gerichte mithilfe von bereits geputztem TK-Gemüse

Zugegebenermaßen, den Großteil der aufgelisteten Hausarbeit macht unsere Perle (4-6 Std/Woche). Aber wenn ich sehe wie unorganisert viele Hausfrauen rangehen (Fensterputzen, tägl. Staubsaugen, fast täglich Bad putzen, 2 STunden für Kochen zubringen, etc.) wundert es mich nicht daß ich als arbeitende Mutter (35 Std/Woche) mehr Zeit für mein Kind habe als die Vollzeithausfrauen.

Schreib doch mal auf, was Du wann, wie lange und wie oft machst und überleg Dir ob Du nicht zu viel des Guten tust. Man kann nicht einen perfekten Haushalt haben UND Kinder UND Job.

Servus
Karin

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Re: Sagt mal, wie macht Ihr das bloß :-o? Haushalt und Job?

Antwort von fiammetta am 29.06.2003, 22:08 Uhr

Hallo Ivonne,

ich arbeite zwischen 60 und 90 Stunden pro Woche, d.h. bei uns verdiene ich die Brötchen und das auch noch als Freiberuflerin. Dennoch ist es durchaus möglich, den Job mit Baby, Mann, Freunden und Haushalt zu managen und zwar so, daß trotzdem alle glücklich damit sind. Es ist halt eine Frage der Disziplin und der eigenen Prioritäten.
Kurz zu meinem Haushaltszeitplan:
2x im Jahr werden die Fenster geputzt (und wenn`s ganz schlimm ist nach Bedarf)
Türen werden 1x im Jahr komplett abgewaschen
Wir saugen bzw. swiffern mehrmals wöchentlich und versuchen 1x pro Woche sämtliche Böden zu putzen. Kann sich in harten Zeiten aber auch `mal ein wenig verschieben
Abgestaubt, d.h. alles abgewaschen wird etwa alle drei bis sechs Wochen
Freitag bis Sonntag sind Waschtage
Gebügelt wird meistens dann, wenn ich etwas mehr Zeit habe, d.h. der Berg reduziert sich dann wieder allmählich
Das Bad wird wöchentlich geputzt
Der Einkauf wird nach einem Plan, der nach Produkten und Geschäften geordnet ist weitgehend für etwa zwei Wochen erledigt
Etwa alle sechs Wochen gibt`s `ne Fuhre zum Wertstoffhof
Aufgeräumt wird wöchentlich
Das Wässern meiner vielen Balkonpflanzen läuft meistens schnell vor dem Frühstück mit
Mein Göttergatte ist für`s Kochen zuständlich. Ansonsten hat er eher zwei linke Hände, ist nach guten Zureden aber durchaus für die meisten Arbeiten einsetzbar.

Sollte es überraschendem Besuch bei mir nicht gefallen, dann kann er sich gleich nützlich machen.:-) Es gibt ja immer etwas zu tun...

Ansonsten muß ich mich Karin anschließen. Ohne Kritik an Dir persönlich üben zu wollen - aber ich bin immer wieder platt, wie Leute, die in Vollzeit arbeiten, meistens auch die anderen Bereiche des täglichen Lebens gebacken bekommen. Dagegen höre ich oft von Hausfrauen bzw. Halbtagskräften, daß sie in unendlichen Fleiß versinken, ach so viel schuften müssen und nur am Galoppieren sind. Bei näherer Betrachtung stellt sich dann meistens ein entweder selbstgemachter Streß ("ich putze täglich das Bad" - aha, und alle anderen sind bäh?) oder ein gewaltiger Mangel an Organisation heraus ("ich kann nicht zwei Dinge gleichzeitig machen"). Versteh` mich bitte nicht falsch, ich bin auch kein Haushaltsfreak, mag aber auch nicht zwischen Läusen und Flöhen hausen. Ein Haushaltsplan wäre wahrscheinlich eine brauchbare Sache für Dich. Abgesehen davon geht der ganze Spaß schneller, wenn Dein Mann entweder währenddessen auf`s Kind aufpaßt, Ihr den ganzen Kram gemeinsam macht (geht auch frühmorgens oder wenn der Zwerg in der Heia ist) oder Du Euer Kind einfach mitnimmst und mitspielen läßt.

Also, nur Mut!

LG
Fiammetta

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Re: Sagt mal, wie macht Ihr das bloß :-o? Haushalt und Job?

Antwort von RenateK am 30.06.2003, 8:49 Uhr

Komisch, wir haben damit keine großen Probleme, sind aber auch nicht die Haushaltsfanatiker. Also, ich arbeite Vollzeit, mein Mann 25 Stunden pro Woche, unser Sohn geht ganztag sin die Kita.
Wir haben das so aufgeteilt. Mein Mann geht einkaufen (in der Zeit, wo Urs in der Kita ist) und kocht - ich spüle dann. Außerdem putze ich einmal in der Woche Küche und Bad uns sauge (dauert insgesamt gut eine Stunde), wenn tagüber keienr da ist, wird kauch nciht so viel dreckig. Fenster putzen ist einmal im Jahr. Wäsche wachen macht der, der gerade Zeit hat, bügeln tun wir nichts.
Garten und Blumen machen wir zusammen, das läuft aber nicht unter Haushalt, sondern macht Spaß.
Ja eigentlich wars das, mich nervt diese Arbeit zwar auch immer wieder, ich mache das einfach nicht gern, aber es sind tatsächlich ja nur wenige Stunden pro Woche.
Gruß, Renate

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Re: Sagt mal, wie macht Ihr das bloß :-o? Haushalt und Job?

Antwort von marit am 30.06.2003, 8:49 Uhr

Ich finde, der Haushalt reduziert sich ja schon dadurch, daß alle die meiste Zeit außer Haus sind bzw. außerhalb eine Hauptmahlzeit zu sich nehmen. Ich gehe jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit an den Wertstoffcontainer vorbei (ist nur ein kleiner Umweg, so sammelt sich nie viel an). Gebügelt wird immer abends eine halbe Stunde vor dem Fernseher und eigentlich nur wenig mehr als das, was wir am nächsten Tag anziehen wollen (der Rest bleibt bis zum Wochenende liegen), Fenster putzen so alle drei Monate und viel öfter eben auch kein "großer Wohnungsputz" (Schränke mal wieder richtig aussortieren etc.Das wird dann aber auch zum "Event" und Tagesprojekt erklärt. Staubsaugen und Durchwischen einmal pro Woche, gewaschen wird halt mal so zwischendurch (das ist ja auch keine richtige Arbeit). Bad und Treppenhaus putzt mein Mann, einkaufen gehen wir abwechselnd einmal die Woche, wobei jeder von uns auch auf dem Weg von der Arbeit das ein oder andere mitbringt...also mehr als 1 Stunde täglich alles in allem ist das eigentlich nie, aber es sieht bei uns auch nicht superordentlich aus. Bei angemeldetem Besuch wird halt vorher alles, was rumsteht schnell ins Schlafzimmer geräumt (wäschetrockner etc.), unangemeldeter muß dann eben auch mit der Unordnung klarkommen...

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Re: Sagt mal, wie macht Ihr das bloß :-o? Haushalt und Job?

Antwort von vina am 04.07.2003, 11:39 Uhr

Ja, seit 3 Wochen kann ich zu diesem Thema auch wieder mitreden. Mein Kleiner geht 6 h zur TaMu und ich ins Büro.Wie ich aus den Antworten bisher rauslesen konnte, gibt es doch Ähnlichkeiten. Also: mein Männe kocht, pflegt die Pflanzen und gibt gute Ratschläge. Ich mache den Rest. Dazu habe ich mir einige Sachen vereinfacht. Z.B. wird nicht gebügelt und es wird regelmäßig (alle 3 Monate) ausgemistet, damit sich das "Gerümpel" minimiert. Denn wer viel hat, muss viel pflegen. Die meiste Hausarbeit mache ich am Nachmittag, wenn mein Sohn dabei ist. D.h. ich hole ihn ab, wir gehen spazieren oder auf den Spielplatz und anschließend nach Hause. Oft schläft er noch mal ein Stündchen am frühen Abend und da kann ich viel erledigen. Oder aber er spielt um mich herum oder er "hilft". 2 x pro Woche muss ich die Böden wischen, da wir einen Hund haben, der haart und Dreck reinschleppt. Dazu binde ich mir meinen Sohn entweder auf den Rücken oder setze ihn in seine Schaukel in der Küchentür und schubse ihn immer mal an. Dabei erzähle ich mit ihm und albere rum. So hält er durch. Was auch hilft, sind meine Schwiegereltern, die kommen ab und zu vorbei, holen Till ab und gehen für eine Stunde auf den Spielplatz. Da kann ich was machen.

LG vina

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