Wie finde ich einen guten Kurs?

Wie finde ich einen guten Kurs

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Beim Babyschwimmen geht es nicht ums Schwimmen lernen, sondern um Freude an der Bewegung.

Gerade deshalb ist es wichtig, dass Sie sich den Schwimmkurs vorher genau ansehen - am besten bei einer Probestunde. In einem guten Kurs werden Sie und Ihr Baby vorsichtig und mit Feingefühl an das Element Wasser herangeführt. Übertriebener Ehrgeiz ist hier völlig fehl am Platz.

In Deutschland gibt es keine vorgeschriebenen Standards, wer Babyschwimmen anbieten darf. Fragen Sie deshalb nach, ob der Kursleiter eine Aus- oder Weiterbildung auf diesem Gebiet gemacht hat. Qualifizierte Babyschwimmkurse finden Sie im Internet. Oder Sie fragen andere Mütter aus Ihrem Bekanntenkreis, welche Erfahrungen sie mit der Schwimmschule im örtlichen Schwimmbad gemacht haben.

Wie finde ich das richtige Schwimmbad?

In einem Schwimmbad, das Babyschwimmen anbieten darf, muss das Wasser Trinkwasserqualität haben. So sieht es der Gesetzgeber vor. Chlor ist dabei leider unumgänglich, weil sich die Keime im warmen Wasser ganz besonders wohl fühlen.

Das Becken sollte nicht zu tief sein, damit Sie darin stehen können. Außerdem sollte es genügend Platz bieten, damit sich mehrere Eltern und Babys gut darin bewegen können.

Das Schwimmbad sollte ein Warmwasserbecken haben oder zumindest einen Warmbadetag anbieten, weil Babys sehr schnell auskühlen. Etwa 32 Grad sind optimal, bei sehr kleinen Säuglingen darf es noch etwas wärmer sein. Trotzdem sollten die kleinen Wasserfrösche nicht länger als 30 Minuten im Wasser bleiben.

Die richtige Tageszeit

Suchen Sie sich einen Kurs aus, der von der Uhrzeit her gut in Ihren und Babys Tagesablauf passt. Sie sollten nicht gestresst sein und Ihr Baby nicht müde, quengelig oder hungrig, sonst haben Sie beide keine Freude am Bad. Optimal ist die Zeit zwischen zwei Mahlzeiten. Wahrscheinlich ist Ihr Baby hinterher so richtig schön müde und schläft tief und entspannt.

Die richtige Schwimmbekleidung

In den meisten Schwimmbädern dürfen Babys nur mit geeigneter Badebekleidung ins Wasser. Optimal ist eine "Schwimmwindel", eine Art Höschenwindel. Die Schwimmwindel hat elastische Bündchen rund um Bauch und Beinchen und lässt im Falle eines Falles nichts nach draußen. Sie können Ihrem Baby auch ein normales Badehöschen anziehen, das an den Bündchen gut anliegt. Bodys und Badeanzüge sind ungeeignet, weil Babys Haut in ihnen zu sehr auskühlt.

Was sonst noch alles in die Badetasche gehört, erfahren Sie hier.

Zuletzt überarbeitet: Dezember 2018

Fragen zum Thema an Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

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