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Geschrieben von ziegelstein am 04.01.2019, 13:43 Uhr

Neujahrsvorsatz - umwelt, plaste...

Hallo, inspiriert von dem Beitrag unten, wollte ich mal fragen, was man so als normaler Bürger für die Umwelt tun kann.....?

Mich nerven meine gelben Säcke und ich habe das Gefühl, es werden immer mehr.

Neulich bin ich im Supermarkt auf „ wäschesäckchen“ für Obst und Gemüse gestoßen, ich war begeistert, sofort gekauft.

Fliegen, bin ich seit 15 Jahren nicht.

Auto, ok haben jetzt auch einen Diesel, schuldig, aber ist Benzin so besser..?

Kamin, besitzen wir nicht, haben nicht mal eigenes Haus...

Silvesterknaller, kaufe ich nicht...

Waschmittel, bin vor Jahren auf Frosch umgestiegen, in der Hoffnung, was gutes zu tun.

Kreuzfahrten mache ich auch nicht...

Gehe schon seit Jahren mit Meinen Körbchen einkaufen..

Ps. Ich habe es schon mal erwähnt, unsere Erde geht kaputt, und meiner Meinung helfen nur noch Gesetze, so wie das kommende verbot von Strohhalmen oder einwegbesteck..., aber das reicht nicht, viele Umweltsünden sind bekannt, es passiert nichts, was spricht gegen ein verbot von Plastiktüten, vielleicht weniger Geknalle an Silvester, ........

Das ganze macht mich schon traurig...

 
12 Antworten:

Alles löblich

Antwort von Leewja am 04.01.2019, 13:47 Uhr

und auch ich gebe mir Mühe, überflüssiges PlaSTIK EINZUSPAREN
man muss aber auch bedenken:
der Plastikmüll in den Weltmeeren kommt zu über 95% aus 8 Flüssen - 2 in Afrika, 6 in Asien.
Daran ändern wir nicht allzuviel....

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InteressanterArtikel dazu

Antwort von Leewja am 04.01.2019, 13:50 Uhr

http://edition.faz.net/faz-edition/feuilleton/2018-12-29/4dd39e56ad19dccc9dfc8f956f696f16/?GEPC=s9

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Re: Neujahrsvorsatz - umwelt, plaste...

Antwort von Miamo am 04.01.2019, 14:09 Uhr

Ich habe im Dezember begonnen, mich über das Thema Mikroplastik zu informieren.
Entsetzt war ich über die Auswirkungen und Langzeitfolgen welche Mikroplastik mit sich bringt und die riesige Anzahl von vielen Alltagsprodukten, in denen dieses (und andere sehr bedenkliche Mittel) enthalten ist.

Mit Hilfe einer entsprechenden App, die den Barcode checkt und dann sämtliche Inhaltsstoffe des jeweiligen Produkts anzeigt, z.B. Mikroplastik, Palmöl, Glycerin, Konsevierungsmittel, usw. usf, sieht man anhand eines Ampelsystems, welche Inhaltsstoffe unbedenklich, leicht bedenklich und stark bedenklich sind, inkl. näherer Erläuterungen wozu/wogegen diese sind. Jedenfalls habe ich sämtliche Körperpflegemittel umgestellt und mal wieder feststellen können, dass gerade in den stark beworbenen Produkten der großen Konzerne am meisten Schrott enthalten ist.

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Re: Neujahrsvorsatz - umwelt, plaste...

Antwort von memory am 04.01.2019, 14:36 Uhr

Ich werde selbstverständlich weiterhin meinen gesamten Müll ordentlich sortieren und in dafür geeigneten Behältnis , dem zuständigen Wertstoffhof zuführen , anstatt in irgendwelche Flüsse oder Meere zu schmeißen. Was ich wohlgemerkt schon immer tat und dafür dieses Jahr 180% mehr berappen darf. Das man das in anderen Ländern anders handhabt, sehe ich als ein Problem , was ICH weder mit meinem Jutesäckchen noch mit meiner Tupperschachtel beim Metzger ändere und dann schon etwas globaler und übergeordneter gelöst werden sollte.

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Re: Neujahrsvorsatz - umwelt, plaste...

Antwort von Miamo am 04.01.2019, 14:38 Uhr

PS:

Grundsätzlich finde ich es ebenfalls traurig und ärgerlich, dass bewusstes Einkaufen dem Konsumenten dermaßen schwer gemacht, egal ob äußerliche Plastikverpackungen, Inhaltsstoffe in Pflegemitteln oder auch in Lebensmitteln. Es ist zeitintensiv und oft umständlich, sich damit zu beschäftigen, Alternativen zu finden; obwohl der Konsument letztendlich die größte Macht hat, Dinge zu ändern!

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Re: Alles löblich

Antwort von Lauch1 am 04.01.2019, 16:01 Uhr

Es wird doch ohnehin umweltschutztechnisch so viel gemacht, EU weit die 10 gebräuchlichsten Wegwerfartikel verboten, Mülltrennung und hohe Recyclingquoten.

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Re: Alles löblich

Antwort von Felica am 04.01.2019, 16:06 Uhr

Sorry, aber das ist doch Augenwischerei. Die große Müllverbrennung hier welche die Stadt dort versorgt und die umliegenden, verbrennt jeden tag einen riesen Menge gelbe Säcke. Nichts mit Recycling. Hintergrund, es gibt sonst zu wenig Müll, die brauchen das sonst würde die MVA wegen Unrentabilität geschlossen werden. Ist nicht mal ein Einzelfall.

Also setze ich eher auf Vermeidung als solches. In dem Umfang in den wir es eben machen können, sprich wir kaufen neu erst dann wenn nötig, nutzen Verpackungen soweit wie möglich mehrmals, vermeiden unnötige Verpackung und nutzen dort wo es geht Wiederbefüllbares.

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Re: Alles löblich

Antwort von Lauch1 am 04.01.2019, 16:19 Uhr

Müllverbrennung nur der Entsorgung wegen oder mit Zusatznutzen? Hier wird die halbe Stadt mit Fernwärme beliefert und ja dazu braucht es auch eine zumindest geringe Menge Plastikmülls wg des Erdölanteils. Dafür spart man sich Unmengen an Feinstaub per Holzheizungen beispielsweise.
Die Recyclingquote in Dt und Ö liegt um die 60 %, das ist sehr viel.

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Re: Alles löblich

Antwort von Felica am 04.01.2019, 16:42 Uhr

Nein, nur wegen der Entsorgung und Rentabilität. Vor allen makaber da vor 25 Jahren oder länger wie diese gerade einige Jahre stand, die Nachbargemeinde auch eine eigene bekommen sollte. Glücklicherweise wurde das damals zerschlagen. Schon da war klar das die MVA nicht rentabel arbeiten kann. Trotz der Größe des Gebietes und der Bevölkerungsanzahl, einfach weil damals schon die ersten Maßnahmen wegen Müllvermeidung anfingen. Begründung warum der größte teil der gelben Säcke verbrannt wird, das nur wenige Stoffe aus dieser überhaupt der Wiederverwertung zugeführt werden können. Früher konnte man auch Dosen direkt in den Container werfen, jetzt ist da auch nur noch die Entsorgung über die Gelben Säcke möglich.

Bei den allermeisten die ich kenne sinkt der Anteil des Gelben Sacke immer mehr, dafür wird der Anteil für Papier immer höher. Kaum ein kleiner Haushalt kommt noch mit der großen Tonne aus die nur alle 4 Wochen geleert wird. Restmüll bekommt dagegen kaum wer voll, im gleichen Zeitraum. Gelbe Säcke bei vierwöchiger Abholung sind so im Schnitt bei 1 Sack pro Person. Ausnahmen gibt es natürlich in beide Richtungen.

Fernwärme ist hier weniger Thema. Die allermeisten Heizungen werden mit Gas beheizt, danach folgt Öl. Strom spielt nicht mehr wirkliche eine Rolle, reine Holzheizung auch nicht, wenn Pellets. Einige auch mit Erdwärme, das dürfte weiter steigen. Ein Feinstaubproblem hat hier weiteren Umfeld nur die Stadt mit der MVA, der droht jetzt als nächstes das Dieselfahrverbot.

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Re: Alles löblich

Antwort von Maroulein am 04.01.2019, 23:16 Uhr

Hier in der Müllverbrennungsanlage wurde gesagt der Restmüll sei viel zu feucht um anständig zu brennen, deshalb werfen sie gelbe Säcke dazu.

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Re: Neujahrsvorsatz - umwelt, plaste...

Antwort von Maroulein am 04.01.2019, 23:35 Uhr

Ich benutze zum Waschen dieses Ei von DM,es reicht wirklich ewig,behandle nur Flecken gezielt,aber das ist insgesamt immer noch weniger Chemie als herrkömmliches Waschmittel-früher hatte ich alle zwei bis drei Monate einen gelben Sack voll Waschmittelflaschen(für 7 Personen),jetzt ist es nichtmal einer im Jahr.

Geduscht wird mit fester Seife,selbst die Haare waschen wir mit einer speziellen Haarwaschseife,gekauft wird nur was ohne Plastik umverpackt ist

Auch bei Lebensmitteln schaue ich dass ich die unverpackten Varianten kaufen kann,Gemüse und Obst Kauf ich im türkischen Supermarkt,da komm ich ohne jegliche Verpackung aus,oder im Asia Markt,da ist meist auch nichts drum.

Fertigprodukte meide ich sowieso

Ich versuche das Wegwerfen von Lebensmitteln zu vermeiden,wenn wir etwas über haben gebe ich es meist meinen Eltern für den nächsten Tag, ansonsten wird eingefroren.

Beim Auto sehe ich es so-auch die Produktion eines neuen Autos verschlingt erstmal Massen an Rohstoffen,vergeudet unmengen an Energie -bis ich das bei einem neuen Auto wieder rausgefahren hab mit dem weniger an Ausstoß und Kraftstoffverbrauch das dauert, dafür wird mein Auto dann nach Afrika oder in den Osten gekarrt und fährt da weiter?also ist hier das Motto nutze es bis es auseinander fällt (und es gibt sich wenig Mühe,beim Saugen hab ich letztens einen Euro gefunden )

Das gleiche gilt hier für sämtliche Elektrogeräte,wir kaufen nicht neu nur weil etwas neu raus kam oder stylischer ist.

Klamotten werden aufgetragen,zu was anderem vernäht oder ans Sozialkaufhaus gespendet(besonders die Kleinen Sachen unserer Jüngsten,da kann man ja nichts größeres draus zaubern)

Lediglich im Job kann ich das viele Autofahren nicht vermeiden,in der Häuslichen Pflege geht es ohne leider nicht,und ich fahre auch mit dem Wagen hin,Abends um 23 Uhr ist es mir nicht geheuer mit den öffentlichen zu fahren(zumal die Anbindung echt bescheiden ist,ich brauche 45 anstatt 8 Minuten,und wenn ich am nächsten Tag früh hab hätte ich nur vier Stunden zum Schlafen),aber ich erledige viele andere Sachen zu Fuß,mit dem Auto fahre ich nur alle ein bis zwei Wochen einmal zum Einkaufen wegen schwerer sperriger Sachen,wenn es geht verbinde ich es aber z.b.mit der Fahrt zur Arbeit oder der Heimfahrt.

Mir ist schon klar dass vieles nur Kleinigkeiten sind,aber würde es jeder machen in der Summe wäre es ein großer Schritt.

Beim Thema Mirkoplastik bin ich auch arg vorsichtig,wir vermeiden Kunstfaserbekleidung(z.b bei Fleece wäscht sich jedes Mal kleinstes Plastik aus was mit ins Wasser gelangt) und eben Pflegeprodukte wo dieses enthalten ist.

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Re: Alles löblich

Antwort von kirshinka am 05.01.2019, 15:32 Uhr

China ist einer der Hauptemittenten von Plastik ins Meer.
Und dahin haben wir leider bis vor kurzem unserem Plastikmüll exportiert....


Was kann man tun?
Bio
Regional
Plastik in die Müllverbrennung solange bis es ein gescheites Recyclingsystem hier gibt.

Dazu brauchen wir Verordnungen, die die Anzahl der verschiedenen Plastikkarten einschränkt, eine klare Kennzeichnung, verbot von Müllexporten und eine finanzielle Belohnung für mehrweg (zB beim Kaffee to go).
Außerdem gelockerte Hygienevorschriften, so dass man sein eigenes Geschirr zum einkaufen mit bringen und füllen lassen kann (aus Grossgebinden).
Nur noch Recyclingplastik für Verpackungen und ruck zuck würde hier eine recycling Industrie stehen.

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