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Geschrieben von DK-Ursel am 13.10.2016, 13:53 Uhr

Literatur-Nobelpreis

für Bob Dylan!!!!

Das istja mal was!
Irgendwie eine Hommage an die (populäre) Dichtung meiner Jugend..

Gruß Ursel, DK

 
21 Antworten:

Re: Literatur-Nobelpreis

Antwort von Lauch1 am 13.10.2016, 14:11 Uhr

Cool, jedenfalls.

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Traurig jedoch die (fast) gleichzeitige Nachricht

Antwort von DK-Ursel am 13.10.2016, 14:34 Uhr

vom Tode Dario Fos.
Aber er hatte mit über 90 eiin begnadetes Alter erreicht.

Gruß Ursel, DK

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Re: Traurig jedoch die (fast) gleichzeitige Nachricht

Antwort von Lauch1 am 13.10.2016, 14:40 Uhr

Accidental Death of an Anarchist

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Re: Traurig jedoch die (fast) gleichzeitige Nachricht

Antwort von DK-Ursel am 13.10.2016, 14:59 Uhr



(meine ich in Bezug auf die Doppeldeutigkeit, nicht auf seinen Tod.)

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Re: Traurig jedoch die (fast) gleichzeitige Nachricht

Antwort von Lauch1 am 13.10.2016, 15:35 Uhr

Ist mir schon klar :)

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Re: Traurig jedoch die (fast) gleichzeitige Nachricht

Antwort von Joplin am 13.10.2016, 17:29 Uhr

Ich liebe Bob Dylan und ich freue mich für ihn!

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Re: Traurig jedoch die (fast) gleichzeitige Nachricht

Antwort von Joplin am 13.10.2016, 23:05 Uhr

"Take me disappearing through the smoke rings of my mind
Down the foggy ruins of time, far past the frozen leaves
The haunted, frightened trees, out to the windy beach
Far from the twisted reach of crazy sorrow

Yes to dance beneath the diamont sky with one hand waving free
Silhouetted by the sea, circled by the circus sands
With all memory and fate driven deep beneath the waves

Let me forget about today until tomorrow

Hey Mr.Tambourine Man play a song for me, I'm not sleepy and there is no place I'm ging to. hey!Mr.Tambourine Man play a song for me. In the jingle jangle morning I'LL Come following You."

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Meine Schwester schreibt ihr Doktorarbeit über seine Texte/Lyrik

Antwort von Leewja am 14.10.2016, 9:12 Uhr

und hat auch schon ihr Masterarbeit darüber geschrieben, hochinteressant und spannend.
Gestern hat JEDER sie angerufen, um ihr das mitzuteilen ;))))

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Re: Literatur-Nobelpreis

Antwort von Sille74 am 14.10.2016, 9:58 Uhr

Ich finde ja Bob Dylon toll - seine Musik, seine Stimme, seine Texte - auch wenn er zu meiner Jugend schon lange nicht mehr so ganz in war ...

Aber der Literatur-Nobelpreis? ... Ich weiß nicht ...

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Leewja -

Antwort von DK-Ursel am 14.10.2016, 10:20 Uhr

da liegt sie ja wirklich voll im Trend!

Toll - Ursel, DK

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Ich lass Dir dann mal die Doktorarbeit zukommen

Antwort von Leewja am 14.10.2016, 10:25 Uhr

wenn sie veröffentlicht ist ;)

Doch! Sehr cooler Lyriker!

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Re: Literatur-Nobelpreis

Antwort von DK-Ursel am 14.10.2016, 10:29 Uhr

Hej nochmal - vor allem Sille!

Man muß das ja zusammen mit seiner Wirkung und Absicht, mit seinem ganzen Lebenswerk sehen --- jeder Nobelpreisträger wird ja auch ausgezeichnet,wei ler etwas "bewirkt", bewegt hat.
Und das hat Bob SDylan - sowohl in der Literatur/Poesie generell als auch in der Gesellschaft.
Er hat Sprache und Literatur verändert - und er hat damit auf diegesellschaft an sich eingewirkt.
Das allein ist schon eine Leistung.
Viele neue Gedichte sind ja auch erst durch seine Art zu dichten möglich geworden.

Vor vielen Jahren haben wir mal diskutiert, daß die Dichtung heute, die viele Menschen auch "konsumieren", wenngleich wohl weniger lesen als hören, daß diese Gedichte heute eben die Songs sind, geschrieben von Songwritern und Liedermachern, Chansonniers und Protestsängern.
Und da solche Texte mit unserer heutigen Sprache manchmal gewagt, manchmal konventionell, manchmal experimentell, manchmal völlig ungewohnt umgehen und weil sie dabei Geschichten erzählen, Protest ausdrücken, Gefühle vermitteln uvm, darum sind sie eben die Gedichte unserer Zeit.

Es ist schön, daß dies nun gewürdigt wird, egal, wie man z uDylan steht:
Er ist und war ein bahnbrechender Poet unserer Zeit, der seine Gedichte eben (auch) noch vertont hat --- und dadurch eben nicht nur für zusätzliche Interpretation und Ausdrucksmööglichkeit gesorgt hat, sondern auch für größere Verbreitung.

Aber Schulstoff sind die texte (Gedichte!) vieler Songwriter und Liedermacher doch längst --- wer wil lbestreiten, daß nicht auch Reinhard Mey, Herbert Grönemyer oder Marius Müller-Westernhagen, ein Heinz Rudolf Kunze oder ein Udo Lindenberg auf ihre Art große Dichter ihrer = unserer Zeit sind?


Übrigens freute sich nicht nur unsere hiesige (dänische) Bibliothek, die einen guten Etat hat, sondern sicher auch viele Bibliotheken in Dtld., die bestimmt keinen besseren als unseren schlechten damals zu meinen (dt.) Bibliothekarszeiten haben:
Ein lateinamerikanischer, chinesischer, russischer Schriftsteller verdient ganz sicher auch seinen irgendwann zugeteilten Preis, aber wir seufzten immer tief --- denn wir sahen uns ja gezwungen, mind. 1 Werk des neuen Preisträgers anzuschaffen, für teueres Geld, das anderswo wirklich schmerzlich fehlte.
Und für ein Werk, das bestenfalls 1-2x nachgefragt wurde und dann nicht nur im Magazin verstaubte, sondern auch noch Platz wegnahm...
Mit Bob Dylan ist dieses Risiko weitaus geringer für alle!

Gruß Ursel, DK

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Die ist bestimmt sehr interessant ...

Antwort von Sille74 am 14.10.2016, 10:51 Uhr

... und wenn Deine Schwester schon vor der Vergabe zum Ergebnis gekommen sein sollte, Dylon sei nobelpreisverdächtig (also, dass er ihn tatsächlich bekommt; vorgeschlagen war erst ja, glaube ich, schon öfter), dann wäre das sehr vorausschauend gewesen ...

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Re: Literatur-Nobelpreis

Antwort von tonib am 14.10.2016, 10:52 Uhr

Für welche Literaturnobelpreisträger fandest Du den Geld und Stellfläche für ein Buch verschwendet?

Ich versuche seit Jahren, immer wenigstens ein Werk des aktuellen Nobelpreisträgers zu lesen - verschwendet war die Zeit eigentlich nie aus meiner Sicht.

Ich gebe zu, bei Seamus Heaney habe ich mich schwergetan..

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Re: Literatur-Nobelpreis

Antwort von Sille74 am 14.10.2016, 11:07 Uhr

Das stimmt sicher alles, was Du schreibst, aber es ist eben ... na ja ... ungewohnt, dass ein Künstler wie Dylon den Literatur-Nobelpreis erhält.

Ich will ja auch gar nicht sagen, dass er es nicht verdient hätte; dazu habe ich wohl zu wenig Ahnung von Lyrik, zumal von fremdsprachiger ... es mutet halt irgendwie seltsam an ... Es gibt aber ja, wie immer, auch durchaus Kritik aus berufenem Mund, z.T. auch mit nachvollziehbaren Begründungen.

Mir soll's recht sein, wenn er den Preis bekommt. zumindest schadet es mal nicht, wenn der Preis träger und sein Werk auch mal etwas populärer sind und nicht so abgehoben wie doch häufog in letzter Zeit oder die Auszeichning rein politisch motiviert ist (ich weiß, über das pro und contra von ketzterem kann man auch wieder streiten ...)

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Tonib - wo schrieb ich "verrschwendet"???

Antwort von DK-Ursel am 14.10.2016, 14:35 Uhr

es wäre supernett, wenn einem hier nicht immer falsche Wörter und noch schlimmer: Aussagen in den Mund gelegt würden!

Ich schrieb, daß wir seufzten. Denn Ambition und Relaität sind auch im Bibliothekswesen zweierlei.
Wir hatten - wie sehr viele (dt.) Bibliothjek - und ich glaube nicht, daß es heute besser ist - einen winzigen Etat - "unwürdig" wäre sicher angemessener zu sagen.
Von dem waren nicht nur die gefragten Neurscheinungen, sondern auch die nötigen aktuellen Sachbücher zu kaufen, ausgeschiedene und Verluste zu ersetzen, neue Medienbestände wie damals CDs (oder eben Casetten), Filme etc. auf- und auszubauen. Schwer genug.
Dann viel Geld - und es war eben viel Geld für solche Etats! - für ein Buch auszugeben, das vermutlich keiner wirklich lesen wollte, bis auf 1 oder 2 Benutzer, die wg. des Nobelpreises evtl. danach fragten, das war dann schon einen Seufzer wert, weil wir wussten, die Erfahrung hatten, daß das Buch eben rumstehen würde.
Aus Sicht einer ambitösen Bibliothekarin ist kein solches Buch verschwendet, nein, aber die Anschaffung bei einem Mini-Etat eben bedenklich,weil andere notwendige Anschaffungen auf den Nägeln brannten.
Tja, der Beruf eines Bibliothekars ist eben vielschichtiger als mancher glaubt (und der es dann ehtrenamtlich macht) - und das Fach Bestandsaufbau eben zu Recht ein ganzes Studienfach.

Gegen das Wort "verschwendet" lege ich jedoch Protest ein - das ist ja immer wieder nötig in diesem Forum, wenn man nicht mißverstanden werden und in einer falschen Ecke landen möchte.
Meine Berufskolleginnen in der hiesigen Bibliothek verstanden übrigens sehr genau, wovon ich sprach,. trotz eines Etats, von dem viele Mittelstadtbibliotheken nur träumen können.

Gruß Ursel, DK

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seufz

Antwort von tonib am 14.10.2016, 17:25 Uhr

Ok, also anders gefragt: bei welchen Büchern habt ihr denn nun geseufzt, dass sie Geld und Platz wegnehmen und nur 1-2 Mal gelesen werden?

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Re: seufz

Antwort von DK-Ursel am 14.10.2016, 19:06 Uhr

Hej!

Das ist eine gaaaanz andere Fragestellung, die ich dennoch eigentloch in meinem Posting als beantwortet betrachte.
.
Wir haben bei dem geringen Etat (und eben weitgehend deshalb) geseufzt, wenn ein total unbekannter Literat aus der UdSSR (die gab es damals noch), aus China, aus Afrika oder sonstwo den Nobelpreis bekam, weil das eben so gar nicht in unsere Prioritäten paßte, die wir wegen des des gerngen Etats genötigt waren vorzunehmen.
Und doch ist es eben irgendwo auch Pflicht, bei zu wenig eben eine etwas saure, Liteatur eines Nobelpreisträgers anzuschaffen, die dann aber - erfahrungsgemäß - nur rumsteht.

Wenn ich kaum Geld habe, kann ich eben nicht die Luxuausstattung oder das Lususmenü nehmen, sondern muß mich mit der Grundausstattung begnügen.
Das sagt überhaupt nichts darüber aus, wie der Bibliothekar privat und beruflich (!) überden Literaten denkt un--- es ist eine reine Prioritätenfrage, die ökonomisch bedingt ist.
Wir haben damals 1 Exemplar angeschafft, auch wenn es jemand war, den dann eh niemand ausleihen wollte, aber wir haben eben geseufzt ...

Ich bin sicher, die Kollegen seufzen immer noch bei solchen Literaten, selbst wenn sie privat große Fans von ihnen sein mögen -- es ist einfach zu wenig Geld da, um so Exotisches fürs Regal anzuschaffen.
Wie erwähnt freuten sich hier die Bibliothekare auch über einen populären Npbelpreisträger, der sie nicht zu Ausgaben "zwang", die sich dann als "Ladenhüter" erweisen. Und dies, obwohl ihr Etat weitaus größer, besser abgesichert und die Fernleihe auch für Belletristik möglich ist. Wie dann nicht erst die Kollegen in Dtld.?

Gruß Ursel, DK

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Re: Literatur-Nobelpreis

Antwort von Alba am 15.10.2016, 9:04 Uhr

I don't like it und das obwohl ich Bob Dylan ausgesprochen gerne mag, ihn live gesehen habe (in Corvallis in 2001) und denke, das er einer der herausragendsten Kuenstler der letzten Jahrzehnte ist aber dieser Nobelpreis hat den Hauch der rueckblickenden Validierung der festival-gehenden, pot-rauchenden, Feuerzeug-schwenkenden Jugend von jetzt middle class und middle aged Lesezirkelangehoerigen an sich. I can't even quite put my finger on it but it just doesn't sit right with me.

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Re: seufz

Antwort von IngeA am 15.10.2016, 17:12 Uhr

In unserer Bücherei kann man Vorschläge abgeben was man sich "wünscht". Und das wird sehr stark bei Anschaffungen berücksichtigt.
Wenn also sehr wenige Leute sich Literatur von div. Literaturnobelpreisträgern wünschen, wird das auch nicht angeschafft. Wenn viele den Wusch äußern schon.

LG Inge

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Re: seufz

Antwort von tonib am 16.10.2016, 21:58 Uhr

Ich hatte auf Namen gehofft. Ist meine Frage wirklich so unklar?

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