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Geschrieben von jannas am 13.06.2017, 21:03 Uhr

Kirche austreten- ja oder nein?

Hallo,
ich bin schon immer und ewig Mitglied in der evangelischen Kirche.
So ganz streng gläubig war meine Familie nicht. Naja, meine Eltern gingen schon ab und zu in den Gottesdienst.
Ich wurde als Baby getauft, später konfirmiert und bei meiner ersten Ehe haben wir auch kirchlichen geheiratet. Die Kinder sind auch getauft.
In Bezug auf den Glauben selbst bin ich, leider, nicht besonders verwurzelt.
Ich weiß irgendwie selber nicht, was ich glauben soll, was richtig ist.
Früher habe ich häufig gebetet, in letzter Zeit eigentlich gar nicht mehr. Irgendwie spielt Religion und Glaube gerade in meinem Leben keine besonders große Rolle.
Nun stehe ich vor der Entscheidung, weiterhin Mitglied bleiben oder austreten?
Realistisch eine Entscheidung wegen der Kosten.
Mein Mann meinte ganz klar, das Geld kann man sparen und anders ausgeben.
Irgendwie widerstrebt es mir, aus zu treten.
Wobei ich es irgendwie gar nicht begründen kann.
Und ich frage mich, muss ich da Mitglied sein und Beitrag zahlen, um etwas zu glauben?
Ändert die Mitgliedschaft etwas an der Tatsache, daß Gott auch für mich da ist-oder eben nicht?
Rein vom Verstand kann es doch später, nach dem Tod, keinen Unterschied machen, ob ich jetzt Mitglied bin?
Vielleicht mag jemand seine Meinung mit mir teilen?
Liebe Grüße..
Janna

 
37 Antworten:

ja,klar.

Antwort von Marianna81 am 13.06.2017, 21:05 Uhr

...

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von anhaltiner am 13.06.2017, 21:06 Uhr

Ich bin schon vor vielen Jahren ausgetreten. Allerdings nicht aus Kostengründen. Ich unterstütze allerdings noch eine Freikirche mit Spenden. Am Gemeindeleben nehme ich aber fast nicht teil.

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von Lusiana am 13.06.2017, 21:44 Uhr

Jetzt weiß ich, woran Du mich erinnerst

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von Babybauch November13 am 13.06.2017, 21:45 Uhr

Ich bin ausgetreten...
Für mich ist die Kirche eine Firma, ein Geschäft, ein Business... (will niemandem zu nahe treten, ist meine Meinung).
Alleine am Vers: "kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei sollt ihr geben" sieht man, wo die Priorität der Kirche liegt.
Und das eingenommene Geld wird dann schön ins Rüstungsgeschäft etc investiert, sorry... da fühlt man sich vorgeführt!

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von Katl_80 am 13.06.2017, 21:49 Uhr

Kirche wird oft verteufelt. Klar gibt es schwarze Schafe, wie überall und in jeder Gemeinschaft, der Gesellschaft allgemein.

Für deinen Glauben brauchst du weder ein Gotteshaus, noch einen Pfarrer, keinen Gottesdienst und keine Sakramente.

ABER: Kirche leistet (selbstverständlich hauptsächlich mit Mitteln aus der Steuer und vielen, vielen Ehrenamtlichen) so unsagbar viel:
Kindergärten
Krabbelgruppen
Schulen
Hort/Kinderbetreuung
Kinderkirche
Krippenspiel
St.Martin-Umzug
Gemeinde-Feste
Pfadfinder
Jugendtreffs
Kinder-/Jugendfreizeiten
Ferienspiele
Sozialdienst
Familienberatung
Drogenberatung
Seniorentreffs /-ausflüge
Fahrdienste
Altersheime
Kleine Büchereien vor Ort
Notfall-Telefon

Und noch mehr, was mir jetzt auf die Schnelle nicht einfällt.

Natürlich gibt es das dann nicht alles kostenfrei, sehr vieles davon aber schon (oder eben günstiger durch Subventionen)!

Ich persönlich werde immer Kirchensteuer zahlen und DAS damit unterstützen.

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von Leena am 13.06.2017, 22:13 Uhr

Ich bin da definitiv bei Katl_80 und habe auch nicht die Absicht, aus der ev. Kirche auszutreten.

Ich bin zwar nicht übermäßig gläubig und erst recht nicht in der Gemeinde aktiv, aber ich wünsche mir trotzdem, dass zum Schluss einer da ist und an meinem Grab pastert.

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Kirchliche Kindergaerten, Krankenhäuser etc..

Antwort von Carow am 13.06.2017, 22:23 Uhr

... Werden eben NICHT aus der Kirchensteuer bezahlt. Das sind ganz normale wirtschaftliche Unternehmen nur eben mit dem Träger "Kirche".
Bestenfalls zahlt noch der Staat aus "allgemeinen" Steuermitteln.

Gab es auch schon unzählige Berichte und Fernsehdokus darüber.
Also KEIN Argument für Kirchenmitgliedschaft.


LG
Carow

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von anhaltiner am 13.06.2017, 22:28 Uhr

Und lässt sich dafür fürstlich entlohnen. Unternehmen die am freien Markt arbeiten würden dies viel günstiger hinbekommen.

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Re: Kirchliche Kindergaerten, Krankenhäuser etc... doch!

Antwort von Astrid18 am 13.06.2017, 22:48 Uhr

Das ist nicht richtig, denn die Kirchen finanzieren sehr wohl einen Teil der Ausgaben; und wenn jeder privater Kindergarten staatliche Zuschüsse erhält, warum soll dann die kirchliche Einrichtung darauf verzichten? Die kirchlichen Einrichtungen nehmen ja auch nicht nur die Mitglieder ihrer Gemeinden auf. Der Staat kann froh sein, dass die Kirchen so viele soziale Einrichtungen betreiben.

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von Mehtab am 13.06.2017, 23:02 Uhr

Hast du dich schon einmal erkundigt, was andere private Träger für die Kinderbetreuung verlangen?
Die Kirche arbeitet ohne jegliche Gewinnerzielungsabsicht. Welcher andere private Kitaträger macht das noch?

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Re: Kirchliche Kindergaerten, Krankenhäuser etc..

Antwort von DK-Ursel am 14.06.2017, 0:14 Uhr

Hej!

Mal abgesehen von den Leistungen, die in Dtld. die Kirche trägt oder auch nicht.
Kirche und glaube gehört für mich nur bedingt zusammen.
Optimal ist es eben,wenn man in der Kirchengemeinschaft, zu der man gehört, auch so glauben kann, daß man sich eben Ort wohlfühlt.
Dazu zählt bei mir dann eben auch die Gemeinschaft - wenn ich allerdings nur alle Jubeljahr dort auftauche, existiert die natürlich für mich nicht.

Hier bei uns habe ich die gefunden, ich fühle mich hier wohl in der Kirchengemeinschaft, daher paßt das ziemlich gut bei mir mit Glauben und Kirchengemeinschaft. Es ist schön, einen Ort zu haben, in dem nach bestimmten Ritualen der Alltag ausgeschaltet wird und wirklich Muße für die Gedanken nach Höherem sind.
Ich mag es, in der Kirche zu singen; ich mag es ,durch eine gute Predigt zum Nachdenken gebracht zu werden, ich mag es, im Kirchenchor zu sein.

Aber glauben konnte ich auch vorher, ohne die Gemeinschaft .

Was die Steuier angeht:
Das mit dem Sparen habe ich auch mal so gedacht.
ich denke heute, daß Kirche und Glauben mehr sind als Geld abliefern - Geld sparen.
Gerade die Kirchen in Dtld. machen eben noch sehr viel mehr - und auch wenn sie wirtschaftlich arbeiten müssen, steht doch noch ein anderer Gedanke dahinter als nur der schnöde Mammon.
Wenn der Staat nicht alle karikativen, sozialen Aufgaben übernehmen kann oder möchte, ist es gut, daß andere einspringen,die nicht nur aus wirtschaftlichen gründen diese Arbeit tun.
Und es immer gut, Alternativen zu haben - ob man sie nutzt, bleibt jedem ja unbenommen - aber ein Monopol kann schnell negative Auswirkungen haben.

Letztendlich denke ich, es ist ehrlich, eine Mitgliedschaft zu beenden ,wen nman sich nicht mehr zuhause fühlt, da wo man ist.
Es ist aber auch ehrlich, eine gute Sache zu unterstützen, ohne bei jeder "Mitgliederversammlung" dabei zu sein - mit der Option, daß ich wiederkommen kann.

Wie man glaubt, bleibt heute jedem unbenommen, sogar als Kirchenmitglied.
Aber nur der Glaube ist mir heute zu wenig, Glaube hat nicht nur mit Gott, sondern auch mit den Menschen zu tun.
Darum auch bin ich wieder gerne in der Kirche!

Gruß Ursel, DK

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von tabeamutti am 14.06.2017, 7:02 Uhr

Hallo,

darüber nachgedacht habe ich schon öfter. Gemacht - bisher nicht und das wird so bleiben. Denn mal abgesehen von den o.g. Gründen - arbeitstechnisch muss ich in der Kirche sein

Das sich jemand von den Steuergeldern ein schönes Leben macht habe ich (außer bei diesem "Goldene Hähne Bischof" ) noch nicht gehört, zumindest nicht in den unteren Ebenen.
Wir haben ein paar Bekannte, die sind ev. Pfarrer und werden genau wie andere nach BAT bzw, jetzt TVöD bezahlt.

Und ich glaube, das, wenn es tatsächlich einen Gott gibt, er jemanden nicht Linksliegen lässt, weil dieser nicht mehr in den Kirche ist

VG

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von stjerne am 14.06.2017, 7:35 Uhr

Ich habe ganz guten Einblick in die Finanzen unserer Kirche und auch hier sucht man goldene Wasserhähne vergeblich. Vielmehr ist überall Sparkurs angesagt, damit das soziale Engagement aufrecht erhalten werden kann.

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von Poedi am 14.06.2017, 9:20 Uhr

Hallo,

ganz klar, zum Glauben braucht man keine Kirche!

ABER: All die Dinge, die Kirchgemeinden den Menschen bieten ( z.B. regelmäßige Kinderrüstzeiten, Kinderchor, Krabbelgruppe) sind hier meist kostenfrei und werden von Haupt- und Ehrenamtlichen übernommen. Diese Stellen gibt es aber nur bis zu einer bestimmten Anzahl von Gemeindegliedern, dann wird gekürtz oder auch gestrichen, Gemeinden werden zusammengelegt, Gemeinden sterben.... Und Angebote fallen weg. Hier gibt es einmal im Monat ein Basteln und Singen mit Kindern. Das Haus ist jedesmal voll und davon sind die wenigsten Gemeindeglieder.

Lg Pödi

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von shinead am 14.06.2017, 9:43 Uhr

>>kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei sollt ihr geben"
Trotzdem haben die verschiedenen Ur-Gemeinden ihre Apostel (z.B. Paulus im Gefängnis) materiell unterstützt. ´

Die Kirchensteuer in Deutschland ist ja auch kein Eintrittsgeld für den Gottesdienst, sondern ein Beitrag für die Arbeit generell. Keine Gemeinde und kein Verein kann es sich leisten ohne finanzielle Unterstützung dauerhaft zu arbeiten.

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Re: Kirche austreten- ja oder nein? andere Frage, an Evangelische

Antwort von Bookworm am 14.06.2017, 10:12 Uhr

Ich frage mich wozu man bei der Evangelsichen Kirche zu den HOHEN Kirchsteuerbeiträgen auch noch Kirchgeld zahlen soll.

Hat für mich was von "den Hals nicht vollkriegen".

Es sollte nicht meine Problem als Gemeindemitglied sein wenn die Organisation "ev. Kirche" es nicht auf die Reihe bringt, die Kirchensteuergelder auch an die örtlcihen Gemeinden weiterzugeben.

Ich ärgere mich so über diese penetrante "Kirchgeld"forderung, dass ich auch überlege auszutreten.

(Bei den Katholen wurde noch nie sowas gefordert- wir haben beides in der Familie)

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Re: Was ist Kirchgeld?

Antwort von Salkinila am 14.06.2017, 11:29 Uhr

Meinst du die Kollekte? Eher nicht, oder? Ich bin zwar nicht mehr Kirchenmitglied, war es aber früher und so etwas wie Kirchgeld kenne ich nicht. Ist das vielleicht regional unterschiedlich?

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Re: Was ist Kirchgeld?

Antwort von Babsorella am 14.06.2017, 11:46 Uhr

Ich bin evangelisch und habe noch nie von Kirchgeld gehört oder je bezahlt. Was soll das sein??

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von Babsorella am 14.06.2017, 11:49 Uhr

Glaube und Kirchenzugehörigkeit sind sicher 2 Paar Schuhe, insofern muss man nicht in der Kirche sein, um zu glauben.

Ich selbst bin in jüngeren Jahren auch ausgetreten, inzwischen aber wieder eingetreten (aus dem ganz profanen Grund, dass ich eine kirchliche Hochzeit wollte). Ich sehe es heute so wie Kati_80 schon schrieb. Die Kirchen tun viel fürs Gemeinwohl, im sozialen und karitativen Bereich. Sicher gibt es Anlass für Kritik, aber wo gibt es das nicht?

Ich unterstütze die Leistungen der Kirche gern, weil ich sie für wichtig halte.

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Re: Was ist Kirchgeld?

Antwort von Katl_80 am 14.06.2017, 12:08 Uhr

Mein Mann ist evangelisch (ich katholisch), daher zahlen wir für ihn auch Kirchgeld.

Kirchgeld wird von der ortsansässigen Kirchengemeinde erhoben und geht ungekürzt in diese. Ist nach Einkünften gestaffelt - man soll zwischen 5€ (bis 10.000€ Jahreseinkommen) bis zu 110€ (ab 70.000€ JE) zahlen.

Es kann von der Steuer abgesetzt werden (wenn ich das richtig verstanden habe - zumindest geben wir es immer bei der St.Erklärung an und irgendwie bekommen wir auch immer wieder was zurücküberwiesen?!)

Ich finde das okay, obwohl wir in dieser Kirchengemeinde überhaupt nicht aktiv sind.

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Re: Was ist Kirchgeld?

Antwort von stjerne am 14.06.2017, 12:12 Uhr

Kirchgeld zahlen Leute, die der Kirche angehören, aber keine Kirchensteuer zahlen, z.B. weil sie nicht arbeiten, aber trotzdem mindestens 8820€ im Jahr an Einkünften haben.
Es sind mindestens 5 und höchstens 120€ im Jahr, also maximal 10€ im Monat, gestaffelt nach Einkommen.

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Feiert ihr Weihnachten, Ostern, nehmt ihr gerne die kirchlichen Feiertage in Anspruch?

Antwort von Katl_80 am 14.06.2017, 12:16 Uhr

Das ist provokant, ich weiß, aber das sollte man sich auch fragen, wenn man aus der Kirche austritt.

Oft ist das Argument "Ich bin nicht gläubig, gehe nicht zum Gottesdienst" der Hauptgrund für den Austritt...

Aber mal ehrlich: wäre es dann nicht konsequent zu sagen, dass man weder Weihnachten, noch Ostern feiert, Nikolaus, St. Martin, etc. ?
Feiertage wie Pfingsten, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, Hl Drei Könige, Allerheiligen und mehr dürften dann nicht in Anspruch genommen werden.

Klar, da ist alles zu, keiner arbeitet. Toller Nebeneffekt der christlichen Kultur hier in Deutschland (Westeuropa), oder?!

Mal drüber nachdenken! =)

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Re: Was ist Kirchgeld?

Antwort von Katl_80 am 14.06.2017, 12:37 Uhr

Das stimmt so aber nicht. Ich habe da wirklich nicht genug Ahnung von, aber das Kirchgeld wird NEBEN den Kirchenumlagen (z.B. Kirchensteuer) erhoben. Steht ja so auf dem Bescheid.

Wer "verdient" denn mind. 8.820€/Jahr bzw. 70.000€ und mehr (wie es auf dem Bescheid heißt), ohne dafür zu arbeiten? Da würde ich sofort mitmachen!

Mein Mann ist Angestellter in VZ, zahlt Kirchensteuer und wir zahlen zusätzlich das Kirchgeld für die lokale Kirchengemeinde.

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Re: Was ist Kirchgeld?

Antwort von stjerne am 14.06.2017, 12:42 Uhr

Ich habe mich eben im Internet schlau gemacht, es gibt offenbar das allgemeine Kirchgeld (das meinte ich) und das Kirchgeld in gemischten Ehen.
Als Beispiele wurden z.B. Stipendien genannt.

Ich will mich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. ;-)

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Re: Feiert ihr Weihnachten, Ostern, nehmt ihr gerne die kirchlichen Feiertage in Anspruch?

Antwort von Tonic2108 am 14.06.2017, 13:55 Uhr

Davon profitieren aber auch zum Beispiel Moslems, von denen wird auch nicht erwartet, dass sie konvertieren u Kirchen-Steuer bezahlen.

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Re: Feiert ihr Weihnachten, Ostern, nehmt ihr gerne die kirchlichen Feiertage in Anspruch?

Antwort von Salkinila am 14.06.2017, 15:32 Uhr

Ich bin aus der Kirche ausgetreten, weil ich nicht an Gott glaube - ganz einfach. Und ja, Weihnachten und Ostern feiern wir, ist auch etwas schwierig, das nicht zu tun, wenn man Kinder hat. Auch viele Moslems in Deutschland feiern zumindest Weihnachten. Das geht auch, wenn man nicht gläubig ist.
Die Feiertage muss ich ja in Kauf nehmen, weil sie eben gesetzlich sind und dann alle Firmen, Verwaltungen etc. geschlossen sind. Selbst wenn ich wollte, könnte ich dann nicht arbeiten. Natürlich nehme ich die freien Tage aber gerne.
Aber was soll man machen, wenn man nicht glaubt? Ich nutze keine kirchlichen Einrichtungen und wüsste nicht, warum ich in diesem Verein Mitglied sein sollte.

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Oh ich könnte mich auch an staatliche Feiertage oder mehr Urlaub erfreuen

Antwort von Steffi528 am 14.06.2017, 15:42 Uhr

und dafür die kirchlichen Feiertage abgeben.
Fände ich super.

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von Katl_80 am 14.06.2017, 16:26 Uhr

Ah, okay.

Vielleicht sollte ich mich dann mal schlau machen, welches Kirchgeld WIR da zahlen?!
Könnte dann eigentlich nur das für "gemischte" Eheleute sein... ;o)

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von fabiansmama am 14.06.2017, 16:27 Uhr

Wenn ich aus der Kirche austrete, verliere ich meinen Job. Daher bleibe ich natürlich Mitglied. Ich bin nicht wirklich gläubig und sehe in der katholischen Kirche einiges durchaus kritisch.
Aber gerade hier auf dem Land ist sehr viel in kirchlicher Trägerschaft, was ich somit auch unterstütze (wie es einige ja schon hier geschrieben haben): Kitas, Krankenhäuser etc

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Re: Feiert ihr Weihnachten, Ostern, nehmt ihr gerne die kirchlichen Feiertage in Anspruch?

Antwort von Katl_80 am 14.06.2017, 16:28 Uhr

Wirklich nur rein interessehalber:
Was erzählt ihr euren Kindern, warum ihr Weihnachten, Ostern, Nikolaus etc. feiert?

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Re: Feiert ihr Weihnachten, Ostern, nehmt ihr gerne die kirchlichen Feiertage in Anspruch?

Antwort von anhaltiner am 14.06.2017, 17:35 Uhr

Das sind keine kirchlichen sondern christliche Feiertage. Immer weniger Christen sehen sich von den Amtskirchen vertreten was auch völlig verständlich ist.

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Re: Was ist Kirchgeld?

Antwort von Bookworm am 14.06.2017, 19:16 Uhr

Wir sind hier in Bayern, und das Kirchgeld bei unserer Gemeinde wird ziemlich unverschämt GEFORDERT, nicht erbeten, zusätzlich zur Kirchensteuer. Man sei dazu verpflichtet, schrieb die persistierende Dame im 3. (!) Brief (dafür wird Geld rausgeschmissen!!)

Die Katholen betteln nicht, obwohl hier in der Familie 3/4 kath. sind und 1/4 evangelisch, Kirchensteuer wird 50/50 geteilt, das heißt die Evangelen kriegen mehr als genug im Verhältnis zur "Inanspruchnahme".

Ich finde es einfach eine Frechheit, bedenkend wieviel Kirchensteuer wir zahlen.

Vielleicht sollte ich mal ins Gemeindeamt gehen

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Es ist Tradition.

Antwort von Petra28 am 14.06.2017, 19:33 Uhr

Den christlichen Ursprung kennen meine Kinder natürlich, aber wir feiern nun schon in der dritten Generation Weihnachten und Ostern als rein traditionelle Familienfeste. Weihnachten mit Baum, Weihnachtsmann und Geschenken und ganz viel Zeit mit der Familie, Ostern mit Osterhasen und Eiersuchen und ebenfalls mit viel Zeit für die Familie. Der Nikolaus holt, wie in meiner Kindheit, die Wunschzettel ab und hinterlässt Kleinigkeiten in den Schuhen.

Weihnachtsbaum, Osterhase, Eiersuche sind ja bekanntlich heidnischen Ursprungs - ich nehme an, Du lässt Du das als Christ dennoch nicht weg, sondern es gehört für dich dazu.

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Es sind gesetzliche Feiertage.

Antwort von Petra28 am 14.06.2017, 19:46 Uhr

Ich nehme nichts "in Anspruch", mein Arbeitgeber hält sich hier ans Arbeitszeitgesetz. Die Tage dienen der "Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung" und sind gesetzlich geschützt. Wie diese seelische Erhebung auszusehen hat, ist mir selber vorbehalten.

Weihnachten und Ostern feiere ich als traditionelle Familienfeste mit den klassischen heidnischen Bestandteilen wie Weihnachtsbaum und Osterhase, Nikolaus holt die Wunschzettel ab und St. Martin begehen wir nicht mehr, seitdem die Grundschulzeit meiner Kinder vorbei ist.

Ich weiß wiederum nicht, warum ich zum Beispiel die Gehälter von Bischöfen mitfinanziere, warum kann das nicht aus eigenen, kirchlichen Mitteln geschehen?

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Re: Es ist Tradition.

Antwort von Salkinila am 14.06.2017, 19:58 Uhr

Das ist bei uns auch so. Mir scheint, es gibt hier etwas merkwürdige Vorstellungen davon, wie Atheisten sind. Nur weil ich für mich festgestellt habe, dass ich nicht glauben kann, weil es mir zu absurd erscheint, habe ich kein Problem damit, wenn andere gläubig sind. Natürlich weiss mein Kind, warum Weihnachten und Ostern gefeiert wird, aber man kann das durchaus schön feiern, ohne dabei an Jesus zu denken. Ich habe meinem Kind erklärt, dass ganz viele Menschen in der Welt an Gott glauben, wir aber eben nicht, und dass sich das jeder selbst aussuchen kann.

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von Maroulein am 15.06.2017, 16:47 Uhr

Huhu
Mal ganz davon abgesehen das ich finde das sehr Glaube an sich nichts mit der Institution Kirche an sich zu tun hat,was arbeitest Du denn?Es ist immer noch so das man wenn man in kirchlichen Einrichtungen arbeiten möchte man nicht aus der Kirche ausgetreten sein darf-würde der Austritt für eure Kinder mit sein? nicht das ihnen da etwas verbaut wird,oder müssten die das später entscheiden?
Mein Mann und ich arbeiten in der Pflege,und in allen kirchlichen Häusern gilt das, ebenso in Kitas und ähnlichen Einrichtungen

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Re: Kirche austreten- ja oder nein?

Antwort von Salkinila am 15.06.2017, 19:59 Uhr

Man kann nicht für Kinder oder andere "mitaustreten".

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