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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von cube am 29.10.2018, 15:53 Uhr

Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Und das meine ich jetzt nicht im Sinne von "hach Gott ist er groß geworden - ich wünsche mir mein kleines Kind zurück". Ich habe mich auf den Schulstart echt gefreut.
Ich habe vielmehr das Gefühl, seit Schulbeginn nur noch nach der Uhr zu leben. Alles unter Zeitdruck.
Wir müssen nun 45 Minuten früher aufstehen. Obwohl bei uns eher mein Mann der Morgenmuffel ist, fällt es mir erstaunlich schwer.. Nach dem Aufstehen alles getaktet, damit man bloß pünktlich los kommt. Nach der Arbeit auch alles mit Blick auf die Uhr, damit man ja pünktlich bei der OGS ist.
Ja, ich vermisse diese kleinen "Freiheiten" wie zB doch noch einen Kaffee zu trinken weil es nicht so schlimm ist, 10 Min. später als sonst vom KiGa abzuholen (oder das morgens eben etwas gechilltere). Dort angekommen konnte es durchaus sein, dass Kind noch spielt oder aufräumt. Dann quatscht man noch mit einer anderen Mutter oder setzt sich einfach mal aufs Sofa und wartet. OGS ist ankommen, zack Kind holen und zack wieder weg - alle anderen scheinen auch auf die Uhr nur zu schauen, falls man überhaupt jemanden sieht (bei uns sind die Gruppen in verschiedenen Räumen im Haus verteilt, so daß man 80%der Eltern eh nie sieht, da sie einen anderen weg nehmen zu ihrer Gruppe).
Gefühlt jede Woche irgendeinen Zettel ausfüllen, Geld mitgeben, irgendein Treffen der OGS oder der Schule ...
Vielleicht macht sich mein Alter bemerkbar?
Eine befreundete Nachbarin hat jetzt nicht das Problem bzgl. viel früher aufstehen/los müssen als vorher, berichtet aber ähnliches ("im Hamsterrad").
Kind ist auch aktuell noch eher froh, endlich zu Hause zu sein und irgendwelche Aktionen/Aktivitäten fallen eher flach. Gefühlt dreht sich alles nur noch darum, das Kind pünktlich abgefrühstückt, gewaschen und angezogen an der Schule abzuliefern, pünktlich wieder abzuholen und abends ja nicht zu spät ins Bett zu bringen.

Empfindet oder empfand das noch jemand so? Ok, jetzt war es statt einer Frage vielleicht doch auch ein Jammer-Post - aber eventuell mag dennoch jemand antworten. Ich hoffe auf den Gewöhnungseffekt und damit verbunden, wieder etwas mehr Entspannung zu verspüren ;-)

 
19 Antworten:

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von Shanalou am 29.10.2018, 17:15 Uhr

Bei mir ist das gar nicht so! Kind läuft alleine in die Schule und zurück. Ich muss erst später los, somit ist es für mich sogar entspannter. Zu einer Betreuung geht sie nicht und da sie auch nur in einem Halbtageskiga war, ist alles gut organisiert. Das mit den Zetteln ist so eine Sache, war aber im Kiga auch nicht anders.

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von Maxikid am 29.10.2018, 17:24 Uhr

Wir waren schon zu KiGa Zeiten immer Frühaufsteher. Daher für uns alle neu ein Thema. Aber, erst mit Eintritt in die Schule, hatten meine Kinder plötzlich "Fehler", sollten laut Lehrer alles mögliche an Therapien machen, halten als nicht normal. Das war das, was uns sehr zu schaffen machte...

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von cube am 29.10.2018, 17:26 Uhr

Selbst zur Schule gehen geht leider nicht bzw. auch Bus fällt flach. Da wäre er über eine Stunde unterwegs und müsste 2 x umsteigen - für letztendlich 11 km per Auto. Der Bus fährt halt echt alles ab was geht. KiGa war auch mit Fahren verbunden, aber da eben alles etwas entspannter. Ich denke auch, es ist einfach nur eine Umgewöhnung, aber ich bin dennoch mal gespannt, ob es andere Mütter gibt, die gerade ein ähnliches Gefühl haben. Oder meine Nachbarin und ich sind eben die Exoten :-)

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von Maxikid am 29.10.2018, 17:38 Uhr

Bei uns waren , sind die Grundschulen 300 bzw. 250 m entfernt. Ein Riesen Unterschied. KiGa war auch mit 2 km zu Fuß zu erreichen.....also kein Vergleich.

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von kati1976 am 29.10.2018, 20:17 Uhr

Die Große war schon immer früh wach und wir waren rechtzeitig IM Kiga. Im letzten Kigajahr haben wir auf feste Zeiten geachtet,das war uns wichtig.

Sie musste damals 1 km zur Schule laufen,zum Kiga waren es nur 250 m.

Als Kind 2 eingeschult wurde sind wir umgezogen,Schulweg 2 min Kita knapp 1km.

Wir sind immer zeitig aufgestanden,damit genug Zeit war und wir alles in Ruhe machen konnten.

Ich habe jetzt 4 Schulkinder und ein Kigakind.

Im nächsten Jahr kommt der Kleine zur Schule und dann ist nach 12 Kigajahren Schluss,das mach nicht wehmütig,denn es war immer toll dort

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von memory am 29.10.2018, 20:21 Uhr

Nein..hier genau andersrum. Da ich 1.) Neben dem Kiga arbeite, mussten wir da auch schon immer in der Früh zusammen los und 2.) Da das Kind ungern im Kiga schlafen wollte , hab ich ihn mittags nach der Arbeit gleich wieder mitgenommen. Jetzt gehen wir früh auch zusammen los aber das Kind geht gern in die Schule und das bis 14:30 Uhr....die 3 h Nachmittags sind nach 6 Jahren wie Urlaub. Früh stehe ich durch mein Großes Kind eh um 6:00 Uhr auf ( seit gefühlt 1000 Jahren)...da habe ich noch eine halbe Stunde Zeit, bis Kind klein aufsteht....die ist mir auch heilig.

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von Oktaevlein am 29.10.2018, 21:34 Uhr

Hallo,

vom Aufstehen her würde ich mir auch unbedingt die Kindergartenzeit zurückwünschen. Wir wohnen 400 m vom Kiga entfernt. Die Kinder mussten spätestens um 9.00 Uhr da sein. Da reicht zur größten Not auch mal um 8.55 Uhr losgehen, d. h., bis 8.30 Uhr notfalls schlafen.

Jetzt müssen wir per Auto um 7.40 Uhr losfahren, also viiiiiiiieeeel früher aufstehen. Mein Wecker geht um 6.45 Uhr - für mich als Extrem-Eule gräßlich!

Ansonsten fand ich es natürlich auch entspannter, dass man nach dem Kiga nichts mehr machen musste bzw. das Kind zu den Hausaufgaben motivieren.

Alles in allem geht es aber, da meine Tochter sowohl Kiga als auch Schule nur halbtags besucht (hat). Sie ist jetzt im 2. Schuljahr und wir haben uns schon ein bisschen an das viel frühere Aufstehen gewöhnt....

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von Bine.30 am 29.10.2018, 22:54 Uhr

Ich!!!
Ich empfinde das Schulleben wie eine Zwangsjacke. Meine Tochter hat anfangs mal geschimpft: hier wird alles nur von den Erwachsenen bestimmt, man darf gar nichts mehr machen, was man möchte.
Hier ist alles durchgetaktet. Ich stehe um 5:45h auf, im Kiga ausschlafen bis spätestens 8.30. Ich habe eine Liste geschrieben, aufstehen, essen, klo usw. Alles läuft nach Stoppuhr. Furchtbar!
Mein Mann muss immer die ersten zehn Minuten Fußweg bis zur Klassenkameradin mitlaufen, da wir nicht wollen, dass sie ganz alleine läuft. Danach werden die kleinen langsam für Kita und Krippe fertig gemacht.
Die Schule selbst empfinde ich als extrem altbacken und ausschließlich leistungsorientiert. Schon die Sitzordnung mit 25 frontal aufgestellten Einzeltischen. Horror. 6 Stunden stillgesessen, zugehört, Test schreiben. Du bist richtig, du bist falsch! Ich bin nicht wirklich Fan vom bayrischen Schulsystem, merkt man es ;) bin übrigens selbst Lehrerin im modernen und liberalen Nachbarland.
Was ein Glück haben wir einen ganz tollen Hort mit sehr offenen Konzept. Dort macht meine Tochter auch die HA. Außer ÜBERRASCHUNG man holt das Kind abends von der Freundin ab und es gab Zuhause-HA. Dann hat die Lehrerin aus welchen Gründen auch immer bestimmt, dass die Kinder diese HA nicht im Hort machen dürfen...
Abends dann immer gemeinsam Schulranzen kontrollieren und packen, Elternbriefe ausfüllen, zur Bank rasen um irgendwelche Schulgelder mitgeben zu können. Und natürlich auch abends alles nach Zeitplan, bloß keinen Spaß abends oder nochmal ein zeites Buch Vorlesen und erzählen. pünktlich schlafen ist angesagt.
Und dann höre ich von den zweit- und drittklassmuttis, dass es jetzt nicht mehr schön ist, mit dem täglichen Lernen, Üben, Testvorbereitung,....
Ich finde das alles so unsinnig und erinnere mich dann an meine eigene wunderbare Grundschulzeit. Es war einfach eine schöne Zeit und wir hatten genug Zeit zum Entdecken, Lernen, Spielen, Sport, Instrument lernen usw.

Ich glaube, der lange Schulweg macht sich bei Euch total bemerkbar.

Antwort von emilie.d. am 29.10.2018, 23:08 Uhr

Irgendwo habe ich da letztens auch noch einen Artikel gelesen, glaube Spiegel. Das würde mich auch stressen.
Mein Sohn läuft 5 min zur Schule und braucht morgens etwa 35 min alles in Allem. So viel hat sich für uns zeitlich eigentlich nicht verändert. Das lange Anziehen vom Waldkiga im Winter fällt weg, da hat er gefühlt immer ewig gebraucht für die 1000 Schichten.

Mich stresst eher mein 2-jähriger...

Re: Ich glaube, der lange Schulweg macht sich bei Euch total bemerkbar.

Antwort von Bine.30 am 30.10.2018, 0:05 Uhr

Der lange Schulweg, ja auch.
Aber anstrengender finde ich, dass alle Kinder jeden Tag um 7.45h im Klasdenraum sitzen müssen. Von Biorhythmus haben die hier noch nichts gehört....

Re: Ich glaube, der lange Schulweg macht sich bei Euch total bemerkbar.

Antwort von emmisya am 30.10.2018, 5:50 Uhr

"Von Biorhythmus haben die hier noch nichts gehört...."

Was, wenn der Biorhytmus des Lehrers vorgibt, dass er erst um 9:30 Uhr fit ist?

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von DK-Ursel am 30.10.2018, 9:48 Uhr

Hej!

Du hast ganz sicher Recht:
Vieles ging zwar auch schon im KIGA nach der Uhr - und für die meisten Eltern heir noch mehr als als für unsere Familie, aber es war insofern die entspanntestes Zeit, als wir mit den Pädagogen, dem Konzept, dem allen drumherum absolut ienverstanden waren, ich mirdort sogar manchmal im Gespräch Hilfe oder andere Meinungen holte und mich nicht erinnern kann, jemals mit einer Entscheidung uneiig gewesen zu sein. Das war ein absolutes Vertrauensverhältnis und eine Zeit, in der Kindsein wirklich großgeschrieben wurde, bevor der sog. "Ernst des Lebens" begann.

Das änderte sich in der Schule dann derart, daß wir schon zu Beginn d. 2. Schuljahres versuchten, eine alternative Schule im Dorf zu gründen, hatrte Arbeit udn viele Termine neben denen der Kinder sowieso.
Ich bn niemand, der viel zu Lehrern rennt, ihre Abeit per se anzweifelt und/oder alles hinterfragt.
Aber was da ablief, auch auf dem Rücken eines beliebten Lehrers, konnten nicht nur wir nicht mehr tolerieren, daher dieser weitgehende Schritt, der ja auch dazu führte, daß man eben die Schule immer im Auge haben mußte - was passierte als nächstes?

Doch, die KIGA-Zeit war die entspannteste, schade, daß sich (und demKind) manche da Eltern auch Streß machen,weil sie nicht verstehen, daß es dort andere Regeln und Maßnahmen gibt, die nicht nur in erster Linie immer ihrem Kind, sondern auch mal anderen bzw. der Gruppe dienen.
Das wäre ein guter Lerneffekt auch mit Blick auf Schule, denn dann läuft vieles besser.

Gruß Ursel, DK

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von nils am 30.10.2018, 10:09 Uhr

Da ich und meine Kinder Frühaufsteher sind, stresst mich das in der Früh überhaupt nicht - obwohl wir um 7 Uhr mit dem Auto los müssen.

Was mich aber stresst ist dann das mit dem Lernen ab der 4./5. Schulstufe. Da ist es dann wirklich vorbei mit den "freien" Nachmittagen wo man flexibel ist - außer man hat ein Kind das ganz von selbst weiß was es zu lernen hat (meine sind leider nicht so).

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von Carmar am 30.10.2018, 10:28 Uhr

Bei mir war/ist es ganz anders.
Nie im Leben würde ich mir die Kiga-Zeit zurück wünschen. Meine Tochter auch nicht.
Ob ich ein Kind auf 9 Uhr (Kindergartenzeit), auf 8 Uhr (Grundschulzeit) oder auf 6:45 Uhr (Bushaltestelle Gymnasialzeit) bringen muss, ist mir wurscht. Wenn der Wecker klingelt, bin ich wach. Meistens schon durch die innere Uhr vorher.

Beim Kindergarten gab es kein Sofa, auf dem man hätte warten können. Da war schnelles Abholen angesagt. Ein Gespräch mit anderen Eltern gab es auch nicht. Alle huschten schnell davon. Eltern wurde dort sowieso nicht gerne gesehen. Beispiel Eingewöhnungzeit gab es nicht: Abgeben und weggehen war die Devise.
Im Nachhinein muss ich sagen, waren wir doof, unser Kind dort drei Jahre lang hingegeben zu haben.

Zur Grundschulzeit war das ganz anders. Da gab es immer Gespräche zwischen Eltern, ob morgens oder nach Schulschluss (Fußweg hin, Schulhof, Fußweg zurück).

Das Gymnasium ist weiter weg (Bus, andere Stadt). Da gibt es auch nicht so viel Elternkontakt unter 4 oder mehr Augen. Eher per Mail.

Meine Arbeitszeit liegt so, dass mich die Schulzeiten nicht stressen. Das ist sicher etwas wert.

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von Brummelmama am 30.10.2018, 10:32 Uhr

wir haben gestern Filmaufnahmen von unserem Schatz durchlaufen lassen....war schon eine verdammt schöne Zeit. Irgendwie ist mit der Schulzeit auch viel Stress und Ärger ins Leben gekommen aber natürlich auch viel Selbständigkeit. Es hat halt alles seine Zeit.

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von cube am 30.10.2018, 11:13 Uhr

Ich denke auch, bei uns macht sich vor allem der lange Schulweg bzw. die zwingend notwendige Fahrerei bemerkbar. Klassisches Schicksal derer, die mit Kind keine Chance mehr auf eine bezahlbare Wohnung in den urabaneren Stadtvierteln hatten und nun in einem Randbezirk wohnen. Wir wohnen sehr schön, alles Top! Aber die Versorgung mit Grundschulen ist eben nicht - oder nicht mehr - ausreichend. Diese Entwicklung konnten wir so nicht voraus sehen und müssen nun wider Erwarten fahren.
Ja, dieses durchgetaktete, ständig auf die Uhr schauen macht mir wirklich zu schaffen. DAS war eben zu KiGa-Zeiten entspannter. Und auch das allgemeine Gefühl war nicht so von Druck geprägt. Ich meine damit die Stimmung, die von den meisten Eltern jetzt ausgeht - selbst gestresst, weil man schnell weiter muss zum Hobby oä, gleichzeitig dieses angespannte "kommt mein Kind auch gut genug mit?".Sehr viele fragen eben nicht freundlich "na, wie war es denn heute?", sondern eher "und, hast du heute auch etwas geschrieben?/"hat es heute mit xy besser geklappt?" oder weisen als erstes mal darauf hin, dass xy bitte erst mal ordentlicher eingepackt werden muss bevor es zum Auto geht.
Wobei meistens eher aneinander vorbeigehetzt wird.
Bitte nicht falsch verstehen - die Schule ist super und bei Elternabenden lernt man diese Eltern auch anders kennen. Im Alltag aber scheint Schule einfach nur Stress für alle zu sein.
Schade. Das war bei mir früher anders - meine ich zumindest ;-)

Ansonsten wünsche ich mir die KiGa-Zeit nicht zurück. Ich bin nach wie vor froh, dass unser Kind nun Schulkind ist und sich weiterentwickelt.

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von Sille74 am 30.10.2018, 11:39 Uhr

Bei meiner Tochter auf keinen Fall!

Sie läuft selbst zur Schule und nach Schulschluss wieder nach Hause, also fällt die lästige Bringerei und Holerei weg. Außerdem ist sie selbst viel entspannter und zufriedener, seit sie in der Schule ist und lernen darf. In den Kiga ist sie zwar nicht ungern, aber auch nicht so sonderlich gern gegangen, Originalzitat: "da MUSS man dauernd spielen und darf nichts lernen." Ich habe ihr natürlich erklärt, dass sie aus dem Spiel heraus dort auch einiges lernt. Aber sie ist der klassische Typ einerseits für Frontalunterricht (sie lernt übers ruhig sitzen und zuhören am besten), andererseits aber auch fürs konzentrkert Freiarbeiten. Mit dem Aufstehen hat sie kein Problem. Anders könnte es dann mal bei meinem Sohn aussehen. Er ist ein Langschläfer und Morgenmuffel ...

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von Jomol am 07.11.2018, 22:03 Uhr

Unsere Tochter kann den Schulweg zum Glück allein mit dem Fahrrad zurücklegen. Das tut sie auch und meistens gern. Trotzdem finde ich die Antreiberei morgens total nervig. Ich hatte früher immer etwas Zeit allein mit meiner Teetasse, jetzt wecke ich die Große, wenn ich aus dem Bad komme, sehe zu, daß ich ihr Frühstück mache, kämme sie und renne dann auf die Arbeit, wenn mein Mann 6:45 übernimmt. Das pegelt sich zwar langsam ein, aber sie ist eben auch eine Nachteule. Meine "Aufwachzeit" fehlt mir sehr. Wenn es die Möglichkeit gäbe, daß sie irgendwann zwischen 8 und 9 in der Schule eintrudelt und um halb zehn geht es los- das wäre für sie ideal (und für uns auch, besonders wenn wir mal nicht so früh zur Arbeit müssen)...
Nachmittags machen wir es so, daß sie um vier in der Schule losgeht und gegen halb fünf zu Hause ist und mich anruft. Ich komme mit der Kleinen meist so 20 min nach ihr heim und nach etwas Gewöhnung genießt sie die kurze "Einsamkeit". Insofern hat meine Freiheit nicht viel abgenommen. Klar, im Kindergarten war es nicht schlimm, wenn es eben ein bißchen länger dauerte, aber es ist jetzt auch kein Riesenproblem.
Ja, das Leben ist unentspannter geworden, aber es ist auch toll, sie dabei zu begleiten.
Grüße,
Jomol

Re: Wünscht sich hier noch jemand die KiGa-Zeit manchmal zurück?

Antwort von FCB2011 am 13.11.2018, 9:21 Uhr

Hallo,

Ja mir geht es ähnlich, meine Kinder stehen zwar von Haus aus früh auf, wecken muss ich sie eigentlich nie.ich selbst stehe eine viertel Stunde eher auf, als zu kigazeit.aber mich stresst das alles trotzdem, eben weil Kind pünktlich um halb acht aus dem Haus muss und auch mittags, wird sofort gegessen vwenn sie daheim ist dann vielleicht 10 -15 Minuten Pause dann muss ich schon wieder mit den Hausaufgaben drängen, sie möchte nachmittags auch immer gerne etwas mit Freundinnen ausmachen, da bleibt nicht viel Luft für die Hausaufgaben, dazu kommt, dass sie vor allem bei ungeliebten Hausaufgaben gerne trödelt. Dann noch die Tage an denen Sport usw. Auf dem Programm steht. Ich hab auch das Gefühl wir hangeln uns von einen Ferien zu den Nächsten.... Dabei habe ich das Gefühl es stresst mich viel mehr als mein Kind, weil ich immer drängen muss, zieh dich endlich an, Frühstücks endlich du musst gleich los, mach deine Hausaufgaben, sonst hast du keine Zeit zum Spielen mehr usw. ... Aber das ist wahrscheinlich Typsache, ob einen sowas stresst oder nicht

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