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Schulranzen & Co - alles für den Schulstart
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Geschrieben von drei??? am 03.10.2004, 23:07 Uhr zurück

Wie du schreibst, den Makel wird er nicht mehr los.

Im Falle einer Wiederholung - wenn er aber nichts getan hat und alles nur ein Missverständnis ist, ist es keine Wiederholung - ist er fertig. So ein Vorwurf verändert doch eine ganze Persönlihckeit. Es kommt doch immer wieder mal vor, dass ein Lehrer ein Kind tröstet, den Arm um es legt. Nur -mit so einem Vorwurf im Hintergrund muss er immer Angst haben, der nächsten Tat bezichtigt zu werden. Wo fängt Missbrauch denn an? D.h. alleine die Ermittlungen mit den dienstlichen Folgen (Suspendierung) machen ihn doch fertig. Es ist fatal für das Kind, wenn er es getan hat und fatal für ihn und auch für das Kind, das ja dann gelogen hat und dessen Eltern, wenn er es nicht getan hat. Abgesehen davon, wie will man nach vier Jahren Schuld oder Unschuld beweisen. Es steht doch wohl Aussage gegen Aussage. Zeugen wird es wohl kaum geben. Letztlich bleibt alles eine Frage der Glaubwürdigkeit oder eines "Geständnisses". Wer ist glaubwürdiger, der Täter oder das Opfer? In dubio pro reo gilt in diesem Fall nicht, der Makel bleibt, selbst wenn er unschuldig ist. Das ist das, was mich so betroffen macht.
was für eine Diskussion ich erwarte, weiß ich auch nicht, jedenfalls keine in der Art, wie sie im Aktuell-Forum abgedriftet ist. Vielleicht sehen Männer das ja anders, da sie viel schneller in Verdacht geraten können. Mir ist jedenfalls kein Fall bekannt, in dem einer Frau sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen vorgeworfen wurde. ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

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