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Schulranzen & Co - alles für den Schulstart
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Geschrieben von marit am 20.11.2003, 11:58 Uhr zurück

WIDERSPRUCH

Hallo Silke,
ich habe genau die umgekehrte Erfahrung gemacht. Ich "durfte" die Klasse nicht überspringen, weil die Lehrerin mit dem thema "soziale Kompetenz" kam. Das Ergebnis war, daß mich alle in meiner Klasse gehaßt haben, weil ich immer mit allem am schnellsten fertig war und immer 0 Fehler überall hatte. Dann begann die Lehrerin, mich systematisch von meiner einzigen Freundin wegzusetzen und mich neben "schwierige" Kinder zu setzen, denen ich dann bei allem helfen sollte. die aber wollten keine Hilfe, sondern nur abschreiben. Wenn ich sie abschreiben ließ wurde ich von der Lehrerin beschimpft (zum teil sogar als "asoziale Besserwisserin"), ließ ich sie nicht abschreiben, wurde ich in der Pause verprügelt. Einmal tickte die Lehrerin völlig aus, als ich bei einer unterichtseinheit, die sie sehr mühsam didaktisch aufbereitet hatte mich meldete und sagte, ich wüßte genau, was sie alles vorhatte (und ihr so ihren Unterrichtsplan kaputtmachte). Von da an ließ sie mich links liegen, hat mich nicht mehr rangenommen, meine Bilder nicht aufgehängt, meine Hausaufgaben nicht mehr kontrolliert. Ich machte dann gar nix mehr und wurde zeitweise sogar richtig schlecht in der Schule, einfach um überhaupt noch Aufmerksamkeit zu bekommen (übrigens wurde ich von dem Tag an auch wieder beliebt).

Es kann also beides ganz furchtbar schiefgehen... an deiner Stelle würde ich mich um eine Schule mit einem offeneren Konzept bemühen, auch wenn das einen viel weiteren Schulweg bedeutet.

Das Argument mit dem "kleinste und jüngste" kan ich nicht nachvollziehen, denn deine Tochter ist doch schon 7, also wäre sie auch vom Alter her richtig in der 2. Klasse.

Wenn das mit der früheren Pubertät SOO entscheidend wäre, dann müßte man auch Jungs konsequent 2 Jahre später einschulen als Mädchen.

Und noch ein Nachsatz: Teamgeit ist gut und schön, und es ist sicher förderlich ein Kind auch Manschaftssportarten etc. machen zu lassen. Aber manche Kinder sind nun mal auch ein wenig einzelgängerisch und bisweilen auch etwas schräg drauf. Warum muß man das gleich als "ungewünscht" abstempeln?
Wenn ihr eure eigenen Erfahrungen mal Revue passieren laßt: sind es denn wirklich die Cliquenchefs, die jeder mochte, die jetzt im Erwachsnenenalter am glücklichsten im Leben sind, oder die ewigen Mitläufer, an denen nie wer etwas auszusetzen hatte? Jeder hat in seinem Leben mal erfolgreichere und weniger erfolgreiche Zeiten und es gibt ja wohl genug Beispiele, daß sich Kinder, die eine zeitlang als Spinner und Besserwisser gehänselt wurden, später hervorragend entwickelt haben.

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