1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von marie45 am 15.06.2008, 21:11 Uhr

Unfall bei Schulausflug, woran wendet man sich?

Hallo zusammen!

In der letzten Woche hatte unsere Schule einen Ausflug zum Abentteuerspielplatz gemacht.
Dort ist mein Sohn leider ein Unfall passiert , er war wohl mit zwei anderen Jungs auf eine 3 Mann Schaukel, und ist dabei hinunter gefallen, so das er sich eine heftige Gehirnerschütterung und ein gebrochenes Bein, was operiert werden mußte, sowie auch etliche Prellungen holte. Seid Heute Morgen sind wir nun wieder aus dem KH zuhause.
Der behandelnde Arzt meines Sohnes, sagte mir das ich mich unbedingt an die Unfallversicherung der Schule wenden sollte, und die Fahrtkosten beantragen sollte.
Aber woher kriege ich die Adresse? Kennt sich da jemand aus? Wer von Euch hat soetwas schon mal mitgemacht?
Will auch nicht noch mehr Ärger mit der Lehrerin! Was soll ich tun...???

Danke für Euren Rat!

LG Marie

 
11 Antworten:

Re: Unfall bei Schulausflug, woran wendet man sich?

Antwort von ferkelchen am 15.06.2008, 21:13 Uhr

Hallo,

wieso noch mehr Ärger mit der Lehrerin? Wende Dich ans Schulamt, die wissen es am besten

LG und gute Besserung

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Re: Unfall bei Schulausflug, woran wendet man sich?

Antwort von suermel am 15.06.2008, 21:22 Uhr

du bekommst doch ken Ärger mit der Leherin, du musst wohl einfach in der Schule anrufen oder hin gehen und das Unfallprodokoll anfordern. Die Schule ist versichert, es ist dein Recht, da gibt es kein Ärger. Das sit ganz Normal das dies auf die kosten der Unfallversicherng geht. silvia

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Re: Unfall bei Schulausflug, woran wendet man sich?

Antwort von +emfut+ am 15.06.2008, 21:56 Uhr

Fumi hatte letztes Jahr einen Wegeunfall, der dann auch über die Schulversicherung lief, und das ging ganz automatisch.

Im KKH hatte ich angegeben, daß es ein Wegeunfall war. Die haben dann als Kostenträger gleich die zuständige Unfallkasse (das konnten die aus einer Tabelle ablesen, nachdem ich die Schule genannt hatte) eingetragen. Später kam über die Schulsekretärin ein Formular von der Unfallkasse, das ich ausfüllen mußte. Und meine KK hat auch noch ein Formular geschickt, das ich ausfüllen mußte, damit die das dann mit der Unfallkasse direkt abwickeln können - auch bei evtl. auftretenden Folgeschäden.

Die Lehrerin hat damit gar nix am Hut. Wenn es bei Euch nicht automatisch läuft, würde ich mich an die Schulsekretärin wenden. Ansonsten muß der Unfallträger der Schule auch aushängen. Bei uns hängt das im Schaukasten, wo auch die Klassenzuordnungen und die Sprechstunden der Lehrer hängen. Evtl. würde ich noch die KK anrufen, die haben ja auch ein Interesse daran, daß die das nicht selber zahlen müssen.

Gruß,
Elisabeth.

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Wieso Ärger?

Antwort von Henni am 16.06.2008, 19:30 Uhr

Hallo

das ist ganz normal so, dass die Schule einen Unfall auch melden muss, bei eingen machen es die Lehrer, bei anderen das Sekretariat. Du MUSST da anrufen, sonst zahlt deine versicherung sicher nciht! wenn es ein Schulausflug war zahlt die versicherung der schule. Fertig. Das hat nichts mit Ärger zu tun.

Gute Besserung! Henni

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Danke!

Antwort von marie45 am 16.06.2008, 19:46 Uhr

Danke für Eure Antworten!

Es ist nun so, das die Schule alles weitere erledigt, und ich lediglich darauf warten muß, bis ich ein Schreiben bekomme, und ich dann dieses Formular ausfüllen muß.

Mit Ärger meinte ich nur, das ich die Lehrerin ein bißchen angefahren habe, als sie hier anrief, und mir mitteilte, das mein Sohn mit dem KW zum KH gefahren wird. Natürlich bin ich sofort los gefahren.

Heute habe ich dann mit der Lehrerin gesprochen, und sie zeigte sich sehr Verständnissvoll. Im ersten Moment ist man halt sehr geschockt, wenn man so ein Anruf erhält!

Nunja, mein Sohn wird wohl in diesem Schuljahr nicht mehr zur Schule gehen können! Er muß 4-6 Wochen den Gips tragen!

Danke nochmals! Gruß Marie

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Re: Danke!

Antwort von ursel am 16.06.2008, 23:01 Uhr

örks,

das tut mir jetzt total leid . du hattest doch letztens geschrieben, dass du sehr große bedenken hast, deinen sohn auf diesen ausflug mitzulassen, einem abenteuerspielplatz im wald? das dies nun wirklich deinem sohn passieren musste? tut mir echt leid für euch. vielleicht hattest du ja schon ne vorahnung...
aber nachher ist man immer klüger.

gute besserung!

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Re: Bin sprachlos - Werd' etwas selbstbewusster, eh...?

Antwort von Mijou am 17.06.2008, 10:28 Uhr

Hallo,

Dein Sohn hatte einen schweren Unfall. Auch ich war total sprachlos, als Du in Deinem Posting dann am Schluss geschrieben hast, Du wolltest nicht "noch mehr Ärger mit der Lehrerin"! Was für einen Ärger, bitteschön? Hast Du schonmal daran gedacht, dass - wenn hier jemand etwas falsch gemacht - die LEHRERIN vielleicht ihre Aufsichtspflicht verletzt hat? Selbst wenn nicht, was für einen Grund hätte sie, nun "Ärger" zu machen? Ich als Lehrerin würde mich furchbar schämen, wenn ein Kind auf einem Ausflug so schwer zu Schaden gekommen wäre!

Wieso hast Du Probleme, Dich einfach ans Sekretariat oder die Schulleitung zu wenden, um das mit der Versicherung abklären zu lassen? Was muss noch alles passieren? Arbeite ein bissel an Deinem Selbstwertgefühl und an Deinem Selbstbewusstsein, huh? Spätestens wenn man Kinder hat, muss man seine Schüchternheit und Unsicherheit überwinden und "Löwenmutter-Qualitäten" entwickeln. Hör' auf, so lieb und angepasst und ängstlich zu sein, das passt nicht zu einer Mutter

Sorry für die ehrlichen Worte, sind nicht bös' gemeint, ne?

Grüßle,

Mimi

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Zum Stichwort "Schämen"....

Antwort von Sume76 am 17.06.2008, 13:22 Uhr

Hallo! Ich bin selbst Lehrerin aber auch Mutter!
Zum ersten möchte ich sagen, eine Meldung an die Schulunfallversicherung ist überhaupt kein Ding. Wende dich ans Sekretariat, die machen das. Kommt leider ab und zu mal vor und ist Routine. Wenn sich die erste Aufregung gelegt hat, versteht die Lehrerin bestimmt auch den unfreundlichen Ton.
Zum zweiten möchte ich mal was zum Stichwort "Schämen" sagen. Natürlich muss eine Lehrkraft ihrer Aufsichtspflicht nachkommen. Trotzdem sollte man als Eltern daran denken, dass auch dann Unfälle passieren können. Wenn ich das vollkommen vermeiden will, darf ich gar keine Ausflüge mit Schülern machen, nicht ins Schwimmbad gehen, keine freie Pause, nur im Klassenzimmer auf dem Platz sitzen. Und dann öchte ich die Eltern mal hören.
Natürlich ist es auch für die Lehrkraft schlimm, wenn ein Kind so scchwer zu Schaden kommt und man macht sich immer Gedanken. Schämen muss man sich aber nicht!!!
Eltern vergessen oft, dass ihren Kindern auch unter ihrer Aufsicht etwas zustossen kann. Ich setze mein Kind in einen guten Kindersitz ins Auto, bin selbst total fit, halte mich an die Verkehrsregeln und trotzdem passiert ein Unfall! Muss ich mich als Mutter dann schämen????
Solche drastischen Aussagen wie die obige führen dazu, dass sich immer mehr Lehrer ganz genau überlegen, ob sie mal nen schönen Ausflug oder ne Klssenfahrt machen...
Es gibt keine Garantie, die vor Unfällen schützt und auch Eltern sind davor nicht gefeit....Und schlussendlich lerne ich in meinem Beruf tagtäglich Kinder kennen, die noch nie im Wald, auf einem Spielplatz waren und ihre nächste Umgebung nicht kennen, weil es den Eltern schon mit 2-3 Kindern zu stressig ist, einen Ausflug zu machen....
Also nichts für ungut! Aber die ganze Diskussion realistisch sehen!
Susanne

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Re: Danke!

Antwort von sonjaundjustin am 17.06.2008, 15:03 Uhr

Hallo

Hab mich gestern noch mit éiner der Betreuerinnen bei uns aus der OGS meines Sohnes unterhalten: komischerweise passieren diese Unfälle immer(bei uns auf jeden Fall) wenn die Betreuer fast danebenstehen! Und da ich selbst schon zweimal dabei war, glaub ich das auch.

Einmal standen wir direkt vor der Kletterturm haben uns zwar unterhalten aber beide dabei die ganze Zeit die Kids auf dem Turm beobachtet! Ein Kind rutscht ab, fällt runter und bricht sich dabei den Arm:-( So schnell kann vielleicht Supermann reagieren, wir konntens nicht!

Beim zweiten Mal sind die Kinder Roller gefahren das eine Kind rennt hinter einem Roller her, will hinten draufspringen(ist noch eine Stellfläche hintendrauf) rutscht ab und bricht sich den Finger:-/

Ein Kind hält sich am Kletterturm nicht richtig fest, knallt mit dem Kinn auf eine Stufe vom Kletterturm: 2 Zähne raus, Muss im Mund genäht werden

Kind stolpert beim Ausflug, einfach so: muss an der Stirn genäht werden, Gehirnerschütterung

Kind wird geschupst und fällt dabei so unglücklich mit der Stirn auf den einzigen kleinen Stein der da rumliegt: muss genäht werden

nicht aufführen tue ich die zahlreichen kleinen Macken die beim spielen auf dem Schulhof so passieren( aufgeschlagene Knie usw.)

Das ist alles Kinder unserer Klasse in den letzten 9 Monaten passiert, und aus Erfahrung weiss ich das man wirklich nichts(!) dagegen machen kann.
Und das wirklich weder Betreuer noch Lehrer bei uns die Aufsichtspflicht verletzen.

Ich glaube man könnte für jedes Kind einen Beteuer stellen und trotzdem würden diese Unfälle passieren(es sei den das Kind darf nur noch an der Hand laufen:-))

Ich wünsche Deinem Kind auf jeden Fall alles gute und eigentlich ist es ja noch"gut" das es 3 Wochen vor den Sommerferien passiert ist(oder habt ihr später?) damit er die wenigstens noch einigermassen geniessen kann, ohne Gips

LG Sonja

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@ursel,@Mijou,@sonjaundjustin,@sume76

Antwort von marie45 am 17.06.2008, 18:21 Uhr

Hallo!

Ja genau, ich hatte diese Bedenken, aber eigentlich eher in der Richtung ob er genug Anschluß findet, und ob er mit dem Geld klar kommt.....

Das ihm jetzt dieser Unfall passieren musste.....????

Zum Thema Selbstbewußt sein, ich denke das habe ich schon, nur will ich nicht noch mehr Stress. Natürlich habe ich der Lehrerin ein paar Takte erzählt, und mich auch tierisch aufgeregt, und sie gefragt wo sie den wohl Bitteschön war... Wahrscheinlich habe ich noch viel mehr gesagt, aber das macht man halt aus der Schocksituation heraus, weil man wirklich zuerst denkt Oh Gott, was ist jetzt los.....??? Und sich fragt wo war die Lehrerin, kann sie den nicht aufpassen..... ??? Aber ich glaube so hätte jede Mutter reagiert.

Aufsichtspflicht verletzt, hat sie nicht, da sie auf der Bank saß, und wie gesagt, ein Unfall kann immer und überall passieren, das wäre wahrscheinlich auch passiert, wenn ich dabei gewesen wäre.
Das einzige was ich ihr wirklich zum Vorwurf mache ist, das sie nicht im Krankenwagen mitgefahren ist, und ihn allein gelassen hat.
Sie erklärte mir daraufhin, das sie ja auch noch auf 60 andere Kinder aufpassen mußte, und sie deshalb nicht mitfahren konnte.....
Aber es waren ja noch 3 andere Lehrpersonen da, und der Ausflug war ja eh schon beendet!

Natürlich hat sie mich auch angefahren, deshalb habe ich von "Ärger" gesprochen.

Nun ist der Unfall 8 Tage her, und ihm geht es besser, auch wen er ab und an immer noch über Kopfschmerzen klagt, aber Morgen müssen wir zum Kinderarzt!


LG Marie

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@marie

Antwort von dani_j_j am 17.06.2008, 22:20 Uhr

Hi Marie,
hab das jetzt mitgelesen und wollt auch damals schon was dazuschreiben, dass ich deine Bedenken sooo verstehen kann, da ich die Betreuer-Anzahl auch "knapp kalkuliert" fand, aber als "selbst Gluckenmutter" an meiner Ängstlichkeit arbeite und dir auch keine guten Tipps geben konnte, ausser, "das wird schon gut gehen wir Mütter machen uns meist mehr Stress als nötig".... und jetzt das, das tut mir so leid, für dich und deinen Sohn und auch für die Lehrerin, das ist schon unangenehm, aber es wird alles bestens verheilen und ich sag mir immer, was andere Kinder in anderen Zeiten oder anderen Ländern so mitmachen, dagegen ist mal allein Krankenwagen-fahren kein ernstes Problem für seine gute Weiterentwicklung, er hat bestimmt gemerkt, dass er auch allein schon groß ist und er es überstanden hat... unnötig find ich es trotzdem und bei dem Betreuerschlüssel waren genau solche Dinge nicht eingerechnet und ich hätte auch gewollt, das mein verletztes Kind wenigstens an ne vertraute Schulter kuscheln kann und wär wahrscheinlich auch verbal nicht absolut korrekt am Telefon gewesen, aber dafür sind wir Menschen und je nachdem wie heftig du warst, würd ich mich mit nem kleinen Blumenstrauss in aller Forkm entschuldigen, dass ich so ausfallend war - wie gesagt je nachdem, wie sehr du geschimpft hast - wenn ich in Höchstform gewesen wäre und das wär in dem Fall in Sorge um mein Kind schon drin gewesen, hätt ich mal eher mit nem großen Straus winken müssen ;-))))
Achso und sich Gedanken zu machen, "warum" ist müsig, es ist einigermassen glimpflich abgegangen und verheilt ganz bestimmt folgenlos... ich hab an unserem früheren Wohnort einen Unfall gehört, dass ein Kind bei so einem Ausflug tödlich verunglückt ist, ganz schrecklich und ich krieg ne Gänsehaut, wenn ich nur daran denk, insofern Füße brechen sich Kids alle Nase lang und Platzwunden gehören auch zum Alltag und hier war es ein kleiner Unfall den keiner, auch die 10. Betreuungsperson nicht verhindern konnte...
Weiss was mir da einfällt, ein Interview mit einer Mutter in diesem Erdbebengebiet kürzlich, die kleine Tochter hatte an dem Tag Durchfall und sie hat sie trotzdem in den Kindi in die betroffene Stadt geschickt und nur deshalb... ist das nicht grausam, in dem Dorf wo sie wohnte ist niemandem was passiert...
lg
Dani

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