1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von sumse am 06.04.2004, 18:40 Uhr

Stop, Biene, jetzt reicht es!

Längere Zeit verfolge ich nun deine Beiträge, deine Schimpftiraden auf "die Regelschule" und deine Lobeshymnen auf "die Monte".

Ich finde es erschreckend und traurig, was du mit der Schule deines Kindes erlebt hast (wobei ich hier vorsichtig urteile, da ich nur eine Seite kenne), aber die Regel ist es sicherlich nicht.
Die Kommentare, die du hier über "die Regelschule" öffentlich ins Forum stellst, empfinde ich als Grundschullehrerin schon als fast diskriminierend.
So schreibst du:

"auf einer Regelschule können Lehrer im Großen und ganzen tun und lassen, was sie wollen. Es steckt kein gemeinsamer Gedanke, kein gemeinsames Konzept dahinter."

MOOO-ment! Wie viele Regelschulen kennst du??? Worauf stützt sich diese erschreckend plump-allgemein formulierte Aussage?
Unsere Schule hat, wie viele, viele andere Regelschulen auch, ein klar formuliertes, gemeinsam ausgearbeitetes pädagogisches Konzept,
nach dem alle Kollegen arbeiten. Wir führen regelmäßige, pädagogische Konferenzen durch, an denen jeder Kollege über die Umsetzung berichtet und wir hospitieren gegenseitig im Unterricht.

Auch in unseren Klassen wird niemand ausgelacht, auch wir hinterfragen und beseitigen möglichst auftretende Probleme der Kinder.
Auch die meisten anderen Dinge, die du hier großzügig als Besonderheiten "der Monte" aufzählst, sind bei uns wie auch an vielen anderen der von dir so verhassten Regelschulen selbstverständlich und werden konsequent praktiziert.

Nur weil du persönlich schlechte Erfahrungen gemacht hast, solltest du dich nicht auf ein solch populistisch anmutendes Niveau herablassen.


Dann sagst du:

"Das ist der Nachteil der Regelschule, es interessiert niemanden, was der andere tut!"

Es grenzt an Frechheit, hier solch einen Schwachsinn als scheinbar allgemeingültige Regel aufzuschreiben. Die meisten Kollegien, die ich kenne, arbeiten sehr effizient und gut zusammen. Es finden Fach- und pädagogische Konferenzen statt, in deren Rahmen das gemeinsame Tun kritisch reflektiert wird. Die meisten Bundesländer verlangen mittlerweile ohnehin eine nachweisbare Qualitätsentwicklung von jeder Schule, so dass sich eine Scheuklappenmentalität, so wie du sie hier beschreibst, nur schwerlich realisieren lässt.

Also, bitte, sein in Zukunft ein wenig moderater in deinen Urteilen und streu hier keine Stammtischparolen.
Auch "die Monte" hat ihre Schwächen, so wie jedes andere System auch. Und bevor du die vermeintlich "tollen Besonderheiten" dieses sicherlich guten pädagogischen Konzeptes (wie viele andere auch) anpreist, solltest du dich tatsächlich zunächst mit der Arbeit und den Ideen Maria Montessoris auseinandersetzen.
Diese tolle Frau wäre sicherlich auch nicht damit einverstanden, in welcher Art und Weise du hier deine Postings formulierst.

 
26 Antworten:

So, *Ärmelaufkrempel*

Antwort von Biene am 06.04.2004, 19:48 Uhr

ich meine das alles so:

wenn eine Lehrerin seit 30 Jahren unterrichtet sich so gegenüber Kindern verhalten kann/darf dann weiss sich nicht, wo da ein Konzept dahinter sein soll. Um so weniger überrascht es mich dann, wenn es ihr andere Lehrerinnen gleich tun, indem sie ihre Verhaltensweisen nachahmen. So war es ja bei uns.

Warum kann diese Frau auf einmal Schulleiterin werden?

Warum kann sie sich jahrelang so verhalten?

Warum hat nicht mal irgendein anderer Lehrer sie ausgebremst?

Warum nimmt keiner unsere Probleme ernst?

Warum hat uns niemand geholfen?

Warum hat auch die zuständige Beratungslehrerin keinen Rat für uns?

Mag ja alles zustimmen, was du über Regelschulen sagst, aber das ist dann scheinbar nur Theorie in manchen Fällen.

Ich habe mich jetzt schon mit vielen Eltern der Monte unterhalten und viele viele viele kommen aus ähnlichen Gründen als Quereinsteiger auf unsere Montessori. Also ist unsre alte Lehrerin weiss Gott keine Ausnahme!

Manche fahren mehr als 50 km TÄGLICH!!! Nur weil sie auf ihrer zuständigen Schule nahezu das gleiche erlebt haben wie wir! Nur dass z.B. deren Kind in der 2. ist.


Ich habe auch mal gedacht, dass Schule schön ist und dass alles Friede Freue Eierkuchen ist, so haben wir unsre Kinder auf die Schule vorbereitet, weil Schule ja eigentlich auch Spass machen sol!!! Aber leider ist es halt bei uns nicht so! Und ich hatte keine Mögichkeit da in irgendeiner Weise einzugreifen. Alles was wir uns daheim erkämpft haben, hat sie uns alles am näxten Tag in der Schule wieder kaputt gemacht.

Und es gibt nun mal Lehrer, die alle Seminare und Weiterbildngen und so besuchen. Ist ja alles schön und gut. Aber die Erfahrung, die ich und viele andere Eltern machen mussten ist, dass die Lehrer die Kinder ganz bewusst so niedermachen! Es ist reine Willkühr! Anders kann ich es nicht nennen.
Und wie gesagt, ich kenne mittlerweile viele Familien, die es auch so sehen, das erschreckt einen echt!

Und das hier:
*Wir führen regelmäßige, pädagogische Konferenzen durch, an denen jeder Kollege über die Umsetzung berichtet und wir hospitieren gegenseitig im Unterricht.* setzt vorraus, dass eine Lehrkraft sich 'verbessern/verändern/weiterbilden' will, unsere Lehrerin hatte ja gar kein Interesse dran!

Wenn du Lehrerin bist, dann hilf uns:

WAS KANN ICH TUN?!
Soll ich echt alles auf sich beruhen lassen und wie alle anderen die Klappe halten? Wenn das alle so zun, dass ändert sich ja nix.
Aber wie gesagt, die Lehrerin ist zu keinem VERNÜNFTIGEN Gespräch bereit, sie blockt aber oder geht MITTEN IM GESPRÄCH! Ja wie soll ich denn dann was machen?!

Ich finde, dass das eben der Unterschied ist:

Regelschule: absolute Machtlosigkeit! Denn beweis doch erstmal was sie mit meinem Kind gemacht hat! Wie denn?!
Wem glaubt man eher? EIner Schulleiterin oder einem 6jährigen Kind?!

Monte: auch da gibt es Probleme, aber da sind Eltern und Lehrer in der Lage miteinander zu reden und es zu klären!

Und wie gesagt, ich kenne jetzt viele Eltern, die das gleiche oder ähnliches hinter sich haben!

Meine Erfahrung ist durchweg negativ. Klar, gibt es auch Schulen, die gut sind, aber da man ja leider immer gleich umziehen muss, um in eine andere Regel-Schule zu kommen, zeigt mir nur, dass sie es gar nicht für nötig halten, Eltern zu helfen. War ja selber im Nachbarort im Sekretariat gestanden und war den Tränen nahe, weil uns NIEMANDNIEMANDNIEMAND auch nur ansatzweise helfen wollte!!!!!!
Ichhabe auch gesagt, dass wir alles versucht haben! Von HInternvollhauen bis gut zureden und wieder anschreien!Dass wir AM ENDE sind!!!

Ja, wenn wir unser Kind ERschlagen hätten, dann hätten alle gesagt: ja, hätt halt einer mal geholfen....

Kopfschütteln kann jeder, aber helfen tut niemand, DAS ist meine Erfahrung der letzten Monate!

Auf der Monte haben sie gleich alle Hebel in Bewegung gesetzt um meine Kinder unterzubringen und zwar innerhalb weniger Tage!
Und was ist die Folge? Hab meine Kinder NICHT MEHR GESCHLAGEN!!!! DANKE! DIESE Hilfe hab ich GEBRAUCHT!

DAS nenne ich dann konkrete Hilfe!

Du bist bestimmt eine tolle Lehrerin, weil du es ernst meinst, aber leider bist du damit wohl eine Ausnahme. Auf unserer Regelschule habe ich keine solche kennengelernt. Da gehts nach Schema F und wehe ein Kind zappelt mal, oder schreibt einen Buchstaben krumm, dann gehts gleich los! Und auf unseren Sohn hat sich dann auch noch ne andere Lehrerin 'gestürzt', die hat dann da im Wahlfach weitergemacht, wo die Klassleiterin ne Stune vorher aufgehört hat.

Und da soll ich net sauer sein?

LG BIene

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Re: Stop,

Antwort von Biene am 06.04.2004, 20:13 Uhr

***Auch in unseren Klassen wird niemand ausgelacht, auch wir hinterfragen und beseitigen möglichst auftretende Probleme der Kinder.
Auch die meisten anderen Dinge, die du hier großzügig als Besonderheiten "der Monte" aufzählst, sind bei uns wie auch an vielen anderen der von dir so verhassten Regelschulen selbstverständlich und werden konsequent praktiziert.***

Bei uns werden Kinder ausgelacht, das weiss ich von mehreren KIndern und Eltern und die Lehrerin hat es ja auch zugegeben, sie meinte: das kann man nicht unterbinden....ich meine, das kann man sehr wohl unterbinden, WENN MAN WILL! Denn KEIN Kind wird selber gern ausgelacht! Man muss mit den Kindern halt einfach mal darüber reden!


***auf einer Regelschule können Lehrer im Großen und ganzen tun und lassen, was sie wollen. Es steckt kein gemeinsamer Gedanke, kein gemeinsames Konzept dahinter.***

Zum Thema 'Gewalt unter Kindern' gibt es definitiv kein Konzept, es sei denn es fallen Ignoranz und Aufpuschen darunter....ich erwarte, dass Probleme mit den Betreffenden möglichst SOFORT gelöst werden, BEVOR sich die Sache aufschaukelt!! Kann nicht sein, dass massive Probleme wochenlang verschleppt werden! Mein SOhn war Opfer und Täter und gerade im letzteren Fall habe ich erst WOCHEN später über Dritte und Vierte davon erfahren! Aber hintenrum haben sich alle das Maul zerrissen, dass mein Sohn aggerssiv wäre ich zuschauen würde, und die Lehrerin wusste definitv von anderen Eltern, dass er in der Pause auch auf seine Schwester los ist! Aber wenn sie uns was gesagt hätte, hätte das ja bedeutet, dass sie meiner Tochter damit geholfen hätte. Aber das wäre womöglich gegen ihr Konzept gegangen....*G*


***Die meisten Kollegien, die ich kenne, arbeiten sehr effizient und gut zusammen***
Bei uns auch, sie decken sich gegenseitig!

Hättest du nach monatelangen Kampf das Zeugnis meiner Kindern in der Hand gehalten, dann möchte ich dein Gesicht sehen. Diese Zeugnisse sind schon so unter aller Kanone, ich habe mehr als 2 Stunden geheult, weil ich nicht mehr konnte! Diese Frau hat es geschafft unsere Familie fast kaputt zu machen!

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Hä?

Antwort von like am 06.04.2004, 20:54 Uhr

Hab ich das jetzt richtig verstanden? hast Du Deine Tochter geschlagen, weil es in der Schule nicht funktionierte und sie Probleme hatte?

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Ja, weil ich

Antwort von Biene am 06.04.2004, 21:22 Uhr

immer nur gehört habe, dass alle es können nur sie nicht (hat ja keiner zugegeben, dass das eigene Kind u.U. auch Probleme hat!!!),
weil wir kein Leben neben der Schule mehr hatten (3-4 Stunden Hausaufgaben und Lernen! In denen sie oftmals gern und viel zügig und wissbegierig lernte!! Hab ja viele viele Arbeitsblätter entworfen! Dieses Schule 'spielen' hat ihr gefallen, bei Hausaufgaben war der Spass vorbei!),
weil alle andern auch in der Schule (anscheinend) klar kamen, nur sie nicht,
weil ich ständig angeschissen wurde, da wieder was nicht so funktioniert, wie es sich die Lehrerin erwartete,
weil meine Tochter immer länger für Hausaufgaben brauchte und sich immer mehr 'wieder vergessene' Hausaufbagen sammelten,
weil sich meine Tochter immer mehr sperrte,
weil ich der irren Annahme war, dass sie einfach mal beweisen müsste wie gut sie doch alles kann dann würde sie die Lehrerin endlich mit anderen Augen sehen und genauso behandeln wie die anderen Kinder! (zumindest klappte es ja daheim mit Lesen-Schreiben-Rechnen, in der Schule war der Zug ja schon laaaaange abgefahren...),
weil ich wütend auf die Lehrerin war, die meiner Tochter aus JEDEM Scheiss nen Strick drehte,
weil ich einfach von allem und besonders von meiner Tochter enttäuscht war..

....bis ich merkte, WO das Problem zu Hause war.....und dass es keine Einbildung war, dass die Lehrerin GEGEN uns gearbeitet hat - von Anfang an!!! Mein Gefühl hat mich nicht betrogen, aber ich dachte immer, ich gelte dann als hysterische Mutter, deren armes kleines Kind überfordert ist!

Da sind halt einfach ab und an die Nerven durchgegangen mit mir. Hab dann das Kind und die Hausaufgaben in den Hort 'abgeschoben,' da klappte dann alles prima, und ich dachte, wir könnten endlich aufatmen, aber die Lehrerin fand dann das näxte. Und wieder waren wir alle am Boden!

Und irgendwann bin ich aufgewacht, auch weil endlich mal andere Eltern geredet haben (aber nur mir gegenüber, offen würde das NIE jemand zugeben, ich darf es ja nicht mal 'benutzen' um gegen die Lehrerin in welcher Form auch immer anzugehen!!! Ist ja alles nur 'hintenrum'!) und mir erzählt haben, was im Unterricht abläuft.

Und als ich aufgewacht war, hatte ich nur 2 Möglichkeiten, entweder ich kämpfe weiter auf Kosten meiner Tochter oder ich verbanne alles, was uns fertig macht, aus unserer Familie. Und das war die Lehrerin!

Nun höre ich, dass ihr Wissensstand total normal ist und niemand erwartet von ihr, dass sie fliessend liest oder schreibt....

Manchmal kommt aus einem Teufelskreis eben schwer allein raus! Vor allem, wenn man keine Hilfe bekommt.


Ich bin halt ehrlich! Das sollten mehr Leute sein, aber hier bei uns ist ja alles immer eitel Sonnenschein. Probleme? Sowas gibts nicht...aber wehe, wenn die Haustür zugefallen ist...

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Oje, Biene!

Antwort von sumse am 06.04.2004, 21:30 Uhr

Du steckst voller Hass und Verbitterung gegen eine, wohlgemerkt EINE Schule/Lehrerin. Wenn es wirklich dort so war, wie du schreibst, kann ich das auch völlig verstehen.

Was ich nicht nachvollziehbar finde, ist dein absolutes Einschießen gegen "die" Regelschule. Ein "die" im Sinne einer Verallgemeinerung ist ganz übel.Bitte schließe nicht von deiner Schule auf alle. Ein "die" gibt es definitiv nicht.Wenn ein Arzt gepfuscht hat, darf ich deshalb nicht die gesamte Ärzteschaft verteufeln.

Gerade was dein Gewettere hinsichtlich "Gewalt in der Schule" anbelangt, kann ich dies absolut nicht bestätigen. Wir (wie auch viele andere Schulen)steuern da sehr gezielt gegen und gehen ganz intensiv auf die Kinder ein, auch wenn Unterrichtszeit "verloren" (de facto ist es ein Gewinn) geht. Und als Ausnahme sehe ich mich/uns nicht. Im Gegenteil. Viele Regelschulen bieten mittlerweile Streitschlichtermodelle an und viele Kollegen bilden sich umfangreich fort.Gerade auf dem Sektor "Umgang mit Gewalt" ist die aktuelle Nachfrage an den Schulen riesig und die Fortbildungs- und Literaturpalette erweitert sich stetig. Hast du dir schonmal überlegt, dass das vermeintliche "Wegschauen" der Lehrer zum Teil schlichte Hilflosigkeit ist? Gerade die älteren Kollegen wurden in ihrer Ausbildung auf ein derartiges Potential an Aggressionen nicht vorbereitet. Manchmal verschlägt es einem wirklich die Sprache ob der immensen Gewaltbereitschaft, sei sie nun physischer oder rein verbaler Natur bereits von Grundschülern :-(
-nur mal so nebenbei bemerkt, wurde vor einigen Wochen eine Kollegin im Nachbarort von einem Siebtklässler vertrimmt. An der Schule einer Freundin wurde vor einigen Jahren eine schwangere Kollegin von einem Drittklässler (!) in den Bauch getreten.

Aber zurück zum Thema:
Im Übrigen hat unser pädagogisches Konzept nicht unbedingt etwas mit dem Willen des Kollegiums zur Veränderung zu tun. Das sind ganz klare Vorgaben des Kultusministeriums, an die sich alle zu halten haben. Fertig.

Nochmal zu dir: Wenn ihr so einen -berechtigten- Brass auf die Frau schiebt, dann frage ich mich, warum ihr euch nicht zusammenschließt und gegen sie vorgeht. Eltern haben wahnsinnig viel Macht. Solange ihr euren Frust im stillen Kämmerlein schiebt, wird sich nichts ändern. Allerdings müsst ihr schon Fakten (nicht Spekulationen) an der Hand haben, die ihr vorlegen müsst.

Aber -bitte- lass diese unerträglichen, plumpen Verallgemeinerungen. Sie sind wirklich nicht gerechtfertigt. Es gibt sooo viele engagierte Kollegen und die bekommen -wie ich- bald einen Demotivationsschub, weil ständig nur gemeckert wird.

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Zur Gewalt hab ich auch noch was...

Antwort von like am 06.04.2004, 21:49 Uhr

Ich denke, in den Privatschulen sitzen eben nur Kinder von finanziell einigermaßen gut gestellten Familien (alle anderen können oder wollen sich das gar nicht leisten), die an ihren Kindern und deren schulischer Laufbahn interessiert sind. Dieses Lebensumfeld der Kinder und diese Einstellung der Eltern hat natürlich gravierende positive Auswirkungen auf das Verhaltensrepertoire der Kinder. In der "Regelschule" sitzt eben auch der "Rest", der meines Erachtens die Hauptquelle von Gewalt, Problemen und letztendlich Kriminalität ist. Da ist es natürlich schon wesentlich einfacher, an der Montessori-Schule Gewalt draußen zu halten als an der Regelschule. Die soziale Zusammensetzung der Kinder an Privatschulen hat halt mit der "Realität" - v.a. auch in Ballungsräumen - herzlich wenig zu tun. Mit vielen Schülern an den Regelschulen würden eben auch die besten Montessori-Lehrer schlichtweg nicht klar kommen.

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Genau das ist ja unser Problem:

Antwort von Biene am 06.04.2004, 21:58 Uhr

***Wenn ihr so einen -berechtigten- Brass auf die Frau schiebt, dann frage ich mich, warum ihr euch nicht zusammenschließt und gegen sie vorgeht. Eltern haben wahnsinnig viel Macht. Solange ihr euren Frust im stillen Kämmerlein schiebt, wird sich nichts ändern. Allerdings müsst ihr schon Fakten (nicht Spekulationen) an der Hand haben, die ihr vorlegen müsst.***

Es stört ja sonst keinen! Viele fahren ihre Kindergartenkinder OHNE Kindersitz! Es interessiert die Leut ja nicht!!! Und die Lehrerin hat jedes Jahr immer nur diese paar Kinder, die sie niedermacht, die andern haben es ja gut bei ihr!!!!

Zivilcourage gibt es bei uns nicht!

Warum sonst kann es sein, dass mich nicht mal Mütter anrufen, deren Kinder heimkommen und immer wieder sagen:
'immer sagt sie, dass die xy so laangsam ist' 'immer schimpft sie auf xy' 'die L sagt, dass immer xy's Blätter fehlen'(die wohlgemerkt ALLE da sind!! Nur nimmmt sie die Leh nicht mit aus der Mappe raus, wie bei jedem andern Kind und meine Tochter hat sich nicht getraut, was zu sagen!) und und und.

Was glaubst du sagen diese Eltern?
Ich kann es mir bildlich vorstellen:
'Halt die Klappe, sie hat doch ein Opfer, und das bist NICHT du, also sei still!'

Ich bekomme gesagt: WIR haben ja keine Probleme, ja, mein Kind hat auch schoh sowas erzählt, aber da denk ich mir nix dabei...' Danke für das Gespräch...

Die Eltern finden das Verhalten also ok! Denn alles andre würde den Hass / Unmut der Lehrerin auch auf ihr Kind lenken!
Ausserdem sieht niemand ein, für eine Schule Geld zu zahlen, arm ist hier keiner am Land! Die könnten sich hier fast alle leisten! Aber nicht für ein Kind, dass auch hier eine Schule hat und dem es hier ja gut geht!
So bekomme ich es gesagt, von den Eltern.

Wir stehen also allein da im Kampf! Ist es uns das wert? Nein!

Und Gewalt fängt ja schon mit dem Auslachen an! Immer auf die Schwachen! Immer drauf!! Wenn ich mit meinen Kindern rede, dann wollen sie ja gar nicht auslachen, aber alle machen halt mit.....wenn ich denke, wie weit sie mich gebracht hat! Grundschüler nehmen das noch ganz anders auf!

Ich werde wohl nochmal zu der Beratungslehrerin gehen, aber versprechen tu ich mir nix. Hab schon oft genug gehört, dass man gegen eine Schulleiterin eigentlich nix unternehmen kann....also sieht sich auch die Beratungslehrerin (einer ANDEREN Schule! Sind also schon 2 von 2 konsultierten Stellen!) machtlos....toll, nicht?

***Hast du dir schonmal überlegt, dass das vermeintliche "Wegschauen" der Lehrer zum Teil schlichte Hilflosigkeit ist?***

In der 1.Klasse? Sie hällt doch das Arbeitsblatt hoch und sagt: 'Jetzt könnt ihr mal alle lachen!'
Und das höre ich nicht nur von meinem Kind!


***Aber -bitte- lass diese unerträglichen, plumpen Verallgemeinerungen. Sie sind wirklich nicht gerechtfertigt. Es gibt sooo viele engagierte Kollegen und die bekommen -wie ich- bald einen Demotivationsschub, weil ständig nur gemeckert wird.***

Erwarte ich denn wirklich zuviel, wenn ich um HIlfe bitte, um Unterstützung, weil irgendwo der Wurm drin ist? Weil wir langsam alle durchdrehen, weil wir immer wieder einen Schlag in den Magen bekommen?

Erwarte ich zuviel, wenn ich in Frage stelle, ob der Platz neben einem hyperaktiven Kind der richtige für meine doch angeblich so schwatzhafte Tochter ist?

Ist es falsch, zu reagieren, wenn mein Kind offensichtliche Probleme hat?
Hätte ich mich wie alle andern Eltern einfach raushalten sollen? Dann hätte sie mich und meine Tochter vielleicht in Ruhe gelassen, mir haben andere Mütter das schon bestätigt! Mein Fehler war, ich hab sie ernst genommen und sie, als Lehr. über meine Tochter gestellt!

Warum konnte mir keine der 3 Schulen helfen? 3 Regelschulen in den Nachbarorten!!!! Mein Groll geht nicht mal direkt an die Lehrer sondern an das System im allgemeinen! 3 Schulen habe ich aufgesucht! 3!! Und keine wollte uns helfen!
Weder unsre, noch die Schule der Beratungslehrerin, noch die 3. auf die ich meine Kinder bringen wollte, aber dazu hätten wir mal eben 4 km wieter ziehen müssen...

Der Rat war immer: waren Sie schon bei der Schulleiterin?
Wenn wir sagten: Tja, sie ist die Schulleiterin.
Dann war das Gespräch aufeinmal verebbt, denn da traut sich keiner ran, oder wie soll ich das verstehen?

Welche Wege gibts denn sonst noch?

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Naja, wir wohnen am Land, hier hat fast jeder ein Haus, die

Antwort von Biene am 06.04.2004, 22:04 Uhr

meisten Mütter arbeiten nebenbei.....und wenn wir es uns mit 3 Kindern leisten können, dann wird es wohl eine Familie mit einem auch schaffen. Soll jetzt keinem was unterstellen, aber ich kenn ja fast alle hier näher.

Viele, die auf der Monte sind, wie wir, sind auch einfach gebrannte Kinder, wir MÜSSEN uns das jetzt leisten können, weil wir ja dank des 'Sprengels' keine andere Lösung hatten! Wer kann schon mal eben schnell umziehen?! Und ohne Wohnsitz HABEN WIR EINFACH nirgends eine Chance!

Vielleicht hätte sich die Schule im Nachbarort ja als gut erwiesen, aber leider können wir nicht jede Woche umziehen bis wir eine gute Schule gefunden haben.

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Und wie sollen diese Fakten aussehen? mT

Antwort von Biene am 06.04.2004, 22:14 Uhr

***Allerdings müsst ihr schon Fakten (nicht Spekulationen) an der Hand haben, die ihr vorlegen müsst.***

Welche Fakten? Die nassen Unterhosen meiner Tochter? Nein, im ernst, es steht in so einem Fall immer Aussage gegen Aussage! Und wem wird da eher geglaubt? Zumal sich NICHTS beweisen lässt! Kinder könnten sich das ja auch ausgedacht haben.
Die Beratungslehrerin hat ja gesagt, es würde sich jemand hinten in den Unterricht reinsetzen....ich habe sie dann gefragt, ob sie ernsthaft glaubt, dass sich die Leh dann so wie immer sein würde? Es wäre ein Leichtes, sich nett zugeben. Zumal sie ja viele Punkte auf ihrer Seite hat: u.a. 30 Jahre Schuldienst, wohnt im Ort, alle 'loben' sie und und und

Und allein der Fakt, dass sie die Klasse immer wieder allein lässt, weil sie Schulleitertätigkeiten nachgehen muss, reicht nicht, auch wenn das schon krass ist! Wenn da mal ein Kind verschwindet!!!

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Re: Stop,

Antwort von Pede am 06.04.2004, 22:48 Uhr

Sumse, ich kann nur voll und ganz bei dir unterschreiben!!

Einzelfälle zu verallgemeinern trägt nicht gerade zur Verständigung zwischen Eltern und Lehrern bei....

Pe

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Es ist aber kein Einzelfall und 2 andere Schulen

Antwort von Biene am 06.04.2004, 22:56 Uhr

sehen sich ausser Stande uns zu helfen.....sie geben ja zu, dass man gegen eine Schulleiterin nicht ankommt!

Mehr als hinrennen und reden kann ich auch net. Was glaubst du, hab ich die letzten Monate gemacht?

WIR SIND KEIN EINZELFALL! Aber wie in so vielen Fällen, haben halt nur immer Einzelne den Mumm zu reden!

Also her mit Tips! Kopfschütteln und meckern kann ich selber!

LG

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Re: Und wie sollen diese Fakten aussehen? mT

Antwort von sumse am 06.04.2004, 22:57 Uhr

Um es nochmal klar zu sagen:
Ich habe auf jeden Fall Verständnis für deine persönlichen Erlebnisse und die damit verbundenen Emotionen. Aber ich habe etwas gegen deine Verallgemeinerungen und verwehre mich dagegen, dass "die Regelschule" keine ordentliche pädagogische Arbeit leistet. Nicht jede Schule ist wie diese. Und erst recht nicht jeder Lehrer.

Mit Fakten meine ich, dass möglichst einige Eltern die Ängste der Kinder samt deren Ursachen glaubhaft und ganz konkret darstellen können (möglichst Zitate mit Datum). Wenn diese Dame tatsächlich dermaßen drastisch agiert, werden sich doch wohl noch weitere Eltern betroffener Kinder finden lassen. In diesem Fall solltet ihr euch, sofern sie nicht bereit ist zu einem Gespräch evt. mit beauftragter Beratungslehrerin), an die zuständige Schulbehörde wenden (bitte auf jeden Fall vorher "androhen", vielleicht ist sie dann doch bereit, sich zu den Vorfällen zu äußern), am besten in schriftlicher Form mit Unterschriften. Aber dies sollte, wie gesagt, der letzte Schritt sein, wenn nichts anderes fruchtet. Ich sagte bereits: Eltern haben sehr viel Macht.

Besser wäre natürlich ein Gespräch mit 2-3 Elternteilen, ihr, der Beratungslehrerin und evt. Personalrat (aber wirklich nur, wenn mit ihr allein ABSOLUT nicht zu reden ist. Der korrekte Weg MUSS eingehalten werden). Konfrontiert sie direkt mit den Fakten und schaut, wie sie reagiert. Sollte es zu einem Einschalten der Schulbehörde kommen, wird wahrscheinlich ein Gespräch mit dem zuständigen Schulrat stattfinden. Das könnte dann schon haarig werden.

Aja, zu der Tatsache, dass sie ihre Klasse allein lässt:
Glaub mir, Schulleiter stehen unter wahnsinnigem Druck und müssen neben ihrer oft "zwangsweise" (aus Lehrermangel heraus) übernommenen Klassenleitung vielfältigen administrativen Aufgaben nachgehen, sind wirklich oft VÖLLIG überlastet. Viele wollen, können aber ihre Klassenleitung nicht abgeben. Die paar Stunden Unterrichtsermäßigung können das nicht auffangen. Schulleiter, gerade die an kleinen Schulen, sind schon arme Socken, glaub's mir. Es gibt einige, die auch noch Schulsekretärin spielen, da der Schulträger ihnen niemanden zur Verfügung stellt.
Da heißt es dann: Telefondienst, Organisieren, Briefe tippen, Rechtliches abklären, für alle Fragen (und Vorwürfe)der Eltern und der Lehrer gewappnet sein, PC-Arbeiten, Hausmeister und Reinigungskräfte instruieren, Materialien überblicken und ergänzen, Konferenzen und Elternveranstaltungen planen und leiten UND noch die Aufgaben als Klassenleiter samt dessen mannigfaltigem Rollenpektrum (vom Seelsorger bis zur Krankenschwester) ausüben. Hmm, da stimmt doch was nicht. Das nur mal so am Rande,

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Re: Und wie sollen diese Fakten aussehen? mT

Antwort von Biene am 06.04.2004, 23:11 Uhr

***Mit Fakten meine ich, dass möglichst einige Eltern die Ängste der Kinder samt deren Ursachen glaubhaft und ganz konkret darstellen können (möglichst Zitate mit Datum). Wenn diese Dame tatsächlich dermaßen drastisch agiert, werden sich doch wohl noch weitere Eltern betroffener Kinder finden lassen. In diesem Fall solltet ihr euch, sofern sie nicht bereit ist zu einem Gespräch evt. mit beauftragter Beratungslehrerin), an die zuständige Schulbehörde wenden (bitte auf jeden Fall vorher "androhen", vielleicht ist sie dann doch bereit, sich zu den Vorfällen zu äußern), am besten in schriftlicher Form mit Unterschriften. Aber dies sollte, wie gesagt, der letzte Schritt sein, wenn nichts anderes fruchtet. Ich sagte bereits: Eltern haben sehr viel Macht***

Nochmal: DIE ELTERN WOLLEN NICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Aus welchen Gründen auch immer!

Kinder haben keinen Stellenewert! Für Kinder setzt man sich doch net ein!!
Solang die L kein Kind frisst, ist doch alles in Butter,

deshalb überlegen wir ja:
Sollen wir ÜBERHAUPT für andere kämpfen?

Wegen Schulleitung: das macht sie erst seit diesem Jahr, das mit den Kindern läuft aber schon einige Jahre.
Und da sie seit 30 Jahren in dieser Schule ist, hätte sie ja entweder das Schullamt nicht annehmen oder die 1.Klasse abgeben brauchen!

Fürs neue Jahr kommen auch 2 oder 3 neue Lehrer, weil es wahrscheinlich 2 erste Klassen gibt. Also da ist die Entlastung ja unterwegs. Sie hätte auch schon im letzten Jahr eine L bekommen können, wenn sie gewollt hätte.

Und es ist ja so, dass meiner TOchter und der Klasse im allgemeinen Probleme angelastet werden, die sie ganz schnell lösen könnte, dann wäre / würde es erst gar nicht soweit kommen!

Wäre ihr alles zuviel, dann soll sie doch ihre Energie auf ihre Aufgaben lenken statt meine Tochter zu drangsalieren! Muss sie sich aufregen, wenn Blätter fehlen, die ja eigentlich alle da sind?! Die L hat sich immer wieder Probleme selbst gemacht und uns angekreidet. Z.B: Träumen und Schwätzen meiner Tochter....wie soll ICH das jetzt abstellen?!

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Und Fakten haben wir keine, ich habe viele

Antwort von Biene am 06.04.2004, 23:20 Uhr

Sachen ja erst so richtig im Februar erfahren! Bis dato dachte ich ja noch, dass allein meine Tochter 'das Problem' ist.

Die Eltern haben kein Interesse etwas zu ändern. Sie haben mir auch nur mal was erzählt, als ich sie in letzter Not DIREKT angesprochen habe, was denn ihr Kind über meins in der Schule erzählt.

Und die Lehrerin braucht nur alles abstreiten, wie sie sich auch uns gegenüber im Gespräch immer wieder 'dreht und wendet'. An die L ist einfach kein rankommen und wenn ihr das Gespräch unangenehm wird, dann dreht sie sich um und geht. Gut, das könnte sie sich in einem offiziellen Gespräch nicht erlauben, aber trotzdem, sie bräuchte nur alles abstreiten.

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Also doch aussichtslos? ot

Antwort von Biene am 06.04.2004, 23:23 Uhr

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Re: Also doch aussichtslos? ot

Antwort von sumse am 06.04.2004, 23:31 Uhr

Biene, ich habe nun wirklich alles gesagt.
Versuch, möglichst wenigstens noch eine Mutter/einen Vater zu mobilisieren (natürlich kannst auhch du allein dich beschweren, besser sind aber mehrere) und halte dich an die von mir vorgeschlagenen Schritte:
1. Versuch, mit der Lehrerin zu sprechen
2. Einberufung eines offiziellen Gespräches (Lehrerin, Eltern, Beratungslehrerin)
3. Nach Androhung Brief an die Schulbehörde.

Das ist der "übliche" Weg bei solchen Vorfällen.
Ansonsten könntest du dich an die Presse wenden (nicht so ernst nehmen), aber willst du das wirklich (Ich sehe schon die Bild-Schalgzeile "Diese Lehrerin terrorisiert unsere Kinder!")? Ich denke nicht, oder?

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Nein, Presse ist definitv Quatscht..*G* aber

Antwort von Biene am 06.04.2004, 23:35 Uhr

selbst bei dem Rest werde ich hier auf Granit beissen.

Mein Mann ist halt auf dem Punkt: uns hat keiner geholfen, warum sollen wir für andere kämpfen? Uns gehts doch endlich gut!

Nein, ich glaube nicht, dass noch ne andere Mutter mitmacht. Nicht nach den Äusserungen, die sie mir ins Gesicht sagen.

Danke für deine Hilfe.

Ich denke, es ist sinnvoller unsre Energie positiv zu verbraten....es ist auch schön, zu sehen, wie gut es uns allen geht, wir haben noch rechtzeitig die Kurve gekratzt!!!

Danke für diese Diskussion, hat viel geholfen!

Gute Nacht!

Schluss für heute! Mein 'aktualisieren' Butten ist schon ganz ausglaugt...*GG*

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Re: Stop,

Antwort von monika 77 am 07.04.2004, 7:42 Uhr

Hallo,
ich kann auch nur sagen, dass es nicht sooo auf einer Regelschule wie bei Biene aussehen muss.
Wir wohnen in einer Stadt und meine Tochter geht auf eine kleine Regelschule mit supernetter Schulleiterin und Lehrerinnen. Manche Lehrer sind strenger, andere weniger. Sie haben jedoch eines Gemeinsam: Sie arbeiten immer zusammen und tauschen sich aus!
Meine Tochter geht gerne in die Schule und mag ihre Lehrerin sehr. Sie unterrichtet nach dem Pippi- Langstrumpf Prinzip (falls dir das was sagt: mit Tages- und Wochenpläne) und geht auf alle ihre Schüler ein.
Ich will damit nur sagen, das es auch tolle Regelschulen gibt und das nicht eine Ausnahme sein muss.
Ich war in meiner Schulzeit (ist noch nicht sooo lange her) auf verschiedenen Schulen und dort gab es auch Lehrer, die nicht soo toll waren, aber die waren definitiv in der Minderheit.

lg monika

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Re: So, *Ärmelaufkrempel*

Antwort von Caroline2000 am 07.04.2004, 16:50 Uhr

Liebe Biene,
hak doch nicht immer auf die normalen Schulen rum! Es sind nicht alle gleich!
Ich kann ja auch mal einfach behaupten, daß Du eingebildet, ziekig, etc. bist. DENN: Bei uns in der Straße wohnt eine `Biene`und die ist das auch!!!!!!!!!
Es mag ja sein, daß Du schlechte Erfahrungen gesammelt hast, aber Deine Monte ist auch nicht so super, wie Du immer behauptest! Ich habe schon von drei Kindern gehört, die freiwillig wieder auf einen ´normale´Schule wollten. Und komischerweise haben sie da auch viel bessere Beurteilungen!

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@ sumse: Du sprichst mir aus der Seele!

Antwort von Cooky am 07.04.2004, 17:44 Uhr

Liebe Sumse,

ich bin auch Lehrerin, und was Biene hier beschreibt, habe ich auch schon versucht zu hinterfragen.
Leider hinterfragt sie sich selbst nicht.
Oft sind solche Menschen extrem gefrustet aus ihrer eigenen Schulzeit und übertragen das auf ihre Kinder.
Meine Großtante ist ähnlich, das geht nun schon so weit, dass ihre Enkelkinder "mit der normalen Schule nie zurechtkommen". (Sie hat 7 Enkelkinder!)
Sie ist glücklich mit ihrer "Monte", hat aber keine Ahnung, was Maria Montessori mit ihrem Konzept eigentlich wollte.
Lehrer einer Privatschule haben dieselbe Ausbildung wie wir auch, warum sollen wir deshalb schlechter sein?
Ich betrachte mich immer noch als engagierte Lehrerin - heute war das 1. Ferientag, ich habe mich aber von halb zehn bis mittags um drei mit meinen 10.-Klässlern getroffen, weil die Prüfung im Mai ansteht. Wir haben Mathe wiederholt, miteinander zu Mittag gegessen und danach noch Fußball gespielt. Ein richtig schöner Tag!
Durch eine solche Mutter wie Biene darf man sich nicht demotivieren lassen.

Cooky

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STOPP!!!!!!!

Antwort von Tini03 am 07.04.2004, 17:52 Uhr

Liebe Biene,

STOPP!!! Aber eindeutig!!!
Wenn eine Schule Lehrerstunden durch neues Personal vom Schulamt bekommt, sagt keine Schule nein. Dann können nämlich dadurch auch Förderstunden und andere Angebote (wie Computerkurs) gemacht werden.
Ich habe noch von keienr Schule mtbkommen, dass Lehrerwochenstunden, die vom Schulamt gegeben wurden, wieder abgelehnt worden sind.

Leider sind wir immer so knapp, dass "es gerade ausreicht" und auch kaum Förderstunden drin sind. Das liegt aber nicht an uns, sondern am Schulamt und damit am Bundesland.

Tini03

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Danke Cookie....

Antwort von Biene am 07.04.2004, 18:07 Uhr

also erstmal, ich bin nicht gefrustet von meiner Schulzeit. Bin immer gern zur Schule gegangen!

Ich habe mich auch sehr auf die Schule hier gefreut! Die Lehrerin schien nett und alles war toll! Die Kinder haben wir immer positiv auf die Schule vorbereitet, und ihnen vorgeschwärmt was sie alles lernen werden!

Warum habe ich viele Monate gebraucht, zu merken, wo das Problem ist? Die Lehrerin war für mich heilig! Hab die Schuld immer bei meinem Kind gesehen...ich Depp!

Warum bekomme ich von 3 Regel-Schulen keine Hilfe, während sich die 4. den Hintern für uns aufreisst?

Klar, kann man nicht alle Schule über einen Kamm scheren, aber ich habe hier 3 Schulen und alle 3 konnten uns nicht helfen. Das sind für meine Umgebung schon 100%! Durch die Sprengel-Regelung konnten wir uns also von der Regelschul-Seite keine Hilfe erhoffen.
Oder habe ich die Absagen nur falsch verstanden!? *ironieoff*

Klar, dass auch die Monte ihre Fehler hat aber in unserem Fall, waren sie die EINZIGEN die uns geholfen haben!!!!

Hier habe ich mir auch Tips erhofft und bekomme von den meisten nur eins auf den Deckel.
Wie ich schon gesagt habe: Kopfschütteln und meckern kann ich selber!!! ICH BRAUCHTE HILFE!!!

ICH WEISS dass es auch andre, engagierte Lehrer gibt!!!!
Aber ich habe bisher in den letzen Monate keine kennengelernt, die uns geholfen haben!!! Alle meinten nur, gegen eine Schulleiterin kommt man eh net an. Also decken sie sich ggenseitig odre wie soll ich das verstehen? ERKLÄR ES MIR!
Deshalb meine Wut!!!!

Klar, seid ihr besser, ihr habt Internet, ihr bildet euch weiter, ihr seid engagiert, aber andere halt nicht! Die machen ihren Stiefelund fertig! Und genau unter sochen leiden die Kinder!

Und ich hinterfrage mich! Keine von euch hat erlebt, was wir in den letzten MONATEN durchgemacht haben!!!!!!!!
KEINE!!!!! Aber meckern! Prima! Bessere Tips hast du nicht?! DAS ist genau das was ich hier ja die ganze Zeit erlebe! Alle meckern, keiner hilft!
Es wäre nie soweit gekommen, wenn mal einer die Lehrerin hinterfragt hätte!!! Aber da traute sich ja keiner ran! Also darf sie weitermachen!

Soll ich euch mal die Zeugnisse hier aufschreiben?! Hätte nicht gedacht, dass man einem Erstklässler überhaupt was Negatives schreibt, ohne das Positive hervorzuheben! Und dass sie dann die Zeugnisse auch noch vor der ganzen Klasse vorliest!!!! Kinder gehen heim und sagen: die xy ist die Dümmste der Klasse! (Obwohl die Dümmste doch daheim und im Hort alles kann...schon seltsam...da hätte sich die L mal hinterfragen sollen, aber mir wurde ja bald klar, dass sie am Zustand ja nix ändern wollte! Sie braucht halt immer ein paar zum Niedermachen....)

**Lehrer einer Privatschule haben dieselbe Ausbildung wie wir auch, warum sollen wir deshalb schlechter sein**
Monte Lehrer machen zusätzlich ein Montessori Diplom.

Wenn ich schon sehe, dass die Kinder zum rechnen Rechenstäbchen nehmen dürfen und in der Regelschule (hier) nicht, obwohl meine Tochter damit besser zurecht kommt, dann ist das halt ein Unterschied.
In der alten Schule mussten die Kinder alles immmer gleich kapieren, Material durften sie nicht benutzen (Rechenrahmen oder dergleichen).
Aber mein Gedanke war immer, was die Lehrerin denn will?! Es ist doch erst erste Klasse!!! Meine Tochter hat nie gut und flüssig genug gelesen und so, andere konnte da noch gar net richtig lesen!


Meine Bitte:
Wenn jemand HILFE oder RAT braucht, dann helft halt auch! Egal ob hier oder im wirklichen Leben!

Im Endeffekt sind deine Aussagen hier auch nicht besser, als das was ich bisher gehört habe. Warum also schreibe ich dauernd davon, dass keiner geholfen hat? Du machst es doch gerade auch net besser.

LG

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Von welchen Lehrerwochenstunden

Antwort von Biene am 07.04.2004, 18:09 Uhr

redest du?

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Also Biene, langsam werde ich echt stinkig!

Antwort von sumse am 07.04.2004, 21:53 Uhr

"Aber meckern! Prima! Bessere Tips hast du nicht?! DAS ist genau das was ich hier ja die ganze Zeit erlebe! Alle meckern, keiner hilft!"

Wie bitte? Alle meckern, keiner hilft?? Spielt mir mein Gedächtnis einen Streich, oder habe ich dir gestern mehrmals und ausführlich beschrieben, wie man in einem solchen Fall gegen eine Lehrperson vorgehen kann?
Wenn hier einer eine "Hau-drauf"-Mentalität an den Tag legt, dann wohl du. Plumpe, beleidigende Verallgemeinerungen um sich werfen kann nämlich auch jeder.

Also sei mir nicht böse, aber das ist für mich keine Diskussionsbasis, da zu niveaulos.

Übrigens ist das Studium eines angehenden (oft wissen die das während des Studiums noch gar nicht und von intrinsischer Motivation bei der Schulwahl kann auch später zuweilen nicht die Rede sein, ich kenne einige Montessori-Kollegen) Montessori-Lehrers zunächst einmal identisch, an einer staatlichen Uni (au wei! Hört sich schwer nach Regelschule an).


Mit Lehrerwochenstunden meinte Cooky übrigens die Unterrichtszeit, die eine Lehrkraft pro Woche unterrichtet. In RLP unterrichtet ein Lehrer mit voller Stelle 25 Stunden à 50 Minuten (also 25 LWS-Lehrerwochenstunden).
Auh ich kann mir schwerlich vorstellen, dass die Schulleiterin zusätzliche LWS ABLEHNT!? Viele Schulen krebsen am unteren Limit und müssen um jede LWS kämpfen. Und dann ablehnen?

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brauchste nicht, mein ja nicht dich, sondern

Antwort von Biene am 07.04.2004, 22:08 Uhr

Cookie! Du hast mir viel geholfen!

Und ich weiss, dass die Ausbildung erstmal identisch ist, aber Mointe Lehrer müssen sich weiterbilden, was bei uns auf der alten Schule scheinbar nicht pasiert, oder wie erklärst du sonst die Aussage, dass Linkshänder sich das nur 'falsch angewöhnt haben'? Mein Sohn ist erste Klasse und hat sich darüber tierisch aufgeregt!
Und das ist ja wieder nur ein Punkt von vielen.


Was meint ihr mit:

Lehrwochenstunden ablehnen?!?! Was ist das?

Ich habe doch davon gesprochen, dass sie als Lehrerin, wenn síhr alles scheinbar schon zuviel ist, dann doch das Amt als Schulleiterin häte ablehnen können oder halt dann nur Schulleiterin gemacht hätte und dann die 1.Klasse jemand neues abgegeben hätte. Dieses Jahr kommmen auch 2 oder 3 neue Lehrer, das wäre letztes Jahr bestimmt auch möglich gewesen.

Und überfodert war die L ja nicht, sonst hätte sie ja eher einiges 'nicht so ernst' genommen und es sich und den Kindern eher leichter gemacht als schwerer, denke ich.

Sie gibt ja zu, dass ihr die Stunden die sie als Leiterin bekommen hat, nicht ausreichen!!!Da sie aber seit 30 Jahren an dieser Schule ist, hätte sie sich das aber denken können.

Odre reden wir nun aneinander vorbei?

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Nochwas @sumse

Antwort von Biene am 07.04.2004, 23:15 Uhr

wollte dich nicht 'vergessen' aber so langsam bin ich auch gefrustet, wenn noch jemand ein Statement abgibt, ohne die Hintergründe zu lesen. Deshalb hab ich auch oben nochmal das Wesentliche aus der Suchmaschine rausgesucht.

Man sieht ganz deutlich unsere Hilflosigkeit....und da reagier ich langsam allergisch wenn nur auf uns rumgehakt wird. Immerhin ist das alles ein Prozess, der sich über Monate hingezogen hat und sich dann nach Weihnachten immer wieder schlagartig verändert hat, weil neue Infos von anderen Eltern kamen oder ich wieder von der Lehrerin wieder überrumpelt wurde mit was neuem.

Und egal ob Ergotherapeutin (ja, wir haben auch hier nach Hilfe gesucht) oder Beratungslehrerin, niemand wollte helfen.

Hab das satt, immer der Buhmann zu sein. Und für andere kämpfen hat echt keinen Sinn, das hab ich gestern nach deinen Postings gesehen. Ich denke, für UNS muss das Thema mal durch sein.
Wir haben alle genug geheult und geschimpt und nach Hilfe gebettelt.

Den Kindern und uns gehts gut, ich habe zu meinen Kindern wieder ein gute Verhältnis, wir haben viel viel geredet, ich habe ihnen alles erklärt, was los war, wie ich mich gefühlt habe und und und ...

Für uns war es die richtige Entscheidung, das sehen auch viele aus unserem Umfeld, weil es den Kindern wieder richtig gut geht!!

Danke für deine Hilfe!
Das war doch mal konkrete Hilfe! So hätt ichs mir schon vor vielen Monaten gewünscht!


Gute Nacht
Biene

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