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Geschrieben von Pendergast am 22.07.2010, 19:57 Uhr

Sprachentwicklungsverzögertes Kind in Regelschule einschulen?

Hat jemand das am letzten Jahr gemacht und sich dabei auf die im Schulgesetz verankerte individuelle Förderung berufen?

Ich würde mich freuen,wenn mir jemand den Weg seines Kindes erzählen mag.

LG
AXL

 
4 Antworten:

Re: Sprachentwicklungsverzögertes Kind in Regelschule einschulen?

Antwort von wickiemama am 22.07.2010, 23:26 Uhr

ja wir haben das gemacht...
und es ging / geht sehr gut... Er kommt jetzt nach den Ferien in die 3te Klasse und muß keine Fördermaßnahmen in anspruch nehmen...

wir hätten aber bei Bedarf die Möglichkeit gehabt die mobile Förderlehrkraft zu beantragen.. war aber bis jetzt nie nötig.

wir haben die Entscheidung zur Regeleinschulung in Zusammenarbeit mit dem förderzentrum getroffen. Die haben ihn getestet und sein einziges Manko war die (massive) Sprachproblematik (er hatte quasi eine eigene Sprache entwickelt)
Die Empfehlung der Förderschule war eben eine Regeleinschulung. Und sie hatten recht...
Inzwischen merkt man nicht mehr viel von einer massiven sprachentwicklungsverzögerung...

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Re: Sprachentwicklungsverzögertes Kind in Regelschule einschulen?

Antwort von mycofie am 23.07.2010, 10:44 Uhr

Wir haben eine ähnliche Einschulung gemacht, aber weil alle gesagt haben, er solle jetzt in die 1. Klasse und plötzlich keiner mehr von Förderbedarf sprach. 1 Jahr vorher war es so, dass sie ihn zurück stellen wollten. Vielleicht hatten die ihre Quote nicht richtig voll. Naja jedenfalls ist er immer schon irgendwie durchgekommen im Kindergarten und dem Vorlaufkurs.

Wir hatten aber keine guten Erfahrungen. Wir wurden sofort in die Vorklasse gedrängt, Förderung an der Schule wurde uns gar nicht angeboten. Die Vorklasse war die richtige Entscheidung und ich wünschte, man hätte sie uns vorher erklärt und es wäre nicht so komisch gelaufen.

Jetzt schulen wir ihn in die 1. Klasse Sprachheilschule ein, aber wegen der auditiven Wahrnehmungsstörung. Sprachlich hört man bei ihm keinen Unterschied, er versteht nur nicht so schnell wie der Durchschnitt, vor allem wenn es laut um ihn ist. Mit der Regelschule hatte ich schlechte Erfahrungen, deshalb erst mal diesen Weg.

Aber wenn die Lehrer offen sind, wäre mein Sohn vermutlich auch in der Regelschule gut aufgehoben. Waren sie bei uns aber nicht. Aber das ist ja so unterschiedlich von Schulen und Lehrkräften, deshalb kann ich mir auch vorstellen, dass es besser gehen kann.

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Re: Sprachentwicklungsverzögertes Kind in Regelschule einschulen?

Antwort von FrauvonWunderfitz am 23.07.2010, 12:26 Uhr

Hallo,

unser Sohn beendet nun die erste Klasse der Regelschule.
Er hat eine leichte rezeptive Sprachstörung und eine leichte auditive Wahrnehmungsstörung.
Wir hatten auch Bedenken
aber im SPZ haben sie uns zu Regelschule geraten
ebenso wie unsere Logopädin.
Es ist erstaunlich, wie sehr sich seine Grammatik und das Verständnis gebessert hat, seit er lesen kann.
Ich muss aber auch dazu sagen, dass zwei Leherinnen in der Klasse sind und eine Erzieherin und alle drei sind einfach top.

LG

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Re: Sprachentwicklungsverzögertes Kind in Regelschule einschulen?

Antwort von Susanne35 am 25.07.2010, 9:37 Uhr

ja, wir. Mein Sohn hat ADHS und seine Hauptproblematik liegt an der fehlenden Konzentration und den - adhs-typischen auditiven Problemen. Zuzüglich Problemen bei dem Sprechen, wobei die mittlerweile fast "nur" noch von der ADHS-Problematik kommen.

Auf Anraten aller Ärzte, Therapeuten und auch den Top-Fachleuten in Werscherberg haben wir letztes Jahr unseren Sohn in die ganz normale Regelgrundschule als ganz normaler Regelgrundschüler eingeschult und jetzt, das 1. Schuljahr ist grade vorbei, können wir sagen "ja, es war genau der richtige Weg".

Die Probleme sind nicht weg, aber er ist voll integriert, hatte jetzt ein super schönes Zeugnis und fühlt sich dort total wohl, unter all seinen Freunden.

Wichtig für uns ist eine sehr offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Schule und Lehrern. In der Hinterhand haben wir auch die mobile Lehrerin der Gehörlosenschule die auch mit ADHS-Kindern, die Probleme im auditiven/sprachlichen Bereich haben, arbeitet, aber bis jetzt mußten wir noch nicht darauf zurückgreifen.

Für uns war und ist die Regelgrundschule genau der richtige Weg.

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