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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Zwerg1511 am 02.10.2018, 13:41 Uhr

Selbst beigebracht

Ich verstehe diese Feindseligkeit auch nicht.

Auf der einen Seite preisen wir die Individualität der Kinder, aber wenn Kinder dann individuelle Fähigkeiten und Interessen haben, sind es natürlich die Eltern, die das vorangetrieben haben.

Mein Sohn ist in vielem sehr interessiert und hat ein enormes Wissen für einen 3. Klässler. Er konnte mit 5 Jahren fließend lesen, weil er sich dafür interessiert hat.

Dafür ist er im sportlichen Bereich eher mittelmäßig. Er bewegt sich gerne, aber hat hier im Gegensatz zu anderen Themen überhaupt keinen Ehrgeiz. Er kann schwimmen, aber ja keinen Zug zuviel. Über Wasser bleiben, reicht ihm völlig. Wo andere Kinder sich selbst Inliner fahren beibringen, hat er die Dinger nach dem 2. Mal abgeschnallt und nie wieder rausgeholt. Oder wieviele Kinder üben stundenlang einen Handstand oder ein Rad und die Eltern finden es toll. (Mein Sohn käme nie auf die Idee, das zu üben). Hier sagt doch auch niemand, dass die Eltern die Kinder vorangetrieben haben, ein Rad zu lernen.

Warum darf ein Kind nicht seinen Interessen nachgehen, ohne dass den Eltern unterstellt wird, sie zwingen dies den Kindern auf? Ja, wenn mein Sohn mich Sachen fragt, die vielleicht nicht alterstypisch sind, dann erkläre ich ihm das. Warum soll ich die Wissbegierde meines Kindes ausbremsen? Viel bedenklicher fände ich es jetzt, wenn ich meinen Sohn zwingen würde Inliner fahren zu lernen, obwohl er da gar kein Interesse daran hat.

 
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