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Geschrieben von Jelsha00 am 14.12.2012, 15:09 Uhr

Schenkerei an Lehrerin

Hallo ihr Lieben,
jetzt mal die Sicht einer Grundschullehrerin.

Also schenken MUSS man mir schon mal gar nichts (ist ja mein Job). Ich freue mich, wenn ich von den Kids ein Bild bekomme....meine Kids sind da ganz lieb und süß. Ich muss aber sagen, sie bekommen von mir auch etwas "Kleines". (aus meiner Tasche gezahlt)

Zu den Eltern. Ein offenes ehrliches DANKE, ein liebes Wort reicht manchmal schon. Leider kommt das immer seltener vor. Stattdessen wird sich über Kleinigkeiten aufgeregt..... Manchmal bin ich froh, dass ich mit den Kindern arbeite, nicht mit den Eltern.

Als Mama schicke ich meinem Sohn für seine Klassenlehrerin meist ein Merci mit. Er ist in der 7.Klasse, ich sehe sie so gut wie nie. Annehmen darf sie es, da es unter 10 Euro liegt. Damit schleime ich nicht....finde ich.

LG Jelsha

 
33 Antworten:

Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von Heidschnucke am 14.12.2012, 16:42 Uhr

Hallo,

das heißt über 10 EUR dürftest du es nicht annehmen? Wir haben gesammelt einen Parfümgutschein über 25 EUR verschenkt.

LG

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von Pamo am 14.12.2012, 16:56 Uhr

ich habs mal so erklärt bekommen, dass der Lehrer es nicht von einer Einzelperson, wohl aber von einer Elternpflegschaft annehmen darf

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von Jelsha00 am 14.12.2012, 17:16 Uhr

In Thüringen gibt eseine Dienstordnung für Lehrer, Erzieher und Sonderpädagogische Fachkräfte
an den staatlichen Schulen in Thüringen da steht im §19:

Annahme von Geschenken
(1) Lehrer, Erzieher und Sonderpädagogische Fachkräfte dürfen Belohnungen und Geschenke in
bezug auf ihre dienstliche Tätigkeit von Schülern oder deren Erziehungsberechtigten nur mit
Zustimmung des Arbeitgebers annehmen oder sich versprechen lassen. Hiervon ausgenommen
sind Schülerarbeiten, die lediglich einen ideellen Wert darstellen.
(2) Werden dem Lehrer, Erzieher oder der Sonderpädagogischen Fachkraft Belohnungen und
Geschenke in bezug auf ihre dienstliche Tätigkeit angeboten, so hat er dies dem Arbeitgeber
unverzüglich und unaufgefordert mitzuteilen.
(3) Lehrer, Erzieher und Sonderpädagogische Fachkräfte dürfen Schüler nicht zu privaten
Dienstleistungen heranziehen.

Als Schulleiterin habe ich mich beim zuständigen Schulamt erkundigt, da hiß es, bis zu 10 Euro darf ich annehmen.

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von gasti75 am 14.12.2012, 19:22 Uhr

Bei uns ist es auch ganz klar geregelt

Ich zitiere hier aus einer Information zur Annahme von Belohnungen und Geschenken im Schulbereich mit Bezug auf § 42 des BeamtSTG und § 59 LBG und § 3 Absatz 3 (TV-L):


"[...]
Ein Geschenk von einzelnen Schülerinnen/Schülern oder Eltern ist unabhängig vom jeweiligen Wert unzulässig, weil hier immer der Anschein besteht, dass persönliche Vorteile erzielt werden oder Belohnungen erfolgen sollen.

Ein Geschenk von Organen der Schulmitwirkung (Klassenpflegschaft) oder Gesamtheiten von Schülerinnen/Schülern (Klasse/Kurs) oder Eltern kann dagegen im Einzelfall zulässig sein.

Dabei hat unsere Schulleitung ganz klar die Regelung bis 20,- Euro bei einem Gemeinschaftsgeschenk u alles darüber darf nicht angenommen werden.

Stimme der Kollegin zu, ein nettes Wort u ein Hinweis dass sie aus dem Unterricht was mitgenommen haben ist mehr wert als die größte Pralinenschachtel

gasti

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von Mickie am 14.12.2012, 20:57 Uhr

Ich finde einzelne Geschenke von einzelnen Eltern immer Blöd, schön finde ich ein kleines Dankeschön von der gesamten Klasse durch die Elternvertreter (oder Elternpflegschaft) in besonderen Momenten.

Das offene und ehrliche Danke, das liebevolle Wort, eine Geste oder alles was sonst nicht mit Geld zu zahlen ist, sollten wir uns eh viel öfter zu eigen machen, auch bei den Lehrern.

Und ja ich glaube Lehrer haben manchmal einen richtig besch... Job, wenn ich angucke wieviele Eltern noch immer morgens ihre Kinder in die Klasse begleiten und wirklich erst mit dem Unterrichtsbeginn verschwinden oh je..

Und nein neben der langen Litanei an den Kindern wird dann auch noch jeden Morgen die Lehrerin mit Kleinigkeiten zugetextet



Ich habe unserer Klassenlehrerin am Ende der Lesemuttilesestunde nur gesagt: ich bewundere ihre Geduld, ich hätte die Eltern alle samt rausgeschmissen und denen nur gesagt: Ihre Kinder sind alleine in der Lage ihre Dinge hier zu regeln.

Wie gesagt ausgenommen wären wirklich wichtige Dinge.

Gruß Mickie

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von Maxikid am 15.12.2012, 8:49 Uhr

wir haben der Lehrerin zum Geburtstag einen Gutschein i.H.v. 40,00 Euro von Amazon + Naschen geschenkt und jetzt zu Weihnachten 40,00 Euro Gutschein für eine Buchhandlung.

Unsere Lehrerin steht nicht so auf "nette" Worte. Ich habe einmal zu ihr gesagt, dass meine Tochter glücklich ist, sie zu haben und danke für die schnöe Eingewöhnungszeit, da hat sie gesagt, ja, ja das höre ich ständig, bin ich gewohnt.....Na, da schweige ich doch lieber.

Gruß maxikid

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von stjerne am 15.12.2012, 11:10 Uhr

Bei uns ähnlich, der Lehrer meiner Großen steht nicht auf Süßholz raspeln. Und übrigens empfinde ich ein "Sie sind ja so ein toller Lehrer" ebenfalls als Geschleime... (in Erinnerung an den Thread unten)

Wir machen Klassengeschenke, meist Gutscheine usw.

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@stjerne

Antwort von Jelsha00 am 15.12.2012, 16:35 Uhr

Ich glaube da hast du mich falsch verstanden. Mit einem lieben Wort oder einem Danke verbinde ich keine "Geschleime". Wenn ich zu meinem Arzt gehe und Danke sage....schleime ich ja auch nicht.

LG Jelsha

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von krummenau am 15.12.2012, 18:26 Uhr

Also, so kurz vor Weihnachten schenke ich an die Klassenlehrerin bzw. den Klassenlehrer sowie den Referendar, der viele Stunden in der Klasse verbracht hat:
eine selbergemachte Marmelade, selbergemachte Kerze, ein paar Teelichter mit Glashalter, aus Couvertüre selbergegossene kleine "Pralinen" mit den Formen des Adventskalenders vom Vorjahr in einem selbergeklebten Tütchen, ein paar (gekaufte) Lebkuchenherzen, alles hübsch dekoriert und verpackt auf einem Weihnachtsteller, dazu eine Karte mit einn paar Dankesworten und allen Guten Wünschen. Die Kosten dafür sind sehr gering und ich finde, das hat keine Größenordnung um sich einschleimen zu wollen, zeigt aber, daß ich die Arbeit unserer Schule schätze.
Dieses Jahr habe ich erstmals den Hausmeister mitbedacht, der ganz leuchtende Augen bekommen hat, daß mal wer an ihn denkt und ihn beschenkt. Dessen Arbeit wird wohl immer als ganz besonders selbstverständlich hingenommen. Allerdings hätte er diese Aufmerksamkeit weniger von mir verdient als von den Eltern der Kinder, die immer mal wieder die Toilettenwände mit ihren Hinterlassenschaften beschmieren... Habe ich mich jetzt auch beim Hausmeister so eingeschlemt, daß er mein Söhnchen wie einen VIP behandelt und als einziges Kind aufs Lehrerklo gehen läßt?
Ich habe jedenfalls das Gefühl, daß unsere Lehrerinnen bzw. Lehrer sich über solch eine kleine Aufmerksamkeit freuen und sich nicht bestochen fühlen. Und ich finde, daß hier im Forum immer ein riesen Wirbel gemacht wird, den das Thema nicht verdient hat.
So werde ich sicher nicht die Salatgurke vergessen, die hier auch schon mal als Bestechungsversuch Erwähnung fand...
LG von Silke

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von Carmar am 15.12.2012, 20:03 Uhr

Unsere Lehrerin kommt sicher nicht in die Verlegenheit, sich darüber Gedanken machen zu müssen, ob sich jemand einschleimen will.
Es wird nämlich niemand auf die Idee kommen, ihr etwas zu schenken.
Und "Danke" sagen kann man ihr nicht, weil sie sich nicht sehen lässt.

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von Pamo am 15.12.2012, 22:57 Uhr

Danke für den Hinweis, ich werde dem Hausmeister eine Kleinigkeit geben - der ist unheimlich nett!

Der ollen Lehrerin sollte ich eine saure Salatgurke geben. Das wär doch mal ein persönliches Geschenk.

Mein Kind spielte heute mit dem Gedanken, ihrer Sportlehrerin eine Unterhose zu schenken.

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Kopfkino:wofür eine Salatgurke????

Antwort von lotte03 am 16.12.2012, 10:17 Uhr

....wofür hat man denn einer Lehrerin eine Salatgurke geschenkt???? Sorry - da habe ich gerade Kopfkino.... Urgh.

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Manche "Diskussionen" enden einfach nur....blöd....m.T.

Antwort von Jelsha00 am 16.12.2012, 10:31 Uhr

Sorry, aber ich wollte ja nur mal aus meiner Sicht schreiben, wie ich es als Lehrerin empfinde.
Schenken sollte man nur von Herzen, hat man eine tolle Lehrerin, finde ich ein Danke, ein Pralinchen o.ä. einfach schön. Oder was Selbstgemachtes....
Wer an "Einschleimen" denkt, sollte es lasse.
Und natürlich gibt es auch "blöde" Lehrer....hat mein Sohn leider auch. Ich habe auch Kollegen, denen ich nichts schenken würde.

Mir ging es wie gesagt nur mal um die "Gegenseite". Ich habe zum Glück, das Glück echt tolle Kinder zu haben in meiner Klasse. Die sind mir Geschenk genug.... :-)

In dem Sinne, bitte keine Salatgurke....höchstens gleich als Salat :-) und einen schönen 3. Advent.

Jelsha

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Re: Manche "Diskussionen" enden einfach nur....blöd....m.T.

Antwort von angelok82 am 16.12.2012, 11:56 Uhr

ich finde Aussagen wie "warum sollte sie etwas kriegen, sie macht ja nur ihre Arbeit" sehr, ser traurig. wenn ihr Essen geht, gebt ihr dann Trinkgeld, wenn es euch geschmeckt hat und ihr gut bedient wurdet? wenn ja, warum? diese Mensche machen auch nur ihre Arbeit! reicht ein "Danke", ein ehrliches da nicht aus? Manche Aussagen empfinde ich wirklich als kalt, da ist nichts menschliches dran. Wie gesagt, im Rahmen sollte es bleiben, vor allem vom Herzen kommen, aber ich weiß jetzt schon, dass sich einige Eltern über unseren vom Herzen geschenkten Strauß und die Schachtel Merci garantiert echauffieren werden und das ist bemitleidenswert. Aber worum sich einige so Gedanken machen....
In diesem Sinne allen einen schönen 3.Advent

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Re: Manche "Diskussionen" enden einfach nur....blöd....m.T.

Antwort von Kalleleo am 16.12.2012, 12:25 Uhr

Eigentlich finde ich es selbstverständlich das man den/die Lehrerin zeigt das man ihr Engagement schätzt.
Das kann man im Vorfeld bei Elternabenden gemeinsam klären ob und in welcher Form sich die Elterngemeinschaft bedankt.
Theoretisch könnte man ja eine Kasse führen für diese Zwecke..
So halten wir es in der Klasse meiner Tochter.

Wenn Klassenfahrten anstanden,halte ich es für das mindeste das man sich mit netten Worten bedankt.
3Tage,24std Dienst am Kind ist sicher nicht einfach nur *Arbeit* die erledigt wurde.

Ich verstehe beim besten Willen nicht warum Eltern böser Wille unterstellt wird,nur weil sie anerkennen,das dort ein *Mensch* vor der Klasse steht,der einen wichtigen Bezug zu den Kindern hat.

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Re: Manche "Diskussionen" enden einfach nur....blöd....m.T.

Antwort von Miolilo am 16.12.2012, 14:03 Uhr

"Wenn Klassenfahrten anstanden,halte ich es für das mindeste das man sich mit netten Worten bedankt.
3Tage,24std Dienst am Kind ist sicher nicht einfach nur *Arbeit* die erledigt wurde."

Ich habe schon 5 Tage Klassenfahrt gemacht und am Freitag dann noch 2 Stunden auf Eltern gewartet, die mit einem "Ach, wir war´n noch Einkaufen!" um die Ecke kamen.
Kein Danke, kein Entschuldigung, kein gar nichts.

Es geht doch nicht um Gutscheine, teures Parfüm (habe ich übringens bisher an noch keiner Schule bei keinem meiner zahlreichen Kollegen gesehen - keine Ahnung woher die eine posterin, die immer alles ganz genau weiß, hat), oder sonstiges.
Es geht um ein ehrliches Danke, um eine Geste.

Und sehr gefreut habe ich mich z.b. mal über eine kleine süße individuelle verpackte Dose Pullmoll.
Oder einen Entspannungstee mit hübsch (selbst) gestaltetem Zucker.
Warenwert? Unter 2 Euro würde ich sagen.
Aber für mich ein sehr schöne und vor allem erinnerungswerte Geste!

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Re: Erklärung:wofür eine Salatgurke????

Antwort von Pamo am 16.12.2012, 14:24 Uhr

Es gab hier mal einen empörten Strang über sog. Geschenke an die Lehrerin. U.a. wurde das Schenken von Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten genannt: Die Salatgurke, die angeblich den Unterschied zwischen den Noten 1 und 6 ausmacht.

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an Pamo

Antwort von krummenau am 16.12.2012, 14:32 Uhr

statt der sauren Gurke vielleicht ein (Weihnachts-)kaktus. Paßt zur Jahreszeit und zeigt nur ganz indirekt, daß Du die Lehrerin vielleicht etwas stachelig / kratzbürstig findest.
LG von Silke, die den Lehrern und Lehrerinnen statt Honig selbstgemachte Marmelade ums Maul schmiert

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an Pamo und Lotte

Antwort von krummenau am 16.12.2012, 14:39 Uhr

Danke, Pamo, Du erinnerst Dich offenbar an das Drama um die Gurke.
Näher nachzulesen nicht hier im Forum sondern im Grundschulforum unter dem Thread

Eltern schleimen bei Lehrern - krakowianka 23.09.12, 22:10

Keine Ahnung, wie man hier einen direkten Link reinsetzen kann, aber auch unter dem Stichwort "gurke" im Grundschulforum über die Suche zu finden.

LG von Silke

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Gurkenstrang

Antwort von Pamo am 16.12.2012, 14:50 Uhr

Hier ist er:
http://www.rund-ums-baby.de/grundschule/Eltern-schleimen-bei-Lehrern_132048.htm

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von Kalleleo am 16.12.2012, 16:04 Uhr

Ich wundere mich immer mehr mit welchen Ängsten Menschen behaftet sind.
Wie kann man nur permanent Böses vermuten nur weil Lehrer und Eltern gut miteinander auskommen?
Wenn ich im Weihnachtsforum lese ,wie hochaktiv nach Geschenkideen für das eigene Kind geforscht wird und akribisch selbst Socken als Päckchen Nr.43 aufgelistet werden,ist der noch "harmloseste Eindruck",das Menschen offensichtlich gerne schenken.
Ich sehe mich völlig gleichwertig mit den Lehrern meiner Kinder.
Ebenso mit Lehrern die meine Tochter nicht unterrichten.
Weil ich keine Angst habe,intellektuell nicht mithalten zu können.
Kleine Aufmerksamkeiten sind keine Bestechung,können aber streicheln für die Seele sein.
Bildung bedeutet auch Menschen so anzunehmen wie sie sind,neutral entgegenkommen.
Egal ob es die Verkäuferin,der Pfarrer,die Lehrer oder der Müllmann sind.

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danke, Pamo

Antwort von krummenau am 16.12.2012, 18:13 Uhr

Daß wir aber auch überall unsere Senf-Gurke dazugeben müssen...

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Mir geht es nicht um kleine Geschenke! m.T.

Antwort von Hilfe am 17.12.2012, 7:27 Uhr

Hallo,
mir geht es nicht um kleine Geschenke. Die sollten selbstverständlich sein. War schon zu meiner Zeit so. Es geht um wirklich teure Geschenke. Bei meiner Nichte waren Eltern nicht erwünscht. Wenn man was braucht sollte man anrufen. Da gab es aber bestimmte Eltern die trotzdem in den Klassen herumschwirrten und die Lehrerin hat bei diesen Eltern nichts gesagt. Oder eine bestimmte Mutter die zu Weihnachten ohne Vorwarnung in die Klasse gegangen ist. Mit den Kindern Weihnachtslieder geprobt hat und dann der Lehrerin vorgesungen hat. Wenn jemand sagt das ist ja nett warum wurden die anderen Eltern nicht eingeweiht. Die hätten sicher auch gerne mitgesungen. Das meine ich mit Schleimerei.
Schöne Grüße Hilfe

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Fazit....

Antwort von Jelsha00 am 17.12.2012, 7:48 Uhr

...danke dass ich eine so tolle Klasse mit so tollen Kids habe...

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Jelsha00 Hut ab vor solchen Lehrern wie dich! m.T.

Antwort von Hilfe am 17.12.2012, 8:13 Uhr

Hallo Jelsha00,
meine Schwägerin hätte sich so eine Lehrerin wie dich gewünscht. Jetzt in der weiterführenden Schule hat sie mehr Glück.
Schöne Grüße Hilfe

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Re: Mir geht es nicht um kleine Geschenke! m.T.

Antwort von Pamo am 17.12.2012, 8:19 Uhr

Bei uns ist es so wie bei deiner Nichte: Eltern (angeblich) unerwünscht. Einige scheinen aber öfters zu gehen, bspw. zu einer Plätzchenbackaktion von der ICH vorher nichts wusste. Egal, ich will sowieso keine Plätzchen mit 24 Kindern backen. (Obwohl ICH diese vorher zum Händewaschen geschickt hätte, das ist nämlich nicht geschehen )
Schleimerei würde ich das nicht nennen, hier nennt man das Klüngelei.

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Pamo

Antwort von Hilfe am 17.12.2012, 8:50 Uhr

Hallo Pamo,
bei meiner Schwägerin war es wie bei dir. Das mit dem Händewaschen haben diese Eltern wahrscheinlich vor lauter Klüngelei vergessen .
Bei meiner Nichte wurde das letzte Semester auch mit den Kindern gebacken. Die Lehrerin hat den Kindern gesagt sie sollen ihre Eltern fragen ob sie Zeit hätten. Es sollten jede Woche 2 Eltern den Kindern helfen und die Lehrerin ein bisschen entlasten. Meine Schwägerin hat gleich der Lehrerin bescheid gegeben das sie es machen würde. Jetzt rate mal wer dran gekommen ist. Eben diese Schleimer Eltern. Andere Eltern sind nicht dran gekommen dafür diese Eltern 2 mal. Das zum Thema schleimen hilft nicht. Ich sage es hilft.
Schöne Grüße Hilfe

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Re: Schenkerei an Lehrerin...Lehrer...Menschen?!?...

Antwort von Timtom am 17.12.2012, 9:03 Uhr

Hi,
ich amüsiere mich gerade sehr über diese Diskussion. Es ist als wäre infrage gestellt ob Lehrer behandelt werden dürfen wie andere Menschen auch?! Darf sich ein Lehrer über Geschenke freuen?! Muss man alle Lehrer mögen?! Muss man einem Lehrer was schenken auch wenn er ein Ekelpaket ist?!....
Ich gehöre nicht wirklich zu den Menschen die schenken (Worte, Aufmerksamkeiten oder materielle Werte) wenn sie keine Sympathien hegen. Also eine "scheussliche" Tante würde von mir sicher nichts bekommen nur weil sie meine Tante ist......
Soll´s doch jeder handhaben wie er möchte und wie er es bei allen Menschen handhabt....das geht sogar bei Paukern .

LG Patty, die sich heute sehr über ein paar liebe Dankesworte der Schulsekretärin gefreut hat weil der Kaffee aus dem Adventskalender so lecker sei....befürchte ´ne "Eins" in Deutsch wird´s aber bei meinen Kindern wieder nicht.....

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Re: Pamo

Antwort von Pamo am 17.12.2012, 9:18 Uhr

Ja, es hilft wenn man denn Plätzchen backen will oder rumbasteln oder in quietschendem Tonfall die tiefe Sympathie miteinander bekunden. Will ich eh nicht.

Wenn sich die Lehrerin mal über Lehrstoff, Lernverhalten und sonstige schulbezogene Themen unterhalten will, nehme ich mir ganz viel Zeit. Das stiess bisher auf Desinteresse.

Mich juckt das nicht mehr, ich behalte meine Gurke und ess die selber.

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Re: Schenkerei an Lehrerin...Lehrer...Menschen?!?...

Antwort von Häsle am 17.12.2012, 10:44 Uhr

Ich denke auch, dass das Typsache ist.
Wer dem Müllmann, dem Postboten und der Friseurin zu Weihnachten etwas schenkt, der wird verm. auch der Lehrerin eine Kleinigkeit zukommen lassen.

Ich bin keine große Schenkerin, deshalb reicht mir das gemeinsame Geschenk von der Klasse für die Lehrerin, genauso wie ich es auch schon im Kindergarten gemacht habe. Dazu noch ein herzliches, ehrlich gemeintes "Dankeschön" (wir hatten bisher mit den Erzieherinnen und der Lehrerin viel Glück). Passenderweise habe ich am 20. noch ein Elterngespräch mit der (echt tollen, engagierten) Lehrerin. Und am 21., bei der Überreichung des Geschenkes (eine Collage und ein Restaurant-Gutschein), werde ich verm. auch dabei sein. Ich traue der Lehrerin auch zu, dass sie unterscheiden kann zwischen Eltern, die nur schleimen und solchen, denen sie wirklich am Herzen liegt. Vor einer Bevorzugung anderer Kinder habe ich keine Angst. Meine Tochter wird bestimmt nicht darunter leiden müssen, und was Andere machen, war mir schon immer egal.

Ich bin selber Beamtin, und wir dürfen Süßigkeiten (und andere verderbliche Waren ;-)) auch annehmen. Mehr nicht, und das finde ich auch richtig so.

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Re: Schenkerei an Lehrerin...Lehrer...Menschen?!?...

Antwort von Pamo am 17.12.2012, 10:57 Uhr

in unserem öffentlichen Dienst darf man noch nicht mal mehr einen Kugelschreiber annehmen oder ein angebissenes Brötchen

unsere Stadt hat aber auch den Klüngel-Ruf weg

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von liha am 17.12.2012, 13:45 Uhr

Ich sehe das wie du!

Es ist keine Schleimerei in meinen Augen, sondern einfach ein Dankeschön und eine Anerkennung der erbrachten Leistung.
Ich verschenke zu Weihnachten gerne Kleinigkeiten.
An die Arzthelferin, die immer so nett zu mir ist, an die Flötenlehrerin meiner Tochter, an die Logopädin meines Sohnes, an die Postbotin und eben auch an die Lehrerinnen meiner Kinder.
Dafür erwarte ich nicht, dass meine Kinder bessere Noten bekommen, genausowenig, wie ich erwarte, dass ich beim Arzt schneller dran komme oder meine Post früher im kasten ist.
Ich finde solche Aufmerksamkeiten ganz normal im menschlichen Umgang und ich selbst freue mich auch über sowas.

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Re: Schenkerei an Lehrerin

Antwort von Miolilo am 17.12.2012, 14:55 Uhr

"Ich finde solche Aufmerksamkeiten ganz normal im menschlichen Umgang und ich selbst freue mich auch über sowas."

Genauso sehe ich das auch.

Jedem der einem Lehrer eine Aufmerksamkeit gibt zu unterstellen, er täte das, um bessere Noten für sein Kind zu bewirken, sieht das in einem völlig falschen Licht. Vielleicht, weil er von sich selbst ausgeht....

Es ist eine Aufmerksamkeit, die jeder gerne bekommt und viele gerne und mit Freude geben. Nicht mehr und nicht weniger.

Gebt mal bei googel teacher appreciation (gibt es sicher auch für andere Berufe) ein.
Um diese fast nichts kostenden kleinen Aufmerksamkeiten geht es.

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