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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von KatjaJ am 08.10.2009, 16:43 Uhr

Mir geht dieser Bericht nicht aus dem Kopf......( 37 Grad)

eleanamami,
ich glaube, der entscheidende Punkt ist der, dass Eltern mehr dafür kämpfen müssen, dass die Lernbedinungen ihrer Kinder verbessert werden. An meiner Schule sind die Rahmenbedingungen so grottenschlecht, dass ich Kummer habe, mir morgens im Spiegel ins Gesicht zu schauen, weil cih das, was ich tun muss, den Eltern gegenüber lächelnd und überzeugt vertreten muss. Ich unterrichte unter anderem 26 Kinder jahrgangsübergreifend ( 1+2) in einem Klassenraum, es gibt 2 Hör-, seh- und körperbehinderte Kinder in dieser Klasse, zwar eine Schulbegleitung aber keine Doppelbesetzung. Der Klassenraum ist so klein, dass außer dem Tisch, an dem die Kinder arbeiten, kein Raum ist. Das Kollegium ist nicht teamfähig, die Kinder unruhig. ICH kann nichts verändern: Die Kollegen ticken anders, die Schulleitung hat keine Räume, wenig Ahnung vom Primarbereich, keine Stunden, der Stundenplan ist unflexibel, . Grundsätzlich kann die Schulleitung aber bei den beschränkten finanziellen Mitteln eh auch nur eingeschränkt handeln.
WENN sich etwas ändern kann, dann nur durch die Eltern: DIE müssen kämpfen für bessere Lernbedingungen. DIE haben die Möglichkeit, bei der Schulleitung Sturm zu laufen, die Öffentlichkeit zu mobilisieren etc... Statt dessen geben sie ihre Energie oftmals da hinein, die Lehrer anzuprangern, was die grad alles wieder verkehrt gemacht haben. SO werden wir nichts bewegen, denn keine Regierungskoalition der Welt wird freiwillig dafür sorgen, dass die Bedingungen an den Schulen so rapide verbessert werden, wie es an vielen Schulen nötig wäre...
gefrustete Grüße

 
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