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Geschrieben von elody am 25.07.2004, 15:02 Uhr

Lehrerwechsel

Hallo an alle Erstklässlermuttis:-)

Mein Sohn Leon kommt jetzt im September ins 1. Schuljahr.
Wie soll es auch anders sein, drumherum kommt er ja nicht :-)
Was mich ziemlich zum Nachdenken bringt ist der ständige Lehrerwechsel an dieser Grundschule. Tobias kommt ins 3te Schuljahr und bekommt auch die 3te Lehrerin. Die Rektorin wollte zum Jahreswechsel der Klasse erneut eine neue Lehrerin vorsetzen. Da sind jedoch die Eltern auf die Barikaden
gegangen . Mit Erfolg .

Habt ihr auch solche Probleme damit? Ich denke mal, dass für den Junior Leon das absolut nicht gut ist, wenn in seiner Klasse auch so wiederfahren wird.Tobi fand es auch nicht prickelnd und hofft nun , dass die neue Lehrerin bleibt.
Gruss MOni

 
4 Antworten:

Re: Lehrerwechsel

Antwort von Mariakat am 25.07.2004, 17:46 Uhr

Normalerweise hat eine Lehrerin eine Klasse 2 Jahre lang, dann wird gewechselt. Es gibt aber viele weitere Gruende fuer Lehrerwechsel:
- die Lehrkraft zieht um
- sie verringert ihre Stundenzahl
- sie wird laengerfristig krank
- sie wird pensioniert
- sie geht in Mutterschutz
- sie wechselt die Schule
- sie will den Beruf wechseln und geht
- sie macht ein Sabbat Jahr
- sie war nur eine mobile Reserve und nur fuer ein Jahr eingesetzt
- sie hoert auf aus persoenlichen Gruenden auf zu arbeiten
- sie wird versetzt, da es an einer anderen Schule zu wenig Lehrer gibt und sie dort gebraucht wird

Ein Lehrerwechsel geschieht nie ohne Grund, dagegen kann die Rektorin auch nichts machen und da koennt ihr auf die Barrikaden gehen soviel ihr wollt, aber wenn z.B. jemand umzieht, dann kannst du ihn nicht zwingen da zubleiben, so traurig es auch sein mag.
Wenn es in eurem Fall tatsaechlich geholfen hat, dann mag das daran gelegen haben, dass auch die Lehrerin dableiben wollte und durch eure Unterstuetzung das durchgesetzt werden konnte. Das find ich dann klasse.
Ich wuensche deinem Sohn alles Gute und dass die Lehrerin ihn lange begleiten kann.
Gruss Mariakat

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Lehrerwechsel muss nicht negativ sein.

Antwort von KH am 25.07.2004, 18:38 Uhr

für manche Kinder ist ein Wechsel der Lehrkraft auch vorteilhaft, und nach einigen Wochen haben sich die meisten Kinder an die neue Lehrkraft gewöhnt. Häufig sind es die Eltern, die die Bedenken haben und auf die Kinder übertragen. Das haben mir gestern abend Eltern bestätigt, die auch mit dem Lehrerwechsel von 3 nach 4 Probleme hatten und doch zufrieden waren. Natürlich ist es vorteilhafter, wenn Lehrer und Klasse zwei Jahre zusammen sind, aber nicht immer für alle Kinder. Ein neuer Lehrer kann auch neue Lernchancen eröffnen, da doch jeder Lehrer seine individuellen Schwerpunkte hat.

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Re: Lehrerwechsel muss nicht negativ sein.

Antwort von elody am 25.07.2004, 22:11 Uhr

Danke für eure Antworten.
Tobias hat den wechsel immer sehr sehr bedauert und wollte diesmal richtig bei der Rektorin protestieren.

Der Grund bei uns an der Grundschule für den ständigen Lehrerwechsel ist folgender:
Die Lehrer werden lediglich für 1 Jahr eingestellt und es kommen jedes Jahr neue.
So spart das Schulamt zum Beispiel das Gehalt in den Sommerferien, weil die Lehrerinnen ja vorher gekündigt werden.
Ist schon traurig :-(((((((((

Ich bin der Meinung, dass eine Grundschullehrerin ein Kind Prägt für die weitere Schule und ein Ständiger Wechsel nicht gut ist.

Ich wünsche euch einen schönen Wochenanfang.
Gruss Moni

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Das Warum ist natürlich schon etwas blöd ... (uups, lang) ...

Antwort von Nina3Jungs am 25.07.2004, 23:53 Uhr

werdet ihr aber wohl kaum ändern können.

Ich denke aber auch nicht, dass ein Lehrerwechsel nach einem Schuljahr so problematisch ist. Sicher müssen die Kinder sich immer wieder neu auf einen Lehrer einstellen, aber das geht, solange da nicht von den Eltern eine negative Einstellung dazu mit eingebracht wird.

Bei meinem Großen hatten wir nen ungünstigeren Fall: Seine "Hauptklasslehrerin" in der 3. steckte noch mitten im Abschlussjahr und machte erst gegen Ende des Schuljahres das 2. Staatsexamen. Da sie nur ne beatimmte Stundenzahl unterrichten durfte und das nur an 3 von 5 Tagen hatte die Klasse noch eine zweite Lehrerin, die an den beiden anderen Tagen die Kernfächer unterrichtete. Nur leider funktionierte die Absprache nicht sonderlich und Hausaufgaben der einen wurden von der anderen nicht kontrolliert. Ende vom Lied: Die Motivation, Hausaufgaben zu machen war bei vielen in der Klasse hinüber :-/

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