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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Hook am 25.01.2005, 21:42 Uhr

Lehrerin führt Schüler vor

Heute abend lege ich meinem Sohn (der gerne trödelt) ans Herz bei Mathe zügiger zu arbeiten und wenn er etwas nicht weiss einfach die nächste Aufgabe zu machen bzw. das was er denkt hinzuschreiben. Reaktion " ja dann zeigt sie wieder in der ganzen Klasse mein Heft herum - seht her was der X wieder gemacht hat!" Muß man sich das gefallen lassen?????Wie wehrt man sich ohne seinem Kind zu schaden?
Gruß Hook

 
5 Antworten:

Das haben wir auch erlebt!!! Üble Sache.....

Antwort von Biene am 25.01.2005, 23:19 Uhr

wie sehr leidet dein Sohn?
Meine Tochter hatte im Januar der ersten Klasse wieder in die Hose gemacht...
Sie wechselte nach den Faschingsferien in eine Montessori, da ist sie jetzt seit fast einem Jahr. Und das ach so Dumme Kind hat einen IQ von 111...sie wurde letzte Woche getestet...*GG* wenn das unsere alte Lehrerin wüsste....

Im ernst, wenn ihr so eine Lehrerin habt, wie unsere alte war, dann ist das ein Problem, denn bei uns war es nicht nur das 'Vorführen' sondern das allgemeine Fertigmachen der einzelnen Kinder, das Auslachen durch die andern Kinder, das Anstacheln durch die Lehrerin, Kinder gehen heim und sagen: 'die xy ist die dümmste der Klasse'. Die Lehrerin pickt sich immer nur einige wenige Kinder, manchmal nur eines raus. Alle andern haben bei ihr ein scheinbar gutes Leben, denn Kinder sind nicht blöd, sie wissen, was sie da eigenltich tun, stellen sich aber nicht gegen die Lehrerin. Sehen es als: 'wenn sie die xy immer fertig macht, dann bin es schon mal nicht ICH! GLück gehabt!' (Das haben sie übrigens von den Eltern eingetrichtert bekommen.....)

Unsere Lehrerin hat dann sogar das miserable Zeugnis (Meine Tochter hatte nach wenigen Wochen in der Schule abgeschaltet, konnte kaum mehr 1 + 1 rechnen. Sie war total fertig) meiner Tochter vor der Klasse vorgelesen....

Wenn wir die Lehrerin auf irgendwas ansprachen, dann hiess es nur:
Das stimmt so nicht, das hat die Tochter falsch verstanden, das würde sie (die Lehrerin) nie so machen und und und. UNd als ich sagte, dass ich es von andern Kinder gehört habe, hat sie nur den Kopf geschüttelt und die Tage danach den Kindern in der Schule erzählt, dass man nicht petzen darf, sie sollen nichts daheim erzählen...

Solang du keine Beweise hast, wirst du nichts machen können, denn die Lehrerin macht das absichtlich und nicht nur aus Versehen...sie weiss genau was sie macht.

Mein Tip:

Rede mit andern Eltern, auch welchen, die schon diese Lehrerin hatten.
Und dann rede mit dem Direktor der Schule und mit eurer Vertrauenslehrerin.

Wichtig: REDE! Nicht verschweigen! Denn 'unsere alte' Lehrerin treibt ihr Unwesen schon seit Jahren, es haben cshon sehr viele Kinder unter ihr gelitten. Alle haben die Klappe gehalten....nicht alle Kinder halten das 2 Jahre bis zum Lehrerwechsel aus....

Wenn es nur beim 'vorführen' bleibt, dann ist ja alles noch im Lot auch wenn das vorführen allein schon das allerletzte ist. Manche haben schlichtweg ihren Beruf verfehlt.

Wenn du mehr über usnere Geschichte erfahren willst, und wie sich alles entwickelt hat, dann nutz die Suchmaschine hier. Ich hoffe für euch, dass alles nur halb so wild ist....

LG

Re: Lehrerin führt Schüler vor

Antwort von Mandy2 am 26.01.2005, 11:47 Uhr

Hallo,

da wäre ich auch total empört, ich würde mit der Lehrerin schnellstmöglich einen Gesprächstermin vereinbaren und das Problem möglichst sachlich besprechen. Ihr klar machen wie das Kind unter diesen Methoden leidet. Schlimm das es sowas an unseren Schulen tatsächlich noch gibt.

Viel Glück Mandy

Re: Lehrerin führt Schüler vor

Antwort von MiniMama am 26.01.2005, 12:08 Uhr

ist echt knifflig, bei uns geht der ganze "Spaß" ja erst im Herbst los, aber ich bin mir auch nicht sicher, wie ich reagieren würde. Auf jeden Fall ist es wirklich z.K., dass so etwas überhaupt vorkommt.

Ich denke ich würde versuchen zweigleisig zu fahren: einerseits ein bisschen "rumschleimen" (kleine Weihnachtsgeschenke und so'n Kram...), andererseits freundlich aber bestimmt (ich weiss, das klingt immer leicht...) feststellen, dass ich so etwas einfach nicht erlaube.

Da ja schon andere öfter geschrieben haben, dass sowas dann von den LehrerInnen oft einfach abgestritten wird, könnte man vielleicht anrufen oder bei einem direkten Gespräch einfließen lassen in der Art, dass der ganze Vorfall ja GANZ BESTIMMT vom Kind irgendwie missverstanden wurde, weil man ja von der Lehrerin SO VIEL hält, dass man ABSOLUT überzeugt ist, dass sie so etwas sicherlich NIEMALS tun würde, NICHT WAHR????!!?? Denn man hätte ja wirklich schon schlimme Dinge gehört, die an manchen Schulen vorkommen, aber man wäre überzeugt davon, bei ihr gäbe es sowas ja sicher nicht.......
Denn so hätte man der Lehrerin die Chance gegeben, ihr Gesicht zu wahren (gaaaaanz wichtig!!), ihr aber andererseits trotzdem klar gemacht, dass so etwas nicht akzeptiert wird. Deswegen wird sie nun bestimmt kein anderer Mensch werden, aber zumindest wird sie sich vielleicht wenigstens etwas zusammen nehmen....

Also quasi immer so tun, als ob man fest davon ausgeht, dass sie genauso denkt wie man selbst, dass sie selbstverständlich niemals ein Kind persönlich angreifen oder gar "vorführen" würde, denn das würde ja so überhaupt nicht zu ihrer sonst sooo tollen Art mit den Kindern umzugehen passen.....

Das ganze funktioniert also nach dem Prinzip einer "self-fulfilling-prophecy", ein Prinzip das übrigens oft in der Psychologie Anwendung findet. Übrigens manchmal auch bei der Kindererziehung: wenn man einem Kind lange genug sagt "Du bist so und so", dann wird es sich irgendwann auch in diese Richtung entwickeln. Funktioniert übrigens im Positiven wie im Negativen.

Es sollte also nicht darum gehen, eien Machtkampf mit der Lehrerin zu gewinnen, das geht sowieso nicht. Aber vielleicht kann man sie mit subtileren Mitteln in die richtige Richtung bringen. Und auf Komplimente über ihre "tolle und einfühlsame Art mit den Kindern umzugehen", MUSS einfach jede/r reagieren. Denke ich zumindest.

Grüße
von einer bisher nur theoretisch mit Erstklässler-Problemen befassten
MiniMama

Re: Lehrerin führt Schüler vor

Antwort von MiniMama am 26.01.2005, 12:15 Uhr

hab' noch was vergessen:
man sollte vielleicht auch nicht sagen, dass das eigene kind von dem vorfall erzählt hat, sondern "ein paar befreundete Kinder" hätten erzählt..... Man wolle aber nicht sagen wer. Das hört sich dann nicht so an, als ob das eigene Kind die Lehrerin zu Hause "verpetzt"......

ciao
minimama

Re: Sachverhaltsaufklärung

Antwort von Benedikte am 26.01.2005, 21:42 Uhr

betreiben. Ist wirklich ganz wichtig, denn Kinder geben oft Dinge verzerrt oder unvollständig wieder- auch wenn sie nicht lügen wollen.Mein Lieblingsbeisopiel liegt über 25 Jahre zurück- da kam mein Bruder als I-Dotz mit seltsam geschnittenen Haaren aus der Schule. Meine mutter in die Luft gegangen, gebrüllt, was passiert sei udn mein bruder wahrheitsgemäß genatpwrtet, dass ey xy war. Meine Mutter sofort ab in die Schule, die Lehrerein zurechtgepfiffen- und dann kam xy und meine mutter war sofort still.Mein bruder hatte nämlich zuerst geschnitten und zawr richtig- sprich der hatte wohl gleich bis auf die Kopfhaut runtergeschnitten und so, da war mein Bruder richtiggegehnd fachmännisch coiffiert worden.

Also: Übel wäre nat+ürlich, wenn sie das öfter macht mit dem Ziel, Deinen Jungen bloßzustellen, ohne dass er sonst was gemacht hat. anders ist es, wenn er stets den Unterricht stört und sie nur zeigen will, welchen unfug man manchmal aufschreibt, wenn man nicht zuhört und die Aufgabenstellung dann nicht versteht.I Ordnung wäre es m.E auch, wenn sie an seinem beisopiel einen Gebneralfehler darstellen will- und wichtig wäre natürlich auch, ob sie das nur bei Deinem Sohn macht- das wäre bedenklich- oder ob sie anschaulich die Arbetsergebnisse aller Kinder veröffentlicht, auch zum bewundern und beklatschen. Das solltest Du erstmal in Ruhe feststellen und dann weiter überlegen.

benedikte

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