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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Pümmi am 16.11.2004, 11:23 Uhr

hochbegabter Spätentwickler

Hallo,

mein Sohn ist 6 Jahre alt. Aufgrund von Problemen in der Schule haben wir ein psychologisches/psychomotorisches Profil von ihm anfertigen lassen. Das Ergebnis in Kurzform:

- sehr hohe sprachliche Fähigkeiten, mit Hinweisen auf Hochbegabung
-in anderen Bereichen zwar durchschnittliche Fähigkeiten, aber unsicher,unter Stress häufen sich die Fehler
-motorische Defizite, insbesondere in der Feinmotorik, hier Entwicklungsstand eines 4jährigen

Empfehlung:
Ergotherapie und Psychotherapie
außerdem soll er verstärkt eigenverantwortliche Tätigkeiten (Kochen, ganz allein aufräumen ...) machen.

Was können wir noch tun? Was würdet Ihr an unserer Stelle tun?

Bin für alle Tips dankbar!
Pümmi

 
7 Antworten:

Re: hochbegabter Spätentwickler

Antwort von wankistanki am 16.11.2004, 14:13 Uhr

Hallo,

das hört sich ja fast wie bei mir an (ein Thema weiter unten).

Wo habt Ihr diesen Test machen lassen?
Was macht Euer Sohn für schwierigkeiten in der Schule?

Motorisch ist unser Sohn auch nicht der Beste (sind Jungs ja oft nicht), obwohl er z.B. viel mit Lego baut. Lego für Große ab 8 oder 9. Das hat nicht geholfen und nun lassen wir ihn sehr viel malen. Bilder die wir im Haushalt brauchen, wie z.B. Beschriftung der Zimmer. Ich male die Umrandung und er soll dann alles ausmalen.

Lg,
Daggi

Re: hochbegabter Spätentwickler

Antwort von Pümmi am 16.11.2004, 14:26 Uhr

Hy,

ich denke nicht, daß malen lassen allein hilft. Habe mich mit vielen Leuten unterhalten. Jetzt denke ich, daß man ihm wesentlich mehr helfen sollte, z.B. durch Ergotherapie und/oder Psychomotorik. Toll ist auch der Tip, den Kindern kleine Erfolgserlebnisse zu verschaffen, um ihnen Selbstvertrauen und Sicherheit zu geben.

Wenn ich Deinen Beitrag richtig in Erinnerung habe, dann ist Dein Sohn aber auch sehr aggressiv, oder? Das ist unserer gar nicht. Ist eher der ruhige und stille Typ.

LG Pümmi

Re: hochbegabter Spätentwickler

Antwort von karamell am 16.11.2004, 18:02 Uhr

tag,
vielelciht könnte er noch nachmittags eine sportart erlernen? Etwas was ihm schnell erfolgserlebnisse gibt? wir haben gute erfahrungen mit judo gemacht...
für die feinmotorik würd ich ihm viel zu fummeln geben. vieleliht mag er etwas reparieren und dbei schrauben oder so ähnlich. ansonsten werdet ihr sicher bei der therapie tips für den alltag bekommen.
daniela

Re: hochbegabter Spätentwickler

Antwort von wankistanki am 16.11.2004, 19:42 Uhr

Hallo,

meine kleinen Tipps meinte ich auch nur in verbindung mit der Therapie. Das sind kleine Sachen die man allein zu Hause machen kann.

Nein mein Kind ist nicht agressiv, er ist nur sher aufbrausend, aber es ist ja egal wie sich soetwas bemerkbar macht. Jedes Kind versucht anders mit der Situation fertig zu werden.

Mein Sohn kann jetzt schon komplett lesen und das Rechnen ist auch ziemlich gut (mit halben Zahlen und so weiter), aber monorisch ist er eine Niete (nicht böse gemeint).
Wenn dann von ihm etwas motorisches verlangt wird wie z.B. federtasche einräumen, dann schaft er das nicht so schnell wie die anderen und schümpft mit sich, mit den anderen, mit allen, obwohl das sein Problem ist.

Ich würde auch gerne so einen Test machen lassen. Wo oder bei wem muss ich mich melden? Gesundheitsamt, Jugendamt...???
Unserer Schule würde ich in Sachen Förderung eine glatte 6 geben und mit so einem Test in der Hand, kann man einen Schulwechsel besser begründen.

Lg,
Daggi

Re: hochbegabter Spätentwickler

Antwort von Gabsbaer am 17.11.2004, 0:20 Uhr

Also mein Sohn hat ein Jahr lang ein Psychomotorik Turngruppe besucht (davor war er in Ergotherapie) Bei der Turngruppe waren 3 sehr ruhige Kinder und 3 aufbrausende. Sie mußten lernen aufeinander einzugehen und rücksicht zu nehmen. Seine Motorik und die gesamte körperkoordination hat sich auch sehr verbessert. Jetzt gehen wir zum Judo und sind dort auch gut aufgehoben.

Re: hochbegabter Spätentwickler

Antwort von Pümmi am 17.11.2004, 8:49 Uhr

Hy,

wir waren bei einer "Beratungsstelle für Kinder,Jugendliche und Familie". Die gibts hier in vielen Städten. Ich weiß nicht genau, ob es die auch in anderen Gegenden Deutschlands gibt.

Wir sind durch Zufall auf diese Beratungsstelle gestoßen, die Ärzte kannten sie nicht. Es ist eine Einrichtung der Diakonie und alle Leistungen sind kostenlos. Machen einen sehr kompetenten Eindruck.

Habe allerdings lernen müssen, daß es mindestens soviel Meinungen wie Psychologen und Heilpädagogen gibt....

Ich glaube, daß wir jetzt auf dem richtigen Weg sind. Bin nach all dem Hickhack nervlich ziemlich am Ende und froh, wenn endlich eine Therapie anläuft.

Vielen Dank übriegens für Euere Tips. Das mit dem Judo ist eine Überlegung wert, aber zunächst mal müssen wir die Ergotherapie und die Logopädie (er lispelt) hinter uns bringen.

LG Pümmi

Wir haben den Test von einem superguten Psychologen beim Diakonischen Werk machen lassen ( Test heißt AID2) ot.

Antwort von Leika am 21.11.2004, 12:16 Uhr

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