1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von kugelchen26 am 13.01.2010, 17:19 Uhr

Hilfe ich bin am verzweifeln

hallo
ich kann nicht mehr...mein sohn ist sechs jahre in der 1.klasse rechnen schreiben funktioniert alles ..aber wenns ums lesen geht wird mein kind zum ich weiss nicht was ...
er kennt eig schon alle buchstaben er weiss auch wie man es zusammen setzen soll doch er versucht es nicht mal
er schreit er beschimpft mich ...
er kann das nicht usw
ich bin echt langsam am ende meines latain...
ich weiss nicht mehr was ich noch machen soll
kann mir jemand helfen...damit mein kind das lesen schafft
lg anna

 
24 Antworten:

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von Hasemann am 13.01.2010, 17:22 Uhr

hast mal mit der Lehrerin gesprochen? Wie ist die Situation in der Schule? Da wird er bestimmt nicht schreien, oder? Versucht er dort zu lesen?

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von kugelchen26 am 13.01.2010, 17:30 Uhr

naja sie versucht ihn schon gar nicht dran nehmen den er sagt meistens ich will nicht und damit wars das und er sagt die andern kinder können das besser usw
ich weiss schon nicht mehr weiter
seine patentante hat es auch versucht
oma versucht
ich hab schon gefragt ob es da eine nachhilfe gibt aber nichts dergleichen
die lehrerin will auch nicht das er als aussenseiter da steht doch so langsam habe ich das gefüjhl das es dazu kommt
und das macht mich dann traurig und ich frage mich oft habe ich was falsch gemacht
was kann ich besser machen?
klar viele geben immer den tip ruhe bewahren usw
ja aber irgendwann verzweifelt man
und man lässt das üben
was auch nicht richtig ist

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von Hasemann am 13.01.2010, 17:42 Uhr

also ich habe meinen Sohn -schon vor Schulstart- versprochen, dass er sobald er lesen kann, sich ein Heft aussuchen darf, das wir abonnieren.... Du weißt schon, jene Hefte die im Geschäft mit diesen billigen Spielzeugen werben (Bob Baumeister, oder Mickey usw.....)

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von IngeA am 13.01.2010, 17:49 Uhr

Hallo,

ehrlich gesagt: wenn dir jeden Tag jemand vorführt, was du nicht kannst (auch wenn es gar nicht so gemeint ist), vergeht dir auch die Lust. Warte einfach geduldig ab, wenn er schon schreiben kann, kann er bald auch lesen. Ganz von allein, ohne Druck und ohne es zu merken.
Anstatt mit ihm Lesen zu üben würde ich ihm einfach vorlesen und von ihm einfach gar nichts erwarten. Da fragt später kein Mensch mehr nach, ob er vor oder nach den Osterferien lesen konnte

LG Inge

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von kugelchen26 am 13.01.2010, 17:50 Uhr

also ich versuche ihn auch schon mit jeglichem scheiss erhlich gesagt zu locken aber es klappt 2 tage u dann nimmer aber auch sehr zaghaft

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von huevelfrau am 13.01.2010, 17:50 Uhr

War ich gestern auch, siehe etwas weiter unten - Matheproblem.

Aber: Unsere Grosse (mittlerweile 5. Klasse Real) hat auch nicht lesen können. Das ganze erste Schuljahr nicht. Es war zum Mäusemelken. Es ging nicht. Dann kamen die Sommerferien, ich hab sie ganz in Ruhe gelassen und da ist der Knoten geplatzt. Seitdem kann ich nicht soviele Bücher ranschaffen, wie sie liest.

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von kugelchen26 am 13.01.2010, 17:53 Uhr

naja aber die lehrerin meint halt er sollt e schon lesen können so wie die andern was macht man da als mutter sagen aja er bekommt das schon irgendwann hin ;-))

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von Minaman am 13.01.2010, 20:18 Uhr

Ich weiß das ist schwer, da man ja als Mutter immer nur das Beste für sein Kind will. Meiner sagte auch immer er kann das nicht und weint schnell. Allerdings habe ich gemerkt je mehr ich es wollte um so mehr hat er dicht gemacht.
Bin dazu übergegangen ein wenig den Wind rauszunehmen und siehe da es kommt von ganz alleine. Er fing an Straßenschilder zu lesen ...
Und von da an kein Problem mehr.
Ich weiß es ist schwer, aber versuche es nicht all zu wichtig zu nehmen, er spürt den Druck und das macht die Sache nicht einfacher.

Das kenne ich, und ich habe es so in die richtige Bahn gelenkt

Antwort von tatzelwurm am 13.01.2010, 20:18 Uhr

Hallo,
meine Tochter wollte auch nicht lesen, weil sie nichts üben möchte, sondern denkt, daß alles gleich 100% funktionieren muß. Dann habe ich ihr mit folgendem Verfahren LUST am Lesen gemacht.
1. Es fing beim Abendessen an. Ich schrieb: Möchtest Du Brot?
Sie wollte wissen, was es heißt und ich antwortete - lies doch. Dann hat sie genickt und ich schrieb: Mit Butter? .....usw. Das Blatt war nach dem Essen voll. Ihr hats tierisch Spaß gemacht.
2. Irgendwann kamen dann mal Schimpfwörter, die normal nicht gesagt werden sollen dran. Auch hier große Freude am Lesen.
3....
die Reihe läßt sich ewig fortsetzen.
Jetzt ist sie soweit, daß sie einen SINN im Lesen sieht. Laß Deinen Sohn einen Einkaufszettel schreiben und dann im Supermarkt vorlesen. Bei uns sind immer noch alle Bücher tabu. mag sie nicht. Vorlesen bis zum Umfallen, aber nichts wird selbst gelesen. Das wird aber irgendwann kommen.

Liebe Grüße
Miriam

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von Miffi am 13.01.2010, 20:20 Uhr

Ich habe meine Tochter beim Einkaufen immer die Einkaufsliste vorlesen lassen mit dem Argument, dass ich die Hände so voll habe und deshalb eine Hilfe brauche, die mir vorliest, was ich als nächste einkaufen muss. Oder der Oma mal schnell ein Rezept o.ä. am Telefon vorlesen, wofür ich gerade jetzt keine Zeit habe, was aber ganz wichtig wäre. Ich habe die "Leseübungen" immer in reale Situationen verpackt. So hatte es nie den Anschein einer Übung und hatte zudem einen wirklichen Nutzen. Dazu lernt man doch schließlich Lesen!

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von Drachenlady am 13.01.2010, 20:43 Uhr

hallo anna,

ja kann ich dir sagen, wie du helfen kannst. Mit Geduld. Ich wiederhole mich gerne... Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!!!

Auch dein Sohn wird lesen lernen, auch noch in diesem Leben. Ich schwöre es dir, auch bei ihm wird es klick machen...und er liest und ist nicht mehr zu stoppen.

Unsere Klassenlehrerin hat diesen Werdegang jetzt 3x durch. Das heißt, sie hat 3x eine Klasse von der 1. bis zur 4. Klasse begleitet. Und jedes Kind, absolut jedes Kind hat lesen gelernt. Interessanterweise kam bei 80% aller Schüler der große Knall kurz nach Weihnachten. Es geht manchmal wirklich über Nacht.

Wenn er jetzt schon selber so am Ende ist, dann übe mit ihm spielerisch. Auch hier wiederhole ich mich gerne. Lass ihn dich korrigieren, lass dir von ihm helfen. Du kannst kein Rezept mehr lesen, kein Wort mehr auf der Milchpackung entziffern, sogar eure Namen kommen dir so gar nicht mehr über die Lippen.

Und wenn er wirklich meint er könne nicht lesen, dann Schreib ihm mal "Oma" auf und lass ihn dieses simple Wort lesen. Wenn er das kann, kannst du sagen..."von wegen du kannst nicht lesen!" und wenn er das lesen kann, dann kann er auch andere ganz simple Worte lesen. Fang mit "Wal" an...dann wirds ein Blauwal oder ein Schwertwal, dann wirds ein kleiner Satz... der Blauwal schwimmt... dann ein etwas längerer Satz...der Blauwal schwimmt im Meer... usw.

Nimm ihm nicht den Mut, sondern ermutige ihn... er kann alles... mit deiner Hilfe, denn ihr seid ein Team...und gemeinsam ist man stark!!!

Ganz wichtig. Für jeden noch so kleinen Erfolg...nicht das loben vergessen. Nichts ist wichtiger, als den Erfolg mit einem Lob zu unterstreichen.

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von IngeA am 13.01.2010, 21:56 Uhr

Hallo,

dein Sohn ist ein Kind, kein Normteil. Abgesehen davon hat die Lehrerin ihn ja auch nicht mehr vorlesen lassen: weil dein Sohn sich weigert und weil es deshalb bequemer ist. Und das sollst du jetzt ausbügeln. Das klappt nicht. Man kann nur mit den Menschen arbeiten, nicht gegen sie. Das Einzige was du damit erreichst ist, dass er komplett dicht macht und viel schwerer lesen lernt, weil er ja nur damit beschäftigt ist sich zu wehren.

LG Inge

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von eleanamami am 14.01.2010, 6:15 Uhr

Anna, ich möchte dir einen guten Rat geben....bevor du überhaupt irgendetwas förderliches machst ( gebe dir gern ein paar Tipps zum späteren Zeitpunkt) " verschreibe" ihm eine Lesepause.....sage ihm ganz klar, dass du siehst, dass es ihm beim Lesen nicht gut geht und dass er erstmal eine Zeit nicht lesen muss.

Aus der Situation muss der Druck raus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Zur zeit geht gar nichts und er wird es so auch nicht lernen. Er baut gerade eine Blockade auf, die du allein nicht lösen wirst oder die schlimmstenfalles das ganze Leben anhält......

Mit diesen Pausen habe ich in der Schule super Erfahrungen gemacht! Die Kinder kamen IMMER von allein und wollten es lernen und dann ging es schnell!!!!!

Hab grAD NICHT MEHR zEIT......aber frag ruhig nach, wenn du magst.

LG

Boah, Du schreibst von uns!!!

Antwort von 2-Kiddys-Mama am 14.01.2010, 8:26 Uhr

Hallo,

Mensch, das kommt mir so bekannt vor. Letztes Jahr, genau der gleiche Zeitraum, mein Sohn war in der 1. Klasse.

Nur hatte er auch noch mit dem Schreiben Schwierigkeiten.

OK, wir sind jetzt in der 2. Mein Sohn hat nachgewiesen LRS. Bekommt vom Jugendamt bezahlte Förderung. Hat Notenbefreiung (Schreiben/Lesen) in der Schule und bekommt auch Hilfe, bei Textaufgaben/Fragen in Tests, sie werden vorgelesen, damit er sie versteht.

Es gibt auch Teilleistungsstörungen, die nur das Lesen betreffen. Der IQ bei den Kiddys ist hoch, sie haben nur Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben.

Die Kinder werden von einem Kinderpsychologen getestet. Der Test ist KOSTENLOS.

Je nach Bundesland, hier in NRW gibt es eine Verordnung, kommt die Schule den Kindern entgegen.

Ich würde evtl. noch ein wenig warten - bis zu den Sommerferien - und dann testen lassen, wenn es sich nicht gravierend verbessert. Ende des 1. Schuljahres sollten sie eigentlich lesen können.

Yannicks Lehrerin hatte mich am 1. Elternsprechtag (vor den Herbstferien) darauf aufmerksam gemacht, dass wir es beobachten müssen. Beim 2. Elternsprechtag (Osterferien) meinte sie, dass wir jetzt schon etwas tun können.

Die Förderung ist 1 x die Woche. Sie lernen nach Silben lesen und erstmal nur lauttreue Wörter schreiben. Yannick macht Fortschritte. Sagt auch seine Lehrerin.

Wir sind froh, dass wir ihm schon sooo früh helfen können. Meist fällt es erst später auf und dann sind die Kinder schon auf der Haupt- oder Sonderschule.

Ich kenne Leute, die mit LRS sogar studiert haben - wenn sie frühzeitig gefördert werden.

LG
Nicole

Gibt ihm was er braucht: ZEIT!!!!!

Antwort von Miolilo am 14.01.2010, 10:31 Uhr

Stell dir vor, du stehst auf einem Zehnmeterbrett und eigentlich würdest du schon gerne runterspringen, aber du brauchst einfach noch Zeit.
Zeit zum Durchschnaufen, Zeit zum Gewöhnen, Zeit um dir sicher zu werden.

Aber hinter dir stehen x Leute die dich antreiben. "Los nun spring! Es ist nicht schlimm, du kannst das....!"
Das macht dich kirre, oder?
Und am liebsten würdest du gleich wieder runtergehen.


Also: gib ihm einfach Zeit. Vielleicht gehst du mal in eine Bücherei (für dich!!!) und vielleicht (!!!) findet er nebenbei etwas, das ihm gefällt.

Und wenn nicht, dann halt nicht.

Mach ihm immer wieder Angebote, die er frei annehmen oder ablehnen darf.

Er muss sich sicher sein, (so wie du auf dem 10-Meter-Brett), dann liest er auch (und du springst )

Mio

Re: Hilfe ich bin am verzweifeln

Antwort von kugelchen26 am 14.01.2010, 16:34 Uhr

danke das sind sehr gute tipps ich muss sagen an sowas habe ich gar nicht wirklich gedacht ...
oma und so kann er schon lesen aber halt wenn er die hausaufgaben lesen soll ..da macht er echt dicht
wobei ich heute sagen muss hat er es eig ganz gut hinbekommen
DANKE

Re: Gibt ihm was er braucht: ZEIT!!!!!

Antwort von kugelchen26 am 14.01.2010, 16:38 Uhr

DANKE DANKE ich werde versuchen das alles irgendwie umzusetzen

Re: Gibt ihm was er braucht: ZEIT!!!!!

Antwort von Susanne35 am 14.01.2010, 16:55 Uhr

Hallo Mio,
danke für deinen Beitrag, ich habe mir das grade bildlich vorgestellt, und ja, genau wie du es beschreibst ist es. Auch ich bin viel zu ungeduldig (mein Sohn ist auch in der 1. Klasse).

Wir haben garnicht geübt!

Antwort von Jana2 am 14.01.2010, 23:05 Uhr

Das habe ich auch bei der Lehrerin vertreten, die dahingehend richtig Druck gemacht hatte.
Mein Sohn kam mit knapp 6 in die Schule und konnte nunmal nicht lesen wie die schon fast 7jährigen Mädels.
Er war total frustriert und es wurde immer schlimmer.
Wir haben zu Hause nicht mehr geübt (die Lehrerin war echt sauer!) und so den Druck rausgenommen.
Da hat er dann von allein angefangen, Einkaufszettel, Schilder, Straßennamen und dergleichen zu lesen. Und dann platzte irgendwann der Knoten!

Wir haben dann die Schule gewechselt (nicht nur deshalb) und das war das beste, was passieren konnte! Hausaufgaben gibt es nicht, dafür nach dem Mittag nochmal Lernzeit.
Zu Hause dürfen sie machen, was und wieviel sie wollen...

LG Jana

Re: Du hast Post!!

Antwort von Heike-SU am 15.01.2010, 8:59 Uhr

LG

Möglichkeiten

Antwort von Miolilo am 15.01.2010, 9:48 Uhr

Vielleicht helfen dir noch ein paar Tipps, wie man sein Kind zum Lesen verleiten kann.


Auf einem Karoblatt in die waagerechte, obere Reihe in Feld 2 bis 6 die zu übende Konsonanten, in die senkrechte Spalte in Feld 2 bis 6, die zu übende Vokale oder Diphtonge (au ei eu usw.).
Den gesamten Teppich ausfüllen (Ka Ke Ki Ko Ku Keu, Ra Re Ri Ro Ru Reu usw.) und mit Plättchen, Knöpfe etc abdecken
Das Kind würfelt mit 2 Würfeln und bestimmt damit die Position auf dem Blatt, es liest die betreffende Silbe zusammen, deckt das Feld ab sagt dazu noch ein Wort, was so anfängt.

Das ist jedoch vielleicht eher etwas für Kinder, die noch nicht zusammenziehen können. Aber übend und motivierend kann es schon sein. Es schafft Sicherheit für den "normalen" Lesevorgang.

Auch motivierend: Ihr lest zusammen ein Buch. Du ein Stück und dann dein Kind ein Stück (Satz). Es gibt sogar einen Verlag, der Bücher anbietet, die direkt darauf ausgelegt sind. Für die Eltern ein etwas längeres Lesestück in kleinerer Schrift und für die Kinder eines in größerer Schrift mit kürzeren Sätzen.

Darauf sollte man übrigens bei Büchern für Leseanfänger achten: Die Sätze sollten in Sinnabschnitten aufgeteilt sein.
Sprich, der Satz steh so im Buch:

Lotte geht heute zu Oma.
Oma wohnt am Waldrand,
aber ihr kleines Haus ist sehr gemütlich.

Im Auto "Ich sehe was" spielen: "Ich sehe das Wort Tankstelle" - Wo ist es? (Ok, das ist leicht, aber ihr werdet viele nette Wörter finden und dein Kind erliest sie dabei spielerisch...)

Es gibt auch eine Reihe an sehr guten Spielen von Haba oder auch Ravensburger. Allerdings sind die oft nicht ganz billig, vielleicht schaust du mal in der Bücherei, oft haben die eine tolle Auswahl. Auch Lesespiele für den Computer sind dort zu finden.

Mio

Re: Möglichkeiten

Antwort von kugelchen26 am 15.01.2010, 13:59 Uhr

so leseübungsghefte und auch lesebücher spiele haben wir also von jedem etwas ..doch das findet er nicht so toll
den lesen ist ja doof
ich weiss nicht viel schaffen wirs langsam
ich versuche grade echt nur a bischen zu sagen komm auf les mir das mal vor zb
am mo sind wir aber erst mal im KH zwechs fimose op
Hoffe alles geht gut
lg anna

Re: Möglichkeiten

Antwort von AnnaMa am 15.01.2010, 16:43 Uhr

Hallo,

vielleicht kann ihm ja jemand (Oma, Opa, Patentante) zur OP oder für danach eine Postkarte schreiben wo in großen gut leserlichen Buchstaben drauf steht: GUTE BESSERUNG oder ALLES GUTE oder WERD BALD WIEDER FIT .. VIELE GRÜSSE DEINE OMA oder so.

Ansonsten haben Milchpackungen, Einkaufszettel und sowas bei meinem Mini auch den Durchbruch gebracht. Ich habe auch manchmal einen Zettel ins Schulmäppchen getan, wo draufstand VIEL SPASS IN DER SCHULE oder GUTEN APPETIT zum Pausenbrot.

Was mein Sohn auch toll findet, sind Comics - da ist nicht so viel zu lesen, aber wissen will ers doch, was in den Sprechblasen steht. Oder der kleinen Schwester ein Bilderbuch vorlesen (wenig Text, und die Kleine freut sich tierisch, wenn der Große ihe was vorliest).

Ich habe übrigens noch einen zweiten Sohn, der mit fünf schon spontan das Lesen angefangen hat, und (vielleicht weil ihm so vieles "zufliegt") schnell verweigert, wenn was nicht sofort klappt. Beim Klavierspielen ist es bei ihm so gewesen, sobald es etwas schwieriger wurde, wollte er plötzlich nicht mehr üben. Also habe ich mich mit ihm darauf geeinigt: er spielt die Stücke, die er üben soll jeden Tag ein mal durch. Egal wie schlecht, einfach nur einmal runterspielen. Und siehe da: er hat die Erfahrung gemacht, daß er das Stück dann am Ende der Woche (oder des Monats, je nachdem wie schwierig es halt ist) doch kann.

Viel Erfolg!

Anna

Re: Möglichkeiten

Antwort von Ahornblatt am 19.01.2010, 10:28 Uhr

Hallo,
solche Probleme habe/hatte ich auch aktuell mit unserem Sohn. Er kann jetzt die Wörter zusammenziehen und liest natürlich immer noch sehr langsam.
Wir nutzen dazu folgendes Buch, das auch von Sonderschulpädagogen empfohlen wird:
Handt, Rosmarie und Kuhn, Klaus: ABC der Tiere. Lesen in Silben
ISBN: 3-619-14290-4

Wichtig ist auch die Übungszeit sehr zu begrenzen, um dem Kind die Lust nicht zu nehmen. Pro Leseeinheit max. 5 Minuten und dann auch wirklich Schluss machen. Und maximal 2-3 Übungseinheiten pro Tag!
Und lobe ihn und stärke sein Selbstwertgefühl, indem Du ihm sagst, dass andere auch solche Schwierigkeiten haben und er das auf jeden Fall auch schaffen wird zu lesen und das aller Anfang eben schwer und mühsam ist. Das hat meinem Sohn jedenfalls sehr geholfen. Wir kuscheln dann beim Lesenüben auch viel.

Lieben Gruß
ahornblatt

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