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Schon wieder erkältet!

Schon wieder erkältet!

Es ist wie verhext: Gerade hat Ihr Kind die letzte Erkältung überwunden, jetzt läuft die Nase schon wieder! Kein Wunder, dass sich Eltern fragen, ob das noch normal ist. Leider lautet die Antwort: Ja, denn gerade bei Kindern unter sechs Jahren sind die häufigen Infekte im Winterhalbjahr ganz normal. Es kann gut sein, dass pro Saison acht bis zehn oder gar zwölf Atemwegsinfekte aufeinander folgen.

Die Erreger wandern schnell von Mensch zu Mensch

Ein Grund dafür ist, dass das körpereigene Abwehrsystem einige Jahre Zeit braucht, um heranzureifen. Gerade was Atemwegsinfekte angeht, sind Kinder etwa bis zum Beginn des Grundschulalters besonders anfällig. Dazu kommt, dass die Krankheitserreger - meistens handelt es sich um Viren - sehr schnell von Mensch zu Mensch wandern: Niest oder hustet eine erkältete Person, wirbeln feine Tröpfchen durch die Luft, die unzählige Viren transportieren. Diese haften aber auch an den Händen, etwa nach dem Naseputzen. Sie wandern von den Händen auf Türklinken, Spielzeug und andere Gegenstände.

Auf Oberflächen aller Art können die Viren zumindest eine Zeit lang überleben. Beste Voraussetzungen dafür, dass jemand anderes sie buchstäblich "abgreift". Da die meisten Menschen sich unbewusst häufig ins Gesicht oder an die Nase fassen, landen die Viren schnell dort, wo sie beste Bedingungen vorfinden: auf den Schleimhäuten der Atemwege.

Gute Hygiene hilft, die Verbreitung zu bremsen und so die Ansteckungsgefahr zu senken: Es ist sehr sinnvoll, beim Niesen oder Husten ein Taschentuch vorzuhalten und sich danach sowie nach dem Naseputzen die Hände zu waschen. Besser als Stofftaschentücher sind Einwegtaschentücher, die gebraucht gleich in den Mülleimer wandern. Das Problem ist nur: Klein- und Kindergartenkinder sind mit solchen Hygienemaßnahmen noch überfordert. Es ist zwar ein gute Idee, wenn Sie Ihrem Kind das kleine Einmaleins der Schnupfenhygiene vorleben und vermitteln. Doch bis das klappt, dauert es eine ganze Weile. Dazu kommt, dass Kinder beim Spielen gerne die Köpfe zusammenstecken und sich häufig berühren. Da haben Krankheitserreger leichtes Spiel.

Die Erreger sind sehr wandelbar

Während der Erkältungszeit treten immer wieder andere Viren auf den Plan, was die Abwehrkräfte jedes Mal aufs Neue herausfordert. Es sind rund 200 unterschiedliche Viren bekannt, die einen grippalen Infekt - so nennen Ärzte eine schwere Erkältung - auslösen können.

Ein reiferes Immunsystem kann sich da besser zur Wehr setzen als das junger Kinder. Außerdem kommt häufig noch eine weitere Erregerform ins Spiel: Bakterien. Sie haben es besonders leicht, wenn die körpereigene Abwehr bereits durch einen Virusinfekt geschwächt ist. So geht manchmal ein Infekt in den nächsten über und aus dem Schnupfen entwickelt sich zum Beispiel eine Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung.

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: Februar 2015

   

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