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Geschrieben von Zickemichelle am 13.11.2008, 9:46 Uhr

Sportbenotung-brauch mal eure Meinung!

Hallo,
unsere "kleine" Tochter hat ein-für sie-"großes" Problem im Sportunterricht.
Morgen ist nun Elternsprechtag, und bevor ich mich unnötig mit ihrem Lehrer auseinandersetze, hätte ich gerne mal eure Meinung zu der folgenden Situation gewusst.
Also:
Unsere Tochter ist die Kleinste in ihrer Klasse (7.Klasse Gym, 12 Jahre, 1,40 m). Nun ist das derzeitige Thema in Sport Hochsprung. Da sie durchschnittlich 20 cm kleiner als ihre Mitschüler/innen ist, kommt sie nicht über die Höhe von 1,20 m, dementsprechend kassiert sie natürlich schlechte Noten.
Sie hat schon von sich aus das Gespräch mit dem Lehrer gesucht, doch der hat ihr erklärt das die Körpergröße nichts mit der Leistung zu tun hat, also das es rein auf die Technik beim Hochsprung ankäme. Würde sie die perfekt beherrschen, käme sie über jede Höhe unabhängig von ihrer Größe.
Na ja, kann ich nicht so ganz nachvollziehen, zumal eben dieser Lehrer im letzten Sportunterrricht laut getönt hat, er käme locker über 1,75 m ( der gute Mann ist knapp über 2 m) und bei 1,35m war Schluß.

Wie würdet ihr euch nun als Elternteil im morgigen Gespräch verhalten, das Thema aussen vor lassen oder ganz klar eurer Unverständnis über seine Benotung und Begründung äußern?
Kennt sich vielleicht sogar einer mit dem Thema "Hochsprung" und Benotung aus?
Ich seh das auch zugebenermassen nicht ganz sachlich, wenn meine Tochter traurig vor mir steht, da sie eh schon arg drunter leidet klein zu sein.
Also her mit euren Meinungen bitte!
LG
zickemichelle

 
22 Antworten:

Re: Sportbenotung-brauch mal eure Meinung!

Antwort von Birgit67 am 13.11.2008, 9:57 Uhr

na ja ich denke es gibt immer wieder was was man nicht kann gerade im Sportunterricht und die Note hängt ja nicht alleine nur vom Hochsprung ab.

Beispiel: Mein Großer ist nicht besonders Sportlich, hat Probleme bei den Geräten ohne Ende ist leidlich gut in der Leichtathletik drausen und super im Schwimmen und alles zusammen hat trotzdem in der GS die Note 1 ergeben.

Die Größe ist wirklich nicht wichtig, ich kann mich noch erinnern, dass das kleinste Mädchen bei uns in der Klasse damals die größten Höhen gemeistert hat, es kommt in dem Alter wirklich auf Technik an und nicht auf die Größe, das ist erst im Leistungssport relevant und auch da gibt es noch Größenunterschiede die sich nicht in der Leistung wiederspiegeln.

Wenn Du ein Gespräch hast, dann frage generell über die Leistungen Deiner Tochter, wie sie sonst steht.

Deine Tochter sollte sich damit abfinden dass sie zumindest im Hochsprung nicht die beste sein kann, dafür aber vielleicht im Stufenbarren, Reck, Bodenturnen usw.

Gruß Birgit

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Re: Sportbenotung-brauch mal eure Meinung!

Antwort von Julia+Christopher am 13.11.2008, 9:59 Uhr

Ich war auch immer eine von den Kleinen (ob ich mit 12 schon 1,4m groß war, weiß ich nicht, wahrscheinlich eher nicht). Trotzdem gab es für alle die gleichen Noten. Die beste im Hochsprung war übrigens eine die genauso klein war wie ich - also es ist durchaus möglich.
Ich würde es nicht groß ansprechen. Dann hat sie halt in Sport mal eine schlechtere Note - na und? Vermittel ihr lieber die richitge Einstellung zum Sportunterricht. Er ist da um sich zu bewegen, Spass zu haben.... die Note ist aus meiner Sicht absolut unwichtig.

Gruß Julia

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Re: Sportbenotung-brauch mal eure Meinung!

Antwort von Graupapagei3 am 13.11.2008, 10:06 Uhr

Wir haben dieses Problem auch. Bei unserem Sohn ist es so, dass er einfach 2 Jahre jünger ist als seine Altersgenossen und eben auch nicht groß gewachsen. Er ist jetzt 5.Klasse und 1,33m. Dazu knapp 9 und kann einfach nicht die Normen erfüllen wie die 11jährigen. Wir haben eine annähernd altersgerechte Bewertung durchgesetzt und dadurch geht es ( die Normen wurden um 1 Jahr korrigeirt, nicht um die 2 Jahre).

Bei Töchterlein ist es noch krasser, da sie auch noch kleinwüchsig ist, sie ist 7 und 1,12m. Bei ihr hat die Sportlehrerin empfohlen, dass wir beantragen, dass sie nicht mehr benotet wird.

Wenn es nur um den Hopchsprung als Einzeldisziplin geht, würde ich gar nichts machen. Es gibt im Sport sehr viele Noten und selbst eine 5 würde die Sportnote nicht beeinflussen. Jeder hat verschiedene Talente - im Turnen müsste sie zum Beispiel im Vorteil sein.Und so ein bißchen stimmt das mit der Technik.

Bei meinem Töchterlein ist es so, dass der gesamte Bereich betroffen ist, was auch die Lehrerin so sieht. Das Springseil ist viel zu lang, der Reifen zu groß, der Federballschläger überdimensioniert, beim Stufenbarren können ihre sehr kleinen Hände die Holmen nicht ausreichend umfassen usw.Man versucht zwar Abhilfe zu schaffen (jetzt soll ein passender Federballschläger besorgt werden), aber es hält sich in Grenzen. Da sehe ich wirklich Handlungsbedarf.

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Re: Sportbenotung-brauch mal eure Meinung!

Antwort von ninas am 13.11.2008, 10:08 Uhr

Im Prinzip bin ich auch deiner Meinung, dass die Körpergröße einen Unterschied macht.
Denn ich finde es einen Unterschied, ob ich über ein Hüfthohes oder schulterhohes Hindernis springen muss.
Natürlich sind oft kleine wendiger und besser im Sport, aber sie bringen auch dementsprechen mehr Leistung.

Allerdings macht der Lehrer nunmal die Notenskala von der Lattenhöhe abhänging, das ist dein Kind zwar benachteiligt, aber es ist auch schwer, wie er das dann benoten kann.
Nun kannst du dir die Frage stellen, in wie fern es sich lohnt für diese eine Sportnote der Benachteiligung deiner Tochter ein Fass aufzumachen.

Du kannst ja mal freundlich nachfragen.

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Achja, da fällt mir noch was ein.

Antwort von ninas am 13.11.2008, 10:10 Uhr

Meist wird nach Altersklassen entschieden. Wie sieht das dann eine Mutter, deren Kind 80 Kilo wiegt, und damit 50 Kilo mehr als das leichteste Kind der Klasse ober die Latte oder über den Sandkasten tragen muss. (so ist das in der Klasse meiner Tochter.

Demnach sehe ich leider wenig Aussicht für dein Gespräch.

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Re: Sportbenotung-brauch mal eure Meinung!

Antwort von Anna´s und Emilia´s Mama am 13.11.2008, 10:11 Uhr

Wenn die Leistung nichts mit der Körpergröße zu tun hat warum sind dann die Hochspringer alle so groß ?
Anna ist 9 Jahre alt geht in die 4.Klasse und ist mit ihren 1,31 m mit Abstand die kleinste und zierlichste in ihrer Klasse.
Im Sport hat sie in einigen Disziplinen auch so ihre Schwierigkeiten z.B. auch im Hochsprung,Kletterstange,Weitwerfen oder im Weitsprung.
Mein Mann und ich sind der Meinung , Na und ? Dann bekommt sie da eben mal ne schlechte Note,dafür ist sie im Laufen,im Bodenturnen und Geräteturnem super und bekommt da einsen und zweien.
Jeder hat doch im Sport seine stärken und schwächen,deine Tochter ist im Hochsprung nicht gut aber vielleicht ist sie in anderen Sportarten super.
Anna macht das nichts aus,sie liebt den Sportunterricht und geht auch gerne hin.
Aber wenn deine Tochter sehr darunter leidet dann sprich es doch an am Elternsprechtag.

Liebe Grüße
Franziska

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Re: Sportbenotung-brauch mal eure Meinung!

Antwort von Zickemichelle am 13.11.2008, 10:17 Uhr

Danke für eure interessanten Antworten, natürlich habt ihr Recht, es ist nur eine einzelne Note, die sich im Großen und Ganzen nicht auf die Gesamtnote auswirken wird.
Mir geht es eigentlich mehr um das Prinzip, da ich mir einfach nicht vorstellen kann, das die Körpergröße nicht relevant für die gesprungene Höhe sein soll....
Na ja, aber man muss ja nicht alles verstehen, und wie schon geschrieben sehr wahrscheinlich fehlt mir die sachliche Einstellung zu dem Thema.
Auf jeden Fall danke für eure Meinung, und ich werde das mal morgen vorsichtig zur Sprache bringen und mal sehen, wie er mir das erklärt-vielleicht verstehe ich es ja dann
Schönen Tag noch
zickemichelle

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@ninas

Antwort von Zickemichelle am 13.11.2008, 10:34 Uhr

Hallo ninas,
du hast natürlich Recht mit deiner Anmerkung, das übergewichtige Kinder genau so benachteiligt werden wie zu klein geratene.....
Aber kommt es nicht eigentlich drauf an, wie sehr sie sich bemühen und sollte das nicht in die Benotung miteinfliessen?
Sollte nicht ein "stabiles" Kind eine ähnlich gut Note erhalten wie ein sportliches-auch wenn es nicht bestimmte Anforderungen erfüllt, aber halt sein Bestes gibt?
Na ja, ich werde die Normen der Sportbenotungen bestimmt nicht ändern können, aber befürworten werd ich sie auch nicht-wie so vieles in unserem deutschen Schulsystem....
Und bevor jemand auf den Gedanken kommt, ich verteufel alles weil meine Tochter Schulprobleme hat....Nein, hat sie nicht- durchgängig 1-2er Noten und trotzdem seh ich viele Schwachstellen zumindest an unserer Schule und dem kompletten Schulsystem-hab übrigens noch einen Sohn auf der gleichen Schule im 13 ten Schuljahr.
Lg
zickemichelle

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Re: Sportbenotung-brauch mal eure Meinung!

Antwort von Littlefoot301 am 13.11.2008, 10:45 Uhr

Muss aus Erfahrung sprechen. Ich war auch immer die Kleinste in der Klasse (weiß nicht mehr wie groß ich damals genau war, aber jetzt bin ich 1,57m). Ich fand es auch immer ungerecht, dass ich über die gleiche Höhe springen musste, wie die Größeren. Hatte auch viele Auseinandersetzungen mit meinem Lehrer und dieser hat gesagt, dass es auf die Technik ankommt. Und es ist wirklich so. Man braucht die nötige Absprungkraft in den Beinen, also Muckis. Als ich die dann hatte, war die Höhe egal. Hat sich auch auf den Weitsprung ausgewirkt, bin dann als Weiteste von den Mädels gesprungen ;-)

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DAs hat damit nichts zu tun,

Antwort von ninas am 13.11.2008, 10:49 Uhr

deshalb glaube ich kaum, dass jemand auf diesen Gedanken kommen könnte.

Wir sehen eigentlich fast alle die Benachteiligung deiner Tochter.
Ich verstehe auch deinen Ärger, und vor allem, da deine Tochter den Mut hatte den Lehrer darauf anzusprechen.
Leider erfolglos, aber der Versuch war mutig.

Also nach den wirklichen Leistungen, ob ein Kind das Beste aus den eigenen Möglichkeiten macht, halte ich für unmöglich, denn das wiederum lässt zu viel Raum für Ungerechtigkeit.
Die einzige Lösung wäre, keine Noten. Wozu denn eigentlich? Es braucht doch nur der Noten im Sport, der sich darin qualifizieren möchte, und da ist nicht unbedingt die Schule ausschlaggebend. Wer auf eine weiterführende Sportschule möchte, fährt bestimmt besser wenn er vom Sportlehrer eine dementsprechende Empfehlung bekommt.

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@ graupapagei - und alle anderen

Antwort von Mony am 13.11.2008, 10:56 Uhr

So ganz kann ich deine Einstellung jetzt nicht nachvollziehen. Der beste Freund meines Sohnes ist auch kleinwüchsig und in dem Alter hat er noch voll überall mitgemacht. Er war zwar nicht der Beste, aber doch noch besser als so manches Kind,. das ohne diese Einschränkung klarkommen muss.

Erst jetzt in der 8. KLasse ist das natürlich nicht mehr so, denn die anderen Kinder überragen ihn inzwischen natürlich mal um mindestens 40cm.
Trotzdem bekommt er noch recht gute Noten DENN:

Eine Sportnote berücksichtigt ja auch die Entwicklung des Kindes. Wenn es am Anfang des Schuhljahres nur 1,20 im Hochsprung schafft, am Ende aber 1,30, dann ist eine Steigerung da und die wird auch bewertet. Wenn natürlich nix passiert kann es auch nicht gut benotet werden.
Das ist aber in anderen Fächern auch so, wer am Ende nicht 2+2 zusammenzählen kann darf auch in Mathe nicht mit einer guten Note rechnen.
Oft ist in erster Linie der Einsatz gefragt, nicht so sehr das Ergebnis.
Wenn das Kind also im Durschnitt den Sportunterricht gerne und gut mitmacht, und in anderen Teilbereichen auch eine Entwicklung zu sehen ist, dann sollte eine einzige Bewertung im Hochsprung nichts ausmachen.
Wenn ein Kind aber zu jedem Sportunterricht ein anderes Wehwehchen hat, nur lustlos mitmacht, stört (was ja hier so nicht zuzutreffen scheint) dann wird wohl am Ende kaum eine 5 bei raußkommen.

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Re: @Mony

Antwort von Graupapagei3 am 13.11.2008, 11:51 Uhr

Die Sportnote berücksichtigt hier überhaupt keine individuelle Steigerung. Es geht um Normen und wenn die nicht geschafft werden, gibt es die Noten.

Beispiel : Meine Tochter sprang zuerst nur 60cm, bestimmte Techniken werden ja erst gelehrt. Nach 3 Wochen Hochsprung sprang sie 85 cm, was bezogen auf ihre 1,12m Körpergröße ja nun nicht so ganz wenig ist und bekam schön ihre 5 eingetragen.

Die Sportklehrerin sagt, sie ist ein Kind, welches sich bis zum Umfallen im Sportunterricht schindet und trotzdem die Normen nicht erreicht. Deshalb hat sie uns diesen Weg eröffnet.

Jermand der in anderen Fächern Defizite hat , bekommt auch einen Nachteilsausgleich. Wieso sollte das im Sport nicht zutreffen.

Um es mal zu verdeutlichen - meine Tochter hat die durchschnittliche Körpergröße eines gerade 5jährigen Kindes und sitzt in einer 3.Klasse. Und das was sie ganz toll kann (sie macht Gesellschaftstanz) ist nicht Gegenstand des Sportunterrichtes. Bis jetzt gab es nur Leichtathletik, Volleyball und jetzt sind sie bei Federball (mal schauen, wenn sie einen kleineren Schäger bekommt!).

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Re: Aus eigener Erfahrung weiß ich...

Antwort von mariecarma am 13.11.2008, 13:18 Uhr

... das nicht immer nur die Technik einen weiter bringt, denn es kann auch sein das man die Technik irgendwie nie so recht beherrscht, so in etwa wie wenn man sagt man habe 2 linke Hände.
Habe selber 5 Jahre Leichtathletik 3 mal wöchentlich trainiert in meiner Kindheit / Jugendlicher, und was soll ich sagen die Technik des Hochsprungs hatte ich nie wirklich drauf, war da mehr der Läufer ,Sprint und Ausdauer , und Speerwerfen und Diskus auch super, aber Kugelstoßen, brrrr, auch nie die Technik richtig beherrscht.
Weitsprung dagegen lief auch super , also nichts mit mangelnder Kraft in den Beinen.
Es ist halt so das nicht jeder alles durch üben erlernen kann und sich dadurch an Normen halten kann, dieses sollte mal berücksichtigt werden , vielleicht sollte der Lehrer mal darauf achten ob sich die Kinder wenigstens immer wieder bemühen es so gut wie ihnen möglich ist zu versuchen.

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Re: @Mony

Antwort von Mony am 13.11.2008, 14:50 Uhr

Bei uns ist das schon so, dass nicht nur die Leistung zählt.
Ein Beispiel:

Die Tochter meiner Freunin ist eine absolut talentierte Schwimmerin. Sie ist schon in irgendwelchen Kadern, macht Sondertraining was weiß ich...
Dann hatten sie in der dritten Klasse schwimmen, und die junge Dame bekam eine 3. Uuups.
Das Theater war natürlich groß: Wie können sie nur, das Kind ist ein Ausnahmetalent...
Natürlich hat sie alle Zeiten im Schlaf erreicht.
Aber sie hat sich über andere Kinder amüsiert, die noch nicht schwimmen konnten, hat nur larifari mitgemacht. Klar war sie vom Schwimmtraining was anderes gewohnt.
Aber es waren Kinder in der KLasse, die zu beginn des Jahres Nichtschwimmer waren - und am Ende das Bronzeabzeichen hatten. Die hatten 2er, manche sogar 1er.
Ich kann das verstehen.
KLar bekommt man in anderen Fächern einen nachteilsausgleich - aber bis man den hat ist es ein laaaanger Weg ( mein Sohn ist Legastheniker, ich weiß wovon ich rede.... )

ICh wollte bestimmt auch nicht die Leistung und den Stand deiner Tochter in Frage stellen. Entschuldige wenn das so ankam
Aber da der Freund von meinem Sohn das Problem halt auch hat ( 1,25 - 14 Jahre) sehe ich beinahe täglich was das bedeutet. Und das er durchaus lange mit den anderen mithalten konnte - und auch jetzt noch in der C Jugend seines Vereins Fussball spielt.

Vielleicht liegt die sportliche Benotung ja auch am ´jeweiligen Lehrer - und wir haben da einfach Glück.

Wobei meine Tochter ein Ass ist im Sport - nur seider absolut nicht in Mathe. Ihr könnt jetzt selber entscheiden, was mir lieber wäre....

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Re: @Mony

Antwort von Graupapagei3 am 13.11.2008, 18:25 Uhr

Das liegt am Lehrer, bzw. der Fachkonferenz. Bei unserer GS (auch sonst sehr streng und extrem in der Benotung) wird halt nur nach Tabellen geschaut. Der Rest geht ins Sozialverhalten ein.

Gym in der Nachbarstadt - hochbegabtes Mädchen, früheigeschult, 2x gesprungen, sehr klein und Zart und 9.Klasse wird nach den Normen der 5.Klasse benotet.

Na ja wir haben erstmal die passende Lösung für dieses Jahr und dann schauen wir mal, wie Mäuschen wächst.

Beim Tanzen ist sie spitze, da kommt es ja nicht auf die Größe an, man braucht nur den passenden Partner.

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Re: Sportbenotung-brauch mal eure Meinung!

Antwort von immo am 13.11.2008, 23:42 Uhr

Hallo,
ich kann deinen Ansatz einerseits völlig verstehen, es ist sicherlich nicht gerecht, für so unterschiedliche Voraussetzungen eine einheitliche Bewertung anzusetzen. Ich kenne das selber, meine Älteste (10) ist nicht sehr sportlich, die Kleine (8) bewegt sich sehr gerne,ist super gelenkig, ihre Sportnote scheitert aber auch an ihrer geringen Körpergröße. ABER!: Das ist doch kein Phänomen, das nur für den Sportunterricht gilt. Meine Große z.B. schreibt sämtliche Diktate und Vokabeltests fast immer feherfrei, ohne üben zu müssen, einfach weil sie eine ziemliche Sprachbegabung hat. Sie hat in der Grundschule alle Diktate fehlerfrei geschrieben, ohne jemals zu üben. Mit der Kleinen übe ich einige Male vor einem Diktat, mit Glück schafft sie es mit zwei bis drei Fehlern. Ist das gerecht? Letztendlich zählen nun mal die Resultate, egal ob im Sport oder in Deutsch oder Mathe. Im Fall meiner Ältesten bin ich sogar ganz froh, dass es im Sport nicht so super läuft, denn auch das Gefühl, dass einem nicht immer alles zufliegt und man nicht immer überall oben sein kann. gehört dazu. Und auch die Erkenntnis, das nicht alles im Leben fair ist, ist wichtig. Ich glaube, unsere Kinder halten mehr aus, als wir ihnen zutrauen, und das ist auch gut so!

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Warum zweifelt eigentlich regelmäßig einer den Sinn der Sportbenotung an....

Antwort von Trini am 14.11.2008, 9:03 Uhr

aber der Sinn der Mathe-Note wird nie in Frage gestellt???

Auch für Mathe und Deutsch und Fremdsprachen haben Kinder unterschiedliche Voraussetzungen.
Trotzdem werden alle gleich benotet (Ausnahme: anerkannte Legasthenie).

Bei uns wird an GS und sogar am Gymnasium sehr wohl so was wie Verhalten, Engagement mit in die Sportnote eingerechnet. Aus meiner eigenen Schulzeit kenne ich es auch noch anders.

Aber, wo das kleine, leichte Kind vielleicht bein Hochsprung Nachteile hat, hat es bei den Athletik-Disziplinen (Liegestütze, Seilspringen, Stange klettern) die großen Vorteile. Von Turnen wurde schon oft genug geschrieben.

Ich würde eine solche Kleinigkeit ganz sicher nieundnimmernich beim Elterngespräch thematisieren.

Trini

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@immo

Antwort von Zickemichelle am 14.11.2008, 9:12 Uhr

Hallo,
du hast natürlich recht, in keinem Fach geht es zu 100 % gerecht für jeden zu.
Dennoch finde ich das von dir aufgeführte Beispiel mit deinen beiden Töchter völlig anders geartet.
Es ist klar, dass Kinder unterschiedlich sind, auch das in Diktaten, Vokabeltests etc. nur die reine Fehlerquote als Benotung dient find ich völlig ok und nachvollziehbar. Kinder, denen alles zufliegt, haben es natürlich um einiges einfacher als solche die sich alles hart erarbeiten müssen. Nur finde ich, sie haben die Möglichkeit, zwar mit mehr Arbeit, ähnliche Leistungen zu erzielen wie diejenigen denen alles zufliegt.
Meine Tochter jedoch könnte wochenlang üben und versuchen über diese Latte zu kommen, und würde sich sehr wahrscheinlich ihren Rücken immer noch grün und blau hauen-eben aufgrund ihrer mangelnden Körpergröße.
Daher ja auch meine Frage, ob jemand die These des Lehreres bestätigen kann, dass es wirklich nur auf die Technik ankommt. Denn dann wäre es ja wirklich nur eine Sache des Übens.
Unsere Kinder halten eine Menge aus, da gebe ich dir recht....aber wenn eine sonst so obercoole 12-jährige heulend vor dir sitzt aus Angst vor dem heutigen Sportunterricht und den daraus resultierenden grünen und blauen Flecken am Rücken, da blutet ja wohl jedes Mutterherz, oder?

Und nein, ich hab sie nicht bedauert-na ja, innerlich schon-, sondern sie ermutigt sich weiterhin anzustrengen und es halt weiter zu versuchen.

Schönen Tag noch
zickemichelle

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Re: Warum zweifelt eigentlich regelmäßig einer den Sinn der Sportbenotung an....

Antwort von Zickemichelle am 14.11.2008, 9:19 Uhr

Hallo Trini,
dann gratuliere ich dir mal zu eurer Schule-find ich wirklich prima das nicht nur die reine Sportleistung in die Benotung geht.
Bei uns ist es so, dass verschiedene Themenbereiche durchgearbeitet werden und zum Abschluß eben eine Benotung stattfindet, aus diesen Noten wird dann die Gesamtnote errechnet.
Für Verhalten, Engagement etc. gibt es bei uns die Kopfnoten.

LG
zickemichelle

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Re: Warum zweifelt eigentlich regelmäßig einer den Sinn der Sportbenotung an....

Antwort von Graupapagei3 am 14.11.2008, 9:40 Uhr

Klar hat man Vorteile, wenn man sich das dicke Seil 5x um die Hände wickeln muss, damit die Länge zum Springen einigermaßen stimmt.

Es ist auch vorteilhaft beim Stangenklettern, wenn die kleinen Hände die Stange nicht mal ansatzweise umfassen können, weil es nur einen Durchmesser gibt ( es gibt auch Sporthallen mit unterschiedlichen Stangen, bei uns aber nicht).

Und selbst der Schwebebalken wird nicht mitten im Unterricht auf verschiedene Höhen gestellt, also muss das kleinere Kind sehen, wie es beim Aufgang hocvh kommt. Der Pferd wird in einer Höhe gelassen, also muss das kleine Kind wieder im Verhältnis viel höher springen ...

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Was für ein Sarkasmus??

Antwort von Trini am 14.11.2008, 9:53 Uhr

Mit was für Seilen springen Eure Kinder denn?
Die unsrigen früher waren nur in der Mitte dick -- und rumwickeln ist sowieso ein absolutes No-Go. Das freie Ende muss man hängen lassen.

Der Vorteil eim Klettern wie bei Ligestützen liegt im geringeren Gewicht. Mein kleiner Großer hat sich jedenfalls noch nie beschwert, dass ihm Stange oder Seil zu dick wären.

Und beim Kunstturnen genügt ein Blick in Richtung leistungssport um zu sehen, welcher Menschen-Typ die anatomischen Vorteile hat. Es sind NICHT die 2 Meter-Männer.

Trini

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Re: Was für ein Sarkasmus??

Antwort von Graupapagei3 am 14.11.2008, 10:41 Uhr

Wenn sie die Enden hängen lässt, dann reichen die locker bis unten und sie fliegt drüber ... und das Ding ist auch gleichmäßig dick.

Wir hatten damals Seile mit Griffen, da wurde die Länge individuell eingestellt ...

Bei unseren Kunstturnern werden die Geräte auf die kleine Körpergröße eingestellt, das passiert beim Schulsport nicht! Da müssen auch nicht die 7jährigen Mädchen die gleiche Balkenhöhe benutzen wie die 11 jährigen ... Es ist schon ein Unterschied, ob dem Kind die Stange beim Feldaufscheung bis oberhalb der Brust reicht oder ob Kind da locker drunter durchlaufen kann ...

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