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Stillen - Tipps, Erfahrungen und Austausch für stillende Mütter Stillen - Tipps, Erfahrungen und Austausch für stillende Mütter
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Stillprobleme - wann aufgeben?

Hallo zusammen,
meine Maus ist nun 6 Wochen alt und mit dem Stillen klappt es immer noch nicht. Da das psychisch für mich sehr belastend ist und ich auch befürchte, diese Unruhe auf das Baby zu übertragen, spiele ich immer mal wieder mit dem Gedanken, aufzugeben. Mich würden Erfahrungsberichte interessieren, von Müttern, die aufgegeben haben und wir ihr damit umgegangen seid.
Vielleicht in kürze meine Geschichte: Im Kreißsaal falsch angelegt, wunde Brustwarzen, Stillhütchen bekommen. Wegen starker Gewichtsabnahme mussten wir 5 Tage im KKH bleiben, ich musste alle 2 std. abpumpen und dann mit fingerfeeder füttern. Habe die Tage im KKH bereits als extrem belastend erlebt. Zuhause hatten wir dann eine Pumpe aus der Apotheke. Der wenige Schlaf, das ständige Pumpen, die vielen Sorgen haben mich total ausgelaugt. Hinzu kam meine inkompetente Hebamme in Sachen stillen, die das Hütchen recht Rabiat wieder abgewöhnen wollte. Nach 3 Wochen hatte ich dann einen Termin bei einer IBCLC Stillberaterin, die meinte, ich solle erstmal wieder Ruhe in die Stillbeziehung bringen und erst dann das Hütchen abgewöhnen. Das haben wir auch gemacht, nach einer Woche schien es recht gut zu laufen, ich musste auch nicht mehr Pumpen und so wollte ich einen neuen Versuch starten, das Hütchen loszuwerden. Ungewollt habe ich mir hier selber total den Stress gemacht. Um die Sache abzukürzen: es klappt nun auch nicht mehr mit dem Stillhütchen - die Maus ist saugverwirrt (Hütchen, fingerfeeder, Brust) und ich bin so gestresst, dass ich keinen MSR mehr habe.
Das pumpen klappt nun auch kaum mehr, sodass wir neben MuMi die beschissene HA Nahrung füttern müssen.
Ich fühle mich als die komplette versagerin, weil ich mich durch den psychischen Stress erst in diese Lage gebracht habe. Schäme mich vor meinem Freund, der total genervt ist von meiner Unruhe, meinen Sorgen und meine Traurigkeit nicht verstehen kann. Dass wir uns in die Haare bekommen, belastet mich zusätzlich.
Ich weiß einfach nicht weiter.
Fingerfeeding ist blöd, weil es zur Saugverwirrung beiträgt und auch keine dauerhafte Lösung ist, Flasche ist auch doof und die stillberaterin rät davon ab. Sehr diese in 2 Tagen wieder, aber ich glaube nicht, dass sie mir viel weiterhelfen kann.
Möchte mich innerlich schonmal mit dem Thema Flaschekind anfreunden, damit vor mir nicht immer dieses schwarze Loch schwebt.
Wie geht/erging es euch? Habt ihr auch solche Versagensängste und wie geht ihr damit um? Wie lange habt ihr es versucht?
Freue mich über Berichte von Leidensgenossinen :)

von Theresa0109 am 15.10.2017, 17:41 Uhr

 
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*20 Antworten:

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von niccolleen am 15.10.2017, 20:24 Uhr

Vielleicht hilft dir meine Geschichte und meine Loesungen dazu:
http://www.nicolleen.net/resources/sondenstillen.pdf
Die ersten 8-10 Wochen ist immer alles schwierig.
Wenns dich zu sehr belastet, dann hoer auf. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass das nicht leicht ist. Weil man fuer sein Baby das Beste will und sich vorkommt, wie ein Versager. Das bist du aber nicht. Stillen ist, besonders spaeter, wirklich ein Segen fuer beide und total praktisch fuer die Mutter. Aber wenn es das junge Familienglueck zu sehr belastet, ist es das nicht wert.

lg
niki

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von emilie.d. am 15.10.2017, 21:21 Uhr

Bei Kind 1 hatte ich eine ähnliche Geschichte wie Du. Ich habe nie vollgestillt, aber so mit 3 Monaten etwa war ich nur noch bei einer Flasche abends. Vorher hatte ich nach jeder Mahlzeit zugefüttert, dann wieder reduziert wie bei einem Drogensüchtigen (Saugverwirrung wegen Flasche), wenn Gewicht nicht passte, wieder mehr zugefüttert.

Wunde, offene Brustwarzen inklusive, weil er falsch an der Brust getrunken hat. Irgendwann hat es beim Kind klick gemacht und er konnte zwischen beidem ohne Probleme wechseln.

6 Wochen ist immer noch eine schwierige Zeit, mit 8 Wochen war es im Schub nochmal richtig schlecht bei uns. Ich habe nachts irgendwann meinen Mann geweckt aus Verzweiflung, der unserem Sohn 150 ml nach Dauerstillen oben drauf gefüttert hat. Und ich habe nur geheult und mich gefragt, wofür ich das eigentlich alles mache. Es bringt ja eh nichts. Aber letztlich, selbst wenn man 500 ml zufüttert, ist das immer noch eine Menge Mumi, die das Kind oben drauf kriegt. Und wie gesagt, so ab 3 Monaten lief es bei uns recht normal. Meinen ältesten habe ich am Ende 3 Jahre gestillt, noch ewig lang mittags zum Einschlafen.

Kind 2 lief es problemlos mit dem Stillen. Da wusste halt zumindest einer, wie es geht,-)
Es sagt sich so leicht, aber wichtig ist, den Streß rauszubekommen. Ich habe Pumpen komplett abgeschafft, weil mich das wahnsinnig gemacht hat. Viel Zeit mit Kind auf dem Sofa gelegen und im Liegen gestillt/Nuckeln lassen, alle 15 min wechseln, damit nix wund wird. Dabei fernsehen, lesen, nicht auf den MSR warten/achten. Dann kommt der irgendwann von ganz allein. Und wenn zuviel Streß ist, eben Pre oben drauf füttern. Oder nur zu bestimmten Zeiten wie morgens und abends füttern, dass man für seine eigene Psyche weiß, das Kind genug bekommt.

Man muss nicht vollstillen, Zwiemilch kann auch gut funktionieren. Und sobald dann Beikost kommt, hat man dann eh nicht mehr so 'Druck', weil man die Flaschen dann auch einfach durch Breie ersetzen kann und nebenher stillt.

Alles Gute!

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von emilie.d. am 15.10.2017, 21:28 Uhr

Wegen Flasche, probier doch mal Calma von Medela. Da ist die Technik recht ähnlich.
Und wegen 'Aufgeben'. Letztlich hast Du 6 Wochen gestillt, das ist viel mehr, als viele andere schaffen und Du hast Deinem Kind damit einen super Start ermöglicht. Du bist bestimmt vieles, aber ganz sicher keine Versagerin, sondern eine Kämpferin, nach dem beschh.. Start.

An dem Tag, an dem ich beschlossen habe, abzustillen, hat mein Sohn trotz Flasche ständig gejammert und ich habe für mich gemerkt, dass ich das so doch nicht will. Wenn Du an dem Punkt bist, dass Du nicht mehr willst, geh den Weg zum Abstillen vielleicht einfach. Dann merkst Du, ob es für Dich passt oder nicht. Nach ein oder zwei Tagen kann man auch wieder relativ leicht zurück. So schnell fährt die Milchproduktion nicht runter.

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von Glaseule am 15.10.2017, 22:35 Uhr

Ich hatte auch einen furchtbaren Start die ersten sechs Wochen (lange Geschichte und zu komplex, um sie hier wiederzugeben), war auch völlig fertig, habe dann einen Abstillversuch gestartet, bin psychisch nicht damit klargekommen, wahrscheinlich auch, weil ich schon so viel investiert hatte, um es doch noch auf die Reihe zu bekommen, und am Ende hat es dann doch noch geklappt, habe recht lange voll gestillt und insgesamt 19 Monate. Problemlos war es allerdings nur zwischendurch mal für vielleicht 5 Monate, und am Ende hab ich das Stillen nur noch verflucht, weil ich von den ganzen Problemen so zermürbt war, mich aber so ans Stillen gefesselt gefühlt habe, weil unsere Tochter sämtliche anderen Flüssigkeitsgaben verweigert hat.

Ganz ehrlich, wenn ich mit den Erfahrungen, die ich jetzt habe, nochmal an dem Punkt stünde, dann würde ich es wahrscheinlich nicht nochmal durchziehen. So viele Vorteile kann das Stillen gar nicht haben, dass es die Belastungen aufwiegen könnte, die es gleichzeitig mit sich gebracht hat. Auch fürs Kind.

Du bist KEINE Versagerin, egal, ob es doch noch mit dem Stillen klappt oder nicht; ich finde es im Gegenteil sehr stark, dass Du schon so lange dafür kämpfst, und ich finde es auch sehr stark, wenn sich eine Mutter eingesteht, dass es für IHR Kind in IHRER Situation nunmal das beste ist, wenn sie abstillt. Du bist noch in so vielen anderen Belangen wichtig für Dein Kind, die Ernährung ist nur ein kleiner Teil des Mutterseins. Und wenn dieser Teil so viele Ressourcen bindet, die dann für alles andere fehlen, was Du Deinem Kind auch noch geben möchtest und könntest, dann kann es eine sehr gute Entscheidung sein, auf die Flasche umzusteigen und dadurch auch auf allen anderen Ebenen wieder richtig gut für Dein Kind da sein zu können.

Alles Gute für Euch, wie auch immer Du Dich entscheidest!

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von chrpan am 15.10.2017, 23:43 Uhr

Ich habe beim 1. Kind ca. 8 Wochen ums Vollstillen gekämpft inklusive pumpen und fingerfeeding. Dann lief es endlich! Psychisch war es schlimm für mich und körperlich auch (nachts pumpen statt schlafen... kennst du ja).
Ich würde an deiner Stelle noch drüben bei Biggi im Expertenforum fragen. Vielleicht hat sie noch Tipps?

Ganz liebe Grüße und fühl dich gedrückt!

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von Theresa0109 am 16.10.2017, 7:36 Uhr

Liebe Niki, danke für den link und deine guten Worte. Leider dockt sie ohne Stillhütchen nicht an, sodass unser Versuch mit dem brusternährungsset gescheitert ist. Hatte es dann mit Sonde und Stillhütchen probiert, aber da so kein Unterdruck entstehen kann und sie so nur an denn Plastik nuckelt, habe ich es wieder gelassen. Viele Grüße

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von niccolleen am 16.10.2017, 8:33 Uhr

Was sagt denn die Stillberaterin? WEnn es mit Stillhuetchen mehr oder weniger klappt, dann koenntest du so weitermachen und dann nach und nach das Stillhuetchen wegnehmen. Das geht in den naechsten Wochen noch.
Das Brusternaerhungsset kannst du so haengen, dass es rinnt oder zumindest schon Tropfen rauskommen. So muesste das Andocken eigentlich klappen, wenn sie mal gemerkt hat, dass da Milch rauskommt. Dann nach und nach hoeher haengen. Du musst das bestimmt mit einer Stillberaterin machen, aber ich lese heraus, dass du eh eine hast. Nicht eine Hebamme, sondern wirklich eine Stillberaterin.
Wenn du nicht weitermachen willst, dann hoer auf und nuetz die Zeit statt zum Stressen zum Kuscheln. Das ist genauso gut.

lg
niki

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von Theresa0109 am 16.10.2017, 8:45 Uhr

Hallo Emilie, danke, es tut gut zu hören, dass andere ähnliches durchgemacht haben. Du schreibst, dsss du das Pumpen komplett gelassen hast. Ich hätte Angst, dass ich dann keine Milch mehr produziere. Hattest du da keine Probleme mit?

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von Theresa0109 am 16.10.2017, 8:48 Uhr

Hallo Glaseule, wow, dass du das so durchgezogen hast. Da brauchtest du sicherlich starke Nerven und viel Geduld. Ja, ich werde mal schauen, wie es weitergeht. Noch will ich nicht aufgeben, trotz des Stresses. Aber wenn das Familienleben darunter leidet, ist das natürlich keine Dauerlösung. Danke für die ermutigenden Worte!

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von Theresa0109 am 16.10.2017, 8:54 Uhr

Ach tut das gut zu hören! Insbesondere dass dein Baby das Saugen trotz fingerfeeder nicht verlernt hat.
Hast du denn genügend Muttermilch abpumpen können? Ich finde es immer eine logistische Herausforderung - Kind anlegen, Milch warm machen, zufüttern, Kind in den Schlaf wiegen oder hoffen, dass es in der Wippe ruhig ist, Brust wärmen (bei Milchstau), pumpen, Brust kühlen (bei Milchstau), Zeugs sauber machen und dann ist ja fast schon wieder Zeit für die nächste Mahlzeit. Blöd nur, dass ich ja grad mal mit Pumpen fertig bin...

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von emilie.d. am 16.10.2017, 9:42 Uhr

Ich kann bis heute nicht wirklich pumpen, weil ich damit meinen MSR nicht wirklich gut ausgelöst bekomme, sprich, ich die Brust nicht effektiv entleert bekomme. Ich brauche dafür ein Baby.
In so einer Situation bringt Pumpen nichts außer zusätzlichen Streß und Frustration, weil man nach 45 min pumpen 10 ml beisammen hat. Ich hatte auch eine Stillberaterin und wir haben versucht, meinen Sohn an die Brust zu bekommen, dass er dort das Trinken lernt. Für den restlichen Hunger gab es dann Pre aus der Flasche oben drauf. Das Pumpen habe ich nach Absprache mit ihr sein lassen.
Wie gesagt, bei uns war Gewicht immer ein Riesenthema, weil er im KH schon 15 Prozent verloren hatte und bei der U3 oder U4 auch unter der untersten Perzentile lag. Das haben wir übers Zufüttern entschärft und daneben habe ich ihn immer wenn er wollte stillen und nuckeln lassen, alles im Liegen auf dem Sofa und ich habe mich dabei abgelenkt, dass ich ihn nicht ständig wie ein Geier dabei beobachte. Auch das stimuliert die Brust. Milch fließt, wenn man selbst entspannt ist.

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von emilie.d. am 16.10.2017, 9:49 Uhr

Um Gottes Willen, das klingt ja super stressig. Aber blöde Frage, wenn Du kühlen musst wegen Milchstau, hast Du doch genug Milch?!? Dann brauchst Du doch nicht zusätzlich pumpen, sondern Dein Kind muss halt lernen, den MSR auszulösen.

Ich wäre null entspannt, wenn ich wüsste, was nach dem Stillen noch an Arbeit auf mich wartet.

Hast Du vor dem Stillen wärmen probiert? Ich bekomme meinen MSR besser ausgelöst, wenn ich mein Baby streichle, am Kopf rieche, es dabei ausgiebig knuddle und küsse. Im Sitzen kann ich z.B. auch nicht wirklich gut stillen, ist mir zu unbequem.

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von Theresa0109 am 16.10.2017, 16:00 Uhr

Bin morgen wieder bei der IBCLC stillberaterin. Leider sind diese Expertinnen so gefragt, dass man nur selten einen Termin bekommt und Hausbesuche sind auch nicht möglich. Mal sehen was sie morgen sagt, bin gespannt

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von Theresa0109 am 16.10.2017, 16:04 Uhr

Das macht Sinn was du schreibst. Anfangs konnte ich recht gut abpumpen, hatte dann mal bis zu 80/90 ml, aber seit ich mich so stresse kommt mit der Pumpe nur ganz ganz wenig. Bespreche das morgen auch mal mit meiner Stillberaterin.
Nochmal vielen Dank für deine Erfahrung, tat gut!

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von Theresa0109 am 16.10.2017, 16:09 Uhr

Ja, zu wenig Milch habe ich wohl nicht, aber der MSR ist mein großes Problem. Wärmen, Knutschen, riechen, Baby gucken hilft leider nicht :( ich werd es mal mit Entspannungsübungen probieren, ich muss unbedingt wieder ruhiger werden. Gestern hab ich gezittert weil ich so nervös war ...

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von faenny am 16.10.2017, 20:50 Uhr

Ich reihe mich mal ein, in die Reihe derer, die so sehr ums Stillen kämpfen mussten. Bei mir waren zwar eher Schmerzen (aus nichtvgeklärten gründen) das Problem, aber es war auch sehr zermürbend.
Interessanterweise wurde es bei uns auch (wie bei einigen anderen) nach 8 Wochen besser, hab in dem Zuge auch das (stressige und verhasste) Pumpen weggelassen.
Und irgendwie innerlich beschlossen, es einfach laufen zu lassen. Wenns klappt ist gut, wenn nicht, füttere ich halt zu und schau was passiert. Mich fürs abstillen zu entscheiden habe ich nicht geschafft. Frag mich nicht wieso. Aber ich hab geheult, wie ein Schlosshund, als ich versucht hatte mich dazu zu entscheiden.
In drei Wochen wird mein Sohn 4 und er stillt noch ;-)
Die Frage, ob es sich "gelohnt" hat durchzuhalten, finde ich gar nicht so leicht zu beantworten. Wir hatten dadurch schon echt einen besch... Start miteinander und es ging schon auch lange, bis das Stillen unbeschwert war. Das hätte ich mir und ihm anders gewünscht.
Aber, gerade als langzeitstillende, durfte ich auch noch viele, viele Situationen erfahren, in denen es uns sehr viel wert war.
Ich wünsche dir, dass ihr euren guten Weg findet! Beides ist gut! Wenn du nicht mehr möchtest, nicht mehr kannst, dann ist das so und es ist euer richtiger Weg! Alles gute!

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von Cherrykiss am 16.10.2017, 21:15 Uhr

Hallo,
auch ich gehöre zu denen die lange, sehr lange um das Stillen gekämpft haben. - Fast 6 Monate. Stillen kann die Hölle sein und auch wunderschön, wenn es klappt.....
Als Rat kann ich dir geben lege den Fokus auf die schönen Sachen, die Momente mit deinem Baby, wenn es dich anlächelt etc. , hab Spaß und genieße die Zeit. Nimm dir den Druck raus.... Das Brusternährungsset würde ich vielleicht fokussieren statt der Flasche, wenn es klappt und es ansonsten so nehmen wie es kommt. Ich weiß sagt sich so leicht, ich habe auch mit Tränen in den Augen Salbei und Pfefferminztee gekauft um den dann in die hinterste Ecke im Schrank zu verbannen. Da steht er heute noch... bzw. Mein Mann war krank und hat den vernichtet....
Dein Baby hat eine glückliche Mami verdient und es wird auf jeden Fall groß.
Fühl dich gedrückt und warte mal den nächsten Termin bei der Stillberaterin ab.
Bei uns war das Zungenbändchen das Problem. MiniMaus ist jetzt ein Jahr und wir stillen noch. Das Kämpfen hat sich gelohnt aber die MiniKleine Babyzeit konnte ich nur wenig genießen.

Lg

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von chrpan am 17.10.2017, 0:15 Uhr

Ich wollte jetzt Theresa antworten, ging aber in der mobilen Ansicht nicht.
@ Entspannungsübungen: ich habe es sehr genossen, während des Stillens einfach mal abzuschalten und eine schnöde Frauenzeitschrift durchzublättern. Es darf ja auch win gutes Buch sein ;-) DAS entspannt oft ungemein!

Alles Gute!

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von chrpan am 17.10.2017, 0:15 Uhr

Ich wollte jetzt Theresa antworten, ging aber in der mobilen Ansicht nicht.
@ Entspannungsübungen: ich habe es sehr genossen, während des Stillens einfach mal abzuschalten und eine schnöde Frauenzeitschrift durchzublättern. Es darf ja auch win gutes Buch sein ;-) DAS entspannt oft ungemein!

Alles Gute!

 

Re: Stillprobleme - wann aufgeben?

Antwort von Jona85 am 22.10.2017, 23:01 Uhr

Hey. Ich musste auch lange kämpfen um das Stillen nicht aufzugeben. Allerdings war meine Geschichte nicht so komplex wie bei dir. Mein Sohn hatte ein zu kurzes Zungenbändchen und kaute die Milch eher aus der Brust, als zu saugen. Die ersten 4 Wochen stille ich noch ohne Hütchen....Das war eine echt krasse Zeit. Hatte arge Schmerzen und alle redeten so negativ über Hütchen. Aber ich wollte so unbedingt stillen und genoss die Nähe zum Kleinen, trotz der Schmerzen, sehr. Letztendlich habei ich dann bis zum Beginn des 5. Monats voll mit Hütchen gestillt und dann klappte es nach und nach ohne. Er war sogar überdurchschnittlich bzgl. seines Gewichts. Heute ist er 10 Monate und ich genieße dann Stillen noch sehr. Die Mühen haben sich gelohnt. Ich war auch sehr oft niedergeschlagen, da ich Sorge hatte nie mehr von den Hütchen loszukommen.

Ich wünsche dir alle Energie der Welt. Und wenn es nicht klappt, dann ist es doch auch nicht schlimm. Du kannst jetzt schon so stolz auf dich sein. Eine Menge Mütter kämen gar nicht auf die Idee so dafür zu kämpfen wie du es tust. Du hast die wirklich nichts vorzuwerfen wenn es nicht klappen sollte.

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