Biggi Welter

Biggi Welter

Stillberaterin

Biggi Welter absolvierte ab 1996 ihre Ausbildung zur Stillberaterin bei der La Leche Liga Deutschland e.V., einer Organisation in 78 Ländern in offizieller Beziehung zur Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Schwangeren und stillenden Mütter in Fragen rund um das Stillen Beratung anbietet. Danach leitete Biggi Welter viele Jahre lang eigene Stillgruppen mit intensiver Betreuung. Ab 1999 übernahm sie zudem die Online-Stillberatung von Rund-ums-Baby.de, die sie heute noch leitet. Ihre Beratungen bei Rund-ums-Baby.de werden jeden Monat hunderttausendfach weltweit von stillenden Müttern gelesen. Ein achtsamer und wertschätzender Umgang mit Kindern liegt ihr am Herzen.

Biggi Welter

Regaine 2% (Wirkstoff: Minoxidil) Stillzeit

Antwort von Biggi Welter, Stillberaterin

Frage:

Ich leide unter anlagebedingtem Haarausfall und habe diesen vor meiner Schwangersachaft mit Regaine 2% erfolgreich behandelt.
Nun ist mein Sohn ein dreiviertel Jaht alt und trinkt nur noch morgens, abends und einmal nachts.
Könnte ich wieder mit der Regainebehandlung anfangen? Eigentlich sollte das Mittel morgens und abends auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Wenn ich es nur morgens nach dem Stillen nehmen würde und bis zum nächsten Stillen am Abend ca. 12 Stunden vergangen wären, bleibt dann die Menge des Medikaments in der Milch, die zunächst am Vormittag übergeht, oder wird sie auch in der Milch im Laufe des Tages abgebaut? (Halbwertszeit 4 Stunden).
Im Beipackzettel ist Regaine in der Stillzeit nicht erlaubt, aber ich würde sehr gerne weiterstillen und möchte trotzdem nicht ganz kahl werden.

Danke für Ihre Hilfe und Ihren Rat,
viele Grüße von Mimi

von Mimi333 am 09.05.2013, 10:30 Uhr

 

Antwort auf:

Regaine 2% (Wirkstoff: Minoxidil) Stillzeit

Liebe Mimi,


ich habe mal im Nebenforum bei Dr Paulus geschaut und zitiere:

Minoxidil geht in die Muttermilch über, wobei jedoch etwas niedrigere Kon-zentrationen als im mütterlichen Blut erreicht werden (Valdivieso et al 1985). Zwar wurden bisher keine kindlichen Komplikationen unter mütterlicher Minoxidil-Behandlung bekannt, doch sollte angesichts geringer Erfahrungen auf die Anwendung in der Stillzeit möglichst verzichtet werden.

Beim Säugling wären insbesondere Zeichen einer vermehrten Behaarung sowie Blut-drucksenkung zu beachten. Bei einer Halbwertszeit von 4 Stunden wäre der Wirkstoff nach 20 Stunden weitgehend aus dem Körper eliminiert.

LLLiebe Grüße,
Biggi

von Biggi Welter, Stillberaterin am 09.05.2013

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