Schlafen, einschlafen, durchschlafen

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Geschrieben von babyfelix am 09.07.2008, 9:42 Uhr

Warum ist das so unterschiedlich?


Also angestoßen von der letzten Umfrage hier... mir will das einfach nicht in den Kopf! Warum ist das Schlafverhalten bei den Kindern so unterschiedlich? Klar, dass ist ein Entwicklungsschritt. Aber warum schlafen die einen quasi sofort durch, und die anderen mit 2 oder drei noch nicht? Ich mein, wenn man das mit anderen Entwicklungsschritten vergleicht, meinetwegen das laufen lernen oder so, dass machen ja auch nicht die einen mit einem Jahr und andere mit vier.
Warum ist gerade beim Schlafen die Spannweite so groß? Oder gibt es da doch andere Gründe? Hat da irgendeiner ne Idee?

 
12 Antworten:

Re: Warum ist das so unterschiedlich?

Antwort von Himbaer am 09.07.2008, 9:53 Uhr

Vielleicht weil wir keine Maschinen sind?

Das Schlafverhalten ist ja noch nicht mal bei allen Erwachsenen gleich, warum sollten dann alle Kinder in etwa gleich ticken??

Was ich nicht verstehe, warum wird immer ums Schlafen so ein Bohai gemacht? Aber alles andere dürfen die Kinder nach ihrem Rhythmus lernen.
Ich warte immer noch auf die Bücher "Jedes Kind kann Sitzen lernen" oder "Jedes Kind kann laufen lernen" u.ä.

LG

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Re: Warum ist das so unterschiedlich?

Antwort von babyfelix am 09.07.2008, 10:27 Uhr

Weil ein schlecht schlafendes Kind (ich mein, ein wirklich schlecht schlafendes Kind) für die Eltern eine viel größere Anstrengung bedeutet als ein schlecht sitzendes Kind.
Aber mir ging es ja auch nur um die Gründe, warum die Spannbreite so groß ist. Auch das Sitzen- oder Laufenlernen funktioniert nicht wie bei eiuner Maschine, aber bei der Spannbreite dabei handelt es sich um Wochen und Monate, nicht um Jahre.

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wieso bloß bei kindern,ist doch bei erwachsenen auch nicht anders...

Antwort von pittiplatsch80 am 09.07.2008, 10:47 Uhr

der eine braucht 6 h schlaf,um fit zu sein,der andere mindestens 8. einer rennt jede nacht aufs klo oder muss trinken,schläft quasi nie durch,der andere schläft so fest,den könnteste umbetten.ohne dass er es merkt.
einer kann vor 0 uhr nicht pennen,der andere könnte um 20 uhr schon schlafen gehen....

nur bei erwachsenen wird nicht so ein affentheater drum gemacht wie bei den kleinsten hierzulande... *schulterzuck*
im schlaf wird halt viel verarbeitet,gerade bei den kindern. da zeigen sich auch charakter- und gemütsunterschiede....sensible und weniger sensible kinder etc.


glg pitti

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Re: Warum ist das so unterschiedlich?

Antwort von MichaelaPo am 09.07.2008, 13:40 Uhr

Hallo

also ich denke die Antwort liegt in der Frage: NIEMAND schlaeft die ganze Nacht durch, jeder - auch Erwachsene wachen alle 2-3 Stunden ganz kurz auf, ohne sich daran zu erinnern, aber wir schlafen einfach wieder ein/weiter. ( wenn ich z.B. nachts mal pipi machen muss nenne ich as uer mich ja trotzdem "durchschlafen")
Und ich denke das Wiedereinschlafen klappt bei einigen Kinder halt nicht so einfach, bzw. sie brauchen Hilfe dazu.
Da gibt es jetzt bestimmt viele Theorien warum das so ist, entwicklungsschritt oder Gewohnheit???
Ich bin fest der Ueberzuegung, dass eine gewisse Gewohnheit Kinder immer wieder richitg aufwachen laesst. Sei es: sie brauchen die Brust, ne Flasche, Mamas Hand ( oder Mund???), ein bestimmtes Schmusetuch, nen Schnuller usw. Einiges koennen sie sich selbst mit helfen ( Schnuller, Daumen, Schmusetuch),bei anderm brauchen sie Mamas Hilfe und da wird einem dann bewusst, dass das Kind nicht "durchschlaeft".
Michaela

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Re: Warum ist das so unterschiedlich?

Antwort von magistra am 09.07.2008, 14:50 Uhr

weil wir eltern von schlecht schlafenden kindern es einfach verdient haben!

und ein wenig ist wohl auch vererbung. mein mann und ich waren beide sehr schlechte schläfer (ich selbst bis weit ins jugendalter hinein, mein mann eigentlich jetzt noch).

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Re: Warum ist das so unterschiedlich?

Antwort von babyfelix am 09.07.2008, 15:28 Uhr

Ja, so kommt mir das auch vor, wir haben es wohl nicht anders verdient!
Der liebe Gott hatte wohl noch eine Rechnung mit mir offen....

Und nu sagen alle da oben: ach, stell dich doch nicht so an!
Ist doch alles wunderbar, was erwartest du von dem Kind, ist doch keine Maschine, jeder Mensch ist verschieden...
Aber der Kurze ist anderthalb und ich hab einschließlich Schwangerschaft (da hat der auch schon nachts in mir rumrumort) schon über 2 Jahre nicht vernünftig geschlafen, einschließlich monatelanger "Phasen" mit 10-15 Unterbrechungen in jeder Nacht. Da wird man doch mal fragen dürfen, warum das so ist! Ich bin nämlich auch keine Maschine, und brauch hin und wieder etwas Erholung.
Aber ich wollt jetzt gar nicht rumjammern. Ich wollte eigentlich nur Antworten auf die einfache Frage, warum die Kinder in diesem Bereich so viel unterschiedlicher sind als in anderen Bereichen.
Vererbung kann sein, mein Bruder hat auch schlecht geschlafen.

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Re: Warum ist das so unterschiedlich?

Antwort von alsame am 09.07.2008, 15:30 Uhr

Die Unterschiede liegen wahrscheinlich wirklich im Wesen jedes einzelnen Kindes.
Kann mich MichaelaPo nur anschließen. Allerdings denke ich sind diese Gewohnheiten wie Brust oder Flasche haben wollen von Müttern/Eltern unbewußt antrainiert. Ich schließe mich da selbst mit ein. Habe irgendwann verpaßt, wo es nicht mehr Hunger war sondern nur noch Gewohnheit. War ja immer ne einfache Sache angelegt oder Flasche gegeben und schon war Ruhe.
Ansonsten kann ich nur alle Bücher verfluchen wo drin steht das Babys zwischen 4-6 M. in der Lage sind durchzuschlafen. Auf solche Aussagen stützt man sich doch als frischgeborene Mama. Und ist dann umso verwirrter/enttäuschter wenn das nicht der Fall ist. Bin auf jeden Fall froh das meine Maus mit 13 M. so langsam Anstalten macht Nachts durchschlafen zu wollen.

alsame

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@babyfelix

Antwort von Himbaer am 09.07.2008, 15:57 Uhr

Auch ich weiß wie das ist!!
Ich habe im erste Jahr meines großen Sohnes genug geflucht und geheult, weil er nicht so geschlafen hat wie ich es gerne gehabt hätte.
Wir hatten mehr als genug Nächte, in denen ich mehr gestillt als geschlafen habe und bis er alleine einschlafen konnte, hat es noch länger gedauert.
Ich war und bin es mittlerweile wieder, an genug Tagen fix und alle.

So und mit dem 2. gehts nicht viel besser! Der schläft nicht alleine ein, schläft tagsüber nur auf mir und vom Durchschlafen sind wir noch weit entfernt.

Letzte Nacht bin ich auch erst um halb eins wegen ihm ins Bett gekommen und mußte um halb sechs wieder stramm stehen und Nein, ich habe nicht bis halb sechs durchschlafen dürfen.

Und keiner hat gesagt, du sollst dich nicht so anstellen. Das ist deine Interpretation.

LG

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Re: @babyfelix

Antwort von babyfelix am 09.07.2008, 16:24 Uhr

Bitte entschuldige. Bin heute leicht reizbar. Hab so schlecht geschlafen...
War aber auch gar nicht so garstig gemeint, wie es sich jetzt liest. Ich hätte nur so gern die ultimative Antwort, warum es gerade uns getroffen hat. Wir sind ganz liebe, fürsorgliche Eltern, haben darauf geachtet, ihm alle Bedürfnisse zu erfüllen aber dennoch keine schlechten Gewohnheiten einreißen lassen (er bekommt nachts schon lange keine Milch mehr, ich habe ihn nie nur gestillt, damit er die Klappe hält, er schläft in seinem eigenen Bett ein...), und trotzdem... Ich komm an sich mittlerweile ja auch ganz gut damit klar, nicht zu schlafen, und es ist auch schon viel besser (meist brüllt er uns nur noch 1-2 mal raus). Aber ich hab da unten gelesen, das fast alle Kinder viel viel besser schlafen und will einfach wissen, wie sich solche drastischen Unterschiede zustande kommen.
Aber vermutlich weiß das einfach keiner. Ist wohl einfach Pech.

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Re: @babyfelix

Antwort von Himbaer am 09.07.2008, 16:42 Uhr

Ich schick dir nachher mal, wenn hier etwas mehr ruhe ist, ne PN. Also heute abend oder morgen früh mal bitte ins Postfach schauen.

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Re: Warum ist das so unterschiedlich?

Antwort von Malefiz am 09.07.2008, 22:24 Uhr

Hallo babyfelix,
ich kann´s Dir wirklich nachfühlen. Mein Großer war ein schlechter Schläfer bis er ca. 20 Monate alt war. Dann war der Spuk schlagartig vorbei. Nur war ich da bereits wieder ziemlich schwanger, so dass von Durchschlafen meinerseits keine Rede sein konnte. Und seit 16 Monaten belagert mich der Kleine bis auf wenige Ausnahmen alle 2 bis 3 Stunden, wobei´s gegen 4 Uhr früh dann mal so richtig unruhig wird. Ich zähl nicht mehr mit und versuche, mich auch nicht mehr zu fragen, warum. Er wird noch gestillt, das wird´s wohl sein. Dafür schläft der Große den Schlaf des Gerechten.
Es gibt also für uns berechtigten Grund zur Hoffnung.
Ich für meinen Teil werde dann nach so langer Zeit des Nichtdurchschlafens garantiert erstmal ein Schlafprogramm benötigen!
Viele Grüße,
Malefiz

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finde die Frage gut, und ich habe tatsächlich über dasselbe nachgedacht

Antwort von BiggiMael am 10.07.2008, 23:38 Uhr

obwohl ja meiner nun gut schläft.

Ich finde, oben sind ja ein paar brauchbare Antworten.

ich glaube auch, das ist zum grossen Teil Veranlagung, und die Leicht- und Tiefschlafphasen sind bei jedem unterschiedlich verteilt.

Von den Phasen mal abgesehen, wo Kinder nachts irgendwas verarbeiten wie einen Entwicklungsschritt (oder auch ein Problem oder Ängste), oder krank sind etc. (und Erwachsene haben das ja auch mal)
Dabei sind ja auch manche wieder empfindlicher als andere.

Obwohl meiner ja auch noch nachts ein Fläschchen kriegt, schläft er ansonsten ziemlich wie ein Bär (auch beim Stillen schon, 3 mal Stillen à 5 Minuten, dann zuverlässiges Wiedereinschlafen). Ich und Papa auch. Und wir gehen spät ins Bett und stehen spät auf (wenn Beruf uns lässt).
Obige Phasen hat mein Kleiner auch.

Und ich denke, es stimmt, dass jedes Kind (auch Erwachsene) mal nachts aufwacht, und die Frage ist, warum manche eher als andere wieder einschlafen, und es scheint auch normal, das kleine Kinder oft eine Wiedereinschlafhilfe brauchen, und die angebotenen Hilfen entsprechen ja auch den Bedürfnissen, wie Nuckeln, Nähe, Trinken /Nahrungsaufnahme etc.(zumindest bei den ganz Kleinen)

Meiner schläft bei mir, und wenn er aufwacht und wie viele kleine Kinder Mama's Nähe braucht (und das ist wahrscheinlich die Entwicklungsphase?? Die dann auch zur Gewohnheit wird, wenn Mama immer da ist?) muss er nicht rufen, da ich ja schon da bin. Dann schläft er halt wieder ein. Ich kriege das gar nicht mit, während jemand anders erst aufstehen und hingehen müsste, und womöglich noch eine Weile am Bett sitzen.

Andererseits kriege ich ein nächtliches im Schlaf-Jammern und Wälzen eher mit als eine Mutter, deren Kind im anderen Zimmer ist. Kann mich z.B vom Einschlafen abhalten und zu unnötigen Beruhigungs-Aktionen verleiten, während da die andere Mutter mit Kind im anderen Zimmer vielleicht eben nix mitkriegt (und Kind in Ruhe lässt).

Eine andere Mutter (Väter nicht vergessen) mit Kind im eigenen Bett (oder auch woanders?) würde wahrscheinlich grundsätzlich viel eher von jedem Mucks wach als ich, da ich ja selbst wie ein Bär schlafe und meist wenn ich schlafe kein Jammern und nix mitkriege, es sei denn ich bin ohnehin wach.

Anderes gestilltes Kind will vielleicht mit der Mama im Bett mehr die Brust, da sie ja nun mal schon da ist.

Also liegt es auch ein bisschen bei den äusseren Umständen und dem Empfinden der Eltern, aber ich glaube, in den meisten Fällen ist das der geringere Teil.

Ich fand die ersten 3 Monate mit Schlafproblemen absolut aufreibend (bloss 3 Monate!), und eine Freundin von mir hat 2 Kinder, Kind 1 schläft super, Kind 2 gar nicht.
Sie hat mir gesagt, "hätte ich das gewusst, hätt ich's mir nochmal überlegt".

Ich sag jetzt aber auch mal, dass es irgendwann (fast) vorbei geht, dann brauchen sie einfach nicht mehr so unsere Hilfe, von Ausnahmesituationen abgesehen, da bin ich mir sicher, selbst bei denen, die im Teenageralter immer noch schlecht schlafen.

Ciao Biggi

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