Schlafen, einschlafen, durchschlafen

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Geschrieben von cl84 am 06.03.2013, 22:20 Uhr

Jedes Kind kann schlafen lernen?

Hallo,
ich weiß es ist schon unendlich viel über dieses Thema diskutiert
worden und ich will auch nicht das Rad neu erfinden.
Meine kleine wird bald ein Jahr und ich möchte gern unsere Geschichte
erzählen. Die ersten 5 Monate hatten wir keine Probleme.
Ich habe voll gestillt und sie schlief mit 6 Wochen zum ersten Mal durch.
Dann sind wir umgezogen, ich musste wegen ihrem starken Übergewicht mit
Beikost anfangen und die ersten Zähne kamen. Von da an war
sie stündlich wach und wollte gestillt werden. Das war für mich
kein Problem da ich wusste wie belastend das alles für sie ist.
Ich hatte damals schon das Buch Jedes Kind kann schlafen lernen zu Hause.
Eine Freundin hat es mir geschenkt. Ich hab es gelesen und es
schien mir ziemlich brutal. Jetzt ist es allerdings so das ich ein halbes
Jahr alles probiert habe und meine Tochter immer noch alle 1 bis 2 Stunden
wach wird. Vor 2 Wochen waren wir auch noch krank. Sie war
nach 2 Tagen wieder Top fit aber ich war völlig fertig! Meine Kinderärztin hat
meiner Maus sogar einen Schlafsaft verschrieben damit ich mal schlafen kann.
Ich hatte ein fürchterlich schlechtes Gewissen und war fast schon froh dass er
nicht geholfen hat und ich ihn absetzen konnte.
Jetzt habe ich doch die light Variante von Jedes Kind kann schlafen lernen versucht.
Das heißt Mittags und Abends schläft sie allein ein Nachts hole ich
sie zu mir ins Bett und stille sie auch. Damit fahren wir ganz gut.
Es wäre gemein ihr gegenüber sie nachts nicht zu mir zu lassen.
Ihr Bett steht direkt neben meinem und das wäre für uns beide nicht schön
da ich auch gern mit ihr kuschel. Früher habe ich sie gleich bei mir ins Bett
gelegt und gestillt bis sie eingeschlafen war. 2 mal konnte ich im letzten
Moment verhindern dass sie rausfällt denn ich geh ja erst später ins Bett.
Sie schläft dank des Schlafprogrammes auch bei mir im Bett besser.

Ich bin weder komplett von dem Buch überzeugt noch komplett
dagegen. Es ärgert mich aber dass viele die Eltern die auf dem
Zahnfleisch gehen und die Methode als letzten Ausweg sehen immer
fast gelyncht werden. Ich selber bin alleinerziehend und obwohl ich mein Kind sehr Liebe musste eine Lösung her. Wie soll man sich noch gut um sein Kind kümmern
wenn man körperlich und nervlich am Ende ist?
Außerdem merkt ein Baby auch wenn die Mutter eigentlich keinen Bock auf stillen hat
und lieber schlafen möchte. Ich denke verlogene Zuwendung ist schlimmer als keine!
Mütter sind auch nur Menschen und wie Jedes Baby ist auch jede Mutter anders.
Ich denke mein Krümel und ich haben einen guten Kompromiss gefunden.

Obwohl ich selber die Methode aus dem Buch teilweise angewendet habe
würde ich jedem empfehlen die Instinkte deshalb nicht außer Acht zu lassen!
Zum Beispiel hätte ich die Methode nicht angewandt wenn sie jünger gewesen wäre,
ich nicht so fertig und am Ende gewesen wäre und vor allem nicht erst alles Andere
probiert hätte. Das Buch hat aber eine große Schwachstelle denn es sollte mehr auf andere Ursachen von Schlafproblemen wie Krankheit und Schmerzen eingegangen
werden! Es wird nur gesagt das Kind soll gesund sein. Ein stiller Reflux zum
Beispiel ist aber kaum zu erkennen. Das Kind will alle 2 Stunden trinken damit die
Magensäure gebunden wird und nicht die Speiseröhre verätzt. Wenn
dann das Programm angewandt wird und das Kind nicht nur allein im
dunkeln ist sondern auch noch unerträgliche Schmerzen hat
wird es sicher schwer Traumatisiest !

Danke fürs lesen, ich musste das einfach mal los werden und es würde mich auch sehr interessieren wie ihr das seht.

 
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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Häsle am 07.03.2013, 7:59 Uhr

Ich hab das Buch nicht gelesen (andere Bücher auch nicht).
Was genau davon hast du denn nun angewendet?

Jede Familie muss die für sie passende Schlafsituation (und Erziehungsmethode) finden. Wenn möglich so, dass keiner der Beteiligten zu sehr leiden muss. Dass auf die Kinder dabei mehr geachtet werden muss als auf uns Erwachsene, ist ja logisch. Die können sich nicht wehren oder frei entscheiden.

Ich lese nicht raus, dass du dein Baby schreien lässt. Das würde ich als Folter für so ein Würmchen empfinden. Für normale Schlafproblemchen ist das nicht die richtige Lösung.

Die für uns damals richtige Lösung war, dass unser Baby im eigenen Bettchen neben mir schlief. Da ich Probleme mit dem Stillen hatte, bekam sie zusätzlich Flaschenmilch. Einen Schneller hatte sie auch.
Anfangs legte ich sie schlafend in ihr Bett und holte sie nach Bedarf zu mir.
Irgendwann schlief sie dann mit Begleitung im eigenen Bett ein und kam nachts zu uns rüber usw.
Das war natürlich ein Kompromiss, keiner war damit zu 100% glücklich. Aber es musste auch keiner großartig leiden, am wenigsten das Kind.

Für uns (beide Schichtler, auch nachts) war das die beste Regelung. Was Bücher oder Außenstehende dazu sagen, ist mir egal. Unserer Tochter hat es nicht geschadet, ganz im Gegenteil.

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von cl84 am 07.03.2013, 13:40 Uhr

Hallo,
ich finde es gut dass du keine Bücher liest. Sie verwirren mehr als dass sie helfen. Merk ja selbst dass ich nicht mehr weiß was falsch und richtig ist.
Es wird in dem Buch erklärt dass man ein Kind am besten zum schlafen bekommt wenn es allein im Bett einschläft und zum Beispiel nur ein Kuscheltier bei sich hat. Begründet wird das damit wenn ein Kind in der Nacht wach es genau die Bedingungen wie beim einschlafen. Sprich wird es zum einschlafen gestillt will es wieder an die Milchbar. Man legt es also nach dem Abendritual wach ins Bett und verlässt das Zimmer. bei protest geht man erst nach 3 Minuten wieder rein und beruhigt das Kind höchstens 2 Minuten lang. Die Zeit die man draußen bleibt wird langsam gesteigert. Theoretisch müsste ich auf dem Sofa schlafen und wenn meine Tochter nachts wach wird müsste ich warten wie am Abend bevor ich zu ihr gehe. Man dürfte erst wieder im selben Zimmer schlafen wenn sie durch schläft. Mittags und Abends mache ich es so und sie schläft jetzt ohne Probleme ein. Aber sie nachts allein lassen schaffe ich einfach nicht. Von den Autoren wird das auch als Option genannt wenn dem Kind nicht alles auf einmal zugemutet werden soll.
Es ist schwierig da eine Lösung zu finden. Zumal ich mir von meiner Oma zum Beispiel anhören muss ich bin Schuld dass mein Kind nicht schläft weil ich sie zu sehr verwöhne und bei jedem weinen gleich zu ihr renne.
Ich will auch gern das stillen und bed sharing so lang beibehalten wie sie es möchte. Ist nur schwierig weil sie nachts teilweise über Stunden quengelt und sich durch nichts beruhigen lässt. Sie soll auch nicht durchschlafen aber 3 oder 4 Stunden am Stück wären schon schön.
Liebe Grüße

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Zafon am 07.03.2013, 13:41 Uhr

Ferbern ist, egal aus welchem Blickwinkel man schaut, nicht für Babys als Methode des Schlafenlernens zu empfehlen, denn so lernen sie nicht schlafen sondern nur "sich nicht mehr zu melden" -

Hier kann gern nachgelesen werden:
http://www.ferbern.de/fileadmin/documents/pdf/broschuere_babyschlaf.pdf

Wenn man nachts nicht mehr stillen möchte, sich der Stoffwechsel des Babys langsam umstellen soll, damit das Kind in der Nacht nicht mehr an die Brust oder Flasche braucht, gibt es durchaus Alternativen, die v.a. dem Kindswohl dienen.

Hier kann gern nachgelesen werden:
http://www.rabeneltern.org/index.php/wissenswertes/schlafen-wissenswertes/1221-besser-schlafen-im-familienbett?showall=&limitstart=

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von viperk am 07.03.2013, 14:07 Uhr

ich habe in meiner verzweiflung viele schlafbücher gelesen und fand
dies hier am besten:

christine rankl "endlich durchschlafen"

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Marmeladendame am 07.03.2013, 14:14 Uhr

Wenn du es okay für dich und eure Situation findest, dann muss man das akzeptieren aber dann musst du auch akzeptieren, dass sich anderen Müttern die Fussnägel aufrollen wenn sie sich vorstellen, ein Kind wach ins Bett zu legen und dann den Raum zu verlassen!

Du gehst auf dem Zahnfleisch und bist dazu noch alleinerziehend.... Ich verstehe vollkommen, dass sich da was für euch ändern musste aber warum muss ein Baby alleine einschlafen? Sie ist noch keine 12 Monate alt und wird alleine im dunklen Raum gelassen, ich persönlich finde das nicht gut! Meine Tochter kann heute mit 20 Monaten noch nicht alleine einschlafen und ich glaube, sowas ist auch normal. Dann halten wir halt ihre Hand bis sie eingeschlafen ist, da müssen wir alle durch.

Was ich nicht verstehen kann, dass Eltern ihre Kinder ferbern und 3 Minuten alleine weinen lassen aber tagsüber ist das natürlich was ganz anderes. Weint da dann das Kind, wird es direkt getröstet aber nachts im Dunkeln, muss das Kind dadurch. Auch drei Minuten können für ein Baby alleine in einem dunklen Raum sehr lange sein!!!

Hoffentlich hält das aber auch bei euch an und du musst es nicht öfters wiederholen.

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Boah, Marmeladendame...

Antwort von peekaboo am 07.03.2013, 14:25 Uhr

... bei Dir hört sich das gerade so an, als ob man das Kind einfach in einen dunklen Raum sperrt und dann vor sich hinschreien läßt. Ich denke ein Kleinkind kann durchaus verstehen, wenn es eine abendliche Routine hat und nachdem diese "abgespielt" wurde mama sagt, ich gehe kurz raus und schaue in 3 Minuten wieder nach dir.

Klar ein Säugling kann das nicht aber von einem 14 Monate alten Kind erwarte ich das. Natürlich weiß das kind nicht wann drei minten rum sind aber es kann aus dieser Situation auch lernen das man sich auf Mama/Papa verlassen kann

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Re: Boah, Marmeladendame...

Antwort von SB264 am 07.03.2013, 14:54 Uhr

Ich gebe dir recht.
Ein Baby schreien zu lassen, ist nicht schön, es zerstört aber auch nicht die Psyche des Kindes. In Maßen ist jede Einschlafmethode (vom Schreien lassen bis zum Einschlaftragen) alles ok. Keine Mama lässt ihr Baby absichtlich leiden.

Hier wirst du aber oft lesen :"Das muss jeder selbst wissen, ABER.....!"
Schwarz-Weiß-Denken und Dramatisierung ist hier allgegenwärtig, komischwerweise bei den Mamaa am öftesten, bei denen Einschlafen und Schlafen überhaupt nicht funktionieren (in dem Sinne, in dem die AP schreibt)

So, und jetzt bin ich wieder friedlich!

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@peekaboo

Antwort von babytraum am 07.03.2013, 15:24 Uhr

Ja wie soll es denn sonst sein? Ein Baby/Kleinkind ist alleine in einem Raum und schreit 3 Minuten lang vor sich hin.

Mal ne provokante Frage an dich:
Warum legt man sich Kinder zu, wenn man dann nicht akzeptieren kann, dass sie nicht immer so "ticken" wie gewünscht? Finde ich ja schon schlimm, was du von einem 14 Monate "alten" Kind erwartest...

Ach noch was, musstest du schon mal 3 Minuten lang um Hilfe schreien und hast gewusst, es hört dich jemand und keiner kommt, weil 3 Minuten sind ja noch nicht um...

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Re: @peekaboo

Antwort von SB264 am 07.03.2013, 15:38 Uhr

Ich sags ja: hier gibts nur schwarz und weiß!

Hier wird immer gleich von Kindesmißhandlung ausgegangen....

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Re: @peekaboo

Antwort von cl84 am 07.03.2013, 16:05 Uhr

Danke erstmal das ich hier auch auf Verständnis stoße! Ich persönlich bin ja eher grau. Wir sind alle keine Psychologen und selbst wenn kann keiner 100% sagen was ein Kind denkt. Eine Mutter die sich nicht schlecht dabei fühlt wenn ihr Kind weint gehört auch zum Arzt. Um dem Bedürfnis des Kindes nach Nähe gerecht zu werden dürfte es ja nie allein sein. Und ich denke ein Kind fühlt sich auch verarscht wenn Mama am Bett sitzt bis es schläft und dann raus schleicht. Habe ich übrigens auch versucht mit dem Ergebnis dass sie sich immer mehr gegen das schlafen gewährt hat weil sie wusste ich bin weg sobald sie eingeschlafen ist. Stellt Euch mal vor ihr schlaft auf dem Sofa an euer Kind gekuschelt ein und wenn ihr wach werdet liegt ihr allein im dunklen Schlafzimmer. So muss sich ein Kind fühlen was heimlich zu Bett gebracht wird.

Ich denke das Ferbern sollte als das gesehen werden wofür es entwickelt wurde nämlich als aller letzter Ausweg bevor man dem Kind aus Verzweiflung etwas antut! Es wurde mir auch in der Schreiambulanz gesagt: lieber das Kind ein paar Minuten schreien lassen, aus dem Raum gehen und wieder runter kommen.

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von cl84 am 07.03.2013, 16:28 Uhr

ich kenne die Seite Ferbern.de. Hab sie ironischer Weise gefunden als ich nach positiven Berichten über das Ferbern gesucht habe. Ich weiß das Dr. Ferber selbst nicht mehr von seiner Theorie überzeugt ist und eher zum bed sharing rät. Ich würde meiner Tochter auch niemals von heute auf morgen das stillen verweigern. Ich stille sehr gern und möchte es auch weiterhin tun. Nur alle 1 bis 2 Stunden ist echt anstrengend auf Dauer!

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von cl84 am 07.03.2013, 16:46 Uhr

ich kann mit Kritik umgehen und verstehe jede Mutter die mich zum Teufel wünscht. Danke das du mich auch ein bisschen verstehen kannst! Ich fühle mich auch nicht wohl dabei wenn ich sie allein lasse zum schlafen. Allerdings hat alles andere nichts gebracht. Wenn ich bei ihr saß oder lag dauerte es immer länger bis sie eingeschlafen ist und dafür wurde sie um so früher wieder wach und alles fing von vorn an. Meine Anwesenheit scheint sie eher zu stören. Jetzt schläft sie allein ein aber egal wann ich ins Bett gehe kurze Zeit später wird sie wach und will zu mir, was sie ja auch darf.
Das Argument mit Nachts muss sie weinen, tags wir sie sofort getröstet ist gut. So hab ich das noch gar nicht gesehen. Mich würde mal interessieren was nun stimmt: lernt das Kind sich selbst zu beruhigen oder dass es sich nicht lohnt zu schreien weil eh keiner kommt?

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Susi0103 am 07.03.2013, 17:42 Uhr

"lernt das Kind sich selbst zu beruhigen oder dass es sich nicht lohnt zu schreien weil eh keiner kommt?"
Beides.

Es "lernt", dass es nicht auf Hilfe von seinen Bezugspersonen vertrauen darf, daher scheint auch festzustehen, dass überdurchschnittlich viele Menschen mit Verlustängsten in ihrer Kindheit "Vernachlässigung" erfahren haben, bzw ihre elemantaren Bedürfnisse nach Nähe und Sicherheit nicht befriedigt wurden.

Dieses Phänomen wurde in der NS-Zeit benutzt.
Ein Mensch, der in der Kindheit so wenig Körperkontakt, Nähe, Zuwendung wie irgendmöglich erfuhr, war später so viel leichter zu lenken, da er sich an jeden klammerte, der diese Zuwendung versprach (Hitler-Jugend zB).

Ich behaupte nicht, dass das, was Du tust, genausoso schlimm ist oder zwangsläufig zu Verlustängsten führt, aber die Wahrscheinlichkeit ist einfach höher, als bei Kindern, bei denen das Vertrauen in die Bezugspersonen nicht auf die Probe gestellt werden.

Wenn Du aus lauter Verzweiflung schon kurz davor stehst, Dein Kind körperlich anzugehen oder aus lauter Müdigkeit zusammenklappst, dann ist diese Methode zweifellos besser.

Ich kann mir gut vorstellen, wie es Dir geht.
Meine Kinder wachten monatelang alle 30-60 Minuten auf. Ich ging auf dem Zahnfleisch und drunter!
Aber überleg trotzdem, wieviel Du Deinem Kind zumuten MUSST und was irgendwie vermeidbar ist.

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@babytraum... Man legt sich kinder zu wie du es nennst,

Antwort von peekaboo am 07.03.2013, 18:34 Uhr

Weil man das bedürfnis hat etwas unendlich lieben zu können. Jeder muss für sich sehen, wss für seine Familie am Besten ist. Es gibt kein Patentrezept.


Die drei minuten waren nicht als zeit als solche angedacht... Und das zimmer muss nicht dunkel sein... Das kind ist in einer ihm gewohnten umgebung und keineswegs in einem unbekannten umfeld....

Ich bewundere alle Mütter, die es so durchhalten, ständig an ort und stelle zu sein, wenn das kind weint und dann liebevol das kind in den schlaf zu wiegen... Auch ehepaare die es fuer ihre lebensgemeinschaft in ordning finden, wenn die kinder alle mit im bett schlafen...

Ich denke wir sollten toleranter über die erziehungsmethoden der verschiedenen familien sein.

Ich habe auch solche diskussionen gehaßt von wegen man muss stillen... Für manche Familien paßt es ind für manche nicht...

Für uns hatte es gepaßt...

LG von einer graudenkerin

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von cl84 am 07.03.2013, 19:02 Uhr

Natürlich möchte ich meinem Kind keinen Schaden zufügen. Ich glaube nicht dass ich ihr etwas tun könnte. Aber das haben schon viele gedacht und dann kam es doch dazu. Sie ist sehr Selbstbewusst und fremdeln kenn ich von ihr kaum. Hoffe ich hab das nicht kaputt gemacht und sie wird auch in 10 oder 20 Jahren nicht darunter leiden. Die Tage sind wesentlich entspannter wenn wir ruhigere Nächte hatten. Meine Maus hat heute viel mehr gelacht als sonst. Ich habe für mich entschieden nicht das komplette Programm durch ziehen werde. So hat sie mich Nachts bei sich und kommt so sicher besser mit den paar Stunden allein im Bett zurecht.

Du hattest ja auch eine harte Zeit. Wie bist du mit dem SchlafMangel zurecht gekommen?
Haben deine Kinder von allein wieder besser geschlafen?

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Jessilou am 07.03.2013, 19:34 Uhr

Hallo,

ich muss jetzt mal mitmischen.
Ich finde es echt schlimm, wie manche Mütter an den Pranger gestellt werden.
Jeder sollte doch es so handhaben können wie sie sich dabei wohl fühlen.
Die eine Mutter bleibt bei ihrem Kind bis es eingeschlafen ist und geht dann, die andere stillt ihr Kind in den Schlaf und die andere legt ihr Kind wach ins Bett.Wenn man will kann man bei jeder Methode etwas negatives finden.
CI84 schreibt, dass sie die Methode teilweise angewendet hat.
Und wenn ich jetzt sage, dass ich das auch in abgewandelter Form gemacht habe bin ich jetzt eine schlechte Mutter die ihrem Kind keine Zuwendung gibt und es seelisch misshandelt?!?!?!?
Es ist doch immer Situationsabhängig.
Ich erläutere mal wie und warum ich das gemacht hab,
Mein Sohn war fast jede Nacht 2-3 Stunden am Stück wach (er schläft bei uns im Schlafzimmer in seinem Bett, kein Platz für ein Beistellbett und unser Bett ist nur 1,40 breit und damit zu klein, dass er dort mit rein kann um die ganze Nacht dort zu schlafen, aber zum kuscheln kein Thema).
Er ist auch nur übers stillen eingeschlafen, da ich Tagsüber 1-2 Stündlich gestillt hab, tat mir abends einfach die Brust sehr weh und bis er sich dann Schlaf genuckelt hatte dauerte dann auch ne gefühlte Ewigkeit. Ich wollte einfach vom in den Schlaf stillen weg, so dass der Papa auch in der Lage ist ihn mal ins Bett zubringen und ihn auch zu beruhigen ohne dass meine Brust her halten muss.
Ich hab ihn dann auch nach unserem abendlichen Ritual wach in sein Bett gelegt, vorher noch gekuschelt und geküsst und bin dann raus.
Er musste auch nicht die angegebene Zeit alleine im Zimmer bleiben und bin immer wieder an sein Bett und hab ihn gestreichelt und geküsst und ihm signalisiert, dass ich da bin.
So, muss mein Sohn heute alleine einschlafen? Nein, wenn er es braucht bleibe ich bei ihm bis er eingeschlafen ist und halte seine Hand oder ähnliches. Er schläft auch nicht durch, muss er auch nicht und kommt dann auch zum kuscheln ins Bett. Es diente lediglich dazu eine andere Gewohnheit zum einschlafen zu schaffen.Er bekommt den ganzen Tag Zuwendung, viel Nähe und vor allem viel Liebe.
Es ist echt nicht schön eine Mutter als schlechte Mutter hinzustellen.
Keine Mutter ist perfekt und jede Mutter wird im Laufe der Jahre Fehler machen und möchte sie dann bestimmt nicht vorgehalten bekommen und dann als schlecht bezeichnet werden.
Es wäre schlimm, wenn eine Mutter sagen bzw. schreiben würde: Es will nicht schlafen, dann kriegt es eine Ohrfeige, wird ins Bett gestopft und da bleibt es dann. Da wäre es gerechtfertigt zu sagen, dass man eine schlechte Mutter ist.

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Susi0103 am 07.03.2013, 19:51 Uhr

Ich würde gern sagen, ich hatte Glück, da ich einen Mann zu Hause hab, aber tatsächlich hat er nicht ein einziges Mal wirklich geholfen.
Er ist voll berufstätig, 12 Std täglich außer Haus, also kein Vorwurf.

Immer, wenn es so schlimm war, dass ich tagsüber die Augen kaum offen halten konnte und nachts zT erst sehr spät vom Weinen meines Kindes direkt neben mir (!!!) wach wurde (mein Mann und meine Große sind schwerhörig, da war keine Hilfe zu erwarten, sie hörten es kaum), beschloss ich, dass mein Mann mal eine Nacht übernehmen müsse... und jedesmal haben sie dann plötzlich ein oder zwei Nächte fast komplett durchgeschlafen, kurz bevor wir dazu kamen.
Ich hatte erstmal neue Kraft und machte weiter.

Mit ca 12-13 Monaten wurde es bei beiden Kids langsam besser. Erst schliefen sie 1,5, dann 2 Std usw.

Die Große ist 6 Jahre und wird bis heute Nachts mehrmals wach.
Davon bekommen wir aber nichts mehr mit, sie kommt in unser Bett und gut ist.
Die Kleine (3,5) schläft meist durch, seit sie 18 Monate alt war, wenn nicht, dann wacht sie nur kurz auf, um zu uns zu kommen.

Ich selbst bin auch jemand, der Nachts oft mehrmals wach wird. Immer schon.

Auch bei Euch wird es besser.
Kein Kind wacht ewig alle Std auf.
Und schneller, als Du Dir vorstellen kannst, schulst Du Dein Kind ein, es bringt Freunde mit und schwupps, bist Du abgemeldet (iiihhh, nicht küssen, was sollen meine Freunde denken?!) und wünschst Dir die Zeit zurück, als Du noch das Wichtigste im Leben Deines Kindes warst.
Diese kurze Zeit geht so schnell vorbei. Versuch, sowenig wie möglich davon zu verpassen und Deinem Kind soviel Sicherheit wie möglich mitzugeben. Es wird dieses Gefühl später brauchen.

Lg

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Zafon am 07.03.2013, 20:22 Uhr

Hier wird niemand an den Pranger gestellt, nur weil man mal eine andere Meinung vertritt!
Wenn eine Mutter aus einer inneren Not (und das ist Schlaflosigkeit) eine Methode anwendet von der sie gehört gelesen hat, von der aber inzwischen hinlänglich bekannt ist, dass sie dem Kind schadet, kann man ruhig mal von einer anderen Perspektive sprechen.

In den 60er war es auch okay, dass man (Heim) Kinder missachtete, schlug, demütigte, in ein Besinnungszimmer sperrte (vielleicht habt ihr den Film/ die Reportage auch gesehen) - das war halt so und dennoch wußte man kurze Zeit später, dass es unzumutbare Methoden für Kinder und Jugendliche waren und heute weiß man, dass diese Kinder immer noch an diesen Traumen leiden (Schlafstörungen, Platzangst, Angst im Dunkeln, beim Klappern von Schlüsseln etc)

Der Körper hat ein Gedächtnis von dem wir nichts wissen, aber in unserem Unterbewusstsein ist es auf ewig abgespeichert und d.h. wir reagieren noch Jahre auf Dinge, die uns in der frühesten Kindheit widerfahren sind. Niemand kann sich hinstellen und behaupten, dass bisschen schreien oder alleinlassen schadet schon nicht.

Wenn man jetzt seinem Kind zuhört, auch sieht wie es reagiert und es geht ihm beim Einschlafen/ Schlafen gut (es weint nicht, es jammert nicht sehr lange, es jammert nicht, wenn es schon sieht, dass die Mutter aufsteht und hinausgehen will, es jammert/weint nicht, sobald es das Bett sieht etc.), dann macht man das Richtige und das kann sehr viel Verschiedenes sein.

Es ist für mich nicht zu verstehen, warum man nicht die Kraft aufbringt sein Kind eine Zeitlang in den Schlaf zu tragen. Dann nach einer Weile das Kind im Arm sitzend einschlafen zu lassen. Dann liegend das Kind im Arm einschlafen zu lassen usw. bis es allein mit der Hand der Mutter einschlafen kann oder gar schon mit eine Plüschtier.

Kein Kind fühlt sich verarscht, wenn es woanders aufwacht als es eingeschlafen ist (Arm - Bett)! Die meisten Kinder, die Einschlafprobleme haben sind 1-2 Jahre und da bekommen sie solche Dinge wirklich nicht mit, weil ihnen die kognitive Fähigkeit fehlt.
Für Kinder ist es "nur" schlimm allein einschlafen zu müssen oder aufzuwachen und zu sehen, dass Mama nicht mehr da ist. Sie haben auch kein Gefühl für Zeit und deshalb sind 5 Minuten unvorstellbar lang.

Wir haben Kinder auf die Welt gebracht und sollten einfach nur das Interesse haben, sie so zu behandeln wie wir gern behandelt werden wollen.
Und das bedeutet für mich, dass wenn mein Kind sich meldet, dass es etwas nicht möchte, weil es noch nicht bereit dafür ist, dass ich dann für sie da bin. Wenn sie älter sind, lernen sie schon an anderer Stelle, dass sie nicht immer alles bekommen können, aber Schlafen ist Loslassen und Alleinsein und daher ist es ein besonders sensibler Bereich!

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von SB264 am 07.03.2013, 20:39 Uhr

"Niemand kann sich hinstellen und behaupten, dass bisschen schreien oder alleinlassen schadet schon nicht."


Ich bin ein Kind das Ende der 70er Jahre geboren wurde. Ich und viele andere Menschen in meinem Alter mussten wahrscheinlich schreien, wenn sie im Bett lagen...ich sage wahrscheinlich, weil ich es nicht mehr weiß. Da in dieser Zeit aber Baby Phones, "Ich trage mein Baby gerne in den Schlaf"-Ansichten oder Familienbetten noch nicht so verbreitet waren, sind meine Eltern, die in einem großen, für die 70er Jahre typischen Bungalow wohnen, mit Sicherheit nicht sofort ins Kinderzimmer am anderen Ende des Hauses gekommen, wenn ich weinte.
Ich kann dir versichern, dass ich keinen Schaden davongetragen habe.
Und bei meinen Mitmenschen ist mir auch nichts bekannt. Ich habe noch nie jemanden sagen hören:"Mama, du hast mich vor 30 Jahren immer Schreien lassen, und deswegen habe ich heute noch ein Problem!"
Und wenn du jetzt mit dem Argument kommst, dass die Menschen die unsicher oder nervös, etc. sind, betroffen sind, dann kann man das nicht beweisen.

Ich gehöre in die Kategorie "grau". Ich würde mein Kind nie leiden lassen, das könnte ich nicht. Trotzdem würde ich mich von meinem Kind auch nicht veräppeln lassen, was das Einschlafen und die Hilfen dazu angeht. Ich bin der Meinung, dass man schnell herausfindet, wann ein Kind einen wirklich braucht. Und ein wenig "Schlafkultur" kann man ihnen schon beibringen.

Wir sollten die Kleinen nicht unterschätzen, die wissen genau wie sie uns zu ihren Sklaven machen (und das ist jetzt nett gemeint).

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?@Zafon

Antwort von Maxi2011 am 07.03.2013, 20:43 Uhr

Hier unterschreib ich gerne! Sehr schön geschrieben!
Mein Sohn hat auch bis heute immer noch begleitendes Einschlafen (Familienbett), er ist 2 Jahre und schläft seid er etwas über 1 Jahr ist durch!!! Das war am Anfang eine Katastrophe, er hat schlecht geschlafen und kam auch mitunter halbstündlich zum Stillen, das über Tage!!! Er möchte noch nicht alleine Einschlafen und auch nicht alleine Schlafen, also liegt er noch bei uns! Mein Freund und ich finden es absolut ok und genießen auch diese Zeit! Meine Tochter (2Wochen) schläft auch bei uns...und schläft Nachts super, kommt nur max.2x zum Stillen!
Ich kenne also das extreme Nachts und das angenehme!!! Ich passe mich meinen Kindern an und so schlafe ich am besten!!!
LG
Tanya

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Marmeladendame am 07.03.2013, 20:46 Uhr

Es ist wichtig, dass ein Kind lernt sich selbst zu beruhigen aber ich bin mir sicher, dass tust du bereits! Es gibt bestimmt oft Situationen am Tag, bei denen sie einfach mal warten muss oder?
Sei es, du bist in der Küche und musst die Nudeln abschütten und sie meckert.... oder du sitzt auf der Toilette und sie will auf den Arm... oder oder oder... Umso älter sie wird, umso mehr wirst du ihr zutrauen. Das kommt ganz automatisch aus deinem Bauh raus und so lernt sie, dass sie eben mal warten muss.

Hier stellt dich keiner als eine schlechte Mutter hin!!!
Ich glaube, die meisten hier kenne diese schlaflosen Zeiten in denen der Körper vor Müdigkeit schmerzt! Also bei uns hier war es auf jeden Fall so, ich war so fertig wie noch nie im Leben und ich bin nicht alleinerziehend. Ich ziehe eh den Hut vor allen Alleinerziehenden! Wir hatten im Alter von ca 9-14 Monaten auch diese Phase, in denen meine Tochter alle 60 Minuten aufgewacht ist. Wann wurde es besser? Ich glaube so mit 15 oder 16 Monaten. Als sie 13 Monate alt war, habe ich eine stillfreie Zeit in der Nacht eingeführt. Danach die Wochen ist sie aber genauso oft aufgewacht und ich musste sie durch kuscheln (sie schläft bei uns im Beistellbett) wieder zum schlafen bekommen. Irgendwann wurden die Schlafphasen aber länger. Keine Ahnung ob das an der Brustenwöhnung in der Nacht oder einfach am Reifegrad meiner Tochter lag. Dann hatten wir tolle Monate und jetzt, nun ist sie 20 Monate alt, steckt sie wieder seit 2 Wochen in einer neuen Phase. Nun dauert das Einschlafen durch Kuscheln mind. 30 Minuten+ und nachts wird sie auch öfters als vorher wach. Solche Zeiten kann ich nicht schön reden, sie sind einfach sch.... und machen einen fertig aber ich weiß, es wird wieder besser. Für mich habe ich beschlossen, dass manches einfach seine Zeit braucht. In diesem Alter tut sich soviel, jeden Tag lernen sie was neues und wenn sie heute gut schlafen, kann morgen wieder alles anders sein.

Was gar keine Frage ist, dass wenn man gar nicht mehr kann und Angst hat, dass man sich nicht mehr zusammenreissen kann, aus dem Zimmer geht!

Ob deine Tochter einen Schaden davon bekommen hat? Mmm.... manches zeigt sich nur nach langer Zeit.... keine Ahnung....
Es gibt bestimmt Kinder, die können 10 Minuten alleine weinen sehr gut wegstecken aber es gibt auch welche, für diese sind die drei Minuten die längsten ihres Lebens! Irgendeine Mutter schrieb hier "Ein Baby schreien zu lassen, ist nicht schön, es zerstört aber auch nicht die Psyche des
Kindes". Doch, es KANN was im Kind kaputt gehen.
Wir sind alle Mütter und wollen doch nur das Beste für unser Kind. Ferbern muss unseren Kindern nicht schaden, kann es aber und das sollte doch ein guter Grund sein es nicht zu machen oder?

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@SB264

Antwort von Marmeladendame am 07.03.2013, 21:01 Uhr

Es freut mich sehr, dass du keinen Schaden davon getragen hast aber deshalb kann man leider nicht auf alle anderen Mitmenschen schliessen.
Viele wissen gar nicht ob sie im Babyalter alleine weinen mussten und viele wissen auch gar nicht welche Auswirkungen das überhaupt auf ein Kind haben kann.

Meine Eltern zum Beispiel fanden es auch normal, typisch 70er Jahre halt, mich abends punkt 20 Uhr ins Bett in meinem Kinderzimmer ans andere Ende des Hauses zu legen und mich morgens wieder "abzuholen".
Sie sagen, ich hätte nie geweint und ich sage, sie hätten es bei der Entfernung eh nicht gehört.
Klar kann ich nicht beweisen, dass ich manche Ängste gerade deswegen habe, ich kann es aber auch nicht ausschliessen. Ich weiß nur, dass mein Therapeut mich in einer Sitzung nach meiner Schlafsituation im Kindesalter gefragt hat. Purer Zufall oder Standartfrage bei Therapeuten?

Achso, ich lasse mich auch nicht von meinem Kind veräppeln nur weil es meine Hand oder meine Anwesenheit zum Einschlafen braucht.

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?@Zafon

Antwort von Marmeladendame am 07.03.2013, 21:03 Uhr

Es ist wichtig, dass ein Kind lernt sich selbst zu beruhigen aber ich bin mir sicher, dass tust du bereits! Es gibt bestimmt oft Situationen am Tag, bei denen sie einfach mal warten muss oder?
Sei es, du bist in der Küche und musst die Nudeln abschütten und sie meckert.... oder du sitzt auf der Toilette und sie will auf den Arm... oder oder oder... Umso älter sie wird, umso mehr wirst du ihr zutrauen. Das kommt ganz automatisch aus deinem Bauh raus und so lernt sie, dass sie eben mal warten muss.

Hier stellt dich keiner als eine schlechte Mutter hin!!!
Ich glaube, die meisten hier kenne diese schlaflosen Zeiten in denen der Körper vor Müdigkeit schmerzt! Also bei uns hier war es auf jeden Fall so, ich war so fertig wie noch nie im Leben und ich bin nicht alleinerziehend. Ich ziehe eh den Hut vor allen Alleinerziehenden! Wir hatten im Alter von ca 9-14 Monaten auch diese Phase, in denen meine Tochter alle 60 Minuten aufgewacht ist. Wann wurde es besser? Ich glaube so mit 15 oder 16 Monaten. Als sie 13 Monate alt war, habe ich eine stillfreie Zeit in der Nacht eingeführt. Danach die Wochen ist sie aber genauso oft aufgewacht und ich musste sie durch kuscheln (sie schläft bei uns im Beistellbett) wieder zum schlafen bekommen. Irgendwann wurden die Schlafphasen aber länger. Keine Ahnung ob das an der Brustenwöhnung in der Nacht oder einfach am Reifegrad meiner Tochter lag. Dann hatten wir tolle Monate und jetzt, nun ist sie 20 Monate alt, steckt sie wieder seit 2 Wochen in einer neuen Phase. Nun dauert das Einschlafen durch Kuscheln mind. 30 Minuten+ und nachts wird sie auch öfters als vorher wach. Solche Zeiten kann ich nicht schön reden, sie sind einfach sch.... und machen einen fertig aber ich weiß, es wird wieder besser. Für mich habe ich beschlossen, dass manches einfach seine Zeit braucht. In diesem Alter tut sich soviel, jeden Tag lernen sie was neues und wenn sie heute gut schlafen, kann morgen wieder alles anders sein.

Was gar keine Frage ist, dass wenn man gar nicht mehr kann und Angst hat, dass man sich nicht mehr zusammenreissen kann, aus dem Zimmer geht!

Ob deine Tochter einen Schaden davon bekommen hat? Mmm.... manches zeigt sich nur nach langer Zeit.... keine Ahnung....
Es gibt bestimmt Kinder, die können 10 Minuten alleine weinen sehr gut wegstecken aber es gibt auch welche, für diese sind die drei Minuten die längsten ihres Lebens! Irgendeine Mutter schrieb hier "Ein Baby schreien zu lassen, ist nicht schön, es zerstört aber auch nicht die Psyche des
Kindes". Doch, es KANN was im Kind kaputt gehen.
Wir sind alle Mütter und wollen doch nur das Beste für unser Kind. Ferbern muss unseren Kindern nicht schaden, kann es aber und das sollte doch ein guter Grund sein es nicht zu machen oder?

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Ups, ausversehen doppelt an verschiedene Stellen reinkopiert :-(

Antwort von Marmeladendame am 07.03.2013, 21:03 Uhr

OT

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Zafon am 07.03.2013, 21:03 Uhr

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, weshalb sie in bestimmten Situationen, bei bestimmten Menschen, in bestimmten Räumen, bei Gerüchen, Geräuschen etcpp so reagieren wie sie reagieren - das sind unsere sog. "schwarzen Löcher".
Leider stehen daran keine Beipackzettel mit Herkunftsdatum und -ort und Geschehnissen. Gern werden solche "Sachen" auch Jahre weggedrückt.

Die Forschung weiß schon mal, dass die meisten unserer Ängste, Phobien und nicht steuerbaren Reaktionen aus dem Unterbewußtsein kommen und der Beginn/Ursprung in den Baby- Kinder- und Jugendjahren liegt.

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Ich kann es nicht vestehen!

Antwort von rabarbera am 07.03.2013, 21:06 Uhr

Mein Sohn ist im gesamten ersten Lebensjahr so gut wie immer MINDESTENS alle 2 Stunden nachts aufgewacht und ließ sich nur durch Stillen wieder zum Schlafen bringen. Vom 7. bis zum 10. Lebensmonat war es sogar so schlimm, dass er ae 30-60 Minuten (!!) wach wurde und an die Brust wollte.
Als er 10 Monate alt war, hatte ich, auf Deutsch gesagt, die Schnauze voll! Ich war körperlich und psychisch durch den Schlafmangel wirklich am Ende, und ich WOLLTE nachst einfach nicht mehr stillen!
Also habe ich nachts abgestillt (tagsüber wurde er schon vorher nicht mehr gestillt).
ABER: Ich habe mein Kind NIE allein gelassen! Er musste NIE allein weinen, NIE allein einschlafen. Ich war immer für ihn da, und habe ihn auf andere Art beruhigt als durch Stillen: habe ihn getragen, geschaukelt, ihm vorgesungen, mit ihm gekuschelt, er durfte weiter bei mir im Bett schlafen, 1 bis max. 2mal pro Nacht bekam er auch noch etwas Pre-Milch aus der Flasche...
Er hat dadurch, dass ich immer für ihn da war, kaum geweint, und das nächtliche Abstillen gut verkraftet.
UND: Schon nach wenigen Nächten hat er VIEL besser geschlafen, d.h. er ist "nur noch" 1-2mal kurz aufgewacht - für uns ein toller Erfolg!
Natürlich behaupte ich nicht, dass allein das nächtliche Abstillen bei allen Babys dazu führt, dass sie besser schlafen. Aber da dein Kind auch noch so oft nachts gestillt werden möchte, wäre das, denke ich einen Versuch wert gewesen! Meiner MEinung nach immernoch besser, als gleich die radikale Methode, sein Kind schreien zu lassen.
Man muss doch nicht gleich "mit Kanonen auf Spatzen schießen" und sein Kind schreien lassen uns dazu zwingen, allein einzuschlafen?! Ob "nur" tagsüber oder auch abends/nachts, spielt dabei für mich eigentlich keine große Rolle...
Es gibt mMn so gut wie immer noch andere, sanftere Arten, einzugreifen, wenn man mit dem Schlafverhalten seines Kindes wirklich absolut nicht mehr zurecht kommt. Natürlich kann ich verstehen, dass einen dauernder Schlafmangel fertig macht - ich weiß das schließlich aus eigener Erfahrung! Aber dass man zu solch "harten" Mitteln greift, verstehe ich persönlich gar nicht! Ich könnte das nicht! Mal ganz unabhängig von den Einwänden, die andere schon gebracht haben (mögliche Spätfolgen, etc.).

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von cl84 am 07.03.2013, 21:08 Uhr

Ich sehe das auch so. Vor ein paar Monaten hatte meine Tochter Husten. Es tat mir so leid zu sehen wie sie sich quält und habe sie bei einem Anfall lieb gestreichelt und im Arm gehalten. Die Kinderärztin konnte aber nichts feststellen und riet mir einfach mal nicht zu reagieren wenn sie hustet. Und siehe da der Husten kam nie wieder. Auch ein Baby weiß wie es seine Mutter kriegt. Das heißt nicht das ich nicht für sie da bin. Als sie vor 2 Wochen hohes Fieber hatte fing sie schon an zu weinen wenn ich mit ihr in Richtung Schlafzimmer gegangen bin. Also hab ich sie auf ihrer Spieldecke im Wohnzimmer schlafen lassen, hab mich zu ihr gelegt und bin später gemeinsam ins Bett. Natürlich wollte sie das gern beibehalten.

Die meisten Mütter warten erstmal ab wenn das Baby weint um zu sehen ob es sich von allein wieder beruhigt und daran ist nichts falsch.

Allen selbsternannten Müttern des Jahres kann ich nur raten den Lilith Komplex zu lesen, da seht ihr was ihr das ihr damit ein Kind auch fürs Leben schädigen könnt. Keine Mutter ist perfekt und hat von ihrem Kind auch mal die Nase voll. Ich selber liebe meinen kleinen Krümel, tue alles was ich kann um sie glücklich zu machen, bin froh wenn ich meine Oma oder meine Mutter für 1 oder 2 Stunden auf sie aufpassen, stell dann fest das irgendwie was fehlt und bin noch glücklicher wenn ich sie wieder hab!
Ich bin sicher wenn ich sie über Nacht mal weg geben würde würde ich noch schlechter schlafen.

Jetzt noch der Schocker des Abends: meine Mama war gezwungen mich als Kleinkind eine Zeitlang im Bett anzubinden. Ich war zu groß und zu sportlich und wäre sonst unbemerkt aus dem Bett geklettert und hätte wer weiß was angestellt! Ich kann mich sogar noch dran erinnern, sehe es nicht als Traumatisch und verstehe meine Mutter toll und ganz!

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Re: Ich kann es nicht vestehen!

Antwort von SB264 am 07.03.2013, 21:13 Uhr

Meine Tochter schläft nur in ihrem Bett ein, wenn sie darin eine Flasche bekommt (mittags, abends und ggf. 1x nachts). Sie schreit nicht, spuckt die Flasche aus (die trinkt sie nicht gerne in meinem Arm , sondern lieber im Bett ), dreht sich auf den Bauch und schläft alleine ein. Manchmal jammert sie noch ein paar Minuten, aber nicht weil sie alleine ist, sondern eher zum "Runterkommen".
Sie wurde nie gestillt und es gab wirklich noch keine einzige schlaflose Nacht.

Ich habe Glück, dass es bei uns gut läuft. Mich stört nur das "Schwarz und Weiß"-Denken hier. Aber mittlerweile wiederhole ich mich und lasse es gut sein.

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von SB264 am 07.03.2013, 21:16 Uhr

Oh, ich wurde auch angebunden, besser gesagt mein Schlafsack (das weiß ich aber auch nur aus Erzählungen), weil ich immer unter die Decke, die in den 70ern auch noch normal war, rutschte ;-)

Deinen Beitrag von gerade finde ich gut!

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Marmeladendame am 07.03.2013, 21:20 Uhr

Das kann man sehen wie man will.
Als meine Tochter so alt war wie deine jetzt (du schriebst noch kein Jahr) bin ich gar nicht auf die Idee gekommen ihr zu unterstellen, dass sie mich "kriegen" will. Ich hätte eher gedacht, dass sie neue Laute ausprobiert und meine Reaktionen dazu abwartet. Ok, vielleicht bin ich ja zu gutgläubig oder ich kann einfach nichts böses/arglistiges in einem solchen Babyverhalten sehen.

Ich sehe mich deshalb nicht als Mutter des Jahres, jede Mutter macht Fehler. Jeden Tag, sowas gehört dazu.

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Re: @marmeladenMama

Antwort von cl84 am 07.03.2013, 21:27 Uhr

oh Nein, dich hab ich doch nicht gemeint als übermutter! In der Zeit wo ich schreibe sind schon wieder neue Einträge. Ich finde deine Argumente doch gut und sachlich!

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Hier mal eine andere Meinung

Antwort von Marmeladendame am 07.03.2013, 21:27 Uhr

http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/Vorgehensweise-alleine-einschlafen-lernen_50377.htm

Klar, jeder hat auch einen eigene Meinung von Dr. Posth aber man muss es ja auch nicht lesen ;-)

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Kinder sind eben unterschiedlich! @SB264

Antwort von rabarbera am 07.03.2013, 21:30 Uhr

Kinder sind eben unterschiedlich, von Geburt an! Meine Tochter schläft von Anfang an viel, viel besser als ihr großer Bruder, obwohl ich nichts anders gemacht habe (abgesehen davon, dass sie nur 2 Monate gestillt wurde - aber auch, als sie noch gestillt wurde, hat sie schon super geschlafen und praktisch nie mehr als 1mal nachts getrunken...).

Wenn deine Tochter so problemlos allein einschläft, dann ist das doch OK! Aber man kann eben bei einem Baby nicht voraussetzen, dass es allein einschläft und nachts mehrere Stunden am Stück schläft! Es ist genauso normal, wenn es das nicht tut! Und dann sollte man mMn nicht versuchen, sein Kind durch "Zwangsmaßnahmen" wie Schreien lassen zu zwingen, allein (ein-)zuschlafen. Es gibt auch zahlreiche andere, kinderfreundlichere Möglichkeiten, selber wieder mehr Schlaf zu bekommen.
Du wirst wohl nicht ernsthaft behaupten wollen, dass es für ein Kind toll und angenehm ist, sich allein im dunklen Zimmer in den Schlaf zu schreien? Und dass es nur schreit, um seine Eltern zu ärgern/zu manipulieren?

Wenn das Schwarz-Weiß-Denken ist, weiß ich auch nicht...

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Re: @marmeladenMama

Antwort von Marmeladendame am 07.03.2013, 21:34 Uhr

Ich habe hier auch schon etwas den Überblick verloren ;-)

Man sieht, wie sehr dieses Thema doch spaltet. Wie in vielen Dingen was das Leben mit Kind angeht...

Seit ich selbst Mama bin ärgere ich mich oft darüber, dass viele immer eine sehr engstirnige Meinung über manches haben (zum Beispiel Stillen/Flaschennahrung/Beikost usw) und es immer nur die eine ultimative Lösung gibt. Jede Familie muss doch selbst wissen was für einen das Beste ist aber ich bin auch ehrlich, was das Ferbern angeht, sehe ich einfach rot :-( Da bin ich total engstirnig!

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Re: Ich kann es nicht vestehen!

Antwort von cl84 am 07.03.2013, 21:38 Uhr

Abstillen kommt nicht in Frage. Hab ich auch probiert aber da muss der Notarzt kommen weil mein Kind mir die Flasche um die Ohren haut. Nee, mal im Ernst ich hab er versucht aber sie verabscheut Kunstnahrung und die Flasche. Außerdem finde ich Abstillen für uns noch schlimmer als Ferbern!

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Re: Ich kann es nicht vestehen!

Antwort von rabarbera am 07.03.2013, 21:46 Uhr

Hm... bei meinem Sohn hat es auch 2 Monate gedauert, in denen ich die Flasche mit Pre-Nahrung täglich angeboten habe, bis er sie letztendlich akzeptiert hat!
Abstillen schlimmer als Schreien lassen?? Auch das kann ich nicht wirklich nachvollziehen!
Aber ich muss ja auch nicht alles verstehen...
LG

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Re: Kinder sind eben unterschiedlich! @SB264

Antwort von SB264 am 07.03.2013, 21:51 Uhr

Stopp, das hast du jetzt falsch verstanden. Meine Tochter könnte nicht ohne ihre Flasche im Bett einschlafen, also auch nicht alleine ohne Einschlafhilfe.

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Außerdem...

Antwort von rabarbera am 07.03.2013, 21:52 Uhr

...müsstest du ja auch nicht komplett abstillen und auf "Kunstnahrung" umsteigen. Es könnte evtl. reichen, nur nachts nicht mehr (so oft) zu stillen und dafür anders zu beruhigen. Zafon hat, glaube ich, oben schon einen guten Link gepostet zu der nächtlichen Abstillmethode nach Dr. Gordon... (?)

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Re: Kinder sind eben unterschiedlich! @SB264

Antwort von rabarbera am 07.03.2013, 21:53 Uhr

Mit "alleine" meinte ich jetzt "ohne Beistand von Mama oder Papa". Aber du hast natürlich Recht: die Flasche ist auch eine Einschlafhilfe...

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Re: Ich kann es nicht vestehen!

Antwort von Marmeladendame am 07.03.2013, 21:55 Uhr

Ich glaube auch nicht, dass Abstillen da die Lösung wäre. Wenn es für dich cl84 ok ist und du gerne stillst, würde ich mir den evtuellen Stress beim Abstillen und Angewöhnen der Flasche gar nicht antun. Dann lieber irgendwann zum Beispiel sowas....
http://www.rabeneltern.org/index.php/wissenswertes/schlafen-wissenswertes/1221-besser-schlafen-im-familienbett

Wie bereits geschrieben, ist meine Tochter auch nach Einführen der stillfreien Zeit in der Nacht gleich oft aufgewacht und das ist erst mit der Zeit besser geworden.

Ich bin aber auch ein Stillfan, auch das muss man nicht verstehen

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Re: Kinder sind eben unterschiedlich! @SB264

Antwort von SB264 am 07.03.2013, 21:55 Uhr

Ja, ich setze das mit dem Einschlafstillen gleich ;-)

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Re: Kinder sind eben unterschiedlich! @SB264

Antwort von SB264 am 07.03.2013, 21:57 Uhr

Nachtrag: leider mochte sie von klein auf das Füttern auf dem Arm mit Körper nähe nicht.....

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Re: @marmeladenMama

Antwort von cl84 am 07.03.2013, 22:00 Uhr

Ich hätte auch nicht gedacht dass mein Beitrag solche Wellen schlägt! Viele Mütter berichten hier dass sich das Schlafverhalten der Kinder immer wieder ändert aber bei uns ist es immer unverändert schlecht. Vor 3 Wochen hat sie einfach mal so erst 5 dann nach dem stillen nochmal 7 Stunden geschlafen und ich weiß bis heute nicht warum. Davor und danach war es wie immer. Und ich hatte schon Hoffnung. Wir haben am Montag einen Termin in der Kinderklinik da ich so den Verdacht habe dass sie den oben genannten stillen Reflux hat. Dann wäre die Lösung da und ich müsste nicht mehr experimentieren.
Es gibt mir Mut von dir zu hören das es ein Licht am Ende des Tunnels gibt!

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Re: @marmeladenMama

Antwort von Marmeladendame am 07.03.2013, 22:04 Uhr

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass die dir in der Klinik weiterhelfen können! Schlaflose Nächte gehen einfach an die Substanz und man will ja auch, dass es dem Kind gut geht....

Es gibt auf jeden Fall Licht am Ende des Tunnels, danach kommt aber wieder Dunkelheit und dann wieder Licht, gefolgt von Dunkelheit worauf aber wieder Licht kommt

Das Leben mit Kind ist wie eine Achterbahnfahrt ;-)

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Re: Außerdem...

Antwort von cl84 am 07.03.2013, 22:23 Uhr

Ich bin dankbar für jeden Tipp. Habe versucht die Mahlzeiten raus zu zögern das klappt nur fast gar nicht. Ich denke sie besteht auf ihre Mahlzeiten weil sie einen Reflux hat. Deshalb sind wir Montag auch in der Klinik. Ich habe hier von vielen Müttern gelesen dass die Kinder mal besser und mal schlechter schlafen aber bei uns geht seit einem halben Jahr nichts vorwärts. Deshalb bin ich auch ein wenig Mutlos.

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Re: @marmeladenMama

Antwort von cl84 am 08.03.2013, 7:45 Uhr

danke dir! Ich hab schon gemerkt das ich wahrscheinlich nicht mehr richtig schlafe bis sie Volljährig ist. Und selbst dann wird sie die Nächte in Discos verbringen und ich vor Sorge wach liegen. Da kann ich eigentlich auch mitgehen und ihr peinlich sein, das wird gut!
Als sie am Anfang so gut geschlafen hat waren die Nächte trotzdem schlimm weil ich ständig panisch hochgeschreckt bin und dachte sie atmet nicht mehr. Das arme Kind kann es mir echt nicht recht machen :D

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Missy27 am 08.03.2013, 13:19 Uhr

Also irgendwie habe ich diesen Beitrag schon mal gelesen.

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von cl84 am 08.03.2013, 13:30 Uhr

Wie meinst du das?

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von SB264 am 08.03.2013, 13:35 Uhr

Die Diskussion über dieses Thema ist hier regelmäßig. ;-)

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von cl84 am 08.03.2013, 13:40 Uhr

Ach so :D
Das ist aber auch ein Thema. Sorry an alle die es nicht mehr hören können!

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ja klar...

Antwort von sandra1509 am 08.03.2013, 14:07 Uhr

und ein 14 Monate altes Kind versteht das Mama/Papa für 3 Minuten den Rum verlässt und dann wieder rein schaut. Mein Kleiner wird in ein paar Tagen 15 Monate und versteht das nicht. Aber du erwartest das von einem 14 Monate alten Kind. Na dein armes Kind oder Kinder (?)...so ein Blödsinn.
Irgendeine Doktorin meinte in einer Kinderzeitschrift mal das solche kleinen Wesen gar kein Zeitgefühl haben. Die können also nicht unterscheiden zwischen 3 Minuten und einer Stunde. Das ist für die das gleiche...

Wenn ein Kind nur in Mamas oder Papas Nähe einschlafen kann, dann ist das eben so. Was spricht dagegen ihm die Nähe zu geben??? Wir machen das auch so...von Anfang an...und solang wie er das braucht....fertig...

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Missy27 am 08.03.2013, 14:12 Uhr

Aber selbst das mit dem Schlafsaft und der "Light Version" gab es schon. Will dir nichts unterstellen, nicht falsch verstehen. Hatte nur beim Lesen so eine Art Deja vu.

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von cl84 am 08.03.2013, 14:18 Uhr

echt? Krass! Bin erst seit 2 Tagen hier angemeldet und hab auch sonst noch in keinem Forum darüber geschrieben. Wäre mal interessant zu wissen was da raus gekommen ist.

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von Lenchen27 am 08.03.2013, 17:10 Uhr

also jetz will ich auch mal meinen Senf dazu geben,denn das Thema wird schon seid der Geburt unsres Sohnes bald 2 Jahre heiss diskutiert:)
Wir haben bis jetz alles versucht um ihn zum einschlafen ohne Hilfe zu bewegen Ferbern ,Stuhlmethode etc... nichts hat geholfen ,bis wir versucht haben ihn bei uns ins bett zu legen und siehe da seid dem schläft er viel besser und länger er bekommt gegen sechs Uhr morgends zwar auch noch eine Pre Flasche die haben wir bisher noch nicht geschafft ihm abzugewöhnen,aber er schläft...
zwar schläft er n icht alleine ein bei mir gehts etwas schneller und bei meinem MAnn dauert es etwas länger:) Was ich damit sagen will ist das man mit Ferbern etc nichts hinbekommen kann wenn die Kinder noch nicht soweit sind und andereseits empfinde ich es nicht als Problem einem Kind beim einschlafen zu helfen ... Aber wennein Kind die ferbermethode mitmacht und nur wenig heult (was ich persönlich nicht glaube) dann ist es doch ok... Leztlich muss es jeder selber wissen aber gnerell halte ich nnichts von der Ferber Methode

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Re: Jedes Kind kann schlafen lernen?

Antwort von cl84 am 08.03.2013, 17:26 Uhr

Am ersten Abend hat meine Tochter eine halbe Stunde gebraucht, am zweiten bin ich nur noch einmal rein und seit dem dritten Abend ist sie schon fast eingeschlafen bevor ich die Tür ran gemacht habe. Ich lass die Tür ein kleines Stück offen. Sie wird im käufe des Abends auch so 2 mal wach und ningelt kurz und schläft dann wieder weiter ohne dass ich zu ihr gehe. Gestern Abend hat sie mich dann ins Bett gerufen weil sie nicht mehr allein schlafen wollte. Bei mir im Bett schläft sie jetzt so 3 bis 4 Stunden am Stück dann stillen und dann nochmal 3 bis 4 Stunden. Außer sie hat mal wieder ihre wach Phase aber die meistern wir auch. Mehr will ich gar nicht.

Das bed sharing ist wirklich für viele die beste Lösung. Find es immer niedlich wenn sich mitten in der Nacht eine kleine Hand auf die Suche nach meinem Finger macht um ihn zu halten.

Denke auch nicht das ihr eurem Kind die Flasche abgewöhnen müsst. Bei einer Freundin hat der Sohn noch mit 4 morgens im Bett die Flasche bekommen.

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