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Mitglied inaktiv

An die Damen die schon mal ihre Ehepartner verlassen haben. Wie lange ging es von Trennungsgedanken bis Umsetzung? Ich hatte jetzt ein Gespräch mit meinem Mann, ich sehe keine Zukunft. Er will sich nicht trennen, gelobt Besserung. Ich bin schon länger nicht mehr glücklich... Jetzt frage ich mich natürlich, trennen oder nicht? Und wie stelle ich das an? Zu mir: 28, im Sommer 3 Jahre verheiratet, 9jährigen Sohn, jedoch von einem anderen. Arbeite auf 400€ Basis. Ich denke seit ca einem Monat intensiv an Trennung, weil wir uns einfach auseinander gelebt haben. Und ich mich schon länger nicht geliebt und wertgeschätzt fühle...


mf4

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Er will die Trennung nicht... was genau tut er oder möchte er tun um sie zu retten? Da es nicht sein Kind ist könntest du einfach ausziehen und das wars dann erstmal. Scheidung muss ja nicht sofort kommen.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von mf4

Eben, dass ist es ja. Ich habe keine Ahnung! Habe ihm gesagt was noch stört und mich zu diesen Gedanken veranlasst hat. Ich hätte es ihm ja sagen können was mich explizit stört. Sorry, fühle mich mittelschwer verarscht bei so Aussagen. Meine zwei Mitwisser meinen auch, evtl ändert er sich jetzt. Aber selbst wenn, ich will es einfach nicht mehr.... Ist die liebe weg? Ehrliche Antwort : keine Ahnung!


Trini

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dazu gar nichts schreiben, weil ich seit fast 23 Jahren mit demselben Mann verheiratet bin. Gab mal Phasen, wo das Feuer etwas raus war, aber seit die Kinder größer sind, wird es wieder besser. In deinem Fall ist das Wichtigste, dir klar zu werden, ob du dich wirklich trennen willst, einen Job zu finden, der dich und dein Kind ernährt, eine Wohnung zu finden, die du dir von diesem Job leisten kannst. Trini


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Trini

Hi ich darf auch nicht mitreden, bin seit 15 Jahren verheiratet. Hatten 2 ganz schlimme Krisen in der Zeit und beide dachten wir auch an Trennung. Aber wir gaben uns damals das Versprechen und ich wollte nie, dass meine Kinder mit getrennten Eltern aufwachten. Die Krisen sind überwunden. Wir haben miteinander geredet und auch eine Paartherapie gemacht. Du bist noch relativ frisch verheiratet und du denkst erst seit einem Monat an Trennung. Wie wäre es erst Mal mit reden? Und was ist aus dem guten alten Versprechen geworden, in guten wie in schlechten Zeiten? Versteh mich nicht falsch, natürlich bin ich nicht fürs auf Biegen und Brechen zusammen bleiben. Aber wegen ein bisschen Vernachlässigung schon an Trennung denken, das war mit dem Spruch sicher nicht gemeint? Ist ja klar, dass wenn man ein Leben zusammen teilt, dass es mal gute und schlechtere Zeiten gibt. Jeder entwickelt und verändert sich, manchmal entwickelt man sich voneinander weg. Da gilt es dann aufmerksam zu sein, reden, zuhören, Kompromisse eingehen, verständnisvoll zu sein das alles macht doch eine Partnerschaft erst aus. Alles Gute P.S. Wenn ihr erst Mal getrennt seid, dann musst du doch erst recht alles alleine machen. Also wird die Situation besser nach einer Trennung? Wohl eher nicht, oder?


Leena

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Ich war damals nicht verheiratet, dafür war ich schwanger bei der Trennung... Im Prinzip: Vom ersten Trennungsgedanken bis zur Trennung dann 6,5 Jahre. Mit ein paar Höhen und ziemlich vielen Tiefen... Vom letztendlichen "ich bin mir sicher, ich will nicht mehr" bis zur Trennung dann vier Monate.


Pamo

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Es gibt keine offizielle, minimale Wartefrist. Es ist *dein* Leben.


ray32

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Hallo Bei mir hat es Jahre gedauert. Ich dachte immer, bis die Kinder größer sind. Bin aber ein ehrlicher Mensch und hab ihm das auch gesagt. Wir haben uns so unterschiedlich entwickelt, haben keine Gespräche geführt, ich war einfach nur noch unglücklich. ... Ihm war das egal, er hat weiter gelogen um Ruhe zu haben. Als sein ganzes Kartenhaus zusammen gefallen ist, war endgültig Schluss. Ich muss sagen, es hätte viel eher passieren müssen. Wenn du keine Chance für euch siehst, zieh den Schlussstrich. ..


ohno

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Mindestens 3 Jahre. Insgesamt waren wir 22 J. zusammen, ohne Unterbrechung. ohno


77shy

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Ich hab schon kurz nach der Hochzeit das erste Mal an Trennung gedacht. Es gab immer wieder Höhen und Tiefen und immer wieder hab ich über Trennung nachgedacht. Auch er hat zwischendurch von Scheidung geredet. Ich glaube, wir waren beide nie zu 100% glücklich miteinander. Trotz allem waren wir fast 17 Jahre verheiratet. Die Trennung meinerseits ist jetzt 3 Monate her und ich bin froh, diesen Schritt nun endlich geschafft zu haben. Schade nur, dass wir beide so viel Lebenszeit vergeudet haben......miteinander. MfG


2auseinemholz

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Hallo! Ich hatte eine 10-jährige Beziehung die ich dann beendet habe, weil es definitiv mit dem weiteren Lebensweg nicht vereinbar war und wir es beide schmerzlich so feststellen mussten. Ich war damals sehr jung, mein Partner deutlich älter und bereits Vater von 2 Kinder. - Er war fertig mit Kindern! Ich wollte dann doch auf Kinder nicht verzichten. Entsprechend haben wir uns dann auseinandergelebt und es gab einfach "keine gemeinsame Ziellinie". Jetzt bin ich seit bald 16 Jahren verheiratet mit Höhen und Tiefen. Wir haben beide schon an Trennung gedacht, haben darüber gesprochen und es überwunden - nicht nur ein Kompromiss gefunden. Unter "schon länger nicht mehr glücklich" meinst Du aber nicht allen Ernstes ein Monat Warst Du bei Deiner Hochzeit nicht dabei??? Von wegen "in guten wie in schlechten Zeiten ...." - wie hast Du Dir die schlechten Zeiten denn so vorgestellt??? Wenn das mit der Ehe bei Dir ernst gemeint ist, dann begreife, dass eine lange Partnerschaft grundsätzlich auch gemeinsame Arbeit daran bedeutet. Was genau tust Du, dass es nicht schief geht?? ER gelobt offenbar Besserung und Du? Du "überwachst" ob es nun tatsächlich zu einer Besserung in Deinem Sinnen gekommen ist? Wenn ihr es wirklich Ernst gemeint habt mit der Ehe, dann versucht es mit einer Paarberatung, seid kreativ bei der Lösung Eurer gemeinsamen Probleme - Weglaufen ist ultimativ bescheuert. In der ganzen Sache verstehe ich nicht was Dein 400€ Job damit zu tun hat. LG, 2.


2auseinemholz

Antwort auf Beitrag von 2auseinemholz

ach so wegen der Umfrage .... die 10-jährige Beziehung habe ich nach ca. 1 Jahr Gedankenschwangerschaft final beendet. In diesem Jahr hatten wir aber viele Gespräche miteinander und jeder hat sich bemüht Lösungswege für unsere Differenzen und unterschiedlichen Lebensentwürfe zu finden. Letztlich mussten wir beide erkennen, dass die Lebensentwürfe einfach unvereinbar sind. Es war für uns beide sehr schmerzhaft und beide haben wir JAHRE gebraucht um das zu überwinden und bereit für eine neue Beziehung zu sein. LG, 2.


Mitglied inaktiv

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Tja, wenn das alles so einfach wäre dann würden sich wohl nicht so viele Paare trennen, oder? Ich habe einfach zu viel eingesteckt und erst vor ca einem Monat meine "ist doch alles halb so wild" Einstellung fallen gelassen. So wie es bei uns seit einigen Zeiten, mitunter sogar Jahren läuft ist es für mich nicht mehr hinnehmbar. Beispielsweise mein Sohn und ich tanzen zu einem Lied. Es wird seinerseits gemeckert warum wir so einen Krach machen und was das überhaupt soll. Er verbreitet sehr oft schlechte Laune und wir sind dann "schuld". Das ist natürlich nicht das einzige Problem, aber etwas das ich jetzt endlich als nicht von mir ausgehend sehe. Und so bin ich einfach nicht glücklich, wenn ich nicht ich sein darf. Und ich lache nunmal gern. Und laut. Leider ist es mir in der letzten zeit oft vergangenen. Und ich frage mich, ob ich das wirklich so will. Mein Partner sieht das Problem so nicht, ich hätte ja sagen können was mich stört.


Mitglied inaktiv

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Was ich ja auch tat, aber da wurde ich scheinbar nicht für voll genommen. Es ist natürlich nicht immer so gewesen, sonst hätte ich ihn ja nicht geheiratet.


2auseinemholz

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... wenn es aber nicht immer so war, warum hat sich das geändert? Habt ihr darüber schon mal gesprochen? Auf Finger schnipsen lässt sich der alte Zustand nicht herstellen. Und "er gelobt Besserung" ist in dem Kontext irgendwie unglaubwürdig. Was hat Euch mal geeint und was eint Euch heute? Das kann ja wohl kaum nur der gemeinsame Frohsinn gewesen sein, der jetzt bei einem nachlässt? Geht zu einer Paarberatung und findet raus was da war und jetzt so nicht mehr da ist! LG, 2.


Mitglied inaktiv

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Der Witz des Jahrhunderts. Das habe ich schon längst mal vorgeschlagen, da trennt er sich eher als da hin zu gehen. Aber vielen Dank.


Pamo

Antwort auf Beitrag von 2auseinemholz

Nicht alle Männer teilen den Grund ihrer Muffeligkeit mit, manch einer kennt ihn vermutlich selber nicht. Paarberatung ist eine wirklich feine Sache, aber wenn Herr Muffel auch das blöd findet, dann sind die Optionen der Gattin stark eingeschränkt.