Dr. med. Wolfgang Paulus

Geraniol - Läuse-Spray

Antwort von Dr. med. Wolfgang Paulus

Zusätzliche Angaben:

Letzte Regel:29.09.2011
Entbindungstermin:05.07.2012
Medikamente:Geraniol - Läuse-textil-Spray
Zeitraum / Dosis:05.06.12
Belastungen:leichte Vorwehen
Krankheiten:Allergie gegen Aromastoffe

Frage:

Sehr geehrter Dr. Paulus,
meine 2-jährge Tochter hat am Montag aus der Krippe Läuse mitgebracht. Ich habe ihre Haare dann mit dem Mittel Nyda behandelt.

Auf Anraten der Apothekerin habe ich außerdem die Autositze mit einem Läuse Textil-Spray behandelt (Wirkstoff 0,5g/l Geraniol). Habe einige Minuten bei offener Autotür gesprüht und dabei sicher auch etwas eingeatmet. Dann habe ich das Auto 30 min ausgelüftet und war dann ca. 40 min mit dem Auto unterwegs. Weil es noch sehr stark nach dem Spray gerochen hat, bin ich mit offenem Fenster gefahren.

Bevor ich losgefahren bin, habe ich den Autositz meiner Tochter berührt, er war noch feucht. So ist wohl auch etwas Spray über den Sitz an meine Hände gekommen. Weil ich es eilig hatte, habe ich die Hände danach nicht mehr gewaschen.

Auch heute (5 Tage später) riecht es im Auto noch stark nach dem Spray, so dass ich jedesmal beunruhigt bin, wenn ich mit dem Auto fahren muss. Weil ich nicht weiß, ob ich etwas von dem Wirkstoff einatme und ob Geraniol für mein Baby gefährlich ist.

Auf der Packung steht nichts davon, dass man es nicht einatmen dürfe (ist auch für Sofas und Kissen geeignet), man soll es bloß nicht auf Haut oder in die Augen sprühen. An meine Haut ist es ja nun leider etwas gekommen.

Habe gerade gelesen, dass man die behandelten Textilien absaugen soll. Denke, dass ist nur um tote Läuse und Nissen zu entfernen, oder?`Um nicht noch mehr einzuatmen, habe ich das nämlich nicht gemacht.


Ist dieses Spray für mein Ungeborenes (23. SSW) gefährlich?

Vielen Dank für Ihre Antwort.
amidalah

von amidalah am 09.03.2012, 09:31 Uhr

 

Antwort auf:

Geraniol - Läuse-Spray

Geraniol ist Bestandteil der meisten ätherischen Öle und kommt unter anderem in Koriander, Lorbeer, und Muskat vor. Die größten Mengen sind im Öl der Geranie und der Rose enthalten.

Eine fruchtschädigende Wirkung ist – insbesondere angesichts Ihres oberflächlichen Kontaktes – nicht zu befürchten.

von Dr. med. Wolfgang Paulus am 16.03.2012

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