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Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen

Digitale Medien gehören heute selbstverständlich zum Aufwachsen dazu – doch zu viel, zu früher oder unbegleiteter Medienkonsum kann Kinder schnell überfordern. Unser Kinderarzt Dr. Ralf Brügel klärt auf zu diesem wichtigen Thema rund um die Nutzung von Bildschirmmedien bis zum Alter von drei Jahren, bis zum Ende der Grundschulzeit, zur Handynutzung und erklärt das Phänomen bzw. die Auswirkungen von Phubbing.

Neue Leitlinie zur Mediennutzung

Gerade das Gehirn eines Kindes reagiert empfindlich auf Reizflut, ständige Verfügbarkeit und Inhalte, die es emotional noch nicht einordnen kann. Deshalb braucht es klare Regeln und eine liebevolle Begleitung. Die neue Richtlinie zur Prävention von dysreguliertem Medienkonsum unterstützt Familien genau dabei. 

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Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen (1)

Bildschirmfrei bis drei

Kinder unter drei Jahren sollten keine Bildschirmmedien nutzen, weil ihr Gehirn in dieser sensiblen Entwicklungsphase vor allem echte Erfahrungen, Bindung, Sprache und Bewegung braucht. Die Aktion „Bildschirmfrei bis drei“ erinnert Eltern daran, wie wichtig klare Regeln und Vorbildverhalten sind.

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Medienkonsum in den ersten 3 Lebensjahren (2)

Wie viel Bildschirmzeit?

Kinder zwischen 3 und 11 Jahren sollten nur kurze, klar begrenzte Bildschirmzeiten haben, damit Medien nicht andere wichtige Entwicklungsbereiche verdrängen. Wichtig ist außerdem: Kinder sollten in dem jungen Alter nicht allein vor dem Bildschirm sitzen.

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Bildschirmzeit 3 Jahre bis Ende Grundschulzeit (3)

Auswirkung von viel Medienkonsum

Es ist unter anderem erwiesen: Ein zu hoher Medienkonsum korreliert mit der Gefahr für Übergewicht, auch das Risiko für Schlafstörungen steigt. Es wird vermutet, dass die Entwicklung von Fein- bzw. Grobmotorik gestört wird und dass die Gefahr einer Fehlsichtigkeit zunimmt. 

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Folgen von zu hohem Medienkonsum (4)

Handynutzung bei Kindern

Ältere Kinder und Jugendliche brauchen klare Regeln zur Handynutzung – dazu gehört unbedingt eine abendliche Schlusszeit, weil das Gehirn sonst nicht zur Ruhe kommt und Schlaf, Konzentration und Stimmung leiden. Weiter sollten Eltern sich aktiv dafür interessieren, was ihr Kind online macht. 

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Medienkonsum in der Pubertät (5)

Phubbing - was ist das?

Nun geht es um die Handynutzung der Eltern. Denn sehr besorgniserregend ist das Phänomen "Phubbing" - was es genau bedeutet und welche Auswirkungen Phubbing auf junge Kinder, speziell auf Babys und vor allem auf die Bindung des Kindes zu den Eltern hat, erklärt Dr. Brügel in diesem Beitrag. 

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Phubbing Teil 1 (6)

Auswirkung von Phubbing

Babys brauchen die unmittelbare Rückmeldung ihrer Eltern – Blickkontakt, Stimme, Mimik und feinfühlige Reaktionen. Phubbing unterbricht genau diese Rückkopplung, wodurch wichtige Entwicklungsprozesse wie Sprachlernen, Emotionsregulation und soziale Sicherheit beeinträchtigt werden können.

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Phubbing Teil 2 (7)
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