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Schwangere Frau sitzt mit anderer Frau auf der Couch
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Frauenarzt oder -ärztin sind für die meisten werdenden Mütter die erste und hauptsächliche Anlaufstelle rund um deine Schwangerschaft.

Was viele Frauen hingegen nicht wissen: Sobald ihre Schwangerschaft bestätigt ist, steht ihnen auch die Begleitung durch eine Hebamme zu. Diese kannst du sogar zusätzlich zur ärztlichen Betreuung wählen; die Krankenkasse trägt die Kosten.

Eine Hebamme hinzuzuziehen, kann sehr sinnvoll sein. Denn gerade in der ersten Zeit, in der die Hormone den Körper auf "schwanger" umstellen, haben viele Frauen Beschwerden. Dazu gehört zum Beispiel Übelkeit. Manchmal brauchen die werdenden Mütter auch einfach jemanden, der mal zuhört, wenn sie ihrem Herzen Luft machen: Durch die Hormonumstellung fahren die Gefühle oft Achterbahn. Wie stark ist individuell verschieden. Das hängt auch davon ab, wie gut der Körper die Hormonumstellung verkraftet oder wie die aktuelle Lebenssituation aussieht. Manchmal kündigt sich ein Baby ja gerade dann an, wenn die Frau etwas ganz anders geplant hatte. In all diesen Fällen sind Hebammen gute Ansprechpartnerinnen. Sie haben viel Erfahrung, Zeit zuzuhören und können dir fachkundig zur Seite stehen. Dies gilt auch, falls im weiteren Verlauf der Schwangerschaft Beschwerden auftreten, beispielsweise Rückenschmerzen, Sodbrennen oder Ischiasschmerzen.

Hebammen setzen etwa Tees, Akupunktur oder auch Homöopathie und Schüsslersalze ein. Viele haben eine Zusatzfortbildungen im Tapen, was zum Beispiel bei Rückenschmerzen helfen kann. Bei welchen Schwangerschaftsbeschwerden die Krankenkasse die Behandlung trägt und welche Art der Therapie sie dann bezahlt, ist allerdings unterschiedlich. Es kann sein, dass du einen Teil der Kosten oder sogar alles selbst zu übernehmen hast.

Zu den Angeboten, die meistens selbst zu bezahlen sind, gehören auch Zusatzkurse, die neben einem Geburtsvorbereitungskurs angeboten werden. Dazu zählen zum Beispiel Aqua Fit, Yoga in der Schwangerschaft - oder Partnerkurse: Hier übernimmt nicht jede Krankenkasse den Kostenanteil für den Partner, frag lieber vorher nach.

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