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Geschrieben von Eule90 am 22.02.2020, 9:03 Uhr

Wippen, bis blaue Flecken entstehen

Hallo liebe Leute,

ich habe ein etwas spezielleres Thema und hoffe, das mir hier geholfen werden kann:

Mein Sohn, 11 Monate alt, hat eine komische Angewohnheit. Egal ob im Laufstall (wo er noch reinkommt, wenn ich in die oberste Etage muss) oder bei anderen Möbeln hat er den Drang im Sitzen immer mit dem Oberkörper stark vor und zurück zu wippen und so auch, dass er mit dem Rücken aufschlägt. Zeitweise hat er schon leichte blaue Flecken am Rücken.
Habe Anfangs immer versucht es ihm zu verbieten und dann auch mal nachgelesen, man sollte es ignorieren. Mein KiA meinte das würde sich legen, sobald er stehen kann und mehr entdecken könnte.
Nun kann er seit gut zwei Wochen selber stehen und dennoch macht er es.

Er hat auch ausreichend "Freilauf", darf alles erkunden, spielt mit seinen beiden größeren Schwester fangen etc.
Wäre das nicht gegeben, hätte man ja vermuten können das ihm langweilig ist oder nicht ausgelastet ist. Aber auch sobald er krabbeln kann, kommt irgendwann der Moment wo er das mit dem wippen macht.

Eine Zeit lang dachte ich es wäre eine Art der Beruhigung, aber die Bewegungen sind so extrem das es für mich eher als ein Spiel für ihn aussieht.

Ich hoffe das vielleicht jemand einen guten Rat hat oder vielleicht das auch von seinem Kind kennt :/

 
4 Antworten:

Re: Wippen, bis blaue Flecken entstehen

Antwort von Hexhex am 23.02.2020, 10:05 Uhr

Ich finde, das klingt nicht gut, und es ist keineswegs normal. Es klingt schon sehr nach sog. Hospitalismus. Hierbei macht das Kind stereotype Bewegungen.

Ich würde ihn gar nicht mehr in den Laufstall tun, ich fürchte, er ist vielleicht manchmal auch nicht nur für wenige Minuten dort drin, sondern deutlich länger. Er braucht in diesem Alter sehr viel Nähe, Beschäftigung, Aufmerksamkeit von Dir und seinem Papa. Du musst am besten ständig mit ihm sprechen, egal wo Du bist und was Du gerade machst. Sage ihm einfach, was Du gerade so machst.

Beschäftige Dich außerdem viel mit ihm, spiele mit ihm, singe ihm vor, lass ihn viele Gegenstände anfassen (Küchen-Utensilien eignen sich gut), geht ruhig stundenlang mit ihm im Kinderwagen raus, damit er Anreize bekommt und Erlebnisse hat. Besucht eine Spielgruppe (Familienbildungsstätten), damit auch Du unter Leute kommst, und damit Dein Sohn andere Kinder trifft.

Nur so als Frage, ist nicht bös‘ gemeint: Fühlst Du Dich vielleicht manchmal überfordert und parkst Deinen Sohn deshalb im Laufstall, um auch mal Zeit für Dich zu haben? Kannst Du Dich gut mit ihm beschäftigen, oder musst Du Dich dazu sehr überwinden? Hast Du das Gefühl, dass Dir zu Hause die Decke auf den Kopf fällt, bist Du chronisch müde? Ich finde, das Verhalten Deines Sohnes ist ein Signal, dass hier vielleicht doch etwas hakt.

Falls (!) Du Dir eingestehen musst, dass da etwas im Alltag nicht optimal läuft und Du zu wenig Kraft für Dein Kind hast, kannst Du zu einer Familien- oder Erziehungsberatungsstelle gehen (kostenlos), z. B. einfach bei Caritas oder Diakonie einen Gesprächstermin ausmachen, dafür sind die da, dort arbeiten ausgebildete Psychologen.

LG

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Re: Wippen, bis blaue Flecken entstehen

Antwort von Eule90 am 24.02.2020, 8:19 Uhr

Ich muss gestehen das als ich diesen Beitrag gestern von dir gelesen hab, nur noch geweint habe.

Nicht weil das Geschriebene auf irgendeine Weise auch nur annähernd der Wahrheit entspricht, sondern weil ich mich einfach frage, wieso es Menschen gibt die mutmaßen wollen, wie es bei mir daheim abläuft oder sogar dabei anfangen meine Psyche analysieren zu wollen.

Aber dennoch mag ich hier mal ein paar Fakten aufführen, die vielleicht nicht diese Geschmacklosigkeit von dir unterschreiben:

Angefangen mit dem Punkt "ich fürchte, er ist vielleicht manchmal auch nicht nur für wenige Minuten dort drin, sondern deutlich länger" - Wie kommt man auf sowas, wenn man mich nicht kennt?
Ich habe extra geschrieben das mein Sohn da nur noch drin ist, wenn ich in den beiden oberen Etagen sauber machen muss. Um es noch einmal etwas zu verdeutlichen (da Saubermachen gerne auch Stunden dauern kann): Lediglich wenn ich oben den Boden putze oder mein Badezimmer putze. Wenn ich andere Kleinigkeiten erledigen muss, kommt er immer mit und kann oben etwas krabbeln. Abgesehen vom Zimmer meiner mittleren, weil da gerne auch mal Kleinteile rumfliegen.

Soviel zum Thema "Besucht eine Spielgruppe (Familienbildungsstätten), damit auch Du unter Leute kommst, und damit Dein Sohn andere Kinder trifft." - Ich habe (wie man vielleicht in meinem Post lesen kann) noch zwei Mädchen. Natürlich beschäftigen sie sich auch mit ihrem Bruder, spielen mit ihm etc. Dann habe ich den schönen Vorteil das meine beste Freundin gleichzeitig meine Nachbarin ist und diese auch einen Sohn hat, der in seinem Alter ist. Natürlich trifft man sich sehr oft (natürlich nicht jeden Tag, man hat ja auch noch ein wenig anderes zu tun) und die beiden Kids spielen ebenfalls.
Ich weiß nicht wieso du denkst, dass ich zu wenig unter Leuten bin? Hab ich das irgendwo erwähnt oder will man das anhand der Art, wie ich etwas schreibe, erkennen wollen?
Aber nein (danke der Fürsorge), ich bin gerne auch in Gesellschaft (habe einen ausgeprägten Freundeskreis) oder besuche zusammen mit meinen Kindern (bietet sich so an, wenn man nicht nur eins hat sondern Drei) den nahe gelegenen großen Tierpark/Spielplatz und belege den Eltern-Kind- Kurs beim örtlichen Schwimmbad.

"Beschäftige Dich außerdem viel mit ihm, spiele mit ihm, singe ihm vor, lass ihn viele Gegenstände anfassen (Küchen-Utensilien eignen sich gut), geht ruhig stundenlang mit ihm im Kinderwagen raus, damit er Anreize bekommt" -- Danke! Noch nie habe ich zuvor darüber nachgedacht mit meinem Kind zu spielen oder mit meinem Kind oder vielmehr mit meinen Kindern nach draußen zu gehen. Dachte das sind Puppen, die man in die Ecken stellen kann und die sich mit sich selbst beschäftigen können!

Also ehrlich, wieso meint man solche Ratschläge, die in meinen Augen als selbstverständlich gelten und in jedem Erziehungsratgeber stehen, aufführen zu müssen ohne damit den anderen zu beleidigen?
Ich weiß nur soviel dazu zu sagen, dass ich selbst gerne mit meinem Sohn spiele, denn dass sind die kurzen Momente im Leben eines Erwachsenen in denen man selbst noch einmal Kind sein darf. Ich genieße das, weiß nicht wie das bei dir oder manch anderen ist.
Ebenfalls möchte man auch seinem Kind die Sprache beibringen. Wie macht man das? Richtig, indem man mit ihm spricht. Wie logisch ist das denn?
Und punkto rausgehen mit dem Kinderwagen: Zwar mag an den Rädern des Wagens zeitweise noch etwas Dreck hängen vom Matsch, durch den man gefahren ist, aber eine dicke Staubschicht hat dieser Wagen noch nicht erlebt. Bietet sich auch nicht an, wenn man jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Stunden einen Spaziergang mit den Hunden macht (nein sind keine deutsche Doggen oder andere Großhunde. Ist ein Podenco und gehört meiner Nachbarin /Freundin den ich ausführe mit oder ohne sie).

Und zu guter Letzt der Teil der meint, meine Psyche analysieren zu wollen: Sorry, aber wie kommt man bitte von solch einem Post darauf mich zu fragen, ob bei mir seelisch alles in Ordnung ist? Ich möchte nur begreifen können, wie man am anderen Ende der Leitung sitzt und sich nach eh solchen geschmacklosen Aussagen noch fragt "wie geht es wohl der Mutter. Bestimmt ist bei ihr seelisch nicht alles in Ordnung und deswegen macht ihr Sohn das".

Und bevor nun solche Kommentare wie "getroffene Hunde bellen" kommen sollten, oder noch mehr Missgunst nur so als Hintergrund: Hospitalismus ist keine entstehende Krankheit wie ein Schnupfen, bei dem man nichts für kann. Es ist ein Verhalten in Gefangenschaft und würde implizieren das ich genau dafür etwas kann. Im Endeffekt wirfst du mir vor, ohne mich oder mein Leben zu kennen, dass ich mein Kind auf gut Deutsch verwahrlosen lasse, weil ich mir selbst entweder wichtiger bin oder in deinen Augen überfordert bin.
Ich sitze auch nicht hier und fange an dich hinterrücks zu beleidigen.
Mir war klar, dass ich nicht unbedingt nur "nein es ist alles in Ordnung" zu lesen bekomme, aber das man mir vorwirft oder davon ausgeht das ich mein Sohn und natürlich dann auch gleichzeitig meine anderen beiden Mädchen vernachlässige oder nicht altersgemäß fördere, mit ihnen spiele, rede, unter Menschen bringe etc, ist wirklich sehr beleidigend!

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Re: Wippen, bis blaue Flecken entstehen

Antwort von Regina87 am 24.02.2020, 11:01 Uhr

Also hier gleich von Hospitalismus zu sprechen, finde ich sehr anmaßend.
Anschließend dann noch diverse Mutmaßungen aufzulisten, die deine Behauptung bestätigen, ohne zu wissen, wie es tatsächlich bei der AP ist, ist frech.

Zur AP: manche Kinder eignen sich Ticks an, die so schnell gehen, wie sie gekommen sind. Ich würde es ignorieren bzw keine große Sache vor dem Kind darum machen (Aktion-Reaktion). Vertrau deinem Arzt. Sollte wirklich was Ernstes dahinter stecken, wird es diesem schon Auffallen. Solltest du dir denoch Sorgen machen oder sein Verhalten "auffälliger" werden, geh erneut zum KiA.

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Hexhex, Du bist unverschämt

Antwort von Pebbie am 25.02.2020, 11:22 Uhr

Der AP Deine Küchenpsychologie aufzudrängen ist unter aller Kanone.

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