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Geschrieben von FrauSilke am 14.05.2020, 19:58 Uhr

Tipps für Ernährungsplan

Hallo zusammen!
Ich hatte schon mal geschrieben, weil uns das Thema schwieriges Essen schon seit der Geburt begleitet. Unser Sohn ist nun 13 Monate alt und in den letzten Monaten fast nicht mehr zugenommen hat, also noch weniger als vorher eh schon. Er wiegt nun 7,5 kg und ist 76 cm groß. Die Kinderärztin möchte uns nun erneut ins Krankenhaus, nun aber in die Abteilung Psychosomatik schicken (ein Krankenhausaufenthalt haben wir schon hinter uns, keine organischen Ursachen). Unser Sohn ist fit, meist gut gelaunt, den ganzen Tag auf Zack, nur eben ein richtig schlechter Esser. So nun endlich auch zu meinem Anliegen. Ich würde sehr gerne mal eure Meinung zu unserem Essensplan wissen. Vielleicht habt ihr ja auch noch Tipps.

- ca. 04.00 h: 130 ml Milch
- 07:00 h: 130 ml Milch
- 08:00 h: ein paar Stücke Brot mit Butter und Leberwurst o. ä., manchmal nimmt er noch etwas Banane oder einen Fruchtzwerg an
- 11:00 h: ca. 100 g Mittagsbrei und ein paar Löffel Obstbrei sowie ein kleines bisschen von dem, was er von unserem Essen mit essen kann
- 14:30 h: ca. 80 g GOB oder Joghurt mit Obstbrei gemischt, auch mal Brot stattdessen
- 17:30 h: ca. 100 g Milchbrei und ein paar Stücke Brot
- 18:30 h: ca. 130 ml Milch

Ich muss zur Erklärung noch was dazu sagen. Unser Sohn kann noch nicht richtig festes Essen essen. Er ist unheimlich empfindlich bei allem was den Mund angeht. Wir sind daher bei der Logopädie. Brei essen ohne Anspannung geht Gott sei Dank seit ein paar Wochen besser. Er öffnet jetzt immer schön den Mund. Es mag verrückt für alle klingen, aber es ist sooo schwierig, wenn ein Kind nicht essen möchte. Er isst momentan schon früh Mittagessen, weil er sonst zu müde ist. Es passt auch ganz gut so.

Entschuldigung für dem langen Beitrag, aber es ist so speziell, dass man etwas ausführlicher schreiben muss.

Ganz lieben Dank vorab für eure Ratschläge.

Grüße

 
4 Antworten:

Re: Tipps für Ernährungsplan

Antwort von sunnydani am 14.05.2020, 20:26 Uhr

Ich finde, es hört sich nach einem ganz normalen Essensplan an. Die Mengen sind eben sehr wenig, die er zu sich nimmt. Nimmt er im Anschluss an den Brei noch eine Flasche? Oder ist er satt mit den Mini-Portionen?

Was sagen denn die Ernährungsberater? Ich finde ja, dass man keinesfalls zu viel Druck machen sollte und auch kein Essen hineinzwingen sollte. Denn sonst könnte das Essstörungen begünstigen.
Wenn er ansonsten fit und gut entwickelt ist, ist er vielleicht einfach ein zartes Kind. Aber das kann ich natürlich nicht beurteilen.

Vielleicht kannst du noch öfter Essen anbieten oder isst er dann noch weniger?
Ich kann dir leider keinen wirklichen Rat geben. Ich weiß zwar wie es mit einem schlechten Esser ist, aber mein Großer hat trotzdem immer ausreichend zugenommen, da er lange viel Milch getrunken hat.

Der Kleine ist zwar auch sehr zart, obwohl er sehr viel und gut isst, aber auch bei ihm haben wir kein Gewichtsproblem, da er auf seiner Kurve ausreichend zunimmt.

Ich drücke dir die Daumen, dass ihr nicht wieder ins KH müsst!

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Re: Tipps für Ernährungsplan

Antwort von ramalamadingdong am 15.05.2020, 12:31 Uhr

In dem Alter hatten meine Kinder noch deutlich mehr Milch (Pre oder stillen).
Vielleicht wäre das eine Überlegung bei euch, um für Gewichtszunahme zu sorgen.
Die Beikost ist eben Beikost und auch mit 13 Monaten darf ein Kind noch mehr Milch trinken.

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Re: Tipps für Ernährungsplan

Antwort von ramalamadingdong am 15.05.2020, 12:32 Uhr

Mach keinen Druck vom Essen.
Wenn er keine. Brei möchte,trinkt r danach noch ein Fläschchen,das ist okay

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Re: Tipps für Ernährungsplan

Antwort von kuddelmuddel am 15.05.2020, 13:10 Uhr

ich finde den plan auch recht normal. und laut gewichtstabelle ist dein sohn auch "nur" 500 g zu leicht für sein alter, wenn man die durchschnittsnormen annimmt.

ich würde auch weniger gewese ums essen machen und einfach alles anbieten. wieviel es isst, entscheidet das kind.

wie hat er denn vor der beikosteinführung gegessen (und zugenommen)?

hast du da schon länger sorgen? ich meine, für ein einjähriges kind sollte essen normal, spannend und bei normal entwickelter entdeckerfreude auch ein stück weit spielerisch-aufregend sein. wobei alles, was über milch hinausgeht, on top ist und nicht zwingend satt machen muss.

manche kinder mögen keinen brei, wollen aber alles anlutschen, manche mögen nix stückiges, andere keine mischformen aus beiden.

und babys/kinder müssen manchmal dinge sehr oft wiederholt probieren, bis sie sie tatsächlich auch essen -an geschmack muss sich gewöhnt werden.

also: nicht aufgeben, keinen stress machen und (sofern nicht vom arzt vorgegeben) einfach mal das wiegen von kind und nahrungsmitteln lassen.

ich weiß selten, was mein kind wiegt und wieviel er gegessen hat. mal gut, mal nicht so, manchmal fast nur stillen (und auch da hab ich keine ahnung, wieviel tatsächlich rein geht ins kind)
es ist fröhlich, aktiv, hat volle windeln und entwickelt sich weiter...das reicht mir an info

LG

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