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von Api83  am 25.07.2020, 22:32 Uhr

Noch immer kein Durchschlafen in Sicht

Hallo,
ich habe bereits schon einmal eine Frage zweck Babyschlaf vor ein paar Monaten gestellt u liebe Worte erhalten.
Nun ist meine Tochter fast 16 Monate alt und ich stille sie noch (Morgens zwischen 5-6 Uhr,Nachmittags nach der Kita gegen 15.30 Uhr,Abends vor dem schlafen gegen18.30 Uhr)
Ich lege sie danach noch wach in ihr Bett(sie schläft seit dem 5.Monat im eigenen Zimmer)
Sie schläft meistens sehr schnell ohne Hilfe ein.
Nach ca. 1,5h- 2 h gehts dann los....
Sie wacht regelmäßig auf,so alle 1,5 -2 h.
Sie schafft auch mal 3 h ,dass ist aber eher selten
Alle Versuchen sie zu trösten (Worte, Spieluhr,Papa etc ,Fehlanzeige...)
Nur nach dem stillen beruhigt sie sich.Mittagschlaf macht sie zu Hause 1-2 Stunden, ohne Probleme.
Viele sagen,ich solle abstillen, dann wird sie durch- bzw besser schlafen.
Ich möchte eigentlich ihr überlassen, wann sie aufhören möchte,nur muss ich wieder seit ein paar Wochen arbeiten u das ist doch sehr anstrengend...
In der Kita schläft sie Mittags sehr schlecht,sie hat mal 1 Woche sehr gut geschlafen, doch danach war es vorbei.
Dementsprechend verläuft der Nachmittag oft sehr maulig u anstrengend.
Sie lässt sich aber auch nicht nochmal zu Hause hinlegen,deshalb ist sie gegen 18 Uhr total müde.
Mein großer Sohn(9)hat sich mit 11 Monaten alleine abgestillt.
Er hat bis zum 1.Jahr auch nicht durchgeschlafen,jedoch dann mit der Kita.
Das war bei meiner Tochter auch die Hoffnung,aber ich habe das Gefühl,es wird immer schlimmer
Wir haben nächste Woche einen Termin bei einer Orthopädin,um mal nach Blockaden zu gucken,da sie laut einer Kitaerzieherin sehr steif läuft.
Eigentlich habe ich mir vorgenommen, bis Oktober abzustillen,habe aber Angst(wenn sie sich bis dahin nicht selbst abstillt) das ich sie dann Nachts nicht mehr beruhigen kann.
Ich bin für jeden Tipp, Rat oder Änderungsvorschläge sehr dankbar!!!

Lg Christine
Christine

 
8 Antworten:

Re: Noch immer kein Durchschlafen in Sicht

Antwort von Baerchie90 am 25.07.2020, 23:22 Uhr

Schläft sie denn die ganze Nacht in ihrem Zimmer und du kommst alle 1-3 Stunden zum Stillen rein und legst dich anschließend in dein Bett? Das fände ich persönlich mega anstrengend (mein Sohn schlief als Baby etwa 6 Monate in seinem Bett, während ich ihm nachts mehrfach Fläschchen gab, das war für mich die Hölle, ich habe mich noch nie so geschlaucht und kaputt gefühlt, dieses ewige aufstehen, rumlaufen, danach wach im Bett liegen, da ich nicht mehr zur Ruhe kam und kaum kam die Müdigkeit wieder, weinte Sohnemann erneut ) und würde das möglichst schnell ändern

Mein Sohn war immer ein sehr guter Schläfer, das Einschlafen war zwar Mist, aber wenn er erstmal schlief, dann schlief er auch bis zum nächsten Morgen durch. Er schlief, aufgrund des Einschlafens, dann dennoch recht lange mit in unserem Bett, als wir ihn irgendwann Ausquartierten ließen wir ihn in seinem Bett Einschlafen, bis er das erste Mal wach wurde, danach kam er zu uns, alles andere wäre mir auch zu anstrengend gewesen.
Die nächtliche Wanderung zu uns hörte dann mit etwa 6 Jahren ganz von alleine auf.

Töchterchen schlief zwar schnell durch (im Sinne von 5 Stunden am Stück) aber eine ganze Nacht schafft sie bis heute nicht. Sie wurde im Juni 5 Jahre alt. Bei ihr handhaben wir es genau wie bei Sohnemann, gemeinsam einschlafen und sobald sie nachts wach wird (das ist zwischen Mitternacht und 1 Uhr meistens der Fall) liegt sie in meinem Arm und schläft dann auch weiter, mit mir an ihrer Seite auch bis zum nächsten Morgen, wobei ich öfter nachts merke, dass sie neben mir sitzt, ein paar Worte sagt und sich dann wieder ankuschelt. In der Regel bekomme ich das aber kaum mit, da ich direkt weiter schlafe.
Das nächtliche Abstillen hat am Schlafverhalten bei ihr nichts verändert, es gab lediglich einige unruhige Nächte während der Umstellung.

Mit 16 Monaten ist deine Maus ja noch wesentlich jünger, ich denke da brauchen die meisten Kinder noch Hilfe beim nächtlichen wieder Einschlafen und Stillen ist einfach so viel mehr als nur Nahrungsaufnahme, es ist Nähe und Geborgenheit.
Wenn du das nachts nicht mehr möchtest, dann kannst du natürlich Abstillen, das wird allerdings nicht ohne Beschwerden vonstatten gehen, da es deiner Maus noch sehr wichtig ist, also mach es nur, wenn du dir auch wirklich sicher bist. :-)

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Re: Noch immer kein Durchschlafen in Sicht

Antwort von JakobsMutti am 26.07.2020, 11:57 Uhr

Noch etwas zum abstillen, sei dir mal nicht so sicher, dass sie dann nicht mehr wach wird und die Flasche oder den Becher mit Wasser braucht. Oder einen Nuckel, den sie dann verliert und wieder suchen muss oder eben du.

Das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit verschwindet ja nicht mit dem Abstillen - (übrigens ist das Fläschchen geben ähnlich verknüpft - dabei wird ja auch gekuschelt, Mamas/Papas Geruch und Wärme).

Ich würde, wie meine Vorrednerin schon schrieb, das Kind mit ins Bett nehmen.

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Re: Noch immer kein Durchschlafen in Sicht

Antwort von Api83 am 26.07.2020, 12:30 Uhr

Vielen lieben Dank für eure Antworten.
Ich habe es mehrmals versucht, sie mit ins Bett zu nehmen,aber Fehlanzeige.
Sie denkt dann,ich würde mit ihr spielen u turnt auf dem Bett rum,obwohl ich kein Wort mit ihr rede
Dann heißt es wohl weiter durchhalten,in der Hoffnung sie stillt sich selbst irgendwann ab.
Ich will ihr die Brust ja nicht verwehren, aber sie müsste doch vom Alter her,mal längere Zeit schaffen,zumal sie ja von der Kita auch geschafft sein müsste Ich dachte auch,dass die Bettgehzeit 18.30 Uhr zu früh ist,aber sie ist dann echt schon total müde....
Ich danke euch, alles Gute für euch!

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Re: Noch immer kein Durchschlafen in Sicht

Antwort von Myfairlady11 am 26.07.2020, 19:46 Uhr

Hi.

Es war bei uns genauso, außer das wir im Familienbett schliefen und mein Sohn alle halbe Stunde wach geworden ist.
Eigentlich wollte ich es auch ihm überlassen wann abgestillt wird bzw. habe ich auch nicht angenommen das sein schlechter Schlaf darauf zurückzuführen ist.
Das Schicksal kam mir aber zuvor. Ich war im siebten Monat schwanger und er hatte mich beim stillen ausverehen mit dem Zahn verletzt. Um einer Entzündung vorzubeugen sollte ich deshalb vorübergehend mit stillhütchen stillen. Das fand er so doof das er sich geweigert hat und ich dann das stillen auch nicht mehr angefangen habe. Drei Nächte später hat er dann das erste mal durchgeschlafen. Da war er 19 Monate alt.
Bei meiner Tochter dann in etwa das gleiche.
Das erste Jahr schlief sie super. Ab ihrem ersten Geburtstag dann immer schlechter und wurde dann auch alle zwei Stunden wach zum stillen. Sie habe ich dann mit 21 Monaten abgestillt und auch da wurde das schlafen dann deutlich besser.
Mittlerweile denke ich es war das beste für meine kinder und mich. Denn das ständige aufwachen war ja auch für die kleinen mehr als anstrengend.

Lg

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Re: Noch immer kein Durchschlafen in Sicht

Antwort von sunnydani am 26.07.2020, 22:07 Uhr

Ich habe/hatte zwei schlechte Schläfer. Und es wurde auch nicht durchgeschlafen, als es nachts kein Essen mehr gab. Also am stillen bzw. Flasche geben, muss es nicht immer liegen.

Mein Großer hat erst mit 4,5 Jahren verlässlich durchgeschlafen. Davor war er auch oft wach bzw. teilweise auch länger wach nachts. Dafür schläft er seitdem wirklich so brav und das Schlafengehen ist total umkomplizert. Bis dahin war es aber ein langer Weg, der mir oft sämtliche Nerven gekostet hat.

Der Kleine ist jetzt 2 Jahre alt und ist vom Durchschlafen auch noch meilenweit entfernt. Er wird sehr oft wach und kann teilweise bis zu 3 Stunden wach bleiben und nicht weiterschlafen. Er isst schon seit über einem Jahr nichts mehr in der Nacht und wird trotzdem so häufig wach.
Er schläft auch den Großteil der Nacht in meinem Bett, macht aber auch darin oft Theater und wird wach bzw. will teilweise nicht weiterschlafen.

Es ist anstrengend, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man es nicht ändern kann.
Auch ich war dann schon lange wieder arbeiten beim Großen, als er nachts oft noch sehr lästig war. Irgendwie schafft man alles, wenn es sein muss.
Ich schlafe jetzt bereits seit über 6 Jahren nicht mehr durch. Es ist anstrengend, aber man wird es gewohnt. Und ich hoffe, dass es beim Kleinen dann auch irgendwann einfach klappen wird, so wie beim Großen, dass er dann einfach von alleine irgendwann durchschlafen bzw. besser schlafen anfängt. Bis dahin ist Durchhalten und Akzeptieren angesagt.

Alles Gute!

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Re: Noch immer kein Durchschlafen in Sicht

Antwort von JakobsMutti am 27.07.2020, 19:23 Uhr

Mein Sohn turnt neuerdings auch im Bett rum, obwohl er totmüde ist. Ich nehme ihn in die Trage, sobald er müde ist und da schläft er auch recht schnell ein (5-10 Minuten), dann lege ich ihn ins Bett und er stillt noch mal kurz oder auch nicht und schläft dann auch weiter.

Gerade Kita bedeutet, dass sie gerade wahrscheinlich total reizüberflutet ist und nachts dann durch nuckeln an der Brust viel Nähe und Sicherheit einholt. Da könntest du, wenn dich das nuckeln stört (ich schlaf da meist weiter), einen Nuckel versuchen.

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Re: Noch immer kein Durchschlafen in Sicht

Antwort von Milchbübchen am 28.07.2020, 21:08 Uhr

Hallo,
mein Sohn ist auch immer alle 1,5-2 Std. nachts wach geworden, weil er an die Brust wollte. Irgendwann, mit ca. 18 oder 20 Monaten, konnte ich nicht mehr und habe nachts die Brust erstmal verwehrt. Dann habe ich ihn eine Zeitlang auf meinem Bauch geschaukelt, war aber auch nicht ideal weil für mich sehr anstrengend. Aber irgendwie hat er sich dann daran gewöhnt, nachts nicht mehr zu stillen. Erst kam er noch 2-3 mal nachts, jetzt schläft er von 20 Uhr bis ca. 5 Uhr durch, dann darf er wieder an die Brust und schläft nochmal. Im Endeffekt hat er nachts zwar ein paar Wochen immer geschrien, wenn ich ihm die Brust verwehrt habe, aber nie wirklich lange und er hat langsam immer länger durchgeschlafen, ohne nach der Brust zu verlangen. Ich bin so froh, dass ich es angegangen bin, ihm "einfach" nachts nicht mehr die Brust zu geben. Er liebt das Stillen immer noch, aber schläft nachts einfach weiter. Gut war auch, ihm zu erklären, dass wir nachts nicht mehr stillen, "erst wenn es hell wird! wieder. Oder irgendwas anders, man kann auch eine Spieluhr aufziehen und sagen, "nur wenn die an ist, gibt es die Brust".... Und mit ihm abends und tags immer wieder besprechen, dass die Nacht zum Schlafen da ist und nicht zum stillen... und: "du weinst dann ein bisschen, weil du gerne die Brust hättest und die Brust gibt es ja aber erst wieder wenn ..... und die Mama tröstet dich ganz viel, wenn du weinst und dann hörst du auf zu weinen und kuschelst dich an die Mama und dann schläfst du ein....

Viel Glück!

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Re: Noch immer kein Durchschlafen in Sicht

Antwort von Bohne2 am 05.08.2020, 15:13 Uhr

Hallo Christine,
wir hatten auch 2 schlechte Schläfer und - ich schreib‘s ungern, weil ich Stillen super finde - es wurde bei beiden deutlich besser nach dem nächtlichen Abstillen. Du hast natürlich keine Garantie, aber ich würde es versuchen, wenn ich sehr geschlaucht wäre. LG

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