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Geschrieben von Isana am 23.09.2019, 19:34 Uhr

14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Hallo, vllt hat/hatte jemand ein ähnliches Problem u kann mir einen Rat geben. Ich bin momentan (etwas )verzweifelt.
Mein Sohn ist 14,5 Monate, kam jedoch 7 Wochen zu früh. Er hat schon immer sehr viel geweint. Anfangs hatte er arg mit Blähungen zutun. Sein Start war auch nicht der Beste. Er musste 14 Tage nach der Geburt auf ITS bleiben, wovon er die 1. Woche allein da war,da ich noch auf der Wöchnerinnenstation liegen musste. Ich habe schon Rat beim Kinderarzt( körperlich ist alles i.o.), Homöopath, Osteopath , Heilpraktiker sowie Heilerin eingeholt. Bis jetzt konnte mir leider noch keiner so richtig helfen.
Weiß auch ehrlich gesagt nicht mehr, an wen ich mich wenden könnte. Für einen Kinderpsychologen ist er noch zu klein.
Vllt beschreibe ich einfach mal einen Tagesablauf von uns, damit man mich besser verstehen kann.
Mein Sohn wacht meist zwischen 6-6.30 Uhr auf. Er schläft derzeit noch mit in unserem Schlafzimmer. Erstmal ist seine Laune recht gut, er blabbert sofort munter drauf los. Dann kuscheln wir noch ein paar Minuten. Wenn wir dann aufstehen kann es vorkommen,dass seine Stimmung schon auf dem Wickeltisch kippt. Spätestens jedoch wenn ich ihn in der Küche absetze um das Frühstück zu machen. Ich getrau mir schon gar nichts anderes vorher zu machen. Dann brüllt er wie am Spieß, krabbelt mir weinend u schreiend hinter her. Bleibe ich stehen zerrt er an meinen Sachen. Wenn er isst, ist die Welt wieder in Ordnung. Das hält so bis 9 an. Dann wird er meist nochmal etwas müde. Will man ihn hinlegen brüllt er o turnt nur im bett rum. Meist gehen wir dann raus O in die Krabbelgruppe oä. Wenn ich ihn anziehe, brüllt er wieder. Wenn ich ihn dann absetze, um mich anzuziehen, brüllt er, schreit wieder so sehr, wird wie wütend. Nehm ich ihn dann hoch, beruhigt er sich langsam. Unterwegs geht es auch meist. Ich darf ihn nur nirgends alleine lassen. Auch zuhause muss er mich immer sehen, sonst flippt er aus. Gegen 11 essen wir Mittag, danach schläft er(war früher auch anders,da hat er da auch nochmal min 30 Minuten geweint). Nach ca 1.5h wacht er auf u brüllt wieder. Da kann man ihn gar nicht beruhigen. Weder mit "schschsch", noch streicheln, hochnehmen etc.. Wenn er sich iwann beruhigt hat, kann man dann auch wieder mit ihm spielen. Der Nachmittag verläuft meist problemlos. Es seidenn ich gehe aus dem Raum o drehe ihn länger den Rücken zu. Gegen 17.30 Uhr fordert er meist lautstark sein Abendessen ein. Danach wird gebaden o geduscht, noch etwas gespielt o Buch angesehen. Spätestens 19 Uhr geht er ins Bett. Dort bekommt er noch eine Flasche, obwohl er die nicht mehr bräuchte. Wahrscheinlich nimmt er sie zur Beruhigung, denn wenn er die getrunken hat ist dann meist bis zum nächsten früh Ruhe. Ich bin wirklich teilweise sehr frustriert u genervt. Was kann ich nur besser machen? Bzw was kann man überhaupt machen/ändern? Vllt hat ja jemand Rat

In 2 Monaten soll er in den Kindergarten

 
17 Antworten:

Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Babyborn18 am 23.09.2019, 20:18 Uhr

Ist er denn immer so gewesen, also von Anfang an? Oder ist es grad eine Phase. Denn ganz genau so ist unser Sohn meist, wenn er zahnt.

Bzgl Kita versuch da ganz entspannt ran zu gehen. Unser Sohn hatte so eine extreme Phase wie von dir beschrieben als es mit der Kita los ging und ich hatte unendlich Panik. Aber Kita lief von Anfang an super. Vlt habt ihr da auch Glück.

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Isana am 23.09.2019, 20:27 Uhr

Man kann sagen, dass es von Anfang an so war. Es wird eher immer schlimmer als besser. Was hast du gemacht, als er sich so verhalten hat? Ich versuche ihn zu trösten, mit ihm darüber "zu reden "..ich hab ihn auch schon (in meinem Beisein) brüllen lassen.

Das wäre so toll. Meine Freundinnen denken auch ,dass sich das dort klärt.

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Babyborn18 am 23.09.2019, 20:53 Uhr

Denkst du, er bekommt genug Schlaf ab? Vlt ist er immer mit irgendetwas unzufrieden, woran man vlt nicht denkt. Wir haben neulich festgestellt, dass unser Sohn schon wieder hungrig ist, wenn er uns voll motzt. Da sind wir gar nicht auf die Idee gekommen, weil er quasi gerade erst was gegessen hat.
Vlt aber merkt er auch deine Unsicherheit und Verzweiflung. Kinder haben ja ganz besondere Antennen.

Also wenn unser Sohn so drauf ist, gibt es fast nichts, das ihn zufrieden stellt. Oft gehen wir dann ganz viel mit ihm im KiWa spazieren. Aber so langsam fällt das auch weg, da er lieber laufen möchte...
Er will in solchen Phasen auch viel getragen werden. Manchmal legen wir uns auch mit ihm hin, wenn er sehr müde ist, aber nur am motzen, meckern und schreien ist. Wir liegen dann ruhig neben ihm, streicheln ihn (sofern er es zulässt) und begleiten ihn einfach dabei, sich mal "auszuschreien" und danach schläft er ein. Manche Kinder brauchen dieses Ventil, unser Schatz gehört definitiv dazu.

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Isana am 23.09.2019, 21:32 Uhr

Das es vllt nicht genug Schlaf ist, hab ich auch schon dran gedacht. Aber wir wecken ihn ja nicht:/. Er könnte ja z.b. auch mittags länger schlafen. Es legt sich auch immer einer mit hin,bis er eingeschlafen ist.
Iwas scheint ihm ja zu Missfallen.. warum er dann schreit,wenn ich ihn absetze um mich zum Beispiel anzuziehen.kA.. Wenn wir bei der Krabbelgruppe sind, dann geht es ja meist. Mhh..

Ich teste:)

meine Unsicherheit spürt er bestimmt, zumal ich ja schon fast "Angst" vor seinen Reaktionen habe. Vielen lieben Dank für deine Worte!

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von sunnydani am 24.09.2019, 10:36 Uhr

Ich denke jetzt mal nicht, dass das Verhalten wegen eurem Start war. Ich habe auch ein Frühchen, wir waren insgesamt 16 Wochen auf der Neo-Intensiv und mein Sohn hat eine Menge mitgemacht. Jetzt ist er 14 Monate alt, wäre aber korrigiert erst knapp 11 Monate (er kam bei 25+2 SSW).

Und er war anfangs ein sehr zufriedenes, fröhliches Kind. Ist er grundsätzlich immer noch, aber in der letzten Zeit motzt er auch öfter oder schreit, wenn er mich nicht mehr sieht. Ich denke, das ist ein Entwicklungsschub. Es gibt bei uns jetzt auch Zeiten, in denen er nur von mir getragen werden will und sofort motzt, wenn ich ihn wo absetze. Er zieht dann auch immer an meiner Kleidung und streckt mir die Arme entgegen.
Ich kann ihn aber auch nicht immer nehmen. Ich selber bleibe ruhig in solchen Momenten, ich rede mit ihm, sage ihm, was ich gerade mache und versuche ihn abzulenken. Wenn ich koche, setze ich ihn oft in seinen Hochstuhl neben mir, damit er mir zuschauen kann. Wenn das nicht reicht, gebe ich ihm was zu essen in die Hand, da ist er dann auch oft beschäftigt.

Am quengeligsten ist mein Sohn auch, wenn er zu wenig schläft. Und das kommt oft vor, da er auch nachts ein sehr schlechter Schläfer ist und noch sehr oft aufwacht. Ich schaukel ihn im Kinderwagen, wenn er müde ist und versuche ihn noch zweimal täglich zum Schlafen zu bringen. Oft hilft es auch eine kleine Zwischenmahlzeit zu geben, wenn er nur nörgelt. Nach ein paar Obst- Brot- oder Gemüsestücken ist er dann schon wieder besser gelaunt. Kitzeln, lachen oder singen lenken ihn auch oft vom Quengeln und Schreien ab.

Wichtig ist, dass du selber Ruhe ausstrahlst. Du brauchst keine Angst vor deinem Kind zu haben. Es ist auch in Ordnung, wenn er mal unzufrieden ist. Er muss ja schließlich lernen auch mit negativen Gefühlen umzugehen. Es geht leider nicht immer alles gerade nach dem eigenen Kopf und das ist frustrierend. Wir Mamas müssen ihnen dabei beistehen und vieles aushalten. Wir können ihnen nicht alles abnehmen und jeden Wunsch erfüllen, wir müssen sie auch in ihrem Frust aushalten und ihnen zeigen, dass die Welt nicht untergeht, wenn man mal eben schlecht gelaunt ist oder nicht das bekommt, was man gerade will.

Vielleicht hat er auch gerade einen Entwicklungsschub oder bekommt Zähne. Mein Kleiner ist momentan auch oft am Nörgeln, weil ich glaube, dass er noch nicht so kann, wie er will. Er würde schon gerne vorwärts kommen, schafft das Krabbeln aber noch nicht und ich glaube, dass auch das frustriert.

Im Großen und Ganzen vergehen auch diese Phasen und wenn sie wieder was neues dazugelernt haben, sind sie oft auch wieder zufriedener. Für dich ist es wichtig, dass du dich davon nicht aus der Ruhe bringen lässt. Wenn du Frühstück machst, und er nörgelt dabei, dann nörgelt er. Du machst trotzdem in Ruhe Frühstück, kannst ihm dabei ja was erzählen oder vorsingen oder du gibst ihm ein besonderes Spielzeug nur dann, wenn du gerade etwas machen musst. So dass es reizvoll ist und ihn etwas ablenkt. Und es ist wichtig, dass du für dich zwischendurch Auszeiten hast, in denen du Kraft tanken kannst. Dann ist die Nörgelei gleich wieder leichter zu ertragen.

Ich denke nicht, dass man viel dagegen machen kann. Manche Kinder sind nörgeliger und heulen mehr als andere, aber bei allen hört diese Phase irgendwann auf. Und da muss man leider durch.

Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen, Ruhe und Kraft! Du schaffst das und dein kleiner Mann schafft es auch, auch wenn nicht alles so klappt, wie er gerade gerne hätte!

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Babyborn18 am 24.09.2019, 12:40 Uhr

Du schreibst, in der Krabbelgruppe kannst du ihn ablenken, ohne dass er motzt. Vlt. ist er da einfach abgelenkt? Und zu Hause bist du ja bestimmt auch mal mit ihm alleine und da gibt's weniger Ablenkung.
Wenn unser Sohn motzt, weil ich ihn absetzen muss, gebe ich ihm meist etwas, dass er noch nicht kennt. Ganz simple Sachen aus der Wohnung. Die untersucht er dann und ist abgelenkt.
Auch haben wir uns für die Küche einen Lernturm besorgt. Das findet er ganz spannend, denn natürlich verbringe ich einige Zeit in der Küche und musst ihn dnan immer absetzen.
Jetzt sieht er was ich mache und bekommt auch immer etwas in die Hand.

Ja das mit dem Schlafen ist immer so eine Sachen. Unser Sohn würde auch mehr schalfen, wenn er es einfach zulassen würde ;) deswegen kann es durchaus Müdigkeit sein, auch wenn die Kids von alleine wach werden und nicht mehr schlafen wollen.

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Kleiser am 24.09.2019, 13:07 Uhr

Ich glaube ganz bestimmt,dass er bereits vor 11 Uhr schon wieder müde ist.
Meine Kinder haben in dem jubgen Alter immer zwei,wenn nicht sogar drei Schläfchen gemacht.
Wie bei dir wird hier 6/6:30 aufgestanden und spätestens 9:00 wird hier zwischen 30min und einer Stunde gepennt. Dann wieder gegen 13:00 und nachmittags nochmal gegen 16:00. Meine kleine Tochter ist fast 12 Monate. Ich denke ein Kind von knapp 1,5 Jahren braucht auf jeden Fall zwei Schläfchen (die Erfahrung habe ich einfach gemacht) Du kannst es doch mal eine Woche ausprobieren ihn ab 9:00/9:30 nochmal schlafen zu lassen. Ob in de3 Trage/im Kinderwagen/gemeinsam im gr Bett/während dem Autofahren-das musst du entscheiden.
Ich denke er schläft zu wenig u ist daher unauageglichen. Natürlich muss man dann auch in den sauren Apfel beißen und für "Ruhe " sorgen zu den Zeiten d.h eine Spielgruppe erst ab 10:00 Uhr besuchen. Oder vielleicht eine Verabredung erst ab 10:00 zu haben u vorher ein Stündchen spazieren usw.
Unser Weg war u ist so am besten,den Kindern die Möglichkeit zum Schlafen auch zu geben.
Und das er ständig auf den Arm will ist einfach "normal ".
Meine Tochter klebt mir nur am Bein. Wirklich fast NUR. Es ist anstrengend und nervig und ich verstehe dich da total.
Es gibt so Mamaditze;)
Such dir bzw euch Beschäftigen und gehe so viel raus wie möglich. Spielplätze/Cafés/Freunde beduchen. Meist klsppt es doch da besser,dass sie sich lösen;)
Und wenn er schläft (Vielleicht klappts ja auch im Bett (oder ihr schlaft im Elternbett gemeinsam u wenn er pennt legst du ihn rüber in seins) dann erledige dann den Haushalt.. hol dir Leute ins Haus die ihn ablenken. Es wird einfacher! Kein Mensch würde sonst mehr als ein Kind bekommen.
Alles Liebe

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Isana am 24.09.2019, 13:17 Uhr

So ein Lernturm klingt nach einer guten Sache da kümmer ich mich mal.
Danke dir

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Isana am 24.09.2019, 13:26 Uhr

Hallo, ich hatte/ habe halt immer Bedenken, dass unsere Bindung dadurch vllt gelitten hat.

Das mit dem ruhig bleiben ist defintiv auch eine Sachen an der ich arbeiten muss. Ich will es ihm halt immer Recht machen u das auch möglichst sofort. Klingt schon blöd, wenn ich es schreibe Er muss wohl wirklich mehr lernen so ein Verhalten /Emotion auszuhalten.
Auch dir danke ich für deine Antwort. U nehme etwas mit:)
Euch alles Gute u weiterhin gutes Gedeihen dem kleinen Mann.

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Isana am 24.09.2019, 13:33 Uhr

Hey:), wie gesagt mit dem nochmal hinlegen habe ich eine Zeitlang versucht. Da wurde aber entweder ewiges Gebrüll daraus o eine Turnstunde. Von Müdigkeit keine Spur. Deshalb hab ich das dann auch iwann wieder verworfen. So essen wir halt zeitig u er geht nicht so spät ins Bett. Momentan sind unsere Zeiten ähnlich dem Kiga. Dort kann er dann ja auch nicht mehr schlafen?
Zum Glück vergisst man auch viel wieder

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Isana am 24.09.2019, 13:35 Uhr

Ich sehe gerade es geht etwas durcheinander ... tut mir leid, ich bin neu hier

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von sunnydani am 24.09.2019, 13:56 Uhr

Aber nein, dann müsste doch bei jedem Frühchen die Bindung gestört sein. Die Zwerge haben das doch genauso mitbekommen, dass du immer hingegangen bist und immer wieder dort warst.
Ich war auch nicht ständig bei meinem Kleinen, da es ihm anfangs sehr schlecht ging und ich ohnehin nicht viel machen konnte. Abgesehen davon habe ich schon einen 5,5-jährigen, der mich auch sehr gebraucht hat.
Ich war jeden Tag auf der Neo, aber immer nur vormittags, wenn mein Großer im Kindergarten war und an den Wochenenden dann meistens den ganzen Tag, wenn entweder Papa bei meinem Großen war oder er bei Oma war, damit Papa mit zu unserem kleinen Spatz konnte. Aber am Nachmittag unter der Woche war Tim genauso "alleine". Aber auf unserer Neo haben sie sich sehr gut gekümmert und die älteren Kinder auch herumgetragen oder im Kinderwagen herumgefahren. Am Anfang lag er ohnehin nur im Inkubator und ich konnte maximal einmal am Tag mit ihm känguruhen.
Später dann war es natürlich immer schwerer ihn dort zu lassen, aber es musste nun mal sein und ich bin fest davon überzeugt, dass die Zwerge trotzdem merken, dass wir sie immer besucht und uns gekümmert haben und dass es bei Mama immer schön war.

Unsere Frühförderung meint auch, dass man schon merkt, dass unsere Bindung gut ist, eben weil er nach mir sieht, wenn ich weggehe, weil er fremdelt, weil er von mir beruhigt und hochgenommen werden will und einen Unterschied zu Mama und zu fremden oder anderen Bezugspersonen macht. Das zeigt alles, dass die Bindung stimmt. Und das wird bei dir genauso sein. Die Kleinen wissen ganz genau, wer die Mama ist, auch wenn der Start nicht optimal war.
Deshalb trenne dich von diesen Gedanken. Eure Bindung passt bestimmt. Trotzdem kannst du nicht immer alles machen, was er will. Sonst tanzt er dir irgendwann auf der Nase herum und nutzt das dann aus. Sie müssen schon auch lernen, dass es eben nicht immer nach dem eigenen Kopf geht und sie brauchen auch Grenzen.
Trau ihm das ruhig zu! Das tut ihm langfristig gut, auch wenn es im Moment nicht so aussieht. Aber er liebt dich auch, wenn du Nein sagst und nicht sofort springst, wenn er motzt.
Mamas mit mehreren Kindern haben auch nicht Zeit, dass sie immer sofort springen, wenn eines motzt und trotzdem haben sie eine gute Bindung zu ihren Kindern.

Mein Kleiner muss auch oft warten. Wenn der große Bruder mich gerade braucht z.Bsp. Da muss man dann oft auch abwägen, was gerade wichtiger ist und welches Kind einen gerade mehr braucht. Als mein Großer sich z.Bsp. vor kurzem wehgetan hat, war Tim auch am motzen. Trotzdem musste ich erst den Großen trösten und verarzten und Tim musste neben sitzen, warten und eben nörgeln.
Du lässt ihn ja nicht irgendwo alleine brüllen und du lässt ihn auch nicht stundenlang warten, aber ein paar Minuten mal warten, schadet keinem Kind, vor allem wenn es dich sieht und weiß, dass du da bist.

Ich wünsche dir alles Gute und hab Vertrauen in dich und deinen kleinen Schatz!
Und danke für deine Wünsche!

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Isana am 24.09.2019, 18:33 Uhr

Sehr liebe u aufmunternde Worte auch
Du hast in sehr vielen Punkten Recht. Ich nehme es mir zu Herzen.
War für euch, im Vergleich zu uns, eine viel schwerere Zeit u ihr habt auch das Beste daraus gemacht.
Alles, alles Liebe...

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von SassiStern am 28.09.2019, 22:32 Uhr

Leider schreibst Du außer die Abendflasche nicht dazu was er zu essen und zu trinken bekommt. Muss er denn früh warten bis Du das Frühstück gemacht hast oder bekommt er gleich eine Flasche?

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von 2o11 am 02.10.2019, 19:34 Uhr

Bei uns war das schon immer so ;)
Auch er ist gerade 14,5 Monate...
Daran ändert auch der kiga nichts, zumindest bei uns.
Ich muss sogar nachts noch 2 bis 3 flaschen machen...

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Isana am 02.10.2019, 21:21 Uhr

Hallo, er bekommt nur noch eine Flasche vorm Schlafen. Ansonsten isst er das, was wir auch essen. Frühs bekommt er Toast/Brötchen mit Marmelade, Babymüsli o auch mal einen Babyeierkuchen. Da muss er schon mal kurz warten. Aber das handelt sich ja um Minuten eig

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Re: 14,5 Monate brüllt sehr viel, unausgeglichen?

Antwort von Isana am 02.10.2019, 21:26 Uhr

Mhh.. das ist auch anstrengend. Was machst du dagegen?
Nachts will er zum Glück keine Flasche mehr. Momentan ist es etwas besser, ich setze ihn jetzt direkt beim Vorbereiten von Mahlzeiten mit ran o gebe ihm was zum "Tüfteln".Manchmal weint er noch, aber nicht mehr so arg.Beim Anziehen, wenn wir raus wollen, da brüllt er aber immer noch wie verrückt.

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