Dr. Petra Thorn

Dr. Petra Thorn

Dipl.-Sozialarbeiterin und Familientherapeutin DGSF

Dr. Petra Thorn bietet seit über 25 Jahren Kinderwunschberatung an. Ihr Schwerpunkt liegt u.a. in der Familienbildung mit Samenspende und ähnlichen Behandlungen. Sie bildet Fachkräfte fort und hat zahlreiche Ratgeber und wissenschaftliche Bücher geschrieben. Frau Dr. Thorn ist (Vorstands-)Mitglied mehrere deutscher und internationaler Fachgesellschaften und seit 2017 Mitglied des Deutschen Ethikrats.

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Dr. Petra Thorn

Negative Gedanken

Antwort von Dr. Petra Thorn, Dipl.-Sozialarbeiterin und Familientherapeutin DGSF

Frage:

Nachdem ich wegen meinem braunen Ausfluss gestern nochmal im Krankenhaus war musste sie leider feststellen, dass mein Baby seit einer Woche nicht mehr gewachsen ist und das Herz nicht mehr schlägt es ist in der 8.SSW stehen geblieben.
Mir reißt es den Boden unter den Füßen weg und ich weiße einfach nicht mehr weiter.
Ich hatte bereits 2 biochemische Schwangerschaften in 2018 und ließ mich dann komplett durchchecken und die in der KiWu Klinik kamen auf eine Insulinresistenz welche ich seit 2019 behandle.
Scheinbar hat dies auch nicht genutzt und nun stehe ich vor einem riesen Scherbenhaufen und habe unglaubliche Angst NIE Kinder bekommen zu können :(((
Ich weiß einfach nicht mehr weiter..
Wir werden jetzt die ganzen Untersuchungen nochmal machen lassen vielleicht hat sich in den 2 Jahren ja auch schon wieder was verändert.
Werde zur Ausschabung in die KiWu Klinik gehen um das Abortmaterial untersuchen zu lassen.
Ich bin so verzweifelt und frage mich wie ich überhaupt noch einigermaßen positiv in eine neue Schwangerschaft gehen kann:(

von Stefanie702 am 15.06.2020, 21:42 Uhr

 

Antwort auf:

Negative Gedanken

Liebe Stefanie702,
dass Sie nach diesen Erfahrungen verzweifelt sind, ist verständlich, das würde jedem den Boden unter den Füßen wegziehen! Sie sollten sich jetzt erste einmal Zeit für sich selbst und Ihre Trauer nehmen und Ihre "Wunden lecken können".

Auf jeden Fall brauchen Sie wieder etwas Kraft, um sich auf eine weitere Schwangerschaft einzustellen. Achten Sie daher gut auf sich und sprechen Sie mit Menschen, die Sie in dieser Trauerzeit gut unterstützen können. Und bleiben Sie in gutem Austausch mit Ihrem Partner, der ja auch von der Fehlgeburt betroffen ist.

Vielleicht hilft es, dass Sie sich mit anderen austauschen, Sie könnten sich an die Initiative Regenbogen (http://initiative-regenbogen.de) wenden.
Auch könnte Ihnen eine Beratung helfen, wieder vorwärts schauen zu können. Hierfür könnten Sie sich an BKiD (www.bkid.de) wenden.

Viel Kraft wünscht Ihnen
Petra Thorn

von Dr. Petra Thorn am 16.06.2020

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